Montag, 16. Juli 2012

Das Kemnader Hof-Fest 2012

Auch in diesem Jahr fand wieder das berühmte „Kemnader Hof-Fest“ statt, das Highlight in der Mitte des Jahres, und zwar fand es diesmal am Sonntag, dem 08. Juli 2012, von 12.00 – 20.00 Uhr statt. Wie in jedem Jahr konnte man für 33.- € pro Person essen und trinken, was man wollte und soviel man wollte. Es gab ein reichhaltiges Buffet mit kalten und warmen Speisen, einen Grillstand sowie Desserts und Kuchen. Auch für musikalische Unterhaltung wurde gesorgt. Nur leider hat das Wetter nicht wie erhofft mitgespielt.


In den Tagen zuvor war richtig schönes Sommerwetter, es war durchgehend sehr sehr warm und sonnig. Deswegen machte ich mir um das Hoffest keine Sorgen und glaubte, es würde auch am Sonntag sonnig sein und das Fest würde wie früher auf dem romantischen Innenhof der Burg stattfinden. Tja, aber das geschah leider nicht. Ausgerechnet an dem Tag, auf den es ankam, schüttete es. Als ich am Sonntag morgen aufstand und nach draußen sah, hatte ich schon keine Lust mehr, zu gehen. Ich hatte aber für mich selbst nichts zu essen eingekauft für diesen Tag, weil ich ja davon ausgegangen bin, ich würde auf dem Kemnader Hoffest essen. Außerdem hatte ich es fest eingeplant, dorthin zu gehen, denn dieses Fest gehört für mich zu den Highlights des Sommers, und ich hatte dafür bereits vor Wochen einen Tisch reserviert. Man rechnete also fest mit mir, und irgendwie war ich doch neugierig auf das, was in diesem Jahr geboten wird. Außerdem war mir klar, dass das Fest bei diesem Wetter in der Partyscheune stattfinden würde, sowie in einem Zelt davor, wie es ja bereits im letzten Jahr der Fall war. Deshalb entschied ich mich, nach dem Abwägen aller Argumente, doch hinzugehen.

Also zog ich mich fein an und ging um 11.30 Uhr los. Wegen des Regens waren aber eine Jacke und ein Schirm unverzichtbar. Mit dem Bus fuhr ich dann von der Königsallee aus los bis zum Haus Kemnade, wo ich um kurz nach 12.00 Uhr ankam. Wie ich es mir bereits gedacht hatte, fand das Fest wie im letzten Jahr wieder in der Partyscheune sowie unter Zelten auf dem äußeren Hof statt; es gab ja sonst keine andere Möglichkeit mehr. Das „Hof-Fest“ war deshalb auch in diesem Jahr wieder ein „Scheunenfest“.




Nichtsdestotrotz war es aber auch in diesem Jahr wieder sehr gut besucht. Es waren viele Menschen da, auch wenn noch einige reservierte Tische frei blieben. Ich bekam einen Tisch direkt vorne an der Tanzfläche; der gleiche Tisch, den ich auf Silvester auch hatte. Die Buffets (Kaltes, Warmes, Grillstand und Desserts) waren im Zelt aufgebaut und wieder sehr vielseitig.
Dann eröffnete Heinz Bruns das Kemnader Hof-Fest 2012 offiziell. Nach einem Glas Sekt als Aperitif ging ich zum Buffet und stellte mir mein Essen zusammen:

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Zuerst ein gemischter kalter Vorspeisenteller.

Dann vom warmen Buffet:

Lachsfilet und Scampi-Reis

Lammcurry, Entenkeule
und Schnitzel vom Landschwein,
dazu frische Bratkartoffeln, Rahmkraut
und gemischte Gemüseauswahl

Dazu trank ich entsprechende Weine.

Und schließlich zum Dessert noch Kuchen,
sowie Kaffee und Grappa.

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Es hat alles ausgezeichnet geschmeckt. Einziger Kritikpunkt war, dass die Bedienungen oft die Getränkebestellungen nicht so richtig auf die Reihe bekamen und man deshalb eine Bestellung oft mehrmals aussprechen musste.

Während des Essens hat es draußen wohl noch so einige Male kräftig geschüttet, wovon ich aber nicht viel mitbekam, da ich in der Scheune durch das Essen und das Unterhaltungsprogramm anderweitig abgelenkt war. Für die musikalische Unterhaltung sorgte mal wieder „DJ Wurzel“ (so nenne ich ihn jedenfalls!), der bei Festen im Haus Kemnade schon öfter für Musik gesorgt hatte, sowie eine Dixieland-Kapelle, die im letzten Jahr auch schon da war und auch in diesem Jahr einige Stücke zum Besten gab.


Danach ging es mit Schlagermusik durch DJ Wurzel weiter und es durfte getanzt werden. Und auch für mich ergab sich die Möglichkeit, zu tanzen, obwohl ich zuerst gar nicht damit gerechnet hatte. Aber wenn ich nichts erwarte, freue ich mich um so mehr, wenn ich etwas bekomme. Das Tanzen ergab sich ganz spontan mit einer sehr attraktiven blonden Dame, etwa in meinem Alter, mit der ich dann nach ein paar Liedern ausgelassen über das Parkett scherbelte. Und so konnte ich den Nachmittag in vollen Zügen genießen …

Später gesellte ich mich dann zu ein paar alten Bekannten, die auch in diesem Jahr wieder da waren, nämlich die sehr lustigen und heiteren Jungs. Da hatte der Regen auch aufgehört und die Sonne kam wieder heraus. Ich setzte mich zu ihnen nach draußen in das Zelt und wir unterhielten uns noch sehr angeregt und heiter, tranken noch das eine oder andere Bierchen zusammen und hatten noch viel Spaß ...


Irgendwann verabschiedete ich mich dann und ging zur Bushaltestelle. Nun schien auch die Sonne. Ich fuhr dann mit dem Bus CE31 zurück bis zur Haltestelle Königsallee und ging von dort aus weiter zu Fuß nach Hause, wo ich gegen 19.30 Uhr eintraf.
Dort schaute ich mir zuerst die heutige, aufgenommene Folge der „Lindenstraße“ an (in welcher es eine sehr lustige Anspielung auf mich und auf Schneidi° gab, durch die Szene im Pralinenladen: Cognac und Nougat), und danach noch einen spannenden Film:


King Kong

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