Freitag, 3. Juni 2011

Kulinarischer Altstadtmarkt Hattingen 2011

Die Hattinger Altstadt.

So wie in Bochum, so findet einmal im Jahr auch in Hattingen ein Gourmetfest statt. In Hattingen heißt es „Kulinarischer Altstadtmarkt“, abgekürzt KAM, und findet immer im Juni, meist so um Fronleichnam herum, statt. Es dauert vier Tage, von Donnerstag bis Sonntag, und findet auch unter freiem Himmel statt, und zwar auf dem Platz der St.-Georgs-Kirche mitten in der Hattinger Altstadt, welche wegen ihrer zum Teil jahrhundertealten historischen Gebäude, der engen Gassen und der Fachwerkhäuser besonders sehenswert ist. Ein Gourmetfest mitten in dieser malerischen Atmosphäre der Altstadt ist also ein besonderes gastronomisches Erlebnis. Insgesamt acht Gastronomiebetriebe aus Hattingen und Umgebung gestalten seit Jahren dieses Gourmetfest, und zwar immer mit großem Erfolg (drei von ihnen sind auch bei „Bochum Kulinarisch“ vertreten) und mittlerweise als Interessengemeinschaft. In diesem Jahr, 2011, fand das Hattinger Gourmetfest bereits zum 17. Mal statt, und zwar vom 02. bis zum 05. Juni. Am Donnerstag, dem 02. Juni, war ich dabei.

Das Logo des KAM.


Es war herrliches sonniges Wetter, und im Laufe des Tages wurde es auch sehr warm. Ich ging bis zur Bushaltestelle an der Königsallee und fuhr gegen 12.00 Uhr mit dem Bus SB37 bis nach Hattingen-Mitte. Von dort aus ging ich geradewegs in die Altstadt, um kam um etwa 12.30 Uhr auf dem Platz der St.-Georgs-Kirche an, wo der Kulinarische Altstadtmarkt bereits in vollem Gange und sehr gut besucht war. Nun war es ja auch bereits Mittagszeit und das Konsumieren der kulinarischen Köstlichkeiten, die von den Gastronomiebetrieben an ihren Ständen angeboten wurden, konnte beginnen (ich hatte extra auf das Frühstück verzichtet, um mehr „Platz“ für die hier gebotenen Köstlichkeiten zu haben!).



Die offizielle Eröffnung des KAM 2011 mit einem Gottesdienst in der St-.Georgs-Kirche hatte bereits vor meinem Eintreffen stattgefunden. Aber das war egal; ich schaute mich erst einmal überall um, sagte hier und da Hallo (die meisten Gastronomen kennen mich), schlenderte über den Kirchplatz, der sehr gut besucht war, und genoss einfach dieses Fest bei diesem herrlichen Sonnenschein. In einem Zeitraum von mehreren Stunden, vom Mittag bis zum späten Nachmittag, aß ich an diesem Stand mal eine köstliche Speise, an jenem Stand mal eine andere köstliche Speise, und so weiter, selbstverständlich mit einem Gläschen des jeweils passenden Weines dazu. Ich traf auch die einen oder anderen Bekannten (z.B. Enten-Helmut samt Frau war auch erschienen, um zu sehen, was die Hattinger Kollegen diesmal bieten), und so kam es zwischendurch immer wieder zu netten Gesprächen. Ich genoss diesen Tag in aller Ausführlichkeit.


Unter anderen nahm ich folgende Speisen ein:

Hirsch-Carpaccio mit Spargelsalat,
Pestocréme und Steinpilzvinaigrette
dazu ein Rotwein

„Der Luxus Pur“
Krustentier-Graupenrisotto, Ostseesteinbutt in Kräuter-Parmesankruste 
und gebratene Jakobsmuscheln
dazu ein Weißwein

Kanadischer Hummer „Thermidor“ (ausgelöst, ohne Schale)
auf feinen Nudeln mit Hummersauce gratiniert
dazu ein Glas Champagner

Lachsrücken unter der Kräuterkruste
an Champagner-Senf-Sauce mit Schweizer Rösti
dazu ein Weißwein

Der Klassiker - Portion gegrillte Ente
an einer Backpflaumensauce mit Stangenbaguette
dazu ein Rotwein

„Dessert-Karussell“
Brikett von der Guanaja-Schokolade und Halbgefrorenes 
von der Marille mit frischen Beeren und Limetten-Espuma 
im Schokoladentöpchen
danach ein Caipiriñha


Es war einfach alles wunderbar. So blieb ich bis zum Abend auf dem St.-Georgs-Platz und hatte dort viel Spaß. Für musikalische Unterhaltung und andere künstlerische Darbietungen war im übrigen auch gesorgt. Um 21.00 Uhr fuhr ich mit dem Bus wieder zurück nach Bochum und ging nach Hause.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:


James Bond 007: „Ein Quantum Trost

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