Dienstag, 29. November 2011

Haus Oekey am 17.11.2011

Wie es bei mir im November Tradition ist, gönnte ich mir auch in diesem Jahr in einem meiner Lieblingsrestaurants ein besonderes Gänse-Menü, und zwar, wie im letzten Jahr, im Haus Oekey.

Das Hotel und Restaurant „Oekey“ in Bochum.

Da ich weiß, dass dieses Restaurant zu dieser Jahreszeit an einem Freitag Abend fast völlig ausgebucht ist, wählte ich für mein Gänse-Essen einen Donnerstag Abend, denn dann ist es nicht ganz so voll und die Reservierung kein Problem. Am Donnerstag, dem 17. November also, war es am Abend recht kalt, aber trocken und klar. Ich ging um 20.10 Uhr von zu Hause aus los und traf um etwa 20.30 Uhr im Haus Oekey ein.

Das Restaurant war gut besucht. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Herr Wicherek, Herr Rehbein, Herr Weiß, eine junge Kellnerin namens Anna und noch eine weitere junge Kellnerin namens Eva. Ich hatte meinen üblichen Stammplatz, in der Mitte des ersten Raumes. Ich stellte mir ein vorzügliches Menü rund um die Gans zusammen, und als Hauptgericht selbstverständlich den gegrillten Gänsebraten, das heißt: Brust und Keule. Erst nach der Bestellung erfuhr ich von Herrn Wicherek, dass zwei verschiedene Gänsebraten im Angebot sind, nämlich die Dithmarsche Gans und die polnische Gans. Da die Dithmarsche Gans aber noch qualitativ besser und schmackhafter ist (von freilaufenden Gänsen, die im hohen Norden über die Deiche marschieren), wählte ich selbstverständlich diese, und Herr Wicherek sagte noch rechtzeitig in der Küche bescheid und sorgte dafür, dass ich auch wirklich den Dithmarschen Gänsebraten bekomme. Und damit hat er mir nicht zuviel versprochen. Eine Köstlichkeit, für die ich hier keine treffenden Worte finde. Dazu noch die passenden Beilagen und ein guter Wein … hmmm, einfach vor-züg-lichst!

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Cocktail namens „Hugo“
mit Sekt, Limette und Minze.

Als Amuse Bouche:
Hausgemachtes Gänseschmalz und Zwiebelbrot

Begleitend zum Menü eine kleine Flasche Mineralwasser (0,5 l).

1. Gang – Vorspeise:
Gebratene Gänseleber in Balsamicojus,
mit geschmorten Zwiebeln, Paprikastreifen und Nudeln

2. Gang – Suppe:
Muskat-Kürbissuppe
mit Räucheraal und gebratener Blutwurst

Wein bei der Vorspeise und der Suppe:
„Bellevue La Foret“
Halbtrockener französischer Rosé-Wein, 2009

3. Gang – Fisch:
Filet vom St. Petersfisch im Knuspermantel
mit Pfifferlingrahm, dazu Rosenkohl und Kräuterkartoffeln

Wein beim Fisch:
„Weisser von Stromberg“ (nein, NICHT der hier!)
Trockener Württemberger Weißburgunder, 2010

4. Gang – Zwischengang:
Apfelsorbet mit Calvados

5. Gang – Hauptgericht:
„Gegrillter Dithmarscher Gänsebraten“
Brust und Keule von der Dithmarschen Gans
mit Gänsesauce, Marzipan-Bratapfel,
Rotkohl und Kartoffelklößen



Wein beim Hauptgericht:
„Neo Cuvee Rot“, Cleebronn & Güglingen
Trockener Lemberger Rotwein, 2007

6. Gang – Dessert:
Wan Tan mit Zwetschgen und Nüssen gefüllt,
dazu Schokoladen-Chili-Honigeis und Safran-Vanillesauce

Danach noch einen Kaffee und einen Williams Birnengeist.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten empfohlenen Weine. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Da die anderen Gäste alle vor mir gingen, war ich am Ende der letzte Gast. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Dann ging ich wieder nach Hause, wo ich um ca. 0.20 Uhr eintraf.
Dort sah ich dann bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film:



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