Dienstag, 27. April 2010

Das Ehrlich-Treffen in Köln am 24.04.2010

Wie ich bereits erwähnt habe, bin ich ein großer Fan der Lindenstraße. Ich bin auch Mitglied in einem Lindenstraßen-Forum, dem „Ehrlich-Forum“ (der Name rührt daher, dass es in der Lindenstraße ein Reisebüro namens „Ehrlich-Reisen“ gibt). In diesem Forum bin ich seit Sommer 2008. 


Die Teilnehmer des Ehrlich-Forums nennen sich „Ehrlies“.
Die Administratorin nennt sich Dani und kommt aus Recklinghausen, wir haben uns auch schon einige Male getroffen. Im Folgenden nenne ich nur die Forums-Nicknamen der Ehrlies.

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Am Samstag, dem 24. April, hat nun ein Fantreffen
vom Ehrlich-Forum in Köln stattgefunden.
Wir waren insgesamt 25 Leute. Hier ist der Bericht darüber:

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An diesem Tag stand ich um 7.00 Uhr auf, frühstückte, duschte und zog mich an, so dass ich um 9.00 Uhr das Haus verlassen konnte. Um 9.48 Uhr fuhr ich von Bochum aus mit dem Zug los und traf um 11.00 Uhr in Köln am Hbf ein. Von dort aus fuhr ich mit der Bahn nach Köln-Messe/Deutz und suchte von dort aus erst einmal das Lokal Deutzer Bahnhof, wo ich um ca. 11.15 Uhr eintraf. Ich fragte nach der Gruppe „Ehrlich“, die sich hier treffen wollte, daraufhin führte man mich auf die Terrasse des Lokals, wo in der Sonne bereits sehr viele Ehrlies an einer langen Tafel versammelt waren.

Ich freute mich sehr, viele Ehrlies wiederzusehen, die ich bereits kannte, und ebenso freute ich mich, die Ehrlies endlich kennenzulernen, die ich bis dahin noch nicht persönlich kannte. Es war ein wunderbarer warmer, um nicht zu sagen heißer Frühlingstag mit strahlendem Sonnenschein, in dem wir dort auf der Terrasse saßen, und ich merkte sehr schnell, dass ich mal wieder zu viel angezogen hatte. Auf jeden Fall wurde es ein super Mittag, alle waren so lieb und nett und ich konnte mich mit allen sehr gut unterhalten.

Um die Mittagszeit bestellten wir uns etwas zu essen. Ich nahm einen Salat mit Hähnchenbrust und trank dabei das eine oder andere Kölsch. Die Gastro-Kritik, die ich hier abgeben sollte, lautete: durchaus zufriedenstellend.

Am frühen Nachmittag verließen wir dann den Deutzer Bahnhof und gingen alle zusammen zum LVR-Hochhaus. Dort fuhren wir 28 Stockwerke nach oben bis auf die Aussichtsplattform, von der aus man einen einzigartigen Ausblick über ganz Köln hat:


Nachdem ich die Aussicht von allen Seiten genossen und Fotos gemacht hatte, fuhr ich wieder herunter (und zwar wegen des Heuschnupfens). Als dann kurz darauf auch die anderen unten waren, wanderten wir zur bekanntesten Kölner Rheinbrücke, der Hohenzollern-Brücke, die direkt zum Dom führt und auf der auch die Züge fahren. Zunächst machten wir ein Gruppenbild (siehe oben), und dann verewigte sich das Ehrlich-Forum mit einem Vorhängeschloss auf dieser Brücke:

24. April 2010 - Ehrlich-Forum – Lindenstraße
Auf der Hohenzollern-Brücke ist es Brauch, Verpaarungen oder andere besondere Ereignisse in Form eines Vorhängeschlosses zu besiegeln, zu verewigen. Das taten nun auch wir. Nach dem Anbringen dieses Schlosses warfen wir den Schlüssel in den Rhein.

Danach spazierten wir über die Hohenzollern-Brücke, auf der in ihrer gesamten Länge inzwischen tausende Schlösser hängen, auf das andere Ufer des Rheins, zur Domseite. Man merkte richtig, wie sehr die Sonne brannte (das Ergebnis sah ich aber erst am Abend). Dann teilte sich unsere Gruppe auf: Während die einen dahin, die anderen dorthin gingen, und einige sich schon auf den Weg zu den „Gezeiten“ machten, machten Gänseblümchen, Sebi und meine Geringfügigkeit noch einen kleinen Spaziergang am unteren Rheinufer. Die meiste Zeit saßen wir aber doch im Schatten.

Nach einer Weile brachen wir dann wieder auf, gingen über den Domplatz (wir hätten ja auch noch kurz in den Dom gehen könnten, fällt mit ein!) zum Hauptbahnhof und fuhren von dort aus mit der Bahn (1 Station) zum Hansaring. Von dort gingen wir zu Fuß zum Restaurant Gezeiten .....

Als Gänseblümchen, Sebi und ich an dort eintrafen, saßen einige noch draußen in der Sonne, aber wir gingen dann doch lieber herein. In dem von uns vorbestellten „Gesellschaftsraum“ waren gerade heftige Bemühungen im Gange, die Tische für alle in eine ideale Form zurechtzurücken. Nachdem dies geschehen war, nahmen wir erst einmal Platz und bestellten etwas zu trinken. Als ich kurz darauf zur Toilette ging, sah ich, dass ich bereits einen leichten Sonnenbrand hatte durch die starke Sonne an diesem Tag. Das ist der Grund, weshalb ich auf den kommenden Bildern so einen roten Kopf habe.

Wir saßen jedenfalls noch nicht sehr lange da, als um ca. 17.50 Uhr mit dem Satz „Bin ich die erste?“ Birgitta Weizenegger alias Ines Kling hereinkam. Sie war locker, lustig und gut drauf und eine ganz andere Erscheinung als die, die sie spielt. Sie setzte sich zu uns an den Tisch und wir unterhielten uns sehr gut mit ihr. Jeder konnte dabei ein bisschen was über sich erzählen.

Dann trafen auch unsere Administratorin Dani und ihr Mann Teajay ein. Die beiden kamen deshalb erst jetzt, weil Teajay heute ein Schachturnier hatte. Er bezeichnet sich selbst als „Schachlegende“.

Kurz darauf trudelten auch um 18.00 Uhr die nächsten Stargäste ein:

Moritz A. Sachs alias Klaus Beimer und Moritz Zielke alias Momo Sperling.

Das gab ein großes Hallo und die beiden verteilten sich im Raum, denn es war so gedacht, dass die Stargäste ein wenig verteilt zwischen uns sitzen. Kurz darauf kam noch ein vierter Stargast, der nicht angekündigt war, nämlich Joris Gratwohl alias Alex Behrend.

Nun war die Runde komplett und der große Abend konnte beginnen.

Zunächst bestellten wir uns alle etwas zu essen. Ich nahm das Tagesmenü:
Als Vorspeise ein Salat mit heißen Shrimps in Knoblauchöl, dazu Weißwein.
Als Hauptgericht frischer deutscher Stangenspargel (der erste in diesem Jahr für mich) mit Schweinemedaillons, Sauce Hollandaise und neuen Kartoffeln. Dazu trank ich Rotwein.
Als Dessert Rhabarbarpudding mit Erdbeeren.

Das war zwar alles sehr lecker, aber die Portionen waren etwas zu klein. Das wurde ja auch schon an anderer Stelle bemängelt. Und von mir als Gastro-Kritiker ein Wink mit dem Zaunpfahl an das Restaurant Gezeiten: Nicht zu knausrig sein, eure Gäste wollen schließlich statt werden!

Nach dem Essen fanden dann ausführliche, interessante, lockere, lustige und coole Gespräche mit den vier Stargästen statt, die genau so locker drauf waren wie wir, es gab überhaupt keinen Unterschied. Am meisten unterhielt ich mich mit Birgitta, die direkt an unserem Tisch saß, während sich mit den drei Herren leider nur Smalltalk ergab. Vieles, was ich gerne noch gefragt oder gesagt hätte, hat sich nicht ergeben. Naja, vielleicht ergibt sich noch einmal die Gelegenheit.

Nichtsdestotrotz war es ein wunderbarer Abend mit Birgitta, Joris, Moritz und Moritz, und natürlich auch mit sämtlichen anwesenden Ehrlies.

Das bin ich mit Birgitta Weizenegger.

Natürlich gab es von jedem Stargast auch Autogrammkarten. Moritz A. Sachs schrieb mir:
Für Cäsar – vom Hasen“!

Nachdem unsere Stargäste gegangen waren, hatten wir Ehrlies noch weiterhin viel Spaß.

Doch auch der schönste Abend geht irgendwann zu Ende. Dani und Teajay nahmen mich dann mit dem Auto wieder mit nach Bochum zurück.

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Als Fazit kann ich sagen:

Es war ein wunderbarer Tag und ich danke allen,
die ihn möglich gemacht haben.

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Dienstag, 20. April 2010

Einiges über mich

Guten Tag!

Ich heiße Sie herzlich hier in meinem persönlichen Blog willkommen.

Bevor ich nun damit beginne, Ihnen meine Erlebnisse oder andere Dinge, die mich beschäftigen, in einer gewissen Regelmäßgkeit vorzustellen, möchte ich ein wenig etwas über mich erzählen, damit Sie wissen, was für ein Zeitgenosse ich überhaupt bin.

 

Ich wurde im Jahre 1972 im Zeichen des Skorpions geboren. Aufgewachsen bin ich in Witten, einer kleinen Stadt im Ruhrgebiet. Heute lebe ich in Bochum, einer weitaus größeren und bekannteren Stadt im Ruhrgebiet. Hier einige Impressionen aus Bochum:

video

Nach dem Abitur leistete ich meinen Zivildienst ab und begann dann, an der Ruhr-Universität in Bochum Jura zu studieren. Ich war davon überzeugt, es sei das Richtige für mich, da ich schon immer ein sehr stark ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden hatte und mich das Recht daher interessiert hat. Das Studium war ja auch noch in Ordnung, dabei lernte ich das deutsche Recht kennen und anwenden. Und das kann natürlich nie schaden.

Nach dem Studium begann das Referendariat, also der juristische Vorbereitungsdienst, der mir diverse Einblicke in die alltägliche juristische Praxis eröffnete. Und das war nicht mehr so toll, ganz im Gegenteil. Das, was ich dabei teilweise sah und erlebte, und die Leute, mit denen ich es zu tun hatte, das alles war weit entfernt von dem, was ich an der Uni gelernt hatte. Damit hatte das „Recht“, wie es in der Wirklichkeit praktiziert wird, nichts mehr zu tun. Diese Arroganz und Selbstgefälligkeit mancher Volljuristen (insbesondere Richter und Staatsanwälte), ist wahrhaft erschreckend. Ich fragte mich: Soll so später mein Berufsalltag aussehen? Sollen das die Leute sein, mit denen ich es später täglich zu tun haben werde? Antwort (klar und eindeutig): Nein!!! Das könnte ich auf Dauer nicht aushalten. So etwas ist für einen Menschen wie mich doch nicht das Richtige. Unter „Recht“ und „Gerechtigkeit“ verstehe ich allemal etwas anderes als diese sauberen Herrschaften!

Nachdem ich dann die Examina und weitere akademische Qualifikationen erworben hatte, orientierte ich mich beruflich in andere Richtungen. Nur nicht beim Gericht oder bei der Staatsanwaltschaft - denn so sollte mein Berufsalltag nicht aussehen. Ich fand dann auch andere Tätigkeitsfelder, die mir viel mehr Spaß machen und mir viel mehr geben.

Seit einigen Jahren setze ich mich auch kritisch mit der Justiz auseinander, sowie mit Mißständen in Politik und Gesellschaft. Im Zuge dessen wurde ich immer mehr und immer neue Justizverbrechen gewahr, und inzwischen kann ich meine Verachtung gegenüber dieser Institution kaum noch in Worte fassen. Inzwischen teile ich die Auffassung von Herrn Dr. Ulrich Brosa: „Die gefährlichste kriminelle Vereinigung, das ist die Justiz!“ (besuchenswert sind in diesem Zusammenhang Dr. Brosa´s Webseiten http://www.althand.de und http://www.bloegi.wordpress.com. Auch zu empfehlen sind www.beschwerdezentrum.org sowie www.richterdatenbank.net, welche eingerichtet wurden von Dr. Peter Niehenke, der auch als „Nacktläufer von Freiburg“ für Furore sorgte).

Ich bin übrigens nicht verheiratet und habe keine Kinder.

So, nun habe ich Ihnen einiges erzählt, aber ich hielt es für wichtig, da ich jetzt nunmal Administrator in diesem Blog bin, damit Sie auch alle wissen, mit was für einem Menschen Sie es hier zu tun haben.

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Ach ja, etwas Wichtiges noch: Sicher fragen sich einige, wieso ich mich hier „Caesar“ nenne.
Ich bin ein sehr großer Fan der Fernsehserie „Lindenstraße“, die ich seit ihrem Anbeginn 1985 jeden Sonntag schaue. Seit dem Sommer 2008 bin ich Mitglied in einem Lindenstraßen-Forum, dem sogenannten Ehrlich-Forum. Dort habe ich den Nicknamen „Cäsar“ (der fiel mir seinerzeit spontan ein; dort allerdings mit ä geschrieben, hier mit ae - doch das hat nichts zu sagen).
Inzwischen hat sich dort eine wirklich schöne Forengemeinschaft gebildet, und wir haben auch schon einiges zusammen unternommen, z.B. einen Ausflug in die Lindenstraßen-Studios in Köln-Bocklemünd. Weitere gemeinsame Aktionen werden folgen.

 
Das bin ich als Cäsar vor dem Eingang zum Hause Dressler 
in der Lindenstraße am 22. September 2009.

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Und nun wünsche ich allen viel Spaß in diesem Blog!

Caesar


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Wichtige Hinweise:


Für meine Berichte in diesem Blog berufe ich mich ausdrücklich auf die Meinungs- und Pressefreiheit gemäß Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes sowie auf die Freiheit der Kunst gemäß Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes (siehe hier).
Ich berichte hier nicht nur über schöne Dinge, sondern auch über weniger schöne Dinge. Insbesondere prangere ich Mißstände an und nenne auch Namen.
Ich berufe mich auf die „Wahrnehmung berechtiger Interessen“.
Alles, was ich hier schreibe, entspricht der Wahrheit !!!
Was in diesem Blog steht oder was nicht, entscheidet niemand außer mir. Insofern werde ich mir von niemandem Vorschriften machen lassen.

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