Montag, 29. November 2010

Das Gänsemenü im Haus Oekey

In den letzten Jahren hat es sich bei mir eingestellt, dass ich mir im November, so um Sankt Martin herum, in einem meiner Lieblingsrestaurants ein herzhaftes Gänse-Menü gönne. Denn gerade Gans und Wild sind die Dinge, die im trüben November besonders begehrt sind, so auch bei mir. In den letzten Jahren fand das fast schon obligatorische Gänse-Essen im November – wenn überhaupt – im Haus Kemnade statt, doch in diesem Jahr wollte ich es mal im Haus Oekey erleben. So geschah es dann auch und es wurde ein wunderbarer Abend.

Das Hotel und Restaurant „Oekey“ in Bochum.

Ich hatte das Restaurant „Oekey“ im Sommer 2002 durch „Bochum Kulinarisch“ kennengelernt und dann entdeckt, dass es ganz in meiner Nähe liegt (nur ca. 15 Minuten zu Fuß). Seitdem bin ich dort Stammgast und immer sehr zufrieden. Die Spezialität des Hauses sind Entengerichte aller Art. Dafür ist das Haus Oekey inzwischen in ganz Bochum und darüber hinaus berühmt. Auch bei „Bochum Kulinarisch“ bietet das Haus vor allem Entengerichte an (z.B. gegrillte halbe Ente, Flugentenbrust, Entenbratwürstchen, Entensülze, etc.). Wenn ich in diesem Restaurant essen gehe, nehme ich meist auch als Hauptgericht Ente. Nur bei diesem Besuch, wie schon gesagt, Gans.

Das Logo des Hauses und darunter der Inhaber,
Helmut Wicherek, in Fachkreisen auch „Enten-Helmut“ genannt.

Eigentlich wollte ich – so war es ursprünglich geplant – am Freitag, dem 19. November zum Gänse-Menü ins Haus Oekey gehen. Doch als ich 10 Tage vorher anrief, um mir einen Tisch zu reservieren, sagte mir der zweite Chefkellner Christoph Weiß, dass am 19.11. bereits alles ausgebucht sei; das sei immer so um diese Jahreszeit, und ich hätte schon viel früher einen Tisch reservieren müssen (vielleicht schon im Oktober?). Nun gut, da musste ich zähneknirschend umdisponieren und reservierte jetzt für Freitag, den 26.11. ... Doch ganz glücklich war ich damit auch nicht, da mir erstens die Verschiebung um eine Woche nicht ganz passte und ich zweitens auch nicht meinen üblichen Stammplatz bekommen konnte. Ich überlegte mir das Ganze daher noch einmal und hatte am nächsten Tag eine viel bessere Idee. Ich rief noch einmal an und fragte Herrn Weiß, wie es denn am Donnerstag, dem 18.11., aussehe. Er antwortete, an dem Tag sei es absolut kein Problem, auch nicht was meinen Stammplatz angeht. Also änderte ich meine Reservierung auf den 18.11., was mir auch viel lieber war.

Am Abend des 18.11. war es bewölkt und kalt, aber zum Glück trocken. Einen Schirm nahm ich sicherheitshalber aber trotzdem mit. Ich ging um 20.10 Uhr von zu Hause aus los und traf um etwa 20.30 Uhr im Haus Oekey ein.

Das Restaurant war gut besucht, etwa so wie sonst an einem Freitag Abend. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Herr Wicherek (er kam am Anfang zu mir an den Tisch und ich unterhielt mich mit ihm; unter anderem erzählte er mir, dass es bald sogar den berühmten Dithmarscher Gänsebraten bei ihm geben würde), Herr Rehbein (der erste Chefkellner), Herr Weiß, eine junge Kellnerin namens Anne und noch ein weiterer junger Kellner. Ich hatte, wie schon gesagt, meinen üblichen Stammplatz, in der Mitte des ersten Raumes.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Kir Royal.

Als Amuse Bouche:
Ein Reibeplätzchen mit Kräuterdip

Begleitend zum Menü eine kleine Flasche Mineralwasser (0,5 l).

1. Gang – Vorspeise:
Gebratene Gänseleber in Balsamicojus,
dazu Pfannengemüse und feine Bandnudeln

2. Gang – Suppe:
Kürbiscrémesuppe vom Hokaidokürbis
mit Kernöl und Räucherlachs

Wein bei der Vorspeise und der Suppe:
St. Michael, Cleebronn & Güglingen
Trockener Württemberger Riesling, 2009

3. Gang – Fisch:
Filet vom St. Petersfisch, in Butter gebraten,
mit Flußkrebssauce, dazu buntes Gemüse und Basmatireis

Wein beim Fisch:
Weisser von Stromberg
Trockener Württemberger Weißburgunder, 2009

4. Gang – Zwischengang:
Apfelsorbet mit Calvados

5. Gang – Hauptgericht:
„Gegrillter Gänsebraten“
Brust und Keule von der Gans
mit Gänsesauce, Marzipan-Bratapfel,
Rotkohl und Kartoffelklößen


Wein beim Hauptgericht:
Neo Cuvee Rot, Cleebronn & Güglingen
Trockener Lemberger Rotwein, 2007

6. Gang – Dessert:
Gebackene Früchte
mit Bratapfeleis und Punschcréme

Danach noch einen Kaffee und einen Williams Birnengeist.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Da die anderen Gäste alle vor mir gingen, war ich am Ende der letzte Gast. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Dann ging ich wieder nach Hause, wo ich um ca. 0.20 Uhr eintraf.
Dort sah ich dann bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film:



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Samstag, 27. November 2010

Alles wird gut

Inzwischen habe ich die schlimmen Ereignisse im Ehrlich-Forum und die Gemeinheiten vieler anderer Forumsmitglieder mir gegenüber (ich berichtete hier und hier) ganz gut verarbeitet.

 

Es wäre ja auch noch schlimmer, wenn ich mir durch so etwas mein Leben vermiesen lassen würde. Außerdem habe ich noch einige Freunde im Ehrlich-Forum, mit denen ich nach wie vor in Kontakt stehe und die auf meiner Seite stehen, z.B. Dani, Schneidi°, Vanessa, Sebi und noch einige andere.

Dani selbst hat sich Anfang Oktober für einige Zeit aus dem Forum zurückgezogen, weil sie das Verhalten vieler anderer Leute nicht mehr ertragen konnte. Die Ursache waren zunächst die Beleidigungen sowie die Mobbing- und Psychoterror-Aktionen, die gegen mich gelaufen sind. Endgültiger Auslöser war dann aber die Wahl Hamlets zum „Powerposter“. Alle drei Monate wird nämlich im Ehrlich-Forum ein „Powerposter“ gewählt, wobei eines der entscheidenden Kriterien die Anzahl der Beiträge ist. Hamlet hat sicherlich die meisten Beiträge in der letzten Zeit geschrieben, jedoch lässt die Qualität seiner Beiträge doch sehr zu wünschen übrig, vorsichtig formuliert. Trotzdem wurde er zum „Powerposter“ gewählt, worauf er sich eine ganze Menge einbildete und sich unglaublich toll vorkam. Einige Leute, zum Beispiel ein gewisser bockmouth aus Münster, gaben dabei ganz offen und unverblümt zu, warum sie Hamlet gewählt haben: Weil er so „herrlich böse“ ist und weil er im „Fall CCC“ (also in meinem Fall!) so eine „tolle Aufklärungsarbeit“ geleistet hat.
Es ist kaum zu fassen: Dieser Kerl wird tatsächlich dafür gelobt, dass er einen Menschen bloßgestellt, vorgeführt, diffamiert, in seiner Privatsphäre verletzt, ihn zum Abschuss freigegeben und ihn durch den virtuellen Fleischwolf gedreht hat. Das wird dann auch noch als „tolle Aufklärungsarbeit“ bezeichnet?!? Pfui Teufel!

Die Wahl Hamlets und das Verhalten mehrerer anderer dazu haben Dani so angeekelt, dass sie das Forum verlassen hat. Ich verstehe sie vollkommen, denn mich ekelt so ein charakterloses Verhalten auch an. Warum wird den Bösen immer zugejubelt? Warum finden Leute wie Hamlet immer wieder Anhänger und Sympathisanten? Das Verhalten von bockmouth, Siri, Rudolf, Dinah, Christian, Steinburger und anderen ist jedenfalls typisch deutsch. Sie suchen sich einen Leitwolf, oder bessergesagt einen „Leithammel“, der scheinbar Stärke ausstrahlt und der den anderen zeigt, wer die Sündenböcke sind und der diese bekämpft. So einer begeistert die Massen. So einem folgen sie. So einen bejubeln sie. Das ist typisch deutsch. Manche Menschen haben leider noch immer nicht kapiert, wohin so ein Verhalten führen kann, dabei liefert uns die Geschichte dafür genug Beispiele!

Dabei ist Hamlet nun wirklich kein Typ, den man bejubeln kann. Wofür denn auch? Im Forum spielt er immer den starken Mann mit den großen Klappe, doch in Wirklichkeit steckt nicht das Geringste dahinter. Das weiß ich, denn ich habe ihn auf der Gartenparty im Juli selbst erlebt.
Die Leute, die ihm zujubeln und mich als „krank“ bezeichnen, sollten sich Hamlet mal genau ansehen. Er ist ein alterszorniger Fotograf und Röhrenradiobastler, ein Pfeifenraucher, ein Pöbler mit seltsamen Ansichten und ein Arschfetischist. Das weibliche Hinterteil fasziniert ihn ungemein, auch das von korpulenten und unförmigen Frauen.
Wer endgültig wissen möchte, was Hamlet für einer ist, möge sich nur einmal seine Webseite ansehen ...

Wie auch immer, nun trägt er im Forum den Titel „Powerposter“, abgekürzt „PoPo“. Wie passend für ihn!

Dani hat nach den beschriebenen Ereignissen erst einmal Abstand gebraucht und eine Forenpause eingelegt. Doch kaum war sie ins Forum zurückgekehrt, erfuhr sie von dem nächsten Drama, das sich ereignet hatte: Ein Mitglied des Ehrlich-Forums ist tot, und zwar jemand, den auch ich sehr geschätzt habe. Im Forum trug er den Namen Konfuse und er kam aus Düren. Er war 38 Jahre, genau wie ich jetzt bin. Angeblich war es Selbstmord.


Diese Nachricht hat mich doch sehr geschockt, denn ich habe Konfuse persönlich gekannt. Er war auf den Ehrlich-Partys bei Dani sowohl 2009 als auch 2010 dabei, ebenso bei der Studiotour am 22.09.2009. Konfuse war einer von den „Guten“. Er war ein Freund und hatte das Herz am rechten Fleck. Er war einfach verdammt in Ordnung. Warum er sein Leben beendet hat, weiß niemand so genau. Mich jedenfalls macht es sehr traurig und betroffen.

Der Tod von Konfuse hat mal wieder gezeigt, wie schnell das Leben zu Ende sein kann, und dass wir doch jeden einzelnen Tagen genießen und bewusst erleben sollten. Vor allem sollten wir uns das Leben nicht gegenseitig schwer machen. Das sollten sich mal so manche Leute aus dem Ehrlich-Forum hinter die Ohren schreiben. Es bleibt zu hoffen, dass der Tod eines Mitglieds sie ein bisschen nachdenken lässt.


Es gab so vieles, was mich traurig und wütend machte.
Doch irgendwo gibt es auch ein Licht.
Irgendwo gibt es doch eine Hoffnung,
dass vielleicht noch alles gut werden könnte.
Da bin ich mir nun wieder sicher.

Am Samstag, dem 13. November 2010, war ich nun bei Dani und Teajay zu Hause eingeladen. Also fuhr ich zu ihnen nach Recklinghausen. Sehr quirlig wurde ich von Danis kleinem Hund Muffin begrüßt. Dann sahen wir uns alte Lindenstraßen-DVD´s an, aßen dabei ein paar Häppchen und tranken Bier.
Auch unterhielten wir uns über die aktuellen Ereignisse, zum Beispiel über den Tod von Konfuse. Wir sprachen aber auch über meine Rückkehr ins Ehrlich-Forum. Ich möchte inzwischen gerne wieder zurück, und auch Dani möchte mich wieder dabei haben. Auch Teajay ist wieder auf meiner Seite. Und wir wollen uns von Leuten wie Hamlet oder Rudolf nicht mehr fertigmachen lassen.
So kam ich schließlich mit Dani überein, dass ich am 15. Dezember ins Ehrlich-Forum zurückkehren sollte. Wir hoffen nämlich ebenso wie Schneidi°, dass in der Advents- und Weihnachtszeit alle in etwas milderer und versöhnlicherer Stimmung sein mögen, und meine Rückkehr dann besser gelingt als im September. Auch soll die Rückkehr diesmal bereits rechtzeitig angekündigt werden, damit alle Bescheid wissen, sich darauf einstellen können und die Emotionen nicht mehr so hochkochen. Dani und ich sind jedenfalls zuversichtlich, dass es diesmal gelingt. Wie gesagt: Es ist nicht nur ein Internetforum, sondern es geht um die Menschen dahinter, mit denen ich mehr als zwei Jahre lang eine schöne Community hatte, täglich kommunizieren konnte und sie hin und wieder sogar live treffen konnte. Das möchte ich wiederhaben und Dani auch. Daran lassen wir uns auch nicht mehr von Leuten wie Hamlet oder Rudolf hindern.

Es war ein schöner Abend bei Dani und Teajay zu Hause. Gegen 0.30 Uhr verabschiedete ich mich, fuhr mit dem Bus zum Bahnhof und von dort mit dem Zug wieder nach Bochum zurück, wo ich um etwa 1.45 Uhr zu Hause ankam. Während der ganzen Rückfahrt verspürte ich Hoffnung und eine große Erleichterung.
Und das Glück, Freunde zu haben.
Ich war mir nun sicher: Alles wird gut.

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Mittwoch, 24. November 2010

Isola Bella am 12.11.2010

Am Freitag, dem 12. November 2010 machte ich mir einen schönen italienischen Abend im Restaurant „Isola Bella“. Hier ist der Bericht:

Das Isola Bella an der Ecke Hauptstraße/Bonhoefferstraße in Witten.

Wenn man mich fragt, wo ich gerne italienisch essen gehe, so kann ich dafür ganz spontan und überzeugt nur ein Restaurant nennen: Das „Isola Bella“ in Witten. Dieses Restaurant entdeckte ich für mich im Februar 1995 (noch bevor ich mit meinem Studium anfing), und seitdem bin ich dort Stammgast. Also schon seit 15 Jahren, und das will schon etwas heißen! So lange kenne ich auch die Inhaberin, Ursula Ender, sowie den Chefkellner Rosario, die immer sehr freundlich und zuvorkommend sind. Es ist eben eines meiner Lieblingsrestaurants, in dem ich mich wohl fühle.


Heute war es sehr regnerisch. Es war halt typsches Novemberwetter. Da es regnete, hatte ich auch meinen Schirm dabei. Der Bus 375, der eigentlich um 19.07 Uhr von der Markstraße aus abfahren sollte, hatte leider Verspätung und kam erst um 19.20 Uhr. Ich unterhielt mich an der Bushaltestelle mit einer jungen Dame, die aus dem Tennisclub an der Stiepeler Straße kam und nun mit dem Bus auch nach Witten zurückfuhr. Dann endlich kam der Bus und es ging los. Ich kam etwa um 19.40 Uhr in Witten am Ossietzkyplatz an. Von dort aus ging ich die Wideystraße hinauf bis zum Rathaus und zum „Isola Bella“.

Das Restaurant war sehr gut besucht. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Frau Ender, Rosario und eine junge Kellnerin, deren Namen ich jetzt nicht mehr weiß. Ich hatte meinen üblichen Stammplatz. Es war, wie gesagt, sehr voll, und auch in dem Bereich, wo ich saß, ziemlich viele Leute und sogar Hunde. Das volle Haus war wohl auch der Grund dafür, dass es manchmal etwas länger dauerte. Aber egal, es wurde dennoch ein schöner Abend. Zwischen den einzelnen Gängen unterhielt ich mich kurz mit Rosario oder Frau Ender über verschiedene Dinge.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Prosecco.

Als Amuse Bouche sowie begleitend zum Menü gab es ein Körbchen
mit kleinen, gebackenen Brötchen und hausgemachter Kräuterbutter.

Begleitend zum Menü eine Mineralwasser.

1. Gang – Vorspeise:
Antipasto „Isola Bella“
Kalte Vorspeise – eine besondere Spezialität des Hauses

2. Gang – Suppe:
Minestrone
Italienische Gemüsesuppe

3. Gang – Fisch:
Gamberoni alle Erbe
Riesengarnelen mit Kräutersauce und Reis

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
„Chardonnay“, ein leichter Weißwein
(drei Karaffen zu je 0,25 l – bei jedem Gang eine)

4. Gang – Hauptgericht:
Scaloppa Bella Vista
Kalbsschnitzel mit Zwiebeln, Champignons und Schinken
in Sahnesauce, dazu gratinierte Kartoffeln und Gemüse

Wein beim Hauptgericht:
„Montepulciano D´Abruzzo“, ein italienischer Rotwein
(eine Karaffe zu 0,5 l)

5. Gang – Dessert:
Tiramisu
Italienische Dessertspezialität

Danach noch einen Espresso, dann noch einen
und vom Haus noch einen sehr guten Grappa.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also wieder ein wunderbarer italienischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Dann ging ich zum Ossietzkyplatz und fuhr von dort aus um 22.45 Uhr mit dem Bus 375 wieder zurück nach Bochum und traf um kurz nach 23.00 Uhr wieder zu Hause ein.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:


James Bond 007: „Goldeneye

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