Sonntag, 30. Oktober 2011

Haus Kemnade am 28.10.2011


Am 25. Oktober 2011 feierte ich meinen 39. Geburtstag. Ich kann es gar nicht glauben, dass ich schon so alt bin, denn so fühle ich mich noch gar nicht. Und dass ich im nächsten Jahr sogar 40 werde, daran mag ich noch gar nicht denken. Mein Gott, wo ist bloß die ganze Zeit geblieben? Sie läuft offenbar schneller, als man mitkommen mag ...

Meinen Geburtstag habe ich in diesem Jahr so gefeiert wie in den letzten Jahren auch: Vormittags kamen Anrufe von einigen Gratulanten, am Nachmittag und Abend feierte ich mit Familie und Verwandten. Auch mit den Geschenken war ich wieder sehr zufrieden. Insgesamt hatte ich am 25.10. einen schönen Geburtstag. Jetzt fehlte nur noch das besondere „Geburtstagsessen“ in einem meiner Lieblingsrestaurants, welches bei mir immer traditionell an dem Freitag nach meinem Geburtstag, also am letzten Freitag im Oktober, stattfindet. In diesem Jahr fand dieses Abendessen, wie auch schon in den vergangenen Jahren, im Haus Kemnade statt.

An diesem Freitag also, dem 28. Oktober, war das Wetter angenehm, trocken, und auch gar nicht kalt (vor zwei Wochen war es kälter). Um 19.30 Uhr verließ ich meine Wohnung und ging zur Bushaltestelle an der Königsallee, von wo aus ich um 19.56 Uhr mit dem Bus CE31 bis zum Haus Kemnade fuhr. Ich ging gemütlich ins Burggelände (in der Partyscheune und im Rittersaal fand auch irgendetwas statt) und hinüber zum Restaurant, wo ich um ca. 20.30 Uhr eintraf.

Das Restaurant war halbvoll. Als ich eintraf, wurde mir nachträglich zum Geburtstag gratuliert und Birgit Bruns hatte sogar ein Präsent für mich, was mich sehr gefreut hat, nämlich eine Flasche Schlumberger Jahrgangssekt, welche in einer wirklich originellen Dose verpackt war, die, wenn man sie öffnete, Donauwalzerklänge spielte – so, als ob André Rieu persönlich in der Dose stecken würde. Weitere Personen von der Belegschaft waren Denise, Svenja und Tibor, welche mich an diesem Abend auch bedienten, sehr zuvorkommend und sehr nett.

Ich hatte wie immer meinen Stammplatz.

Nach dem Aperitif stellte ich mir das Menü dieses Abends zusammen und ließ mir wie üblich von Birgit die passenden Weine dazu empfehlen. Bei dem Menü lag diesmal der Schwerpunkt auf Wild, wie es zu dieser Jahreszeit auch am besten passt. Ein junger Mann aus der Küche kam einmal und stellte sich vor (leider weiß ich jetzt seinen Namen nicht mehr). Auch Heinz Bruns kam einmal kurz und gratulierte mir, er hatte an diesem Abend in der Küche zu tun. Und Sascha, der eigentlich im Rittersaal tätig war, kam einmal herunter und unterhielt sich ein wenig mit mir. So kam es zwischen den Gängen immer mal wieder zu Abwechselung und netten Gesprächen.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Glas Champagner.

Als Amuse Bouche gab es ein Scheibchen Gänsestopfleber.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Herzog life)
sowie ein Körbchen mit kleinen gemischten Brötchen.

1. Gang – Vorspeise:
Feine Tranchen vom Wildschinken
mit Sauce Cumberland und Feldsalat

2. Gang – Suppe:
Kürbiscrémesuppe
mit gerösteten Kernen und steirischem Kernöl

Wein bei der Vorspeise und der Suppe:
„Jechtinger Steingrube“ vom Weingut Norbert Helde
(kräftiger Chardonnay aus 2010)

3. Gang – Fisch:
Lachsfilet vom Grill mit Kräuterbutter,
Rosmarinkartoffeln und Salat

Wein beim Fisch:
„Hex´ von Dasenstein“ - Grauer Burgunder
(ein trockener Weißwein aus 2009)

4. Gang – Hauptgericht:
Rehrücken „Klassisch“
mit gefüllter Williamsbirne,
Pfifferlingen und hausgemachten Spätzle

5. Gang – Käse:
„Gemischter Käseteller“
Drei französische Käsesorten, dazu Brot und Butter

Wein beim Hauptgericht und beim Käse:
„Ardosino“
(ein trockener portugiesischer Rotwein aus 2005)

6. Gang – Dessert:
Rote Beerengrütze
mit Bourbon-Vanille-Eis und Vanillesahne

Danach noch einen Kaffee und einen „Hennessee“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Um 23.49 Uhr fuhr ich mit dem Bus wieder zurück. Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen Klassiker an:


von und mit dem unnachahmlichen Louis de Funés.

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Mittwoch, 19. Oktober 2011

Pablo am 13.10.2011

Am Donnerstag, dem 13. Oktober 2011 war ich in einem meiner Lieblingsrestaurants essen, und zwar im spanischen Restaurant „Pablo“. Hier ist der Bericht:

Das spanische Restaurant „Pablo“ in der Goystraße.

Nachdem es Anfang Oktober noch richtig schön warm und sommerlich war (siehe hier), so hatte es sich in den letzten Tagen doch sehr abgekühlt und es war schon richtig herbstlich geworden. Auch heute abend war es schon relativ kalt – aber eine sehr angenehme, frische, klare Herbstluft. Ich fuhr mit der Stadtbahn bis zur Wasserstraße und ging den Rest zu Fuß. Das „Pablo“ war nicht ganz so voll wie an einem Freitagabend, sondern eher zur Hälfte; so war es wenigstens nicht ganz so laut und hektisch. Ich bekam wieder einen schönen gemütlichen Tisch an der Seite, wo ich sonst auch immer sitze.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Wodka Martini.
(natürlich geschüttelt, nicht gerührt!)

Als Amuse Bouche ein kleines Tomaten-Bruschetta.

Begleitend zum Menü eine Mineralwasser.

1. Gang – Vorspeise:
„Tapas Variadas“
Aioli mit Brot, Oliven mit Anchovis, Pflaumen im Speckmantel, eingelegte Sardellenfilets, paniertes Krebsfleisch mit Sweet-Chili-Sauce, getrocknete Tomaten, frittierte Sardellenfilets, Calamares alla Romana, marinierter Schafskäse

2. Gang – Suppe:
Crémesüppchen von der Petersilienwurzel
mit gerösteten Birnenspalten und Walnüssen
(dieses „Süppchen“ war aber eher ein Brei)

3. Gang – Hauptgericht:
Dorade Royal – frisch vom Grill –
gefüllt mit frischen Kräutern und Knoblauch,
dazu Patatas und mediterranes Gemüse


Wein bei diesem Menü:
„Marques de Caro“, ein spanischer Weißwein
(zwei Karaffen zu je 0,5 l)

3. Gang – Dessert:
Drei Kugel Eis von Plückthun:
Erdbeer, Schokolade und Vanille mit Sahne

Danach noch einen Kaffee und einen sehr guten Brandy.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also wieder ein wunderbarer spanischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Dann ging ich zur Wasserstraße zurück und fuhr mit der Stadtbahn wieder nach Hause.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:



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Sonntag, 2. Oktober 2011

Das Herbstfest im Haus Oekey

Das Restaurant „Oekey“, eines meiner Lieblingsrestaurants, veranstaltete in diesem Jahr vom 01. bis zum 03. Oktober in seinen Räumen ein „Herbstfest“, jeweils von 17.00 – 22.00 Uhr. An allen drei Tagen wurden französische, italienische und spanische Spezialitäten angeboten. Auch für musikalische Unterhaltung wurde gesorgt. 
Am Samstag, dem 01. Oktober, nahm ich an diesem Fest teil.

Das Hotel und Restaurant „Oekey“ in Bochum.

Das „Herbstfest“ hätte eigentlich auch als „Sommerfest“ durchgehen können, denn an den ersten drei Oktobertagen war es sonnig und sehr sehr warm, am Samstag sogar 27°C. Als ich um 17.00 Uhr losging, merkte ich schon, dass mir selbst das Jackett und das langärmelige Oberhemd zu viel waren. Ein kurzes Hemd hätte allemal gereicht. 
Naja, als ich kurz darauf im „Oekey“ eintraf, konnte ich das Jackett ja wenigstens ausziehen und die Ärmel hochkrempeln. Es war – sowohl drinnen als auch draußen – sehr sehr warm, so dass drinnen der Ventilator eingeschaltet werden musste. Als ich eintraf, musste ich feststellen, das ich der erste Gast des heutigen Herbstfestes war. Aber angesichts der reichhaltigen Auswahl an Speisen habe ich mir absichtlich gedacht, ich komme etwas früher, um genug Zeit zu haben und wirklich von allem mal etwas probieren zu können. Für ein gutes Essen braucht man eben Zeit, und die Sättigung soll ja nicht zu früh eintreten. Nach der Begrüßung durch Frau und Herrn Wicherek nahm ich an meinem Stammtisch Platz, in der Mitte des ersten Raumes. Die anderen Gäste des heutigen Herbstfestes trudelten im Laufe der nächsten zwei Stunden ein, später war das Lokal dann voll.

Nach einem Aperitif und dem Studium der Angebote des heutigen Herbstfestes besah ich mir das Buffet. Wie gesagt, es wurden sowohl französische, als auch italienische, als auch spanische Spezialitäten angeboten. Ein kaltes Buffet war drinnen, gegenüber der Theke, aufgebaut, während die warmen Speisen draußen auf der Terasse zu holen waren, wo sie teilweise frisch auf dem Grill zubereitet wurden. Andere Spezialitäten wiederum wurden in der Küche zubereitet, waren also zu bestellen. Bei mir war es recht bunt gemischt; manches holte ich mir vom Buffet, manches bestellte ich. Am Ende kam jedenfalls ein ausgiebiges Menü mit lukullischen Genüssen aus drei Ländern dabei heraus. Dazu trank ich selbstverständlich die jeweils passenden Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ.

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Insbesondere nahm ich folgende Spezialitäten zu mir:

Aperitif und Amuse gueule

Entenlebermousse, Serranoschinken, Vitello Tonnato,
Carpaccio vom Rinderfilet mit Parmesan
dazu Weißwein

Scampis aus dem Olivenöl,
Austern überbacken, Austern Natur,
spanische Muscheln, Jakobsmuscheln
dazu Weißwein

Gebratene Entenleber
dazu Rotwein

Charolais-Roastbeef und Filetspitzen „Normandie“,
mit feinen Bandnudeln
dazu Rotwein

Filet vom Iberico-Schwein und Lammrücken
mit spanischen Kartoffeln und Gemüse
dazu Rotwein

Käseteller mit Brot
dazu Rotwein

Gemischte Dessertcreation
aus allen drei Ländern

Kaffee und Pflaumengeist

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Es war einfach alles köstlich, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine.

Für musikalische Unterhaltung wurde auch gesorgt. Zuerst gab es französische Musik in Gestalt eines französischen Akkordeonspielers, der auch dazu sang, und später stimmungsvolle italienische Musik durch das Tischmusik-Duo „Bella Italia“ mit einem Sänger und einem Gitarristen. Ja, da kam Freunde auf!

Erst französische Musik, ….

… dann italienische!
(aber nur mit dem Herrn links und dem in der Mitte)

Fazit:
Ein gelungener Auftakt des beginnenden Herbstes!

Gegen 22.00 Uhr verabschiedete ich mich dann wieder und ging durch die laue Abendluft nach Hause.
Dort sah ich mir bei Kaffe und Cognac noch einen Klassiker an:


von und mit dem unnachahmlichen Mel Brooks.

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