Dienstag, 23. August 2011

Falschbeschuldigungen und Fehlurteile

Wie ich in meinem Bericht über den Fall Kachelmann schon schrieb, sind Falschbeschuldigungen sexueller Art keine Seltenheit. Es scheint bei Frauen inzwischen zu einem regelrechten „Sport“ geworden zu sein, Männer zu Unrecht einer Sexualstraftat zu bezichtigen. Egal ob aus Eifersucht, aus Rache, um einem Mann „auszuschalten“, aus gekränkter weiblicher Eitelkeit, aufgrund von psychischen Störungen, um sich zu profilieren, oder um in Scheidungs- oder Sorgerechtsverfahren besser abzuschneiden – die Gründe dafür sind vielfältig. Dass es Frauen gibt, sie so bösartig und skrupellos sind und mit solchen Bezichtigungen das Leben, zumindest aber den Ruf eines Mannes nachhaltig zerstören, ist schon schlimm genug. Das Schlimmste aber ist, dass solche Frauen mit solchen Vorwürfen bei der Justiz auch noch durchkommen! Das ist der größte Skandal.


Als ich von dem konkreten Fall, um den es hier geht, erfuhr, hat es mir glatt die Sprache verschlagen und es lief mir eiskalt den Rücken herunter – obwohl ich in dieser Hinsicht schon wahrlich einiges gewohnt bin. Wenn ich von solchen Fällen erfahre, verursacht es mir ein körperliches und seelisches Unbehagen, für das mir hier schlichtweg die Worte fehlen. Und wenn ich mich als absolut Unbeteiligter, als Außenstehender, schon so fühle, wie mögen sich dann erst diejenigen fühlen, die direkt betroffen sind? Die Opfer dieser furchtbaren, voreingenommenen und unkontrolliert wütenden Justiz, denen das Leben unwiderruflich versaut worden ist, und die körperlich und seelisch irreparabel zerstört worden sind....

Das Opfer in diesem konkreten Fall heißt Horst Arnold. Er war Lehrer für Biologie und Sport, als plötzlich im Jahre 2001 das Unglück in Gestalt einer neuen Kollegin über ihn hereinbrach: Diese Kollegin, die noch neu an seiner Schule war und es offenbar auf seinen Posten als Leiter des Fachbereichs Biologie abgesehen hatte, bezichtigte ihn, sie während der Pause im Lehrerzimmer anal vergewaltigt zu haben... Ein Vorwurf, der als solcher schon ziemlich abstrus anmutet, wenn man einmal logisch nachdenkt (wozu viele Juristen offenbar nicht in der Lage sind), und für den es im übrigen auch keinerlei Beweise gab. Trotzdem glaubten Polizei und Justiz uneingeschränkt dieser Frau und verhafteten Horst Arnold. Bei dem Prozess im Jahre 2002 stellte sich die Frau als armes, armes Opfer dar und weinte, was wohl großen Eindruck auf die Richter machte, was aber jede gute Schauspielerin fertigbringt. Beweise gab es, wie gesagt, nicht. Es stand Aussage gegen Aussage. Trotzdem glaubte der vorsitzende Richter, dieser Dr. Christoph Trapp vom Landgericht Darmstadt, uneingeschränkt der Frau und verurteilte Arnold wegen Vergewaltigung zu fünf Jahren Gefängnis. Das ist selbst im Falle der Schuld eine extrem hohe Strafe!

Diese fünf Jahre musste er vollständig absitzen und bekam keinerlei Erleichterungen des Vollzuges. Das ist gängige Vollzugspraxis, wenn jemand die Tat, wegen der er verurteilt wurde, nicht gestehen und nicht bereuen will. Dies tat Horst Arnold nicht, da er ja unschuldig war. Mit anderen Worten: Unschuldige erleben um ein Vielfaches härtere Knastbedingungen als Schuldige. Unschuldige haben es tausendmal schwerer. Da ein wegen Vergewaltigung verurteilter Mensch in der Knasthierarchie auf tiefster Stufe steht, bedeutete der Knast für Horst Arnold einen täglichen Kampf ums Überleben. Nach seiner Entlassung war eine Rückkehr ins normale Leben unmöglich. Als verurteilter Vergewaltiger bekam er keinen Job mehr (heute lebt er von Hartz IV), und keiner wollte mehr etwas mit ihm zu tun haben.

Horst Arnold (links) mit seinem Anwalt Hartmut Lierow.

Im Jahre 2008 stellte sich dann aber mit Hilfe einer Frauenbeauftragten und ihres Bruders, des engagierten Rechtsanwalts Hartmut Lierow (der dann auch die Verteidigung für Horst Arnold übernahm) heraus, dass das angebliche „Opfer“ in allen Punkten gelogen hatte. Es kam plötzlich so viel über diese Frau ans Licht, dass es einem die Sprache verschlägt; diese Frau ist eine chronische Lügnerin. Nach all diesen Erkenntnissen kam eine Wiederaufnahme des Verfahrens vor dem Landgericht Kassel zustande, in welcher Horst Arnold am 05.07.2011 wegen erwiesener Unschuld freigesprochen wurde.
Der Richter am Landgericht Kassel sagte in seiner Urteilsbegründung: „Ihnen wurden 10 Jahre ihres Lebens genommen“. Das ist wahr, und diese 10 Jahre gibt ihm auch niemand zurück. Er ist psychisch und physisch kaputt, wirtschaftlich und beruflich ruiniert, seine Ehre ist kaputt, sein Leben versaut. Dafür gibt es keine Wiedergutmachung. Die dürftige, kümmerliche Haftentschädigung, die er vielleicht irgendwann, nach langem Kampf, einmal bekommen wird, ändert daran nichts und ist blanker Hohn – und eine weitere Schande für diesen Staat, der die Würde von Menschen mit Füßen tritt.


Was mich im letztgenannten Artikel am meisten wütend macht, ist der Satz:

Der Richter am Landgericht Darmstadt, der die Freiheitsstrafe im Jahr 2002 verhängt hat, muss übrigens nicht mit Konsequenzen für seinen Fehler rechnen. Nur wenn er vorsätzlich falsch geurteilt hätte, könnte er belangt werden.

Der Richter hat also nicht vorsätzlich geurteilt? Hallo? Es stand doch Aussage gegen Aussage, es gab keine Beweise, und es gab in den Aussagen der Frau und darumherum eklatante Widersprüche. Trotzdem hat Richter Trapp Horst Arnold verurteilt. Das war in jedem Fall vorsätzlich, und zwar vorsätzlich falsch, das ist so offensichtlich, dass es förmlich schreit.
Aber Richter müssen eben niemals mit Konsequenzen für ihre Fehler rechnen. In jedem anderen Beruf wird man für Fehler zur Rechenschaft gezogen, nur nicht in diesem. Denn wer müsste einen Richter oder einen Staatsanwalt für seine Verfehlungen zur Rechenschaft ziehen? Na, wer müsste das tun? Richtig: Andere Richter und andere Staatsanwälte, also Berufskollegen, Mitglieder derselben Gruppe, müssten das tun. Na, und dass das nicht funktioniert, liegt klar auf der Hand. Denn es ist offenbar oberstes Prinzip, niemals gegen Mitglieder der eigenen Gruppe vorzugehen, komme was da kommen mag; oder wie der Volksmund sagt: „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!“ Es wird dann einfach nur behauptet, dem Richter bzw. Staatsanwalt sei kein Vorsatz bezüglich seines Fehlers nachzuweisen. Damit ist die Sache dann erledigt.

Der Richter Dr. Christoph Trapp vom Landgericht Darmstadt.
Er schickte einen Unschuldigen für fünf Jahre in den Knast.
Dieser Mann muss unverzüglich raus aus der Justiz,
bevor er noch mehr Schaden anrichten kann.
Er sollte auch mal das Gefängnis kennenlernen!

Es ist einfach zum Kotzen und ein nicht hinzunehmender Skandal für dieses Land, dass eine Verfolgung und Ahndung richterlicher Delikte nicht möglich ist. Nicht einmal die Nazi-Richter, die viele Menschen zum Tode verurteilten, sind nach 1945 bestraft worden. Stattdessen bekamen diese Verbrecher allesamt Posten in der bundesdeutschen Justiz. Sie bildeten Nachfolger aus, diese bildeten später wieder Nachfolger aus, gaben ihr Gedankengut, ihre Mentalität und ihre Fehlbegriffe weiter, und so wurde dafür gesorgt, dass auch die Richter von heute in überwiegender Zahl Verbrecher sind.

Wen könnte man also noch für das Verbrechen, das an Horst Arnold begangen wurde, zur Rechenschaft ziehen? Übrig bliebe da nur noch die Person, die alles angezettelt hat, nämlich die Falschbeschuldigerin Heidi K.. Sie ist nach dem Freispruch von Horst Arnold erst einmal vom Schuldienst suspendiert worden. Sollte der Freispruch endgültig rechtskräftig werden, droht ihr ein Verfahren wegen Freiheitsberaubung (in mittelbarer Täterschaft, da sie die Justiz „benutzt“ hat) und uneidlicher Falschaussage vor Gericht. Auf Freiheitsberaubung stehen bis zu zehn Jahre, die sie, wie ich finde, auch vollständig absitzen sollte; schließlich sind Horst Arnold wegen ihr 10 Jahre seines Lebens genommen worden.
Doch leider, leider, leider ist der Freispruch noch nicht rechtskräftig, denn – man glaubt es kaum! – Heidi K. hat als Nebenklägerin Revision gegen diesen Freispruch eingelegt, mit Hilfe (oder auf Anraten) ihrer Anwältin Susanne Renner von der Kanzlei Binder & Partner in Bielefeld.
Der Grund für das Einlegen dieser Revision ist klar: Heidi K. weiß, das ihr ein beträchtliches Verfahren wegen Freiheitsberaubung droht, welches aber erst dann gestartet werden kann, wenn der Freispruch von Horst Arnold rechtskräftig ist. Sie versucht ganz einfach, durch diese Revision das Verfahren zu verschleppen und die Rechtskraft des Freispruchs so lange wie möglich hinauszuzögern, damit bezüglich ihrer eigenen Straftaten Verjährung eintritt und sie für das, was sie getan hat, nicht mehr belangt werden kann. Darum geht es ihr nur. Als ob sie ihrem Opfer Horst Arnold nicht schon genug angetan hätte, schneidet sie ihm jetzt auch noch weiterhin den Weg in die berufliche und soziale Rehabilitation ab. Wie bösartig, dreckig, charakterlos, skrupellos und krank muss ein Mensch (falls man sie überhaupt noch so nennen kann) eigentlich sein, um so etwas abzuziehen? Und was sind das für Anwälte, die so jemanden dabei auch noch unterstützen? Haben die gar keine Ehre? Für meine Fassungslosigkeit über so viel Dreckigkeit und Unmenschlichkeit finde ich einfach keine passenden Worte. Ich kann nur hoffen, dass das, was diese Frau jetzt noch abzieht, sich eines Tages strafverschärfend für sie auswirken wird.

Die Falschbeschuldigerin Heidi K.
(wie sie wirklich heißt, erfährt man hier)
Ihr Gesicht ist unkenntlich gemacht worden.
Warum werden solche Leute noch geschützt?

Diese Frau sollte die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen und nicht verschont werden, schon gar nicht, weil sie eine Frau ist oder aus ähnlichen blödsinnigen Gründen. Ihr Opfer Horst Arnold ist ja auch nicht verschont worden. Sie muss mindestens 10 Jahre weggesperrt werden und darf nicht in den Genuss irgendwelcher Hafterleichterungen kommen – Horst Arnold hat ja auch keine bekommen. Auch unter generalpräventiven Gesichtspunkten ist eine maximale Bestrafung dieser Frau vonnöten. So könnten nämlich zukünftige potentielle Falschbeschuldigerinnen davon abgehalten werden, das zu tun, was diese Frau getan hat.

Das Hauptproblem ist und bleibt aber nach wie vor das Verhalten der Justiz in solchen Fällen. Auch wenn außer der Aussage der angeblich vergewaltigten Frau keinerlei Beweise für die Wahrheit ihrer Behauptungen vorliegen, neigen viele Richter dazu, der Frau uneingeschränkt zu glauben. Warum?
Weil viele Frauen gute Schauspielerinnen sind und sehr überzeugend auftreten können, und es schaffen, nicht nur Richter, sondern sogar Psychologen und sogenannte „Glaubwürdigkeitsgutachter“ zu täuschen. Weil in breiten Kreisen der Gesellschaft, auch in der Justiz, die (feministische) These herrscht, dass einer Frau, die behauptet, Opfer einer Sexualstraftat geworden zu sein, uneingeschränkt geglaubt werden muss. Das aber ist total falsch verstandener Opferschutz.
Richter, Staatsanwälte und Gutachter meinen, dass es „politisch korrekt“ und „gesellschaftlich erwünscht“ sei, dem angeblichen „Opfer“ einer Sexualstraftat uneingeschränkt und bedingungslos zu glauben. Denn wenn sie das nicht tun, so glauben sie, dann wäre das Geschrei in der Öffentlichkeit, besonders von feministischer Seite, riesengroß.
Doch wie groß ist das Geschrei, möchte ich fragen, wenn sich herausstellt, dass ein Unschuldiger verurteilt worden ist und jahrelang unter schrecklichsten Bedingungen im Gefängnis gesessen hat? Das ist doch wohl tausendmal schlimmer, als einen Mann, der vielleicht schuldig sein könnte, freizusprechen.

   
       Klicken Sie auf das Bild, um es groß zu sehen.

Früher wurde Frauen, die behaupteten, Opfer einer Sexualstraftat geworden zu sein, meist nicht geglaubt. Heute aber ist es umgekehrt und es wird solchen Frauen sofort, bedingungslos und uneingeschränkt geglaubt; was genauso falsch ist. Die Beweislast wird umgekehrt, die Unschuldsvermutung wird abgeschafft und der Grundsatz „in dubio pro reo“ gilt nicht mehr. Von einer „unabhängigen“ Justiz kann insofern keine Rede mehr sein! Gerade in Sexualstrafverfahren werden elementarste Rechtsgrundsätze mit Füßen getreten!

Dass solche Fälle wie der von Horst Arnold, Ralf Witte, Jörg Kachelmann und vielen vielen anderen in Deutschland überhaupt möglich sind, ist ein Skandal und eine unaussprechliche Schande für dieses Land. Von einem „Rechtsstaat“ kann keine Rede sein.

Es wird Zeit, dass das endlich mal aufhört. Oder wie viele unschuldige Männer sollen noch dieser Justiz zum Opfer fallen?

Nach wie vor kann es jeden treffen.
Jeden. Auch Sie!
Vielleicht schon morgen!

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Nachtrag 10.10.2011:

Hier ein Video der ARD-Sendung „Beckmann“ zum Thema „Justizirrtümer“, in der Horst Arnold ausführlich über seinen Fall berichtet:



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Nachtrag 01.05.2013:

Eine Dokumentation mit dem Titel „Wenn der Staat zum Täter wird“. Hier berichten sowohl Horst Arnold als auch Monika de Montgazon von dem Unrecht, das ihnen angetan wurde:


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Kommentare:

Christine hat gesagt…

Hier noch ein paar interessante Links:

http://falschbeschuldigung.org/Horst_Arnold
http://falschbeschuldigung.org/Ralf_Witte und weitere Fälle
http://falschbeschuldigung.org/Hauptseite

Auch gibt es ein weiteres Wiki mit dem Thema Falschbeschuldigung:
http://wikimannia.org/Falschbeschuldigung und http://wikimannia.org/Falschbeschuldigungslüge

Der FemokratieBlog beschäftigt sich mit dem staatlichen Feminismus im allgemeinen, ergo auch der Falschbeschuldigung.

http://femokratie.com/?s=Falschbeschuldigung

Caesar hat gesagt…

Danke für die Links!

Die schönste Nachricht dabei ist:

Die Revision, die die Falschbeschuldigerin eingelegt hat, wurde vom BGH verworfen. Damit ist der Freispruch endlich rechtskräftig!
Jetzt hat Horst Arnold endlich eine reelle Chance, wieder ein normales Leben anzufangen und eine Entschädigung zu bekommen.
Und hoffentlich wird diese gestörte Lügnerin, die ein Menschenleben zerstört hat, jetzt so richtig verknackt. Das ist zwingend notwendig, auch aus generalpräventiven Gründen.
Fälle wieder dieser hier dürfen einfach nicht mehr passieren!

Caesar

Anonym hat gesagt…

Ich habe ein Bild von Heidi Külzer, das nicht gepixelt ist, ich habe aber bedenken, dass ich Evtl. Probleme bekomme wenn ich es veröffentliche oder weiter gebe, vielleicht kann mich jemand darüber aufklären ??. Ich finde. es ist das allerletzte, was sich diese Frau geleistet hat, und ich hoffe auch, dass sie für die Bösartigkeit bezahlt. Auf jedem Fall sollte sie hinter Gitter, damit sie checkt wie "toll" es ist im Knast zu sein, dabei wäre sie nicht mal unschuldig, wie Herr Arnold.

Maria

Caesar hat gesagt…

Wenn Sie ein ungepixeltes Bild dieser Person haben, so dürfen Sie es mir gerne per E-Mail senden (caesar-bochum@gmx.de). Natürlich werde ich die Quelle geheim halten, das versteht sich von selbst. Außerdem weiß ich noch gar nicht, ob ich es überhaupt einstellen werde - das entscheide ich dann.

Ich denke aber, dass es von öffentlichem Interesse ist, zu sehen, wie eine solche Person aussieht, die so kaltblütig und böse das Leben eines anderen Menschen zerstört. Solche Leute kann man gar nicht genug anprangern.

Caesar

Krankenschwester hat gesagt…

Nun ist er tot. Und die Frau ist immer noch nicht bestraft!

Caesar hat gesagt…

Es ist nicht zu fassen!

Horst Arnold ist tot. Er wurde durch die Falschbeschuldigung, die zu Unrecht erfolgte Verurteilung, das Gefängnis und den jahrelangen Kampf mit der Justiz so fertiggemacht und zermürbt, dass sein Herz das alles nicht mehr mitgemacht hat.

http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2012-06-30-justizopfer-gestorben/613/

http://www.wgvdl.net/forum/index.php?mode=thread&id=56624

http://rechtsanwaeldin.blogspot.de/2012/06/rip-justizopfer-lehrer-horst-arnold.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed:+DieRechtsanwaeldin+%28Die+Rechtsanwaeldin%29

Sein Tod ist ein Justizmord !!!

Ich muss sagen, die Falschbeschuldigerin Heidi Külzer, der Richter Dr. Christoph Trapp vom Landgericht Darmstadt sowie etliche andere, namentlich nicht bekannte, Beamte des deutschen Justizdienstes und Justizvollzugsdienstes haben ganze Arbeit geleistet! Können sie stolz drauf sein!

Das sind MÖRDER !!!!!

Aktuell kommt noch die Kultusministerin Dorothea Henzler dazu, die Horst Arnold eine Wiedereinstellung in den Schuldienst verweigert hatte! Soviel zum Thema "staatliche Wiedergutmachung"!

Ich hoffe sehr, dass Heidi Külzer angesichts seines Todes jetzt noch härter bestraft wird. Aber angesichts des Zustandes der Deutschen Justiz wird das wahrscheinlich nicht geschehen. Die Justizverbrecher tun alles, um ihre Fehler zu vertuschen und unter dem Teppich zu halten - nur wegen des "Ansehens der Justiz". Und wenn es ein Menschenleben kostet!

BdF - Beamtendumm hat gesagt…

Schön, dass in meiner Nachbarschaft, komme aus Gelsenkirchen, sich noch dem Thema "Justizmafia" angenommen hat.
Langsam werden es immer mehr die die Zustände in dieser Justiz erkannt haben un darüber berichten.

Eine erste Forderung um Abhilfe zu schaffen sollte die Forderung nach einer Richterwahl durch das Volk und auf Zeit sein.

Eine weitere Forderung sollte die deutliche Erhöhung der Haftentschädigungen sein. Wieso sollte einer, der unschuldig im Knast sitzt dafür nur 20 € pro Tag erhalten, während die die draußen den Schaden verursacht haben Karriere machen und den Steuerzahler pro Tag mindestens 200 € kosten?

Und als Verhöhnung von Justizopfern muss man es bezeichnen, dass denen von der Haftentschädigung noch die Kosten für den Haftfrass abgezogen wird.

Wobei das Land daran noch verdient. Für den Haftfrass wird mehr abgezogen, als der Knast pro Gefangenen ausgibt.

In was für einem Schurkenstaat leben wir eigentlich?!

http://beamtendumm.wordpress.com/2012/06/20/bereichert-sich-schurkenstaat-an-seinen-justizopfern/

bzw
http://beamtendumm.wordpress.com/2012/06/20/hallo-schurkenstaat/

Ich möhten den Blog-Betrieber gerne zu unserem monatlichen Treffen am ersten 1. Dienstag im Monat nach Wuppertal einladen.

Beamtendumm-Förderverein

Charlyne hat gesagt…

Er ist an gebrochenem Herzen gestorben, schreibt sein Anwalt Hartmut Lierow
03.07.2012 19:29 Uhr http://www.donaukurier.de/nachrichten/panorama/Voelklingen-Sein-Herz-hat-das-alles-nicht-mehr-ertragen;art154670,2626687

Und wir von http://ritaevaneeser.wordpress.com/2012/01/09/jorg-kachelmann-da-steh-ich-schon-des-chaos-vielgeliebter-sohn-folge-2/
gehen mit RA Lierow d'accord.

„Tragischer geht es eigentlich nicht mehr“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Darmstadt am Dienstag. Ob das Verfahren gegen die Frau eingestellt oder Anklage erhoben wird, wollte er nicht sagen. Zitat Ende

Eingestellt? Nur weil der arme Mann tot ist, die Verbrechen der Heidi K. sind deswegen doch nicht vom Tisch!

Will die Justiz nun ihre Fehler, die diesem Mann seine Gesundheit, vielleicht sogar sein Leben gekostet hat, unter den Teppich wischen und eine kriminelle Person davon kommen lassen?

Es ist einfach unfassbar.

Hoffentlich hat Horst Arnold jetzt seinen Frieden und wenigstens in einer besseren Welt( so es die gibt) mehr Glück!

Christoph hat gesagt…

Hallo!
Erst einmal will ich mein herzlichstes Beileid an die Familie von Herrn Arnold aussprechen. Als ich heute in der Zeitung den Artikel über das Versterben von Herrn Arnold gesehen habe, ist mir die Kinnlade ganz schön runtergefallen. Was ich eigentlich los werden wollte, sind aber meine Erfahrungen mit Herrn Arnold.
Ich bin heute 25 und war bis 2003 noch Schüler an der besagten Georg-August-Zinn Schule (kurz GAZ). Herr Arnold war mein Sportlehrer und der Klassenlehrer meiner älteren Schwester (30). Ich muss gestehen, das ich der ganzen Sache damals voll und ganz getraut und auch geglaubt habe. Was an Zweifeln im Raum stand, wurde nie wirklich diskutiert und was mich ein wenig traurig macht, ist die Tatsache, dass mit uns Schülern die "Tat" nie angesprochen wurde, geschweige denn dass uns mal einer gesagt hätte, wie wir damit umzugehen haben. Quasi das, was wir aus den Medien hörten, glaubten wir und machten uns sogar noch lustig darüber. ( tut mir leid, wir waren Kinder).
In jedem Fall war Herr Arnold (zu dieser Zeit) ein Sonderling. Im Sportunterricht, meistens kurz vor der Pause, fragte er uns Kinder öfters nach Kaugummis und Bonbons, wobei er ziemlich stark nach Alkohol roch. Meine Schwester erzählte, dass er bei der Klassenfahrt ungewöhnlich oft spät Abends in die Zimmer der Mädchen kam, um nach dem Rechten zu sehen!?! Sein Verhältniss zum Rektor der Schule muss auch nicht gerade gut gewesen sein, da man öfters mitbekam, wie die beiden miteinander stritten.
Heute denke ich zum Glück anders. Der Mann war alkoholkrank und kein Vergewaltiger, ein bisschen eigenartig und öfters ganz merkwürdig, aber ich glaube heute, er ist und war kein Verbrecher.
Zu Frau Külzer kann ich leider nicht viel sagen, da ich sie nicht im Unterricht hatte, weder je ein Wort mit ihr gewechselt habe. Ich meine mich aber zu erinnern, dass sie nicht gerade beliebt war in Lehrerkreisen.

Das ein Mensch so dermaßen skrupellos und hinterlistig sein kann, hätte ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten. Alles in allem eine wahnsinnig traurige Geschichte, die niemand so verdient hat. :-(
Ruhe in Frieden!

Rainer Hoffmann hat gesagt…

Hier ein TV-Bericht vom 05.07.2012 über den plötzlichen Tod von Horst Arnold:
[url]http://www.youtube.com/watch?v=g4Pe5S49nFs[/url]

Theo Meier hat gesagt…

Hallo,

ich verfolge den Fall des Lehrers Horst Arnold schon seit einiger Zeit. Den bisher geäußerten Kommentaren dazu schließe ich mich in vielen Punkten an.

Als Außenstehender bin ich weitgehend auf die Veröffentlichungen in den Medien angewiesen, um mir ein Bild machen zu können. Bei näherer Betrachtung fällt mir jedoch auf, daß die Berichterstattung zu diesem Fall unvollständig und widersprüchlich ist.

Ich möchte mich dabei vorerst auf den wesentlichen Punkt beschränken: Wenn Herr Arnold durch den nachträglichen Freispruch als voll rehabilitiert gelten soll, dann hätte im selben Moment des Urteilspruchs Frau Külzer verhaftet und ihrerseits vor Gericht gestellt, zumindest in Untersuchungshaft genommen werden müssen! Doch dies ist meines Wissens bis heute nicht geschehen.

Das bedeutet, daß lediglich der Status-quo des "Freispruch aus Mangel an Beweisen" erreicht wurde. Ich sehe hier eine Parallele zum Fall Kachelmann, dessen Freispruch in gleicher Weise "als Freispruch zweiter Klasse" bezeichnet wurde.

Streng genommen hat also der Tatverdacht gegen Herrn Arnold auch danach weiterbestanden. Der Freispruch war also für ihn längst nicht so viel Wert, wie es in den letzten Medienveröffentlichungen dargestellt wurde. Nicht nur, daß er die wahrscheinlich zu Unrecht erlittene Strafe bereits abgesessen hatte, er hatte zudem kaum einen objektiven Grund, allzuviel Genugtuung zu empfinden.

Dies erklärt auch, weshalb er nicht wieder in den Schuldienst zurückkehren konnte und keine angemessene Entschädigung bekam. Denn sein Arbeitgeber, ich nehme an das Land Hessen, kann ja damit argumentieren, daß der Tatverdacht gegen ihn weiterhin besteht, solange Frau Külzer nicht der Falschbeschuldigung überführt ist.

Also nochmal meine Frage: Wie kann es sein, daß ein zu Unrecht verurteilter als solcher nachträglich freigesprochen wird, ohne daß der sogenannte "Opferzeuge" nicht im selben Moment als Falschbeschuldiger angeklagt wird?

Diesen Widerspruch hätte ich gerne mal aus berufenem Munde erklärt!

Abgesehen davon habe ich den Verdacht, daß Herr Arnold Opfer einer Intrige geworden ist, weil es massive Interessen gab, ihn als Alkoholiker aus dem Schuldienst zu entfernen, dies aber nach geltendem Arbeitsrecht nicht möglich war. Möglicherweise haben hier Schulbehörden, Darmstädter Justiz und einflußreiche Eltern von Schulkindern unter einer Decke gesteckt. Am Ende fanden sie in Fr. Külzer eine willfährige Handlangerin, die sich mit Versprechungen auf den Konrektorposten für diese Verleumdung ködern ließ. Vielleicht war es anfangs nicht einmal beabsichtigt, ihn in den Knast zu bringen, weil den Drahtziehern schon der Verdacht für ihr Ziel gereicht hätte. Doch dann entwickelte die Sache sich spätestens vor Gericht zum Selbstläufer und glitt den Verschwörern aus den Händen. Mehr dazu evtl. beim nächsten Mal.
TM.

PS: Ach ja, wurde eigentlich geprüft, ob Horst Arnold eine natürlichen Todes gestorben ist? Daß jemand, dessen Herz all die Strapazen des erlittenen Unrechts überstanden hat, dieses ausgerechnet auf dem Weg zum Sieg der Gerechtigkeit versagt haben soll, klingt doch sehr verdächtig!

Caesar hat gesagt…

Hallo Herr Meier:

Horst Arnold ist am 05.07.2011 eindeutig wegen erwiesener Unschuld freigesprochen worden. Es hatte sich herausgestellt, dass Heidi Külzer eine notorische Lügnerin ist, schon in ihrer Vergangenheit, und dass die Tatversion im Fall Arnold einfach nicht stimmen konnte.
Nachdem Horst Arnold freigesprochen worden war, legte Heidi Külzer aber dagegen Revision ein (aus leicht durchschaubaren Gründen!) und so dauerte es noch bis Februar 2012, bis der Freispruch rechtskräftig wurde.
Entgegen Ihren obigen Aussagen, Herr Meier, war es ein Freispruch "erster Klasse" - wegen erwiesener Unschuld! Danach hat er offiziell und überall als UNSCHULDIG zu gelten - weil er unschuldig IST.
KEIN MENSCH hatte danach das Recht, an dem Tatverdacht noch weiterhin festzuhalten, oder irgendetwas an ihm hängen zu lassen. Auch nicht das Land Hessen, niemand!

Dass Heidi Külzer noch immer nicht verhaftet und verurteilt worden ist, dass Horst Arnold nicht wieder in den Schuldienst eingestellt worden ist und dass er keine Entschädigung erhalten hat, das ist ja gerade das Skandalöse!!! Verstehen Sie das nicht? Dieser Staat tut sich eben sehr schwer mit der Aufarbeitung seiner Fehler.

Dass allerdings, wie Sie schreiben, eine Intrige gegen Horst Arnold im Spiel gewesen ist, das ist eine interessante neue Theorie. Aber ganz unwahrscheinlich ist es nicht. Bei der feministischen Schulleitung der Georg-August-Zinn-Schule halte ich das durchaus für möglich.

Sein Tod war, nach allem was man gehört hat, eine natürlich Todesursache, nämlich Herzversagen. Dass dieses Herz aber irgendwann versagt hat (versagen musste!), nach dieser Hölle, die dieser Mann in den letzten 11 Jahren durchlitten hat, und dann immer wieder vergeblich zu hoffen und immer wieder enttäuscht zu werden, das ist kein Wunder, sondern eine ganz logische Folge. Welcher Mensch kann denn schon so etwas aushalten?

Durch das, was ihm angetan wurde, und dass er bis zuletzt keine Wiedereinstellung, Wiedergutmachung oder Entschädigung erfuhr, dadurch wurde er systematisch in den Tod getrieben!

Caesar hat gesagt…

Heidi Külzer wurde am 13.09.2013 vom Landgericht Darmstadt wegen schwerer Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt:

http://caesar-bochum.blogspot.de/2013/09/die-reinwaschung-der-justiz.html

Alle anderen Schuldigen am Verbrechen gegen Horst Arnold kommen selbstverständlich ohne Konsequenzen davon. Die Justiz schützt sich selbst und klagt immer nur andere an.

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