Montag, 28. Mai 2012

Haus Kemnade am 25.05.2012


In den letzten Tagen war es schon richtig schön sommerlich, sehr warm und sonnig, auch abends noch - was man richtig genießen konnte. Um so mehr freute ich mich auf diesen besonderen Abend ...
Ich verließ meine Wohnung um 19.30 Uhr, ging zur Bushaltestelle an der Königsallee und fuhr mit dem Bus CE31 bis zum Haus Kemnade. Weil ich noch etwas Zeit hatte, spazierte ich erst noch ganz um die Burg herum und genoss diesen lauen, angenehmen Frühlingsabend, bevor ich ins Burggelände ging. Dort traf ich als erstes Hendrik. Auf dem Innenhof der Burg saßen einige Gäste an den Tischen unter den alten Kastanienbäumen, auch Heinz Bruns saß dort und aß gerade selbst zu Abend. Zuerst überlegte ich noch, ob ich nicht auch draußen sitzen könnte, dann aber entschied ich mich doch für meinen bereits reservierten, üblichen Stammplatz im Restaurant.


Im Restaurant war üblicher Freitag-Abend-Betrieb, und ich entdeckte mehrere Gäste, die ich von anderen Besuchen oder Veranstaltungen im Haus Kemnade bereits kannte. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Heinz Bruns, Birgit Bruns (der ich noch nachträglich zum Geburtstag gratulierte), Christoph Weiß sowie Hendrik und Denise, die mich an diesem Abend bedienten, freundlich und zuvorkommend wie immer, und mit denen ich mich zwischendurch auch immer mal wieder kurz unterhielt. Bei dem Menü, das ich mir diesmal zusammenstellte, lagen die Schwerpunkte natürlich auf den zur schönen Maienzeit aktuellen Leckereien, insbesondere Spargel, Bärlauch, Maischolle und Erdbeeren ...

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein „Andalu SpriZz“
(Sanddornlikör mit Prosecco und Soda)

Als Amuse Bouche gab es
etwas Krabben-Spargelsalat auf Knusperbrot

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Herzog life)
sowie ein Körbchen mit einer kleinen gemischten Brotauswahl.

1. Gang – Vorspeise:
Hausgemachtes kleines Wild-Bärlauch-Bratwürstchen
mit Frühlingssalat und mariniertem Spargel

2. Gang – Suppe:
Rahmsuppe von weißen Mairübchen und Riesling
mit Brunnenkresse-Pesto und Räucherlachswürfeln

3. Gang – Fisch:
Gebratenes Filet von der Maischolle mit knusprigem Schinken
mit Greetsieler Krabben in Weißweinrahm und Tomatenreis

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
Schwarzriesling „Blanc de Noir“, Hauswein vom Haus Kemnade
(ein leichter, fruchtiger Weißwein aus 2010)

4. Gang – Hauptgericht:
Rumpsteak (250 gr.) vom argentinischen Angus-Rind
mit frischem deutschem Stangenspargel,
dazu Buttersauce, Sauce Hollandaise und Neue Kartoffeln

Wein beim Hauptgericht:
„Carnuntum Cuvée“, ein „Pinot Noir“ vom Weingut Markowitsch
(ein halbtrockener österreichischer Rotwein aus 2008)

5. Gang – Dessert:
„Dreierlei von der Erdbeere“
Erdbeerragout,
Erdbeercarpaccio mit hausgemachtem Pistazieneis
sowie Erdbeereis auf pulverisierter Melisse

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Otard“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört.

Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Um 23.50 Uhr fuhr ich mit dem Bus wieder zurück. Gegen 0.25 Uhr traf ich wieder zu Hause ein.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:



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Donnerstag, 24. Mai 2012

Frieden machen?

Ein Sprichwort lautet: „Die Zeit heilt alle Wunden.“
Nun, das kann ich jetzt auch für mich bestätigen, denn ich habe es endlich geschafft, auch innerlich mit einem Thema abzuschließen, das mir in den Jahren 2010 und 2011 sehr große Wunden zugefügt hat und über das ich auch in diesem Blog schon mehrfach berichtete: Die Ereignisse rund um das Ehrlich-Forum.


Ich war im Ehrlich-Forum (einem privaten Lindenstraßen-Fan-Forum) Mitglied von Juni 2008 bis August 2010. Es hat immer viel Spaß gemacht, und seit 2009 hat es sogar reale Treffen gegeben, zum Beispiel ein Fantreffen in Köln, eine Tour durch die Studios der Lindenstraße und natürlich die schönen Gartenpartys bei der damaligen Administratorin Dani. Das habe ich immer sehr genossen. Im Sommer 2010 ging aber dann alles den Bach herunter und ich flog raus, zugegeben durch eigenes Verschulden, aber wie die anderen dann derartig austickten und sich in Beleidigungen, Beschimpfungen und regelrechten Hass hineinsteigerten, das ging wirklich zu weit und hat mich zutiefst verletzt. Ich berichtete hier: [1], [2].

Weil ich nach zwei schönen Jahren nicht damit klarkam, so übel abserviert worden zu sein und unbedingt wieder zurück wollte, meldete ich mich im Oktober 2010 unter dem Nicknamen „Klausewitz“ wieder an. Als „Klausewitz“ bemühte ich mich aber, unerkannt zu bleiben, weil ich verhindern wollte, dass es wieder Streß und Theater gibt. Doch dies war nur eine provisorische und für mich letztlich unbefriedigende Lösung. Ich wollte gerne als der Mensch ins Forum zurück, der ich bin; vor allem auch deshalb, weil ich nach den zwei Jahren mehrere Forenmitglieder, die ich auch schon real getroffen hatte, als meine „Freunde“ ansah. Und so meldete ich mich im Januar 2011 unter dem Nicknamen „Columbus“ an und gab mich gleich am ersten Abend zu erkennen [3]. Erstaunlicherweise ging es gut – zuerst jedenfalls. Dann machten jedoch bestimmte Leute wieder extrem Front gegen mich und das Forenleben unerträglich, so dass ich schließlich wieder rausgemobbt wurde. Der Riss, der einmal da war, war eben nicht mehr zu kitten. Und gleichzeitig fanden sie auch noch heraus, dass ich hinter „Klausewitz“ steckte, und da war es endgültig für mich aus. Einzelheiten hier: [4], [5].

Ein paar Monate später eröffnete ich dann ein eigenes Lindenstraßen-Forum, nämlich die „Schwarzen Raben“. Doch dieses Forum wurde gleich von Anfang an von Leuten aus dem Ehrlich, die sich als Fakes einschlichen, boykottiert und torpediert (was einfach ihre Bösartigkeit zeigt!), so dass ich es nach nur zwei Monaten schließen musste [6].

Diese ganzen Ereignisse haben mir über einen sehr langen Zeitraum sehr zu schaffen gemacht. Ich bin eben auch nur ein Mensch, der Gefühle hat, und dem gewisse Gemeinheiten und Gehässigkeiten anderer eben wehtun. Meine einzige Möglichkeit, dies alles zu verarbeiten, bestand darin, es aufzuschreiben und hier in diesem Blog darüber zu berichten. Das verschaffte mir zwar eine gewisse Erleichterung, führte aber zu neuem Ärger. Denn die Personen, die ich hier besonders angeprangert hatte (zu Recht!), waren davon natürlich nicht sehr begeistert und machten Theater. Eine Frau veranstaltete im letzten November sogar regelrechten Telefonterror gegen mich und stieß Drohungen aus, damit ich die Bilder von den realen Treffen aus diesem Blog nehme. Weil der Klügere bekanntlich nachgibt, nahm ich die Bilder schließlich heraus. Eigentlich lasse ich mich nicht nötigen, aber diese Bilder waren mir wirklich nicht mehr so wichtig.

Im Ehrlich-Forum wird aber noch bei jeder Gelegenheit über mich hergezogen. Zwar nicht so stark wie über einen anderen ehemaligen User°, aber immerhin. Das ist der Hauptgrund, warum ich bisher noch täglich dort hineingeschaut habe und mit dem Forum und seinen Leuten einfach nicht abschließen konnte. Aber die Leute aus dem Ehrlich schauen ja auch regelmäßig hier in meinen Blog, zitieren im Ehrlich das, was ich hier so schreibe und machen sich darüber lustig. Sogar in das längst geschlossene „Schwarze-Raben-Forum“ schauen manche noch regelmäßig. Nun, das war für mich Grund genug, dort noch hin und wieder Mitteilungen für die Ehrlies einzustellen.

In der letzten Zeit habe ich öfter ins Ehrlich hineingeschaut und den Streit, den einige User jetzt untereinander haben (emzi, Hamlet, upps-JJ, Schiller) mit äußerem Schmunzeln und innerlichem Lachen beobachtet. Manche Leute sind eben grundsätzlich „auf Krawall gebürstet“, da kann man halt nichts machen. Dann merkte ich in den letzten Tagen und Wochen aber auch, dass es mir eigentlich ziemlich egal ist. Ich merkte, dass meine Wunden inzwischen verheilt sind, dass ich gegen die „Bösen“ im Ehrlich keine Wut und keine Hassgefühle mehr hege, und dass ich meinen „Freunden“, die den Kontakt zu mir abgebrochen haben, nicht mehr nachtrauere. Was vorbei ist, ist eben vorbei und das Leben geht weiter. Und ich sehe auch keine Notwendigkeit mehr, in einem privaten Lindenstraßen-Forum zu schreiben. Wenn ich etwas zur Lindenstraße zu sagen habe, so kann ich dies in der Zuschauerpost der offiziellen Lindenstraßen-Seite des WDR tun. Das ist vielleicht sowieso effektiver.

Eine Bemerkung zu den sogenannten „Freunden“ möchte ich aber doch noch loswerden: Bisher hatte ich immer einen gewissen Herrn° aus dem hohen Norden für einen guten Freund gehalten. Doch monatelang meldete er sich nicht mehr bei mir, E-Mails blieben unbeantwortet und auch telefonisch war er nicht zu erreichen. Dann aber erfuhr ich, dass er absichtlich nicht als Telefon gegangen ist, als er meine Nummer im Display erkannte. Nun – das sagt wohl einiges aus und diesen „Freund“ konnte ich somit auch abschreiben. Jetzt muss er° sich nicht wundern, wenn ich mir in Zukunft erlaube, ab und zu mal den einen oder anderen Witz über ihn° zu machen.

Was die Leute im Ehrlich-Forum angeht, so habe ich gemerkt, dass ich inzwischen innerlich meinen Frieden mit ihnen gemacht habe. Es sind eben alles Menschen, und jeder ist ein Unikat für sich, mit speziellen Eigenheiten und Besonderheiten, genau wie ich. Ich bin bereit, nun endgültig mit ihnen Frieden zu machen. Doch sind sie es auch?
Das hier sieht jedenfalls nicht danach aus.

Zu diesem beleidigenden Posting kann ich nur sagen: Erstens suche ich nicht nach einer Frau, und zweitens gebe ich den Ratschlag, sich in eine Therapie zu begeben, gerne an Hamlet und einige andere aus dem Ehrlich zurück. Aber es handelt sich eben um Leute, die mich offensichtlich nicht verstehen können und wollen. Dabei wissen diese Leute im Grunde viel zu wenig über mich, um sich ein Urteil bilden zu können, geschweige denn solche Ratschläge erteilen. Sie kennen mich doch im Grunde gar nicht. Sie haben keine Ahnung von mir als Mensch und von meinem Leben, und dass es nur darauf ankommt, dass ein Mensch mit seiner Lebensweise zufrieden sein muss, ungeachtet dessen, was andere sagen. Jeder darf sich sein Leben so einrichten, wie er es gerne möchte und wie er glücklich ist.

Ich kann mir denken, dass sich die Ehrlies nach diesem Blog-Bericht hier mal wieder so richtig das Maul über mich zerreißen werden, aber das interessiert mich nicht mehr. Ich möchte nur, dass sie wissen, dass ich innerlich mit ihnen abgeschlossen habe. Und es würde mich sehr freuen, wenn sie auch endlich mit mir abschließen würden und nicht immer noch im Forum nachtreten und über mich herziehen.

Lasst uns endlich einen Schlußstrich ziehen!

Ich wünsche Euch für Euer weiteres Leben alles Gute
… und weiterhin viel Spaß mit der Lindenstraße!

Cäsar

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