Mittwoch, 29. Februar 2012

Haus Kemnade am 24.02.2012


Nachdem es noch vor zwei Wochen extrem kalt war, ist es inzwischen schon wesentlich wärmer geworden. Heute war es 8° C. Ich glaube, so langsam aber sicher haben wir den Winter überstanden und es geht auf den Frühling zu. Nur das Wetter könnte etwas besser sein, denn es war, wie schon in den letzten Tagen, ziemlich regnerisch und trüb; weshalb es angebracht war, einen Schirm mitzunehmen. Um 19.30 Uhr verließ ich meine Wohnung und ging zur Bushaltestelle an der Königsallee, von wo aus ich um 19.56 Uhr mit dem Bus CE31 bis zum Haus Kemnade fuhr. Ich ging gemütlich ins Burggelände und hinüber zum Restaurant, wo ich um ca. 20.25 Uhr eintraf.

Im Haus Kemnade gab es eine Neuerung: Christoph Weiß, der bisher im Haus Oekey beschäftigt war und den ich seit etlichen Jahren von dort kenne, ist seit dem 1. Januar dieses Jahres im Haus Kemnade tätig, und zwar als Restaurantleiter. Damit ist er (nach Frau Ziemann und Herrn Trümpler) schon der dritte, der vom Haus Oekey ins Haus Kemnade gewechselt hat. Auch hat das Haus Kemnade seit einem halben Jahr einen neuen Chefkoch, Jürgen Engelhardt. Der frühere Chefkoch, Josef Kachel, kocht jetzt bei Borgböhmer.
Wir sehen also: Bochum und Hattingen sind klein, auch und gerade in der Gastronomieszene.
Das Restaurant war recht gut besucht, wie üblich freitags. Anwesende Personen von der Belegschaft waren Heinz und Birgit Bruns, Christoph Weiß, Hendrik Trümpler und Denise Müller. Die beiden letztgenannten bedienten mich an diesem Abend auch hauptsächlich, sehr nett und zuvorkommend wie immer.

Ich hatte wie immer meinen Stammplatz.

Nach dem Aperitif stellte ich mir das Menü dieses Abends zusammen und ließ mir wie üblich die passenden Weine dazu empfehlen. Auch konnte ich wieder Speisen aus dem Kemnader Menü des „Menü-Karussells“, welches zur Zeit mal wieder läuft, mit meinem Menü kombinieren, was ich auch tat. Diese Speisen wurden mir von Hendrik empfohlen und er hat mir damit nicht zuviel versprochen. Es zeigte sich, dass ich mit meiner Auswahl der einzelnen Menügänge und der Weine mal wieder den richtigen Griff getan hatte. Während des Essen kam Heinz Bruns einmal zu mir an den Tisch und wir unterhielten uns über verschiedene Dinge, z.B. über die Silvesterparty. Später schickte er mir per Email Fotos von der Silvesterparty, auf denen ich bin.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Kir Royal.

Als Amuse Bouche gab es etwas Shrimpssalat
mit Champignon- und Spargelstückchen.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Herzog life)
sowie ein Körbchen mit Baguettebrot.

1. Gang – Vorspeise:
Carpaccio von der geräucherten Entenbrust 
mit Orangen-Ingwergelee und Balsamicocréme
an mariniertem Zupfsalat
(den Fettrand schnitt ich natürlich ab)

2. Gang – Suppe:
Pot-au-feu von Seeteufel,
Jakobsmuschel und Scampi mit Zitronengras
(eine Fischsuppe, serviert in einer Tasse, mit Dip dazu)

Wein bei der Vorspeise und der Suppe:
„Vie de Romans“
(ein kräftiger italienischer Chardonnay aus 2006)

3. Gang – Fisch:
Pochierter Lofoten-Skrei
mit Gemüse-Graupenrisotto und Zitronensahne

Wein beim Fisch:
„Fontanassa“ - Gavi
(ein trockener italienischer Weißwein aus 2009)

4. Gang – Hauptgericht:
„Variation vom heimischen Wild“:
Ragout vom Wildschwein, Hirschmedaillon
und Schnitzel vom Reh, mit frischen Kräutersaitlingen, 
Mandelbroccoli und hausgemachten Kroketten

Wein beim Hauptgericht:
„Drosdy-Hof“ - Pinotage
(ein kräftiger südafrikanischer Rotwein aus 2009)

5. Gang – Dessert:
Geeistes weißes Kaffeemousse
mit kandierten Nüssen und Früchten

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Otard“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Um 23.50 Uhr fuhr ich mit dem Bus wieder zurück. Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:



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Montag, 13. Februar 2012

Isola Bella am 10.02.2012

Am Freitag, dem 10. Februar, fand mein erstes Essengehen im Jahre 2012 statt, und zwar im „Isola Bella“. Dieser Besuch sollte eigentlich schon im Januar stattgefunden haben, aber aufgrund eines Sterbefalles in der Familie und einer kurz darauf erfolgten grippalen Erkrankung war ich dazu nicht in der Lage. Darum fand dieser Besuch nun an diesem Freitag statt, und zwar unter dem Motto „Das Leben geht weiter“. Und ich genieße es, wo ich kann!

Das Isola Bella an der Ecke Hauptstraße/Bonhoefferstraße in Witten.

Es war heute, wie auch schon seit Beginn dieses Monats, außergewöhnlich kalt aufgrund einer Kältewelle, die Europa zur Zeit erfasst hat. Es herrschten hier bei uns Minusgrade bis zu -10°C und kälter, weshalb man sich ungern draußern aufhalten mochte, dabei war es trocken und klar und ohne Schnee. Es war -8°C an diesem Abend, aber ich wollte auf dieses Essengehen nicht verzichten. So fuhr ich um 19.15 Uhr von der Markstraße aus mit dem Bus 375 nach Witten. Vom Ossietzkyplatz aus ging ich die Wideystraße hinauf bis zum Rathaus und zum „Isola Bella“, wo ich um ca. 19.45 Uhr eintraf.

Im Restaurant waren diesmal nur sehr wenig Gäste, was wohl daran lag, dass die meisten Leute bei dieser Kälte lieber zu Hause blieben und nicht ausgehen mochten. Ich hatte jetzt wieder meinen üblichen Stammplatz. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Frau Ender, Rosario und Janine. Ich ließ mich an meinem Tisch nieder und begann nun diesen Abend in aller Ruhe und heiterer Gelassenheit.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Prosecco.

Als Amuse Bouche sowie begleitend zum Menü gab es ein Körbchen
mit kleinen, gebackenen Brötchen und hausgemachter Kräuterbutter.

Begleitend zum Menü eine Mineralwasser.

1. Gang – Vorspeise:
Antipasto „Isola Bella“
Kalte Vorspeise – eine besondere Spezialität des Hauses

2. Gang – Suppe:
Minestrone
Italienische Gemüsesuppe

3. Gang – Fisch:
Gamberoni alle Erbe
Riesengarnelen mit Kräutersauce und Reis

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
Catarato“, ein sizilianischer Weißwein
(drei Karaffen zu je 0,25 l – bei jedem Gang eine)

4. Gang – Hauptgericht:
Bistecca Cipolla Funghi
Rumpsteak mit Zwiebeln und Champignons in Sahnesauce,
dazu gratinierte Kartoffeln und verschiedene kleine Gemüse

Wein beim Hauptgericht:
Nero Davola“, ein italienischer Rotwein
(eine Karaffe zu 0,5 l)

5. Gang – Dessert:
Tiramisu
Italienische Dessertspezialität

Danach noch einen Espresso und einen sehr guten Grappa.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also wieder ein wunderbarer italienischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Dann ging ich zum Ossietzkyplatz und fuhr von dort aus um 22.47 Uhr mit dem Bus 375 wieder zurück nach Bochum bis zur Haltestelle Kiefernweg. Von dort aus ging ich wieder nach Hause, wo ich um etwa 23.10 Uhr eintraf.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:



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