Montag, 19. März 2012

Haus Oekey am 09.03.2012


Das Wetter war in den letzten Tagen trocken und milde, und man kann, wenn man einmal tief einatmet, den herannahenden Frühling schon riechen, besonders in der milden Abendluft. Ich ging um 20.10 Uhr von zu Hause los und traf um etwa 20.30 Uhr im Haus Oekey ein.

Das Restaurant war ungefähr zur Hälfte gefüllt. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Herr Wicherek (den ich am Anfang erst einmal darüber aufklären musste, dass auf der Internetseite des Haus Oekey auf der „Aktuellen Speisekarte“ noch immer die Speisen aus der Weihnachtszeit stehen), Herr Rehbein und ein neuer Kellner, Herr Piliuk. Letzterer ist offensichtlich an die Stelle des Herrn Weiß getreten, der nun im Haus Kemnade ist. Ich hatte meinen üblichen Stammplatz, in der Mitte des ersten Raumes. Herr Rehbein und Herr Piliuk bedienten mich an diesem Abend, sehr freundlich und zuvorkommend. Ich stellte mir sodann wieder ein excellentes Menü zusammen, natürlich mit Ente als Hauptgericht, welche ich diesmal auf asiatische Art zubereitet haben wollte. Denn Abwechselung ist das halbe Leben.

*****

Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Cocktail namens „Hugo“
mit Sekt, Limette und Minze.

Als Amuse Bouche:
Eine kleine Gemüse-Lauch-Quiche mit Kräuter-Créme-fraîche

Begleitend zum Menü eine kleine Flasche Mineralwasser (0,3 l).

1. Gang – Vorspeise:
Gebratene Jakobsmuscheln
mit Linsen-Lauchgemüse in Rahm

2. Gang – Suppe:
Passierte Kartoffelsuppe
mit Lachsklößchen und Baguette

Wein bei der Vorspeise und der Suppe:
St. Michael, Cleebronn & Güglingen
Trockener Württemberger Riesling, 2009

3. Gang – Fisch:
Gebratenes Seezungenfilet mit Lachsmousse,
Kartoffel-Steinpilzpürée, Kaviar-Zitronen-Buttersauce und Gemüse

Wein beim Fisch:
Weisser von Stromberg
Trockener Württemberger Weißburgunder, 2010

4. Gang – Zwischengang:
Apfelsorbet mit Calvados

5. Gang – Hauptgericht:
„Ente auf chinesische Art“
Eine halbe gegrillte Ente mit scharf-süß-saurer Asia-Sauce,
dazu Reis und gemischtes asiatisches Gemüse

Wein beim Hauptgericht:
Chateauneuf-du-Pape, Vieux Remarts
Trockener französischer Rotwein, 2009

6. Gang – Dessert:
Schwarzwälder Kirscheis
mit Kirschsauce und bunten Früchten

Danach noch einen Kaffee und einen Williams Kirschgeist.

*****

(Jetzt kommen wieder die üblichen Schlußsätze, über die man sich in gewissen Foren gern amüsiert, die aber nichtsdestotrotz wahr sind:) Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es war also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant und ging wieder nach Hause, wo ich um kurz nach Mitternacht eintraf.
Dann sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:


James Bond 007: „Lizenz zu Töten

*****

Kommentare:

Beate Klose hat gesagt…

... das kann man doch unmöglich alles an einem Abend gegessen haben ...

Caesar hat gesagt…

Doch! :)

Die einzelnen Menüportionen waren erstens durchaus angepasst, und zweitens bin ich ein guter Esser.

Die ersten drei Gänge waren nicht so viel, so dass für die halbe Ente noch genug Platz blieb und sie mit Genuss verspeist werden konnte!

Das Dessert war dann die krönende Abrundung.

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