Montag, 28. März 2011

Pablo am 18.03.2011

In der Goystraße in Bochum befindet sich das original spanische Restaurant „Pablo“. Es ist Restaurant und Bar ganz im Stil einer spanischen Taverne, und so ist auch die Atmosphäre. Die Speisen sind dort wirklich vorzüglich, ebenso die Weine. Der Renner des Hauses sind die köstlichen Tapas, von denen es eine sehr große Auswahl gibt. Neben der regulären Speisekarte gibt es die monatlich wechselnde „Aktuelle Karte“, auf der man die besonderen Speisen und Weine des Monats entdecken kann. Ich habe das „Pablo“ im Jahre 2003 durch „Bochum Kulinarisch“ kennengelernt und bin seitdem dort regelmäßig Stammgast.

Das spanische Restaurant „Pablo“ in der Goystraße.

Das Logo des Hauses.
Nach diesem lustigen älteren Herrn, den die Inhaberin des Lokals
vor vielen Jahren in einem Urlaub in Spanien kennengelernt hat,
wurde das Lokal benannt.

Heute Abend war es leider regnerisch, so dass ich einen Schirm mitnehmen musste. Ich fuhr mit der Stadtbahn bis zur Wasserstraße und ging den Rest zu Fuß. Das „Pablo“ war, wie üblich freitags, sehr gut besucht. Ich bekam wieder einen schönen gemütlichen Tisch an der Seite, wo ich sonst auch oft sitze. Es wurde ein schöner Abend.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Wodka Martini.
(natürlich geschüttelt, nicht gerührt!)

Als Amuse Bouche ein kleines Tomaten-Bruschetta.

Begleitend zum Menü ein Mineralwasser.

1. Gang – Vorspeise:
„Tapas Variadas de Pescado“
Aioli mit Brot, eingelegte Sardellenfilets, Oliven mit Anchovis, frittierte Sardellen, Meeresfrüchte-Salat, paniertes Krebsfleisch mit Sweet-Chili-Sauce, Gambas im heißen Knoblauch-Oliven-Öl.


Wein bei der Vorspeise:
„Marques de Caro“, ein spanischer Weißwein
(eine Karaffe zu 0,5 l)

2. Gang – Hauptgericht:
Rinderfilet auf Steinpilz-Polenta
mit Parmesanspänen und Balsamico-Rioja-Jus

Wein beim Hauptgericht:
„Razon“, ein fruchtiger spanischer Rotwein aus 2006
(eine Karaffe zu 0,5 l)

3. Gang – Dessert:
Limonen-Tiramisú

Danach noch einen Kaffee und einen sehr guten Brandy.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also wieder ein wunderbarer spanischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Dann ging ich (es regnete noch leicht) wieder zur Wasserstraße zurück und fuhr mit der Stadtbahn wieder nach Hause.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch zwei oder drei uralte Lindenstraßen-Folgen aus dem beginnenden Jahr 1988 an, von einer DVD-Collector-Box, die mir einen Tag vorher geliefert wurde:



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Sonntag, 20. März 2011

Eisbär Knut ist tot

In letzter Zeit häufen sich wieder die aufwühlenden Nachrichten: Japan steht am Rande eines nuklearen Super-Gaus, der Kindermörder Magnus Gäfgen macht auf reichlich unverfrorene Weise wieder Schlagzeilen, und dann musste ich gestern auch noch erfahren, dass das beliebteste und berühmteste Tier Deutschlands verstorben ist, welches sogar weltweit bekannt war: Eisbär Knut …...

Knut
05.12.2006 - 19.03.2011

Das hat mich sehr traurig und betroffen gemacht. Mir fielen sofort wieder die Bilder aus Anfang 2007 ein, als das Eisbär-Baby Knut von seinem Pfleger Thomas Dörflein liebevoll aufgepäppelt und großgezogen wurde. In der Folgezeit wurde Knut der Star des Berliner Zoos und war es bis zuletzt. Thomas Dörflein starb am 22.09.2008 an einem plötzlichen Herztod. Jetzt, am 19.03.2011, hat es Knut ganz plötzlich erwischt. Er trieb tot im Wasserbecken des Eisbärgeheges.

Eisbären werden im Durchschnitt 30 bis 40 Jahre alt. Knut war erst 4 Jahre, er hatte noch nicht einmal die Phase der Geschlechtsreife erreicht. Die Ursache seines Todes ist bislang noch unklar und soll durch eine Obduktion geklärt werden.

Weitere Presseartikel:



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Bilder aus dem Leben des Eisbären Knut:



Eisbär Knut vor 4 Jahren mit seinem Pfleger Dörflein.











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Nun ist er mit seinem Ziehvater Thomas Dörflein
wieder im Himmel vereint.

Mach es gut, Knut!
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Nachtrag 24.03.2011:

Nach einer Obduktion ist die Todesursache jetzt geklärt:
Es war eine Hirnerkrankung, die er vermutlich schon seit längerer Zeit hatte. Am Tag seines Todes sah man den Eisbären, wie er sich in seinem Gehege im Kreis drehte, dann ins Taumeln geriet und ins Wasser stürzte. Dort bewegte er sich noch kurz mit dem Kopf unter Wasser, dann stiegen Luftblasen auf und er trieb leblos an der Oberfläche.

Im Berliner Zoo soll Knut nun in Form einer Skulptur ein würdiges Denkmal gesetzt werden.

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Mittwoch, 9. März 2011

Haus Kemnade am 03.03.2011

Eigentlich sollte dieser Besuch im Haus Kemnade schon Mitte Februar stattfinden, aber zu der Zeit war ich nicht richtig in Stimmung, vor allem wegen der Ehrlich-Forum-Problematik [1], [2]. Dann wollte ich am 25. Februar essen gehen, hatte bereits auch reserviert, fühlte mich an dem Tag aber nicht wohl, so dass ich diesen Besuch nochmals verschieben musste. Und zwar auf den 3. März, Donnerstag, wo eigentlich Weiberfastnacht ist. Aber anders ging es aus reservierungstechnischen Gründen nicht. Es ist auch egal – die Hauptsache ist, ich hatte endlich mal wieder einen schönen Abend, den ich auch vollumfänglich genießen konnte.


Heute war es den ganzen Tag über sonnig und trocken, und es war wieder sehr kalt geworden. Ich verließ am Abend meine Wohnung um 19.30 Uhr, ging zur Bushaltestelle an der Königsallee und fuhr mit dem Bus CE31 bis zum Haus Kemnade. Weil mir doch recht kalt war, ging ich zügig ins Burggelände und hinüber zum Restaurant.

Im Restaurant war mäßiger Betrieb. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Heinz Bruns (der erst später dazukam) sowie die jungen Servicekräfte Hendrik und Svenja, die mich an diesem Abend bedienten. Ich hatte meinen üblichen Stammplatz.


Von Hendrik und Svenja wurde ich sehr aufmerksam bedient und zwischendurch unterhielten wir uns auch immer wieder kurz über verschiedene Dinge, zum Beispiel empfahl Hendrik mir die „Woche der Auszubildenden“ im Haus Kemnade, die im April stattfindet und in der die Auszubildenden für eine Woche den Betrieb in eigener Regie führen und ihr eigenes kreiertes Menü anbieten. Außerdem empfahl er mir einen Besuch auf der „ProWein“ in Düsseldorf. Das klingt alles sehr gut, aber ich weiß noch nicht, ob ich das mache - es kommt halt darauf an, was bei mir ansteht. Dafür empfahl ich ihm dieses Blog.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:


Als Aperitif ein „Sparkling Hibiscus“
(eine Blüte vom wilden Hibiscus mit Sekt aufgefüllt)

Als Amuse Bouche bzw. begleitend zum Menü gab es
etwas Cous-Cous mit Balsamico
sowie kleine schmackhafte Partybrötchen und Butter.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Herzog life).

1. Gang – Vorspeise:
Duett von der Ente
Geräucherte Brust und gebratene Leber
mit Traubensauce an Feldsalat im Kartoffeldressing

Wein dazu:
Tiefenbrunner - Chardonnay
(ein fruchtiger Weißwein aus 2008)

2. Gang – Suppe:
Crémesuppe vom kanadischen Hummer
mit Sesamstange

Wein dazu:
„Poss“ – von der Nahe
(ein kräftiger Rosé-Wein aus 2008)

3. Gang – Fisch:
Gegrilltes Filet von Seeteufel und Jakobsmuscheln
auf Safransauce mit Limonenrisotto

Wein dazu:
Tiefenbrunner - Chardonnay
(ein fruchtiger Weißwein aus 2008)

4. Gang – Hauptgericht:
Geschmorte Rehkeule
in Wacholdersauce mit Waldpilzen,
dazu Broccoli in Pinienbutter und Schupfnudeln

Wein beim Hauptgericht:
„Alamos C.S.“ - Weingut Mendoza
(ein trockener argentinischer Rotwein aus 2007)

5. Gang – Dessert:
Orangenparfait mit Salat von Zitrusfrüchten,
dazu Granatperlen und Fruchtsaucenspiegel



Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Otard“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Zum Kaffee setzte sich Heinz Bruns noch zu mir an den Tisch und wir unterhielten uns noch über verschiedene Dinge. Am Ende war ich der letzte Gast. Aber das hatten wir ja schön öfter.

Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Um 23.49 Uhr fuhr ich mit dem Bus wieder zurück. Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:



„James Bond 007 Stirb an einem anderen Tag

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