Dienstag, 26. Juni 2012

Kulinarischer Altstadtmarkt Hattingen 2012


Auch in diesem Jahr fand in Hattingen wieder der „Kulinarische Altstadtmarkt“, abgekürzt KAM, statt, und zwar vom 31. Mai bis zum 03. Juni, also wie üblich von Donnerstag bis Sonntag. Der Ort des Geschehens war wie immer der Platz der St.-Georgs-Kirche mitten in der malerischen Hattinger Altstadt, welche wegen ihrer zum Teil jahrhundertealten historischen Gebäude, der engen Gassen und der Fachwerkhäuser besonders sehenswert ist. Es waren wieder die gleichen Gastronomiebetriebe wie im letzten Jahr, d.h. wie in jedem (!) Jahr, vertreten. In diesem Jahr, 2012, fand das Hattinger Gourmetfest bereits zum 18. Mal statt. Am Samstag, dem 02. Juni, war ich dabei – und das war auch gut so!




Ich hatte mir den richtigen Tag ausgesucht. An allen anderen drei Tagen, an denen der KAM 2012 stattfand, war das Wetter durchgehend schlecht, und meistens regnete es auch noch dabei. Aber am Samstag, dem 02. Juni, war herrliches sonniges Wetter, und im Laufe des Tages wurde es auch sehr warm. Ich ging bis zur Bushaltestelle an der Königsallee und fuhr um 12.15 Uhr mit dem Bus SB37 bis nach Hattingen-Mitte. Von dort aus ging ich geradewegs in die Altstadt, und kam um etwa 12.45 Uhr auf dem Platz der St.-Georgs-Kirche an, wo der Kulinarische Altstadtmarkt bereits in vollem Gange und sehr gut besucht war. Nun war es ja auch bereits Mittagszeit und das Konsumieren der kulinarischen Köstlichkeiten, die von den Gastronomiebetrieben an ihren Ständen angeboten wurden, konnte beginnen (ich hatte extra auf das Frühstück verzichtet, um mehr „Platz“ für die hier gebotenen Köstlichkeiten zu haben!).


Zuerst schaute ich mich einmal überall um, sagte hier und da Hallo (Birgit Bruns, Friedel Diergardt, Thomas Weiß), schlenderte über den Kirchplatz, der sehr gut besucht war, und genoss einfach dieses Fest bei diesem herrlichen Sonnenschein. Alle Stände waren wie üblich in der schönen, frischen Apfelgrün-Farbe dekoriert, ebenso der Tischschmuck. In einem Zeitraum von mehreren Stunden, vom Mittag bis zum frühen Abend, aß ich an diesem Stand mal eine köstliche Speise, an jenem Stand mal eine andere köstliche Speise, und so weiter, selbstverständlich mit einem Gläschen des jeweils passenden Weines dazu. Ich traf auch die einen oder anderen Bekannten (natürlich auch wieder Helmut Wicherek), und so kam es zwischendurch immer wieder zu netten Gesprächen. Ich genoss diesen Tag in aller Ausführlichkeit.

Im Laufe der Zeit nahm ich folgende Speisen ein:

Dim Sum vom Hummer
mit Miso-Nudeln und Gemüse
dazu ein Glas Champagner

Portion Wiesenchampignons
mit Blattspinat gefüllt und Sauce Hollandaise überbacken
dazu ein Rotwein

„Der Luxus Pur“
Ostseesteinbutt in einer Kräuter-Parmesankruste
und gebratene Jakobsmuscheln auf Krustentier-Graupenrisotto
dazu ein Weißwein

„Diergardt´s Gourmetteller“
Filetspitzen „Café de Paris“, gegrillte Gambas
und Lachsrücken auf Schweizer Kartoffelrösti
dazu ein Rotwein

Original Wiener Schnitzel vom Kalb
mit frischen Bratkartoffeln und Pfifferling-Champignon-Ragout
dazu ein Rotwein (oder Bier?)

… und zu guter Letzt:

„Dessert-Karussell“
Brikett von der Valrhona Schokolade 
und Halbgefrorenes von der Erdbeere
mit frischen Beeren und Limetten-Espuma im Schokoladentöpchen
(davon habe ich leider kein Foto, schade!)

Es war einfach alles wunderbar. So blieb ich bis zum Abend auf dem St.-Georgs-Platz und hatte dort viel Spaß. Für musikalische Unterhaltung durch einen DJ sowie für andere künstlerische Darbietungen (z.B. den Kinder-Zirkus CLAKJO) war auch gesorgt. Es war also alles wieder sehr gut organisiert.

Der einzige Kritikpunkt ist, dass es für die Besucher des Kulinarischen Altstadtmarktes keine Toiletten-Möglichkeit gab, so dass diese gezwungen waren, die Toiletten der umliegenden Gaststätten zu benutzen. Das ist dann aber immer etwas unangenehm. Also, liebe KAM-Organisatoren, bitte sorgt das nächste Mal für eine Toiletten-Möglichkeit (möglichst eine kostenlose!) für eure Besucher!

Um 18.00 Uhr fand in der St.-Georgs-Kirche ein Andachts-Gottesdienst statt, den ich mir auch anhörte. Dieser Gottesdienst stand unter dem Motto „Gott lädt uns ein“, also ebenfalls etwas Passendes zur äußeren Veranstaltung. „Lasst uns Gäste sein im Hause des Herrn.
Ein Gast in diesem Hause, nämlich ein auffällig stark alkoholisierter Rocker, meinte dann, er müsse dem Gottesdienst mit ein paar eigenen Showeinlagen ein wenig Pepp verleihen. Der Pastor verstand es aber sehr gekonnt und souverän, diese Einlagen im Zaume zu halten und sich dieses Mannes anzunehmen, so dass der Gottesdienst ohne größere Probleme zu Ende geführt werden konnte.

Nach dem Gottesdienst trank ich auf dem Platz vor der Kirche noch das eine oder andere Bierchen und genoss die Atmosphäre. Dann tauchte der besoffene Rocker wieder auf (bestimmt schon 3 Promille!) und erregte auch bei dem Leuten auf dem Platz Aufmerksamkeit, bis er von einigen KAM-Wirten höflich, aber bestimmt, vom Platz komplimentiert wurde. Im Grunde können einem Leute wie er nur leid tun.

Ich hielt mich dann noch ein wenig auf dem Platz auf, genoss den Tag noch ein bisschen und unterhielt mich noch mit dem einen oder anderen, dann trank ich noch einen Kaffee und begab mich gegen 21.00 Uhr zum Busbahnhof. Dann kam der Bus SB37, aus dem plötzlich der besoffene Rocker ausstieg und laut singend und tanzend wieder in Richtung St.-Georgs-Platz lief (na, das konnte ja noch was werden!). Mit dem Bus fuhr ich dann wieder zurück nach Bochum bis zur Königsallee und ging von dort aus weiter zu Fuß nach Hause. Dort musste ich feststellen, dass ich richtig viel Farbe bekommen hatte.

Dann sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:


James Bond 007: „Octopussy

*****

Kommentare:

anbent@web.de hat gesagt…

Ein sehr netter Bericht. Aber, mit Verlaub, das Essen sieht aus, als sei es schon einmal gegessen worden.
Vielleicht könnte eine bessere Kamera Abhilfe schaffen.

Caesar hat gesagt…

Es tut mir leid, wenn das Essen auf den Bildern für Sie diesen Eindruck macht.
Es steht jedenfalls direkt unter dem Bild, worum es sich dabei handelt, und ich kann nur sagen, dass die Speisen köstlich waren.

Ich habe die Fotos mit meinem Handy gemacht.
Vielleicht nehme ich beim nächsten Mal meine Digitalkamera mit, da sind die Fotos qualitativ um einiges besser.

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