Freitag, 31. Dezember 2010

Silvester 2010/2011

The same procedure as every year!

Der Silvestertag gestaltete sich bei mir wie üblich: Ich schlief aus, frühstückte spät, dann räumte ich die Wohnung auf und richtete alles schön für den Abend und für das neue Jahr her. Am Nachmittag legte ich mich noch ein wenig hin, dann duschte ich ausführlich, machte mich schick und zog mich fein an. Um 18.50 Uhr sah ich wie jedes Jahr „Dinner for One“. Das gehört einfach zu Silvester dazu. Und in jedem Jahr kann ich wieder erneut darüber lachen (obwohl ich alles schon genau kenne!). Als dies zu Ende war, ging ich nach unten vor das Haus. Das bestellte Taxi kam super-pünktlich. Damit fuhr ich dann zum Haus Kemnade, wo ich genau um 19.30 Uhr ankam. Der Wassergraben der Burg war zugefroren und schneebedeckt, und auf dem Burghof türmten sich riesige Schneeberge. Ich begab mich zur Party-Scheune, in der die Silvesterparty – wie jedes Jahr – stattfindet.

Hier der Ablauf der Party:

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Silvester-Party in der Scheune mit großem Höhenfeuerwerk
incl. Buffet, Musikprogramm, Begrüßungscocktail,
Mitternachtssekt und Feuerwerk

19:30 Uhr:
Einlass mit Begrüßungscocktail

20:00 Uhr:
Silvester-Buffet;
Live-Musik mit den „Tweens“

24:00 Uhr:
Mitternachtssekt im Burghof;
Anstoßen auf das neue Jahr mit Höhenfeuerwerk

0:15 Uhr bis 4:00 Uhr:
Disco
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Nachdem ich die Partyscheune betreten und Heinz und Birgit Bruns begrüßt hatte, bekam ich mein Begrüßungscocktail und wurde zu meinem Platz geführt. Ich saß diesmal an einem länglichen Tisch mit einigen anderen Leuten unweit der Tanzfläche. Es waren aber insgesamt nicht so viele Menschen wie in den vergangenen Jahren auf der Silvesterparty, und mehrere reservierte Plätze blieben frei. Ich nehme an, dies hatte wohl etwas mit dem Wetter zu tun, und so sind viele bei diesem Schnee eben doch zu Hause geblieben. Aber das machte nichts; für eine gute Stimmung war in jedem Fall gesorgt. Für die musikalische Unterhaltung sorgte in diesem Jahr wieder die Band „The Tweens“ mit Michael Wurst, die schon mehrere Male auf den Silvesterpartys im Haus Kemnade gespielt hatten.

Um 20.00 Uhr begann die Silvesterparty offiziell und das Buffet wurde eröffnet. Es gab wieder ein sehr reichhaltiges Buffet mit vielen kalten und warmen Leckereien:

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Kaltes Buffet:
Räucherfisch-Auswahl
mit Senfdillsauce und Sahnemeerrettich
Mousse von Heilbutt und Forelle
Eismeershrimps, Meeresfrüchtesalat,
Wildterrine, Hirschfilet mit Preisselbeeren
Melone mit italienischem Landschinken
Roastbeef mit Sauce Remoulade
Vitello Tonnato vom Schweinerücken
Pflaumen im Speckmantel
Salatbuffet
Brot und Butter

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Warmes Buffet:
Gänsebraten
Wildschweinragout
Wild-Sauerbraten
Wildklößchen mit Waldpilzen
Rehgeschnetzeltes mit Cranberrysauce
Schweinefilet mit Pfeffersauce
Kalbsgeschnetzeltes „Züricher Art“
Roulade von Lachs und Seeteufel
Kemnader Spießbraten
Beilagen:
Frisches Marktgemüse
Rotkohl, Rosenkohl, Weinsauerkraut,
Kroketten, Klöße, hausgemachte Spätzle,
frische Bratkartoffeln

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Dessertbuffet
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Zuerst machte ich mir einen kalten gemischten Vorspeisenteller zurecht. Danach holte ich mir einen Teller vom warmen Buffet, und danach noch einen weiteren Teller vom warmen Buffet. Und zum Abschluss einen Dessertteller. Es war alles einfach köstlich. Beim Essen trank ich eine Flasche Rotwein, und zwar einen trockenen Spätburgunder aus der Pfalz, die eigene „Hausmarke“ vom Haus Kemnade. Das Abendessen nahm gute zwei Stunden in Anspruch, was ich auch angemessen finde. Für ein gutes Abendessen, gerade bei einem so reichhaltigen Angebot, braucht man eben Zeit.

Nach dem Essen tut Bewegung gut, und die gab es ab 22.00 Uhr, denn da spielten die „Tweens“ zum Tanzen auf. Ich war sehr froh darüber, diesmal jemanden zum Tanzen gefunden zu haben, denn ich hatte ja bei Festen im Haus Kemnade auch schonmal andere Erfahrungen gemacht, zum Beispiel hier. Aufgrund solcher Erfahrungen war es wochenlang meine Hauptsorge, ob auf der Silvesterparty eine Dame mit mir tanzen möchte oder ob ich mal wieder immer nur „Nein“ zu hören bekomme, warum auch immer (inzwischen traue ich mich schon gar nicht mehr zu fragen!). Doch diesmal sind mir solche Erfahrungen zum Glück erspart geblieben, denn es fand sich eine Dame, die sehr gerne tanzte, was sie an diesem Abend auch mehrere Male mit mir tat. Darüber war ich sehr froh, und so konnte ich die Party richtig genießen ..... und die Zeit bis Mitternacht verging schnell .....

Die Band „The Tweens“ mit Michael Wurst …

… auf der Silvesterparty im Haus Kemnade.

Es wurde bis 23.45 Uhr Musik gemacht und getanzt, und dann begaben sich die Gäste in den Burghof, denn nun begann der Countdown. Diesmal gab es aber keinen Stand, sondern eine richtige Schnee-Bar, auf der die Tabletts mit den vielen Sektgläsern standen, was ich ganz toll fand. Ich nahm mir ein Glas Sekt, begab mich wie die meisten anderen Gäste auf die Brücke vor der Burg, wo der Countdown ablief, und erwartete die Ankunft des Neuen Jahres .....

Um 0.00 Uhr war es dann soweit! Prost Neujahr!


Wir stießen an, wünschten uns gegenseitig ein glückliches neues Jahr und tranken unseren Sekt. Dann begann das große Höhenfeuerwerk, das vor der Burg Kemnade stattfand. Und das war wieder einmal vom Feinsten! So viele Farben, so viele Lichter, so viele besondere Effekte. Wir alle schauten begeistert zu.


Als das Feuerwerk schließlich zu Ende war, gingen wir alle so gegen 0.20 Uhr wieder zurück in die Partyscheune. Nun spielte die Band weiter und die Party wurde fortgesetzt, mit der guten Stimmung des Neuen Jahres. Es gab auch noch einen scharfen „Mitternachts-Snack“. Ich holte mir eine Currywurst. Was die Getränke betrifft, stieg ich jetzt auf kühles Bier um. Dann wurde weiterhin gefeiert und getanzt. Ich tanzte auch noch mehrere Male mit der oben erwähnten Dame, insbesondere zu meinem Lieblingslied:


Es wurde sicherlich noch bis ca. 3.00 Uhr getanzt und gefeiert, dann brachen die meisten Gäste auf. Auch die Band machte Schluß und es wurde nur noch Disco-Musik gespielt. Und auch ich wurde allmählich müde, und so verabschiedete ich mich – auch von Heinz und Birgit Bruns, die mal wieder eine ganz tolle Silvesterparty auf die Beine gestellt hatten – so wie in jedem Jahr (every year!).
Diesmal war auch das nächtliche Heimfahren kein Problem, denn es gab einen Shuttle-Service vom Haus Kemnade, der die Gäste in die verschiedenen Stadtteile zurückbrachte. Ich ging auf den Burghof und wartete mit einigen anderen Gästen noch ca. 15 Minuten, bis der Shuttle-Service zurückkam. Dann stiegen wir ein und er fuhr mich und die anderen nach Bochum-Wiemelhausen, wo ich wohne und in der Nähe vom Kiefernweg ausstieg. Es war nun 4.00 Uhr. Ich ging noch ein wenig draußen umher, schnappte frische Luft und ging dann wieder nach Hause.

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Jetzt wollen wir sehen, was das Jahr 2011 bringen wird.
Hoffentlich wird es besser als 2010.

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Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs
ein gutes, gesundes, erfolgreiches,
friedliches, gesegnetes und glückliches
Neues Jahr 2011

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Mittwoch, 22. Dezember 2010

Die Advents- und Weihnachtszeit 2010

Der Monat Dezember 2010 ist für mich verhältnismäßig ruhig verlaufen. Das war auch gut so, denn ich hatte es in diesem Jahr leider nicht immer leicht. Daher war es gut, dass wenigstens die Zeit bis Weihnachten etwas ruhiger verlief. Einige Dinge, die im Dezember geschehen sind (oder auch nicht geschehen sind!), möchte ich hier mal benennen:


Bereits Ende November zeigte sich, dass wir uns auf einen harten Winter gefasst machen dürfen, denn bereits da fing es an zu schneien. Schon im letzten Jahr hat es im Dezember viel Schnee und erhebliche Minusgrade gegeben – das sollte sich nun in diesem Jahr wiederholen. In der ersten Woche im Dezember, bis Nikolaus, war es auch sehr kalt (teilweise bis –10°) und es hat eine ganze Menge geschneit. Mehr als sonst. Einerseits bin ich froh darüber, dass es jetzt endlich mal wieder „richtige“ Winter gibt, andererseits verursachte der viele Schnee auch eine Menge Probleme, vor allem im Straßenverkehr. Ich bin sehr froh darüber, dass ich bei diesem Wetter nicht Auto fahren muss. Eine Freundin von mir, Vanessa aus dem Ehrlich-Forum, ist wegen der Schneeglätte mit ihrem Smart von der Straße abgekommen und hat sich überschlagen. Zum Glück ist ihr nichts passiert, sie kam unbeschadet davon. Nur der Smart ist im Eimer, aber der ist ja ersetzbar.

In der zweiten Dezemberwoche war das Wetter dagegen wieder milde und der Schnee taute. In der dritten Woche wurde es dann aber wieder knackig kälter und es fiel eine Menge Neuschnee.

Blick von meinem Balkon aus.

Ein weiteres wichtiges Ereignis war das 25-jährige Jubiläum meiner Lieblings-Fernsehserie, der Lindenstraße. Dieses große Ereignis wurde medial natürlich auch sehr groß gefeiert, zum Beispiel mit einer Sonderfolge und mit einer langen „Lindenstraßen-Kultnacht“ am Samstag, dem 11. Dezember. Wenn eine Serie sich so lange hält, ist es schon etwas ganz besonders – und ich hoffe, sie hält sich noch mindestens weitere 25 Jahre...

Hier einige Impressionen:

Das aktuelle Lindenstraßen-Ensemble Ende 2010.

Die große „Lindenstraßen-Kultnacht“,
präsentiert von Götz Alsmann und Christine Westermann.

Gabi (Andrea Spatzek) bringt ein Ständchen
zur Kultnacht auf der Bühne des „Akropolis“.

Und in Erinnerung an frühere Zeiten:

So fing alles an: Familie Beimer 1985

Sie wurde zur Kultfigur:
Else Kling alias Annemarie Wendl

Und auch das hier ist Kult:


Gerne hätte ich dieses Jubiläum gemeinsam mit meinen Freunden aus dem Ehrlich-Forum gefeiert, aber leider ist daraus nichts geworden. Eigentlich wollte ich am 15. Dezember ins Forum zurückkehren. Doch leider gab es just zu dieser Zeit wieder eine erneute Mißstimmung im Forum, die Dani sehr zu schaffen machte: Einige Leute waren trotz der Weihnachtszeit „auf Krawall gebürstet“ und konnten es natürlich nicht lassen, andere vorzuführen und zu mobben. Diesmal war Schneidi° das Opfer. Diejenigen, die den Unfrieden verursachen, sind natürlich immer wieder die gleichen, allen voran Hamlet. Wegen dieser Situation hielt Dani es nicht für angebracht, dass ich jetzt ins Forum zurückkomme, weil sie befürchtete, dass dann einige noch mehr Terror machen könnten, und das könnte sie nicht ertragen. Also musste ich es zähneknirschend akzeptieren, und nun hoffe ich darauf, dass meine Rückkehr im neuen Jahr stattfindet.

Ich verstehe Dani vollkommen. Der aktuelle Unfrieden hat ihr seelisch wieder sehr schwer zu schaffen gemacht und sie hat sich deshalb wieder für einige Zeit aus dem Forum zurückgezogen. Ich glaube, sie ist richtig krank geworden deswegen. Ich verstehe nur nicht, warum sie im Forum nie etwas dazu sagt, wie sie sich fühlt und vor allem, warum sie sich so fühlt. Auch ihr Mann Teajay sagt nichts dazu. Ich dagegen hätte schon längst etwas gesagt. Das ist nämlich auch so ein Vorsatz für das Neue Jahr, mir nichts mehr gefallen zu lassen und nichts mehr herunterzuschlucken.

Weil es Dani so schlecht ging, hat auch diesmal unser Treffen auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt, das wir uns eigentlich fest vorgenommen hatten, nicht stattgefunden. Aus diesem Grund bin ich eben allein über den Weihnachtsmarkt gegangen.

Der Bochumer Weihnachtsmarkt war in diesem Jahr ganz besonders schön, was vor allem daran lag, dass alles dick verschneit war. Ich genoss die Atmosphäre, aß Backfisch oder Bratwürstchen, trank Glühwein und schaute mir die Kleinkunstbühne an, auf der die Kinder Gedichte vortrugen oder Lieder sangen. Die besondere Attraktion aber war – wie schon im letzten Jahr – der „Fliegende Weihnachtsmann“, der mit seinem Schlitten und vier Rentieren hoch über den Dr.-Ruer-Platz schwebte, von der Sparkasse bis zur Westfalenbank. (Natürlich auf einem Stahlseil, welches man im Dunkeln, wenn die Show begann, aber nicht mehr sehen konnte!)

Der „fliegende Weihnachtsmann“ von unten …

… und von oben aus gesehen!

Ja, der Weihnachtsmarkt in Bochum ist immer wieder schön....

Und so verbrachte ich den Dezember bis Weihnachten. Vieles lief ruhiger und besinnlicher, und vieles ließ ich Revue passieren. Und ich machte bereits Pläne für das nächste Jahr.

Das Weihnachtsfest verbringe ich wie üblich im Familienkreise.

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs ein
gesegnetes, friedliches, harmonisches,
gesundes und schönes
Weihnachtsfest!


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Donnerstag, 16. Dezember 2010

Artemis am 10.12.2010

Am Freitag, dem 10. Dezember, fand mein letztes Essengehen in diesem Jahr statt. Es war meine private „Weihnachtsfeier“ im kleinen Kreis.

Das Restaurant „Artemis“ an der Wasserstraße 419 in Bochum.

Wer gerne griechisch essen geht, dem kann ich das „Artemis“ in Bochum empfehlen. Dort bin ich seit 10 Jahren Stammgast und gehe immer wieder gerne hin. In dieser Zeit hat das Restaurant bereits zweimal den Besitzer gewechselt. Zuerst war es Vangelos, dann Leo, und nun Stelios. Wer frischen Fisch mag oder auch leckere Fleischgerichte vom Grill, der ist hier richtig. Es gibt eine breite Vorspeisenauswahl, und auch die Weine sind immer vorzüglich.

Nachdem es bereits Anfang Dezember sehr kalt geworden war und auch stark geschneit hatte, war es heute wieder wärmer und auch der Schnee war zum größten Teil weggetaut. Ich fuhr wie üblich mit dem Taxi zum „Artemis“ und traf dort um etwa 20.30 Uhr ein. Anwesende Personen von der Belegschaft waren Stelios, der Inhaber, sowie noch andere Damen und Herren vom Service, die ich bereits alle kenne. Das Restaurant war sehr gut besucht, so wie immer in der Vorweihnachtszeit. Ich hatte wieder meinen üblichen Stammplatz.


Das Menü sprach ich mit Stelios ab, der mir auch wie immer einen sehr guten griechischen Wein dazu empfahl.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Ouzo mit Eis.

Begleitend zum Menü ein kleines Mineralwasser.

1. Gang – 1. Vorspeise:
„Dolmadakia“
Griechische Weinblätter gefüllt mit Reis
an einer hauseigenen Spezialsauce, dazu Brot

2. Gang – 2. Vorspeise:
Gegrillter Oktopus
Zwei frische Oktopus-Tentakeln vom Grill
auf Olivensauce mit Zitrone und etwas Salat

3. Gang – Hauptgericht:
Grillteller „Artemis“
Eine Auswahl verschiedener Fleischsorten vom Grill:
Ein Souflaki, ein Zuzuki, ein Lammkotelett,
ein Steak, eine Leber und ein Filet;
dazu Zaziki, Pommes frites, Reis und ein gemischter Salat

Wein bei diesem Menü:
Makedonikos“, ein griechischer Rotwein
(eine Flasche zu 0,75 l)

4. Gang – Dessert:
Eisbecher „Nussknacker“
Pistazieneis und Walnusseis mit Walnüssen,
Nusslikör und Sahne

Danach noch einen Kaffee und vom Haus noch
einen sehr guten, 40 Jahre alten Metaxa.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch der Wein. Es wurde also wieder ein wunderbarer griechischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant, wünschte schöne Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Dieses war, wie schon gesagt, mein letztes Essengehen im Jahre 2010. Dann fuhr ich mit dem Taxi wieder nach Hause, wo ich um kurz nach 23.30 Uhr eintraf.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:



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