Freitag, 31. Dezember 2010

Silvester 2010/2011

The same procedure as every year!

Der Silvestertag gestaltete sich bei mir wie üblich: Ich schlief aus, frühstückte spät, dann räumte ich die Wohnung auf und richtete alles schön für den Abend und für das neue Jahr her. Am Nachmittag legte ich mich noch ein wenig hin, dann duschte ich ausführlich, machte mich schick und zog mich fein an. Um 18.50 Uhr sah ich wie jedes Jahr „Dinner for One“. Das gehört einfach zu Silvester dazu. Und in jedem Jahr kann ich wieder erneut darüber lachen (obwohl ich alles schon genau kenne!). Als dies zu Ende war, ging ich nach unten vor das Haus. Das bestellte Taxi kam super-pünktlich. Damit fuhr ich dann zum Haus Kemnade, wo ich genau um 19.30 Uhr ankam. Der Wassergraben der Burg war zugefroren und schneebedeckt, und auf dem Burghof türmten sich riesige Schneeberge. Ich begab mich zur Party-Scheune, in der die Silvesterparty – wie jedes Jahr – stattfindet.

Hier der Ablauf der Party:

................................................................................
Silvester-Party in der Scheune mit großem Höhenfeuerwerk
incl. Buffet, Musikprogramm, Begrüßungscocktail,
Mitternachtssekt und Feuerwerk

19:30 Uhr:
Einlass mit Begrüßungscocktail

20:00 Uhr:
Silvester-Buffet;
Live-Musik mit den „Tweens“

24:00 Uhr:
Mitternachtssekt im Burghof;
Anstoßen auf das neue Jahr mit Höhenfeuerwerk

0:15 Uhr bis 4:00 Uhr:
Disco
................................................................................

Nachdem ich die Partyscheune betreten und Heinz und Birgit Bruns begrüßt hatte, bekam ich mein Begrüßungscocktail und wurde zu meinem Platz geführt. Ich saß diesmal an einem länglichen Tisch mit einigen anderen Leuten unweit der Tanzfläche. Es waren aber insgesamt nicht so viele Menschen wie in den vergangenen Jahren auf der Silvesterparty, und mehrere reservierte Plätze blieben frei. Ich nehme an, dies hatte wohl etwas mit dem Wetter zu tun, und so sind viele bei diesem Schnee eben doch zu Hause geblieben. Aber das machte nichts; für eine gute Stimmung war in jedem Fall gesorgt. Für die musikalische Unterhaltung sorgte in diesem Jahr wieder die Band „The Tweens“ mit Michael Wurst, die schon mehrere Male auf den Silvesterpartys im Haus Kemnade gespielt hatten.

Um 20.00 Uhr begann die Silvesterparty offiziell und das Buffet wurde eröffnet. Es gab wieder ein sehr reichhaltiges Buffet mit vielen kalten und warmen Leckereien:

................................................................................
Kaltes Buffet:
Räucherfisch-Auswahl
mit Senfdillsauce und Sahnemeerrettich
Mousse von Heilbutt und Forelle
Eismeershrimps, Meeresfrüchtesalat,
Wildterrine, Hirschfilet mit Preisselbeeren
Melone mit italienischem Landschinken
Roastbeef mit Sauce Remoulade
Vitello Tonnato vom Schweinerücken
Pflaumen im Speckmantel
Salatbuffet
Brot und Butter

***

Warmes Buffet:
Gänsebraten
Wildschweinragout
Wild-Sauerbraten
Wildklößchen mit Waldpilzen
Rehgeschnetzeltes mit Cranberrysauce
Schweinefilet mit Pfeffersauce
Kalbsgeschnetzeltes „Züricher Art“
Roulade von Lachs und Seeteufel
Kemnader Spießbraten
Beilagen:
Frisches Marktgemüse
Rotkohl, Rosenkohl, Weinsauerkraut,
Kroketten, Klöße, hausgemachte Spätzle,
frische Bratkartoffeln

***

Dessertbuffet
................................................................................

Zuerst machte ich mir einen kalten gemischten Vorspeisenteller zurecht. Danach holte ich mir einen Teller vom warmen Buffet, und danach noch einen weiteren Teller vom warmen Buffet. Und zum Abschluss einen Dessertteller. Es war alles einfach köstlich. Beim Essen trank ich eine Flasche Rotwein, und zwar einen trockenen Spätburgunder aus der Pfalz, die eigene „Hausmarke“ vom Haus Kemnade. Das Abendessen nahm gute zwei Stunden in Anspruch, was ich auch angemessen finde. Für ein gutes Abendessen, gerade bei einem so reichhaltigen Angebot, braucht man eben Zeit.

Nach dem Essen tut Bewegung gut, und die gab es ab 22.00 Uhr, denn da spielten die „Tweens“ zum Tanzen auf. Ich war sehr froh darüber, diesmal jemanden zum Tanzen gefunden zu haben, denn ich hatte ja bei Festen im Haus Kemnade auch schonmal andere Erfahrungen gemacht, zum Beispiel hier. Aufgrund solcher Erfahrungen war es wochenlang meine Hauptsorge, ob auf der Silvesterparty eine Dame mit mir tanzen möchte oder ob ich mal wieder immer nur „Nein“ zu hören bekomme, warum auch immer (inzwischen traue ich mich schon gar nicht mehr zu fragen!). Doch diesmal sind mir solche Erfahrungen zum Glück erspart geblieben, denn es fand sich eine Dame, die sehr gerne tanzte, was sie an diesem Abend auch mehrere Male mit mir tat. Darüber war ich sehr froh, und so konnte ich die Party richtig genießen ..... und die Zeit bis Mitternacht verging schnell .....

Die Band „The Tweens“ mit Michael Wurst …

… auf der Silvesterparty im Haus Kemnade.

Es wurde bis 23.45 Uhr Musik gemacht und getanzt, und dann begaben sich die Gäste in den Burghof, denn nun begann der Countdown. Diesmal gab es aber keinen Stand, sondern eine richtige Schnee-Bar, auf der die Tabletts mit den vielen Sektgläsern standen, was ich ganz toll fand. Ich nahm mir ein Glas Sekt, begab mich wie die meisten anderen Gäste auf die Brücke vor der Burg, wo der Countdown ablief, und erwartete die Ankunft des Neuen Jahres .....

Um 0.00 Uhr war es dann soweit! Prost Neujahr!


Wir stießen an, wünschten uns gegenseitig ein glückliches neues Jahr und tranken unseren Sekt. Dann begann das große Höhenfeuerwerk, das vor der Burg Kemnade stattfand. Und das war wieder einmal vom Feinsten! So viele Farben, so viele Lichter, so viele besondere Effekte. Wir alle schauten begeistert zu.


Als das Feuerwerk schließlich zu Ende war, gingen wir alle so gegen 0.20 Uhr wieder zurück in die Partyscheune. Nun spielte die Band weiter und die Party wurde fortgesetzt, mit der guten Stimmung des Neuen Jahres. Es gab auch noch einen scharfen „Mitternachts-Snack“. Ich holte mir eine Currywurst. Was die Getränke betrifft, stieg ich jetzt auf kühles Bier um. Dann wurde weiterhin gefeiert und getanzt. Ich tanzte auch noch mehrere Male mit der oben erwähnten Dame, insbesondere zu meinem Lieblingslied:


Es wurde sicherlich noch bis ca. 3.00 Uhr getanzt und gefeiert, dann brachen die meisten Gäste auf. Auch die Band machte Schluß und es wurde nur noch Disco-Musik gespielt. Und auch ich wurde allmählich müde, und so verabschiedete ich mich – auch von Heinz und Birgit Bruns, die mal wieder eine ganz tolle Silvesterparty auf die Beine gestellt hatten – so wie in jedem Jahr (every year!).
Diesmal war auch das nächtliche Heimfahren kein Problem, denn es gab einen Shuttle-Service vom Haus Kemnade, der die Gäste in die verschiedenen Stadtteile zurückbrachte. Ich ging auf den Burghof und wartete mit einigen anderen Gästen noch ca. 15 Minuten, bis der Shuttle-Service zurückkam. Dann stiegen wir ein und er fuhr mich und die anderen nach Bochum-Wiemelhausen, wo ich wohne und in der Nähe vom Kiefernweg ausstieg. Es war nun 4.00 Uhr. Ich ging noch ein wenig draußen umher, schnappte frische Luft und ging dann wieder nach Hause.

*****

Jetzt wollen wir sehen, was das Jahr 2011 bringen wird.
Hoffentlich wird es besser als 2010.

*****

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs
ein gutes, gesundes, erfolgreiches,
friedliches, gesegnetes und glückliches
Neues Jahr 2011

*****

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Die Advents- und Weihnachtszeit 2010

Der Monat Dezember 2010 ist für mich verhältnismäßig ruhig verlaufen. Das war auch gut so, denn ich hatte es in diesem Jahr leider nicht immer leicht. Daher war es gut, dass wenigstens die Zeit bis Weihnachten etwas ruhiger verlief. Einige Dinge, die im Dezember geschehen sind (oder auch nicht geschehen sind!), möchte ich hier mal benennen:


Bereits Ende November zeigte sich, dass wir uns auf einen harten Winter gefasst machen dürfen, denn bereits da fing es an zu schneien. Schon im letzten Jahr hat es im Dezember viel Schnee und erhebliche Minusgrade gegeben – das sollte sich nun in diesem Jahr wiederholen. In der ersten Woche im Dezember, bis Nikolaus, war es auch sehr kalt (teilweise bis –10°) und es hat eine ganze Menge geschneit. Mehr als sonst. Einerseits bin ich froh darüber, dass es jetzt endlich mal wieder „richtige“ Winter gibt, andererseits verursachte der viele Schnee auch eine Menge Probleme, vor allem im Straßenverkehr. Ich bin sehr froh darüber, dass ich bei diesem Wetter nicht Auto fahren muss. Eine Freundin von mir, Vanessa aus dem Ehrlich-Forum, ist wegen der Schneeglätte mit ihrem Smart von der Straße abgekommen und hat sich überschlagen. Zum Glück ist ihr nichts passiert, sie kam unbeschadet davon. Nur der Smart ist im Eimer, aber der ist ja ersetzbar.

In der zweiten Dezemberwoche war das Wetter dagegen wieder milde und der Schnee taute. In der dritten Woche wurde es dann aber wieder knackig kälter und es fiel eine Menge Neuschnee.

Blick von meinem Balkon aus.

Ein weiteres wichtiges Ereignis war das 25-jährige Jubiläum meiner Lieblings-Fernsehserie, der Lindenstraße. Dieses große Ereignis wurde medial natürlich auch sehr groß gefeiert, zum Beispiel mit einer Sonderfolge und mit einer langen „Lindenstraßen-Kultnacht“ am Samstag, dem 11. Dezember. Wenn eine Serie sich so lange hält, ist es schon etwas ganz besonders – und ich hoffe, sie hält sich noch mindestens weitere 25 Jahre...

Hier einige Impressionen:

Das aktuelle Lindenstraßen-Ensemble Ende 2010.

Die große „Lindenstraßen-Kultnacht“,
präsentiert von Götz Alsmann und Christine Westermann.

Gabi (Andrea Spatzek) bringt ein Ständchen
zur Kultnacht auf der Bühne des „Akropolis“.

Und in Erinnerung an frühere Zeiten:

So fing alles an: Familie Beimer 1985

Sie wurde zur Kultfigur:
Else Kling alias Annemarie Wendl

Und auch das hier ist Kult:


Gerne hätte ich dieses Jubiläum gemeinsam mit meinen Freunden aus dem Ehrlich-Forum gefeiert, aber leider ist daraus nichts geworden. Eigentlich wollte ich am 15. Dezember ins Forum zurückkehren. Doch leider gab es just zu dieser Zeit wieder eine erneute Mißstimmung im Forum, die Dani sehr zu schaffen machte: Einige Leute waren trotz der Weihnachtszeit „auf Krawall gebürstet“ und konnten es natürlich nicht lassen, andere vorzuführen und zu mobben. Diesmal war Schneidi° das Opfer. Diejenigen, die den Unfrieden verursachen, sind natürlich immer wieder die gleichen, allen voran Hamlet. Wegen dieser Situation hielt Dani es nicht für angebracht, dass ich jetzt ins Forum zurückkomme, weil sie befürchtete, dass dann einige noch mehr Terror machen könnten, und das könnte sie nicht ertragen. Also musste ich es zähneknirschend akzeptieren, und nun hoffe ich darauf, dass meine Rückkehr im neuen Jahr stattfindet.

Ich verstehe Dani vollkommen. Der aktuelle Unfrieden hat ihr seelisch wieder sehr schwer zu schaffen gemacht und sie hat sich deshalb wieder für einige Zeit aus dem Forum zurückgezogen. Ich glaube, sie ist richtig krank geworden deswegen. Ich verstehe nur nicht, warum sie im Forum nie etwas dazu sagt, wie sie sich fühlt und vor allem, warum sie sich so fühlt. Auch ihr Mann Teajay sagt nichts dazu. Ich dagegen hätte schon längst etwas gesagt. Das ist nämlich auch so ein Vorsatz für das Neue Jahr, mir nichts mehr gefallen zu lassen und nichts mehr herunterzuschlucken.

Weil es Dani so schlecht ging, hat auch diesmal unser Treffen auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt, das wir uns eigentlich fest vorgenommen hatten, nicht stattgefunden. Aus diesem Grund bin ich eben allein über den Weihnachtsmarkt gegangen.

Der Bochumer Weihnachtsmarkt war in diesem Jahr ganz besonders schön, was vor allem daran lag, dass alles dick verschneit war. Ich genoss die Atmosphäre, aß Backfisch oder Bratwürstchen, trank Glühwein und schaute mir die Kleinkunstbühne an, auf der die Kinder Gedichte vortrugen oder Lieder sangen. Die besondere Attraktion aber war – wie schon im letzten Jahr – der „Fliegende Weihnachtsmann“, der mit seinem Schlitten und vier Rentieren hoch über den Dr.-Ruer-Platz schwebte, von der Sparkasse bis zur Westfalenbank. (Natürlich auf einem Stahlseil, welches man im Dunkeln, wenn die Show begann, aber nicht mehr sehen konnte!)

Der „fliegende Weihnachtsmann“ von unten …

… und von oben aus gesehen!

Ja, der Weihnachtsmarkt in Bochum ist immer wieder schön....

Und so verbrachte ich den Dezember bis Weihnachten. Vieles lief ruhiger und besinnlicher, und vieles ließ ich Revue passieren. Und ich machte bereits Pläne für das nächste Jahr.

Das Weihnachtsfest verbringe ich wie üblich im Familienkreise.

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs ein
gesegnetes, friedliches, harmonisches,
gesundes und schönes
Weihnachtsfest!


*****

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Artemis am 10.12.2010

Am Freitag, dem 10. Dezember, fand mein letztes Essengehen in diesem Jahr statt. Es war meine private „Weihnachtsfeier“ im kleinen Kreis.

Das Restaurant „Artemis“ an der Wasserstraße 419 in Bochum.

Wer gerne griechisch essen geht, dem kann ich das „Artemis“ in Bochum empfehlen. Dort bin ich seit 10 Jahren Stammgast und gehe immer wieder gerne hin. In dieser Zeit hat das Restaurant bereits zweimal den Besitzer gewechselt. Zuerst war es Vangelos, dann Leo, und nun Stelios. Wer frischen Fisch mag oder auch leckere Fleischgerichte vom Grill, der ist hier richtig. Es gibt eine breite Vorspeisenauswahl, und auch die Weine sind immer vorzüglich.

Nachdem es bereits Anfang Dezember sehr kalt geworden war und auch stark geschneit hatte, war es heute wieder wärmer und auch der Schnee war zum größten Teil weggetaut. Ich fuhr wie üblich mit dem Taxi zum „Artemis“ und traf dort um etwa 20.30 Uhr ein. Anwesende Personen von der Belegschaft waren Stelios, der Inhaber, sowie noch andere Damen und Herren vom Service, die ich bereits alle kenne. Das Restaurant war sehr gut besucht, so wie immer in der Vorweihnachtszeit. Ich hatte wieder meinen üblichen Stammplatz.


Das Menü sprach ich mit Stelios ab, der mir auch wie immer einen sehr guten griechischen Wein dazu empfahl.

*****

Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Ouzo mit Eis.

Begleitend zum Menü ein kleines Mineralwasser.

1. Gang – 1. Vorspeise:
„Dolmadakia“
Griechische Weinblätter gefüllt mit Reis
an einer hauseigenen Spezialsauce, dazu Brot

2. Gang – 2. Vorspeise:
Gegrillter Oktopus
Zwei frische Oktopus-Tentakeln vom Grill
auf Olivensauce mit Zitrone und etwas Salat

3. Gang – Hauptgericht:
Grillteller „Artemis“
Eine Auswahl verschiedener Fleischsorten vom Grill:
Ein Souflaki, ein Zuzuki, ein Lammkotelett,
ein Steak, eine Leber und ein Filet;
dazu Zaziki, Pommes frites, Reis und ein gemischter Salat

Wein bei diesem Menü:
Makedonikos“, ein griechischer Rotwein
(eine Flasche zu 0,75 l)

4. Gang – Dessert:
Eisbecher „Nussknacker“
Pistazieneis und Walnusseis mit Walnüssen,
Nusslikör und Sahne

Danach noch einen Kaffee und vom Haus noch
einen sehr guten, 40 Jahre alten Metaxa.

*****

Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch der Wein. Es wurde also wieder ein wunderbarer griechischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant, wünschte schöne Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Dieses war, wie schon gesagt, mein letztes Essengehen im Jahre 2010. Dann fuhr ich mit dem Taxi wieder nach Hause, wo ich um kurz nach 23.30 Uhr eintraf.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:



*****

Montag, 29. November 2010

Das Gänsemenü im Haus Oekey

In den letzten Jahren hat es sich bei mir eingestellt, dass ich mir im November, so um Sankt Martin herum, in einem meiner Lieblingsrestaurants ein herzhaftes Gänse-Menü gönne. Denn gerade Gans und Wild sind die Dinge, die im trüben November besonders begehrt sind, so auch bei mir. In den letzten Jahren fand das fast schon obligatorische Gänse-Essen im November – wenn überhaupt – im Haus Kemnade statt, doch in diesem Jahr wollte ich es mal im Haus Oekey erleben. So geschah es dann auch und es wurde ein wunderbarer Abend.

Das Hotel und Restaurant „Oekey“ in Bochum.

Ich hatte das Restaurant „Oekey“ im Sommer 2002 durch „Bochum Kulinarisch“ kennengelernt und dann entdeckt, dass es ganz in meiner Nähe liegt (nur ca. 15 Minuten zu Fuß). Seitdem bin ich dort Stammgast und immer sehr zufrieden. Die Spezialität des Hauses sind Entengerichte aller Art. Dafür ist das Haus Oekey inzwischen in ganz Bochum und darüber hinaus berühmt. Auch bei „Bochum Kulinarisch“ bietet das Haus vor allem Entengerichte an (z.B. gegrillte halbe Ente, Flugentenbrust, Entenbratwürstchen, Entensülze, etc.). Wenn ich in diesem Restaurant essen gehe, nehme ich meist auch als Hauptgericht Ente. Nur bei diesem Besuch, wie schon gesagt, Gans.

Das Logo des Hauses und darunter der Inhaber,
Helmut Wicherek, in Fachkreisen auch „Enten-Helmut“ genannt.

Eigentlich wollte ich – so war es ursprünglich geplant – am Freitag, dem 19. November zum Gänse-Menü ins Haus Oekey gehen. Doch als ich 10 Tage vorher anrief, um mir einen Tisch zu reservieren, sagte mir der zweite Chefkellner Christoph Weiß, dass am 19.11. bereits alles ausgebucht sei; das sei immer so um diese Jahreszeit, und ich hätte schon viel früher einen Tisch reservieren müssen (vielleicht schon im Oktober?). Nun gut, da musste ich zähneknirschend umdisponieren und reservierte jetzt für Freitag, den 26.11. ... Doch ganz glücklich war ich damit auch nicht, da mir erstens die Verschiebung um eine Woche nicht ganz passte und ich zweitens auch nicht meinen üblichen Stammplatz bekommen konnte. Ich überlegte mir das Ganze daher noch einmal und hatte am nächsten Tag eine viel bessere Idee. Ich rief noch einmal an und fragte Herrn Weiß, wie es denn am Donnerstag, dem 18.11., aussehe. Er antwortete, an dem Tag sei es absolut kein Problem, auch nicht was meinen Stammplatz angeht. Also änderte ich meine Reservierung auf den 18.11., was mir auch viel lieber war.

Am Abend des 18.11. war es bewölkt und kalt, aber zum Glück trocken. Einen Schirm nahm ich sicherheitshalber aber trotzdem mit. Ich ging um 20.10 Uhr von zu Hause aus los und traf um etwa 20.30 Uhr im Haus Oekey ein.

Das Restaurant war gut besucht, etwa so wie sonst an einem Freitag Abend. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Herr Wicherek (er kam am Anfang zu mir an den Tisch und ich unterhielt mich mit ihm; unter anderem erzählte er mir, dass es bald sogar den berühmten Dithmarscher Gänsebraten bei ihm geben würde), Herr Rehbein (der erste Chefkellner), Herr Weiß, eine junge Kellnerin namens Anne und noch ein weiterer junger Kellner. Ich hatte, wie schon gesagt, meinen üblichen Stammplatz, in der Mitte des ersten Raumes.

*****

Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Kir Royal.

Als Amuse Bouche:
Ein Reibeplätzchen mit Kräuterdip

Begleitend zum Menü eine kleine Flasche Mineralwasser (0,5 l).

1. Gang – Vorspeise:
Gebratene Gänseleber in Balsamicojus,
dazu Pfannengemüse und feine Bandnudeln

2. Gang – Suppe:
Kürbiscrémesuppe vom Hokaidokürbis
mit Kernöl und Räucherlachs

Wein bei der Vorspeise und der Suppe:
St. Michael, Cleebronn & Güglingen
Trockener Württemberger Riesling, 2009

3. Gang – Fisch:
Filet vom St. Petersfisch, in Butter gebraten,
mit Flußkrebssauce, dazu buntes Gemüse und Basmatireis

Wein beim Fisch:
Weisser von Stromberg
Trockener Württemberger Weißburgunder, 2009

4. Gang – Zwischengang:
Apfelsorbet mit Calvados

5. Gang – Hauptgericht:
„Gegrillter Gänsebraten“
Brust und Keule von der Gans
mit Gänsesauce, Marzipan-Bratapfel,
Rotkohl und Kartoffelklößen


Wein beim Hauptgericht:
Neo Cuvee Rot, Cleebronn & Güglingen
Trockener Lemberger Rotwein, 2007

6. Gang – Dessert:
Gebackene Früchte
mit Bratapfeleis und Punschcréme

Danach noch einen Kaffee und einen Williams Birnengeist.

*****

Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Da die anderen Gäste alle vor mir gingen, war ich am Ende der letzte Gast. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Dann ging ich wieder nach Hause, wo ich um ca. 0.20 Uhr eintraf.
Dort sah ich dann bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film:



*****

Samstag, 27. November 2010

Alles wird gut

Inzwischen habe ich die schlimmen Ereignisse im Ehrlich-Forum und die Gemeinheiten vieler anderer Forumsmitglieder mir gegenüber (ich berichtete hier und hier) ganz gut verarbeitet.

 

Es wäre ja auch noch schlimmer, wenn ich mir durch so etwas mein Leben vermiesen lassen würde. Außerdem habe ich noch einige Freunde im Ehrlich-Forum, mit denen ich nach wie vor in Kontakt stehe und die auf meiner Seite stehen, z.B. Dani, Schneidi°, Vanessa, Sebi und noch einige andere.

Dani selbst hat sich Anfang Oktober für einige Zeit aus dem Forum zurückgezogen, weil sie das Verhalten vieler anderer Leute nicht mehr ertragen konnte. Die Ursache waren zunächst die Beleidigungen sowie die Mobbing- und Psychoterror-Aktionen, die gegen mich gelaufen sind. Endgültiger Auslöser war dann aber die Wahl Hamlets zum „Powerposter“. Alle drei Monate wird nämlich im Ehrlich-Forum ein „Powerposter“ gewählt, wobei eines der entscheidenden Kriterien die Anzahl der Beiträge ist. Hamlet hat sicherlich die meisten Beiträge in der letzten Zeit geschrieben, jedoch lässt die Qualität seiner Beiträge doch sehr zu wünschen übrig, vorsichtig formuliert. Trotzdem wurde er zum „Powerposter“ gewählt, worauf er sich eine ganze Menge einbildete und sich unglaublich toll vorkam. Einige Leute, zum Beispiel ein gewisser bockmouth aus Münster, gaben dabei ganz offen und unverblümt zu, warum sie Hamlet gewählt haben: Weil er so „herrlich böse“ ist und weil er im „Fall CCC“ (also in meinem Fall!) so eine „tolle Aufklärungsarbeit“ geleistet hat.
Es ist kaum zu fassen: Dieser Kerl wird tatsächlich dafür gelobt, dass er einen Menschen bloßgestellt, vorgeführt, diffamiert, in seiner Privatsphäre verletzt, ihn zum Abschuss freigegeben und ihn durch den virtuellen Fleischwolf gedreht hat. Das wird dann auch noch als „tolle Aufklärungsarbeit“ bezeichnet?!? Pfui Teufel!

Die Wahl Hamlets und das Verhalten mehrerer anderer dazu haben Dani so angeekelt, dass sie das Forum verlassen hat. Ich verstehe sie vollkommen, denn mich ekelt so ein charakterloses Verhalten auch an. Warum wird den Bösen immer zugejubelt? Warum finden Leute wie Hamlet immer wieder Anhänger und Sympathisanten? Das Verhalten von bockmouth, Siri, Rudolf, Dinah, Christian, Steinburger und anderen ist jedenfalls typisch deutsch. Sie suchen sich einen Leitwolf, oder bessergesagt einen „Leithammel“, der scheinbar Stärke ausstrahlt und der den anderen zeigt, wer die Sündenböcke sind und der diese bekämpft. So einer begeistert die Massen. So einem folgen sie. So einen bejubeln sie. Das ist typisch deutsch. Manche Menschen haben leider noch immer nicht kapiert, wohin so ein Verhalten führen kann, dabei liefert uns die Geschichte dafür genug Beispiele!

Dabei ist Hamlet nun wirklich kein Typ, den man bejubeln kann. Wofür denn auch? Im Forum spielt er immer den starken Mann mit den großen Klappe, doch in Wirklichkeit steckt nicht das Geringste dahinter. Das weiß ich, denn ich habe ihn auf der Gartenparty im Juli selbst erlebt.
Die Leute, die ihm zujubeln und mich als „krank“ bezeichnen, sollten sich Hamlet mal genau ansehen. Er ist ein alterszorniger Fotograf und Röhrenradiobastler, ein Pfeifenraucher, ein Pöbler mit seltsamen Ansichten und ein Arschfetischist. Das weibliche Hinterteil fasziniert ihn ungemein, auch das von korpulenten und unförmigen Frauen.
Wer endgültig wissen möchte, was Hamlet für einer ist, möge sich nur einmal seine Webseite ansehen ...

Wie auch immer, nun trägt er im Forum den Titel „Powerposter“, abgekürzt „PoPo“. Wie passend für ihn!

Dani hat nach den beschriebenen Ereignissen erst einmal Abstand gebraucht und eine Forenpause eingelegt. Doch kaum war sie ins Forum zurückgekehrt, erfuhr sie von dem nächsten Drama, das sich ereignet hatte: Ein Mitglied des Ehrlich-Forums ist tot, und zwar jemand, den auch ich sehr geschätzt habe. Im Forum trug er den Namen Konfuse und er kam aus Düren. Er war 38 Jahre, genau wie ich jetzt bin. Angeblich war es Selbstmord.


Diese Nachricht hat mich doch sehr geschockt, denn ich habe Konfuse persönlich gekannt. Er war auf den Ehrlich-Partys bei Dani sowohl 2009 als auch 2010 dabei, ebenso bei der Studiotour am 22.09.2009. Konfuse war einer von den „Guten“. Er war ein Freund und hatte das Herz am rechten Fleck. Er war einfach verdammt in Ordnung. Warum er sein Leben beendet hat, weiß niemand so genau. Mich jedenfalls macht es sehr traurig und betroffen.

Der Tod von Konfuse hat mal wieder gezeigt, wie schnell das Leben zu Ende sein kann, und dass wir doch jeden einzelnen Tagen genießen und bewusst erleben sollten. Vor allem sollten wir uns das Leben nicht gegenseitig schwer machen. Das sollten sich mal so manche Leute aus dem Ehrlich-Forum hinter die Ohren schreiben. Es bleibt zu hoffen, dass der Tod eines Mitglieds sie ein bisschen nachdenken lässt.


Es gab so vieles, was mich traurig und wütend machte.
Doch irgendwo gibt es auch ein Licht.
Irgendwo gibt es doch eine Hoffnung,
dass vielleicht noch alles gut werden könnte.
Da bin ich mir nun wieder sicher.

Am Samstag, dem 13. November 2010, war ich nun bei Dani und Teajay zu Hause eingeladen. Also fuhr ich zu ihnen nach Recklinghausen. Sehr quirlig wurde ich von Danis kleinem Hund Muffin begrüßt. Dann sahen wir uns alte Lindenstraßen-DVD´s an, aßen dabei ein paar Häppchen und tranken Bier.
Auch unterhielten wir uns über die aktuellen Ereignisse, zum Beispiel über den Tod von Konfuse. Wir sprachen aber auch über meine Rückkehr ins Ehrlich-Forum. Ich möchte inzwischen gerne wieder zurück, und auch Dani möchte mich wieder dabei haben. Auch Teajay ist wieder auf meiner Seite. Und wir wollen uns von Leuten wie Hamlet oder Rudolf nicht mehr fertigmachen lassen.
So kam ich schließlich mit Dani überein, dass ich am 15. Dezember ins Ehrlich-Forum zurückkehren sollte. Wir hoffen nämlich ebenso wie Schneidi°, dass in der Advents- und Weihnachtszeit alle in etwas milderer und versöhnlicherer Stimmung sein mögen, und meine Rückkehr dann besser gelingt als im September. Auch soll die Rückkehr diesmal bereits rechtzeitig angekündigt werden, damit alle Bescheid wissen, sich darauf einstellen können und die Emotionen nicht mehr so hochkochen. Dani und ich sind jedenfalls zuversichtlich, dass es diesmal gelingt. Wie gesagt: Es ist nicht nur ein Internetforum, sondern es geht um die Menschen dahinter, mit denen ich mehr als zwei Jahre lang eine schöne Community hatte, täglich kommunizieren konnte und sie hin und wieder sogar live treffen konnte. Das möchte ich wiederhaben und Dani auch. Daran lassen wir uns auch nicht mehr von Leuten wie Hamlet oder Rudolf hindern.

Es war ein schöner Abend bei Dani und Teajay zu Hause. Gegen 0.30 Uhr verabschiedete ich mich, fuhr mit dem Bus zum Bahnhof und von dort mit dem Zug wieder nach Bochum zurück, wo ich um etwa 1.45 Uhr zu Hause ankam. Während der ganzen Rückfahrt verspürte ich Hoffnung und eine große Erleichterung.
Und das Glück, Freunde zu haben.
Ich war mir nun sicher: Alles wird gut.

*****

Mittwoch, 24. November 2010

Isola Bella am 12.11.2010

Am Freitag, dem 12. November 2010 machte ich mir einen schönen italienischen Abend im Restaurant „Isola Bella“. Hier ist der Bericht:

Das Isola Bella an der Ecke Hauptstraße/Bonhoefferstraße in Witten.

Wenn man mich fragt, wo ich gerne italienisch essen gehe, so kann ich dafür ganz spontan und überzeugt nur ein Restaurant nennen: Das „Isola Bella“ in Witten. Dieses Restaurant entdeckte ich für mich im Februar 1995 (noch bevor ich mit meinem Studium anfing), und seitdem bin ich dort Stammgast. Also schon seit 15 Jahren, und das will schon etwas heißen! So lange kenne ich auch die Inhaberin, Ursula Ender, sowie den Chefkellner Rosario, die immer sehr freundlich und zuvorkommend sind. Es ist eben eines meiner Lieblingsrestaurants, in dem ich mich wohl fühle.


Heute war es sehr regnerisch. Es war halt typsches Novemberwetter. Da es regnete, hatte ich auch meinen Schirm dabei. Der Bus 375, der eigentlich um 19.07 Uhr von der Markstraße aus abfahren sollte, hatte leider Verspätung und kam erst um 19.20 Uhr. Ich unterhielt mich an der Bushaltestelle mit einer jungen Dame, die aus dem Tennisclub an der Stiepeler Straße kam und nun mit dem Bus auch nach Witten zurückfuhr. Dann endlich kam der Bus und es ging los. Ich kam etwa um 19.40 Uhr in Witten am Ossietzkyplatz an. Von dort aus ging ich die Wideystraße hinauf bis zum Rathaus und zum „Isola Bella“.

Das Restaurant war sehr gut besucht. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Frau Ender, Rosario und eine junge Kellnerin, deren Namen ich jetzt nicht mehr weiß. Ich hatte meinen üblichen Stammplatz. Es war, wie gesagt, sehr voll, und auch in dem Bereich, wo ich saß, ziemlich viele Leute und sogar Hunde. Das volle Haus war wohl auch der Grund dafür, dass es manchmal etwas länger dauerte. Aber egal, es wurde dennoch ein schöner Abend. Zwischen den einzelnen Gängen unterhielt ich mich kurz mit Rosario oder Frau Ender über verschiedene Dinge.

*****

Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Prosecco.

Als Amuse Bouche sowie begleitend zum Menü gab es ein Körbchen
mit kleinen, gebackenen Brötchen und hausgemachter Kräuterbutter.

Begleitend zum Menü eine Mineralwasser.

1. Gang – Vorspeise:
Antipasto „Isola Bella“
Kalte Vorspeise – eine besondere Spezialität des Hauses

2. Gang – Suppe:
Minestrone
Italienische Gemüsesuppe

3. Gang – Fisch:
Gamberoni alle Erbe
Riesengarnelen mit Kräutersauce und Reis

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
„Chardonnay“, ein leichter Weißwein
(drei Karaffen zu je 0,25 l – bei jedem Gang eine)

4. Gang – Hauptgericht:
Scaloppa Bella Vista
Kalbsschnitzel mit Zwiebeln, Champignons und Schinken
in Sahnesauce, dazu gratinierte Kartoffeln und Gemüse

Wein beim Hauptgericht:
„Montepulciano D´Abruzzo“, ein italienischer Rotwein
(eine Karaffe zu 0,5 l)

5. Gang – Dessert:
Tiramisu
Italienische Dessertspezialität

Danach noch einen Espresso, dann noch einen
und vom Haus noch einen sehr guten Grappa.

*****

Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also wieder ein wunderbarer italienischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Dann ging ich zum Ossietzkyplatz und fuhr von dort aus um 22.45 Uhr mit dem Bus 375 wieder zurück nach Bochum und traf um kurz nach 23.00 Uhr wieder zu Hause ein.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:


James Bond 007: „Goldeneye

*****

Sonntag, 31. Oktober 2010

Das Geburtstagsessen im Haus Kemnade

Dies war das besondere Abendessen nach meinem Geburtstag, welches bei mir immer traditionell an dem Freitag nach meinem Geburtstag, also am letzten Freitag im Oktober, stattfindet.

Das Haupthaus der Burg Kemnade, vom Innenhof aus gesehen.
Darin befindet sich unten rechts das Restaurant.

Am 25. Oktober dieses Jahres feierte ich meinen 38. Geburtstag. Ich kann es gar nicht glauben dass ich schon so alt bin, denn ich fühle mich noch gar nicht wie 38, sondern höchstens wie 28. Aber es heißt ja wohl, dass man immer so alt ist, wie man sich fühlt. Ich habe meinen Geburtstag jedenfalls sehr schön gefeiert: Vormittags kamen Anrufe von einigen Gratulanten, nachmittags habe ich mit meiner Familie gefeiert. Auch das, was so an Geschenken kam, hat mich gefreut. Insgesamt hatte ich also einen schönen Geburtstag. Nun fehlte nur noch das besondere Abendessen am Freitag darauf, welches in diesem Jahr am 29. Oktober stattfand, und zwar im Haus Kemnade.

Das Wetter am 29.11. war trocken und nicht besonders kalt. Es war sogar recht milde am Abend, so dass ich auf den Übergangsmantel, den ich eigentlich anziehen wollte, verzichten konnte. Um 19.30 Uhr verließ ich meine Wohnung und ging zur Bushaltestelle an der Königsallee, von wo aus ich um 19.56 Uhr mit dem Bus CE31 bis zum Haus Kemnade fuhr. Ich ging gemütlich ins Burggelände und hinüber zum Restaurant, wo ich um ca. 20.15 Uhr eintraf.

Im Restaurant war mäßiger Betrieb. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Heinz und Birgit Bruns (die Inhaber der Burggastronomie, mit denen ich mich seit längerem bereits duze), sowie die jungen Servicekräfte Hendrik Trümpler (der mich an diesem Abend hauptsächlich bediente), Sascha und Dominique. Dass dieses Abendessen aus Anlass meines Geburtstages stattfand, hatten sie alle aber wohl nicht gewusst oder vergessen. Erst als ich es erwähnte, wurde mir noch gratuliert. Irgendeine Aufmerksamkeit des Hauses für einen guten Stammgast, wie es sie vor ein paar Jahren schonmal gegeben hat, gab es diesmal aber nicht. Wahrscheinlich weil sie es vergessen hatten.

Ich hatte meinen üblichen Stammplatz.

Mit Hendrik Trümpler traf ich dann die Besprechung der Speisen und ließ mir von Birgut Bruns ein paar Weine zum Menü empfehlen, die auch besonders gut waren. Auch das Menü war sehr gut, doch leider ist dem Küchelchef Josef Kachel die richtige Portionierung nicht gelungen. Er wollte wohl vermeiden, dass ich zu früh satt werde, und hat deshalb die einzelnen Menügänge stark reduziert; leider zu stark, so dass ich mir spätestens beim Hauptgericht die Frage stellen musste, ob ich überhaupt satt werde, worauf ich auch hinwies. Deswegen musste mit Käse und Dessert noch ganz schön nachgelegt werden, um die Sättigung noch zu erreichen. Aber das kann es ja wohl nicht sein. Von der Vorspeise und vom Hauptgericht hatte ich jedenfalls gar nicht viel. Ich glaube, beim nächsten Mal sollte ich bei der Bestellung noch ein paar Worte zur Portionierung der einzelnen Gänge sagen.

*****

Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Glas Champagner.

Als Amuse Bouche bzw. begleitend zum Menü gab es
ein Körbchen mit kleinen gemischten Partybrötchen
sowie hausgemachtes Schweineschmalz.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Herzog life).

1. Gang – Vorspeise:
Duett von Jakobsmuscheln und Gambas
mit Safransauce und Lauchgemüse

2. Gang – Suppe:
Crémesüppchen von der Petersilienwurzel
mit Parmaschinkenstreifen

Wein bei der Vorspeise und der Suppe:
„Terra Montosa“ vom Weingut Georg Breuer
(Rheingauer Riesling aus 2008)

3. Gang – Fisch:
Gegrilltes Filet vom Seeteufel auf Champagnersauce
mit Broccoliröschen und gebutterten Trüffelnudeln

Wein beim Fisch:
„Tiefenbrunner“ - Chardonnay
(ein kräftiger Weißwein aus 2008)

4. Gang – Hauptgericht:
„Variation vom heimischen Wild“
Ragout vom Wildschwein, Hirschmedaillon und Schnitzel vom Reh,
mit Waldpilzen, Rahmwirsind und frischen Bratkartoffeln

5. Gang – Käse:
„Gemischter Käseteller“
Ziegenkäse, Walnußkäse und zwei französische Hartkäsesorten,
dazu Brot und Butter

Wein beim Hauptgericht und beim Käse:
„Tiefenbrunner“ - Lagrein
(ein kräftiger Südtiroler Rotwein aus 2008)

5. Gang – Dessert:
„Kemnader Waldbeer-Becher“
Mövenpick-Vanille-Eis mit marinierten Waldbeeren,
Schlagsahne, Waldbeersauce und Mandelkrokant

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Otard“.

*****

Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Ich sagte außerdem schon, dass ich auch an Silvester bei der großen Party in der Scheune wieder mit dabei sein werde. Um 23.49 Uhr fuhr ich mit dem Bus wieder zurück. Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:


Die Abenteuer des Rabbi Jacob
von und mit dem unvergleichlichen Louis de Funés.

*****

Samstag, 23. Oktober 2010

Marcos Geschichte wird verfilmt

Das größte Drama des Jahres 2007 war wohl die tragische Geschichte des damals 17-jährigen Marco Weiss, der 247 Tage in einem türkischen Gefängnis zubringen musste. Als ich damals von diesem Fall erfahren habe, hat es mich glatt umgehauen - so fassungslos war ich!
Und auch Monate nach Marcos Freilassung hat es mir immer noch so sehr zu schaffen gemacht, weil ich es einfach nicht begreifen kann, wie man anderen Menschen so etwas Grausames antun kann, was man Marco und seiner Familie angetan hat (ich bin eben zu gut und zu reinherzig für diese Welt!). Doch heute weiß ich, dass es derartige offensichtliche Ungerechtigkeiten nicht nur in der Türkei gibt, sondern überall auf der Welt – auch in Deutschland. Auch hier sitzen Unschuldige in Haft. Auch hier geht die Justiz skrupellos vor. Auch hier benutzen Mädchen und Frauen den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs, um sich an einem Jungen bzw. einem Mann zu rächen, wofür auch immer. Das ist Gang und Gebe. Leider.

Marco Weiss 2007 im türkischen Knast.

Marco Weiss ist nach den 247 Tagen im Türkenknast traumatisiert. Ebenso seine ganze Familie. Marco schrieb bereits ein Buch, um seine Erlebnisse besser verarbeiten zu können (dieses Phänomen kenne ich: über etwas zu schreiben, hilft sehr, es besser zu verarbeiten). Nun soll seine Geschichte verfilmt werden.

Hier ist ein Artikel (einer von vielen), der von den Dreharbeiten und dem Hintergrund zu diesem Film erzählt:

[...] zur selben Stunde entsteht ein Film über einen Fall, der 2007 deutsche Mediengeschichte geschrieben hat. Ein Fall, der den deutschen Außenminister ebenso beschäftigte wie die Bundeskanzlerin. Der Fall Marco W.! Die Produktionsfirma Zeitsprung verfilmt die Geschichte des 17-jährigen Schülers aus dem niedersächsischen Uelzen, der wegen sexuellen Missbrauchs einer 13-jährigen Britin in der Türkei verhaftet wurde. „247 Tage“ ist der Arbeitstitel der Produktion, die 2011 auf Sat.1 ausgestrahlt wird; 247 Tage saß Marco Weiss in Untersuchungshaft.

Warum bewegten die Ereignisse damals in solchem Maße die Öffentlichkeit, warum bewegen sie heute noch? „Das Erschreckende ist: Das kann morgen meiner Nachbarin passieren - oder mir selbst.“, sagt Veronica Ferres, die Marcos Mutter spielt, beim Setbesuch in Seevetal. Herbert Knaup, der die Rolle ihres Ehemanns übernimmt und einen Sohn in Marcos Alter hat, beschäftigt vor allem der Gedanke: „Was würdest du machen, wenn es deinem eigenen Kind passiert wäre?“ Und Produzent Michael Souvignier, der mit Filmen wie „Contergan“ ein Gespür dafür bewiesen hat, wahre Begebenheiten angemessen in fiktionale Unterhaltung zu verwandeln, erkannte sehr bald das schicksalsträchtige Potenzial des Stoffes: „Du bist zur falschen Zeit am falschen Ort. Was geschieht jetzt?“ Er bemühte sich um die Rechte, bekam sie - vielleicht auch, weil er bei der Buchentwicklung die enge Zusammenarbeit mit der Familie Weiss suchte.
Bei den Dreharbeiten auf Malta waren sie am Set, und auch in Seevetal, wo Aufnahmen ihres Film-Zuhauses entstehen, bewegt sich das Ehepaar, dieses Mal ohne Sohn, zwischen Cateringwagen, Presseleuten, Aufnahmeleitern. Ein bisschen verlegen, ein bisschen unsicher. Aber überzeugt, dass der Film, wenn er hält, was das Drehbuch von Johannes Betz verspricht, „eine Art Rehabilitation für Marco sein kann“. Große Worte. Verbunden mit großen Hoffnungen. Vielleicht meint Veronica Ferres etwas Ähnliches, wenn sie während einer Umbaupause (mit Blick auf das unglückselige Deutschlandspiel im Fernsehen) sagt: „Es ist eben keine Fiktion, was wir hier machen, sondern wirklich passiert. Das macht es umso anstrengender für mich als Schauspielerin, weil die Abgrenzung nicht so einfach ist.“
„247 Tage“ (Regie: Oliver Dommenget) schildert zwar Marcos Erlebnisse, ist aber vor allem aus der Perspektive der Mutter erzählt, die Ferres als „Antrieb und Zusammenhalt der Familie“ beschreibt, als „eine Frau mit einer unglaublichen Energie“: „Sie hat sich jeden Tag seinen Problemen angenommen und bewältigt - und nicht daran gedacht, was da alles noch kommen mag.“ Was kam und sich zum titelseitentauglichen Politikum auswuchs, war ein Albtraum aus Anklagen, Verhören und Arrest statt dem geplanten Traumurlaub an der türkischen Riviera. Den facettenreichen Fall in einen Film zu verwandeln, dafür gab es viele Möglichkeiten - vom Gerichtsdrama bis zur Missbrauchstragödie. Souvignier und sein Team haben sich auf die emotionale Ebene konzentriert, explizite sexuelle Handlungen jedoch ausgespart und die Geschichte „spannend wie ein Krimi erzählt“, so der Produzent. Es sei ein „leises“ Drehbuch, sagt Herbert Knaup, „keines, das auf die Tränendrüse drückt. In diesem Fall hätte ich auch nicht zur Verfügung gestanden“.
In der Rolle seines Filmsohns ist Vladimir Burlakov zu sehen, ein schlaksiger Junge mit durchdringendem Blick, der zuletzt in Dominik Grafs "Im Angesicht des Verbrechens" überzeugte. Produzent Souvignier schwärmt von der Ähnlichkeit mit Marco („wie Zwillingsbrüder“), das Ehepaar Weiss guckt, darauf angesprochen, skeptisch. Aber Marco habe, nach seinem Setbesuch auf Malta, das Spiel des Darstellers gelobt, „gut machen“ würde der seinen Job. […]
Vladimir Burlakov spielt Marco Weiss,
Veronica Ferres spielt seine Mutter Martina Weiss.

Weitere Artikel zum Thema:

Der Film soll auch Marco selbst helfen, das Trauma besser verarbeiten zu können. Denn auch nach seiner Freilassung und Rückkehr nach Deutschland im Dezember 2007 war das Bangen für ihn und seine Familie noch nicht vorbei. Es dauerte noch bis September 2009, bis in der Türkei endlich ein Urteil in dieser Sache fiel. Nur leider war dies nicht der erwartete Freispruch, sondern eine Verurteilung zu mehr als zwei Jahren, wenn auch auf Bewährung, wegen sexuellen Missbrauchs. So falsch und ungerecht dieses Urteil auch ist, mich überrascht es nicht. Die Türkei wollte mit diesem Urteil eben unbedingt ihr „Gesicht“ wahren. Hätte das Gericht nämlich Marco freigesprochen, so wäre damit offenkundig gewesen, dass die 247-tägige Untersuchungshaft zu Unrecht erfolgt ist, und das hätte dem Ansehen der Türkei ganz erheblich geschadet. Um dies zu vermeiden und mit einen „sauberen“ und „rechtschaffenden“ Image aus der Sache herauszukommen, musste die türkische Justiz also Marco verurteilen.

Ja, ja, immer schön den Schein wahren! Aber das kennt man ja, denn die Justiz in Deutschland verhält sich nicht anders. Auch hier gibt die Justiz niemals Fehler zu, und selbst die offensichtlichsten Ungerechtigkeiten werden als „rechtens“ hingestellt, vehement verteidigt, beschönigt, geleugnet und vertuscht. Es gibt auch hier in Deutschland genug Fälle (z.B. Andreas Kühn, Donald Stellwag, Harry Wörz, Jens Schlegel, Monika de Montgazon und viele viele andere), die dafür ein beredtes Beispiel geben. Es geht eben wirklich nur darum, der Öffentlichkeit weiszumachen, die Justiz sei unfehlbar. Alles, was zählt, ist das Image. Die Gerechtigkeit bleibt indessen auf der Strecke.

Vorliegend ist das Interesse der Öffentlichkeit an einem Hohen Ansehen der Justiz höher zu bewerten als das Interesse, der Justiz Fehler nachzuweisen [...] .

Dieser berühmte Ausspruch von Sigmar Rundt, dem Direktor des Amtsgerichts Soltau, trifft es ganz genau. Für die meisten Juristen ist das Ansehen der Justiz lebenswichtig. Sowohl in Deutschland, als auch in der Türkei. In Wirklichkeit ist dieses „Ansehen“ aber nichts als Schminke, mit der die Justiz ihre hässliche Visage zu übertünchen versucht - vergeblich, wie ich finde!
Die Öffentlichkeit hat im übrigen kein Interesse an einem „hohen Ansehen“ der Justiz, sondern ein Interesse an der Wahrheit!

Ich finde es gut, dass die Geschichte des Marco Weiss verfilmt wird. Ihm und seiner Familie wird es sicher helfen. Doch die Frage ist: Was wird es nützen?
Wird es irgendetwas ändern?
Fälle wie der von Marco können jederzeit wieder passieren.
Und eine der wichtigsten Fragen, die dieser Fall aufgeworfen hat, lautet nach wie vor: Wie steht es mit der Sicherheit deutscher Staatsbürger im Ausland?
Leider hat die Politik keine Konsequenzen aus diesem unsäglichen Fall gezogen. Es wäre wohl auch blauäugig, darauf zu hoffen.

*****

Donnerstag, 30. September 2010

Haus Kemnade am 24.09.2010

Nachdem ich in den letzten Artikeln hier immer nur über sehr negative Dinge zu berichten hatte, möchte ich jetzt wieder über etwas Schönes berichten, nämlich darüber, dass ich mal wieder schick Essen gegangen bin in einem meiner Lieblingsrestaurants, dem Haus Kemnade. Es war ein sehr schöner Abend, der mir in diesen düsteren Zeiten richtig gut getan hat.

Das Haupthaus der Burg Kemnade, vom Innenhof aus gesehen.
Darin befindet sich unten rechts das Restaurant.

Heute war es den ganzen Tag über regnerisch, wenn auch nicht besonders kalt. In den letzten Tagen war es zwar noch sehr warm und sonnig (so wie im letzten Jahr um diese Zeit, als wir die Lindenstraßen-Studiotour gemacht haben), was man wohl als „Abschiedsvorstellung“ des Sommers bezeichnen kann. Heute jedoch zeigte sich der Herbst schon in sehr deutlicher Form: Es regnete, wie gesagt, und die Bäume beginnen mit dem Laubabfall. Als ich mich am Abend um 19.30 Uhr auf den Weg machte, nahm ich zwar zur Sicherheit einen Schirm mit, aber es regnete zum Glück nicht mehr. Es war auch nicht besonders kalt. Ich ging zur Bushaltestelle an der Königsallee und fuhr mit dem Bus CE31 bis zum Haus Kemnade.

Ich ging gemütlich ins Burggelände hinüber zum Restaurant. Auf dem Innenhof standen zwar noch die Tische und Stühle, doch hatte der beginnende Herbst bereits deutliche Spuren hinterlassen; überall lagen Blätter, Kastanien und Kastanienhülsen herum.

Im Restaurant war mäßiger Betrieb. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Heinz und Birgit Bruns (die Inhaber der Burggastronomie, mit denen ich mich seit längerem bereits duze), sowie die jungen Servicekräfte Sascha, Hendrik und Dominique, die ich auch bereits alle kenne.

Ich hatte meinen üblichen Stammplatz.

Mit Birgit Bruns traf ich dann die Besprechung der Speisen (es gab nun vor allem wieder Wild und frische Waldpilze) und ließ mir von ihr ein paar Weine zum Menü empfehlen, die auch besonders gut waren.

*****

Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Sekt mit Apérol.

Als Amuse Bouche bzw. begleitend zum Menü gab es
ein Körbchen mit kleinen gemischten Partybrötchen
sowie hausgemachtes Schweineschmalz.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Herzog life).

1. Gang – Vorspeise:
Gebratene Waldpilze mit Speck und Zwiebeln
an Feldsalatröschen im Kartoffeldressing

2. Gang – Suppe:
Kürbiscrémesüppchen mit Kernöl
und gebratenen Flußkrebsen im Tempurateig

Wein bei der Vorspeise und der Suppe:
„Two Oceans“ – Sauvignon Blanc
(ein kräftiger südafrikanischer Weißwein aus 2010)

3. Gang – Fisch:
Gegrilltes Filet vom Seeteufel auf Champagnersauce
mit gebutterten Trüffelnudeln

Wein beim Fisch:
Oberrotweiler Spätlese – Weißer Burgunder
(ein würziger badischer Weißwein aus 2008)

4. Gang – Hauptgericht:
„Kemnader Jägerpfanne“
mit Wildschwein, Hirsch und Hasenfilet,
dazu Wildkirschpfeffersauce, Waldpilze, gefüllte Birne,
Mandelbroccoli und Kartoffelkrapfen

Wein beim Hauptgericht:
Spätburgunder vom Weingut Josef Walz
(ein trockener Rotwein aus 2008)

5. Gang – Dessert:
„Kemnader Waldbeer-Becher“
Mövenpick-Vanille-Eis mit marinierten Waldbeeren,
Schlagsahne, Waldbeersauce und Mandelkrokant

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Otard“.

*****

Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Zwischen Hauptgericht und Dessert setzte sich Heinz Bruns noch zu mir an den Tisch und wir unterhielten uns noch über verschiedene Dinge, zum Beispiel die aktuellen Events im Haus Kemnade, Silvester, die kulinarischen Märkte und vieles mehr. Da die anderen Gäste alle vor mir gingen, war ich am Ende der letzte Gast.

Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Um 23.49 Uhr fuhr ich mit dem Bus wieder zurück. Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:


Sein oder Nichtsein“ von und mit Mel Brooks.

*****