Samstag, 8. September 2012

Das Jubiläumsfest im Haus Oekey

Das Restaurant „Oekey“, eines meiner Lieblingsrestaurants, konnte in diesem Jahr sein Jubiläum feiern. 25 Jahre lang betreibt nun schon die Familie Wicherek das beliebte Hotel-Restaurant „Oekey“ und hat es auf bewundernswerte Weise geschafft, dieses Haus in ganz Bochum und weit darüber hinaus bekannt zu machen, und zwar nicht zuletzt wegen seiner besonderen Note, den berühmten Enten-Spezialitäten, sowie durch seine ununterbrochene Präsenz bei „Bochum Kulinarisch“, dessen Idee seinerzeit ebenfalls von Helmut Wicherek kam. Nun, aus Anlass des 25-jährigen Bestehens, feierte die Familie Wicherek und die Belegschaft vom „Haus Oekey“ nun ihr Jubiläum, und zwar an zwei Tagen, nämlich mit einem Jubiläumsfest inclusive Gourmet-Menü am 01. September und mit einem Jubiläums-Brunch am 02. September. Am Samstag, dem 01. September, also auf dem Jubiläumsfest, war ich dabei.


Der 01. September war ein sehr angenehmer Tag. Es war gutes Wetter, nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt. Gegen 17.15 Uhr verließ ich meine Wohnung und ging langsam los, so dass ich um etwa 17.30 Uhr am „Haus Oekey“ eintraf. Vor dem Haus waren bereits ein Bierausschank und einige Stehtische aufgebaut. Dort stand Helmut Wicherek mit einigen Vertretern der Brauerei Fiege. Ich gesellte mich dazu, gratulierte ihm, und wir unterhielten uns. Es wurde auch gleich ein neues Bier namens „Bernstein“ von der Brauerei Fiege gereicht. Auch Frau Wicherek kam dazu. Wir standen eine ganze Weile draußen und es kam zu immer wieder netten Gesprächen. Währenddessen trafen auch weitere Gäste ein. Es wurden zum Empfang bereits auch ein paar kleine Happen für die Gäste gereicht, nämlich köstliche hausgemachte Pralinen gefüllt mit Lachs oder mit Entenbrust.

Auch für mich war dieser Besuch ein kleines Jubiläum, denn ich bin jetzt genau seit 10 Jahren Stammgast im Haus Oekey. Anfang September 2002 habe ich dieses Restaurant zum ersten Mal besucht, nachdem ich es kurz zuvor durch „Bochum Kulinarisch“ kennengelernt hatte und dann entdeckt hatte, dass es ganz in meiner Nähe liegt. Und an meinen ersten Besuch vor 10 Jahren kann ich mich noch sehr gut erinnern, vor allem auch deshalb, weil an diesem Abend die Bochumer Künstlerin Esther Münch dort aufgetreten ist. Und seitdem bin ich dort Gast geblieben.

Nachdem ich eine ganze Weile mit einigen netten Leuten draußen gestanden und mich unterhalten hatte, und dabei ein paar „Bernstein Pilsener“ getrunken hatte, ging ich schließlich hinein. Auch im Inneren des Hauses war alles sehr festlich aufgemacht. Ich bekam meinen üblichen Stammplatz, in der Mitte des ersten Raumes, was mich ein wenig überraschte, da der Chefkellner Herr Rehbein mir diesen Platz bei meiner telefonischen Reservierung gar nicht hatte zusagen können. Nun hatte es aber glücklicherweise doch noch geklappt. Auch für musikalische Unterhaltung war an diesem Abend gesorgt. Zuerst spielten ein Keyboarder und ein Saxophonist und unterhielten die Gäste zu Beginn mit Melodien von Welt.


Ab 19.00 Uhr begann das Gourmet-Menü (mit einem Hauptgericht nach Wahl), und das sah bei mir folgendermaßen aus:

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Als Aperitif ein Glas Jubiläums-Sekt.

Begleitend zum Menü eine kleine Flasche Mineralwasser (0,3 l).

1. Gang – Vorspeise:
Kleine Delikatess-Happen
Entenleberpastete, Lachsmousse auf Pumpernickel
und Terrine vom Zander und Lachs mit Wachtelei

2. Gang – Suppe:
Kräuterrahmsüppchen
mit Kalbsklößchen

3. Gang – Zwischengericht:
Kleine Nudeln mit Tomaten-Basilikumpesto,
gegrillten Scampis, Cherrytomaten und Rucola

Wein von der Vorspeise bis zum Zwischengericht:
Weißer Burgunder
Trockener Badener Riesling, 2009

4. Gang – Sorbet:
Apfelsorbet mit Calvados

5. Gang – Hauptgericht:
Filetscheiben vom US-Rind mit Portweinsauce,
Sauce Bearnaise, Gemüsekorb und Pommes Williams

Wein beim Hauptgericht:
Chateauneuf-du-Pape, Vieux Remarts
Trockener französischer Rotwein, 2009

6. Gang – Dessert:
Gemischte Dessertcréation
„25 Jahre Oekey“

Danach noch einen Kaffee und einen Pflaumengeist.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine.
Während der zweiten Hälfte des Menüs und auch danach trat die zweite musikalische Gruppe dieses Abends auf, nämlich die beiden italienischen Tischmusikanten, die bereits im letzten Jahr auf dem Herbstfest dabei waren und die auch diesmal wieder für sehr viel Stimmung sorgten. Es war das Tischmusik-Duo „Bella Italia“ mit einem Sänger und einem Gitarristen. Diese beiden sorgten für viel Stimmung und Freude, vor allem Lebensfreude. Besonders ihr „Arturo“ würde den Gästen noch lange beschwingt im Ohr hallen …



Und so wurde es ein wunderbarer und sehr stimmungsvoller Abend.

Später kam ich noch mit ein paar sehr netten Leuten am Nebentisch ins Gespräch, Knut und Andrea, die auch des öfteren Gäste im Haus Oekey sind. Ich setzte mich zu ihnen und wir unterhielten uns noch sehr nett und tranken noch etwas zusammen. Der Hund der beiden (er heißt Findus, weil er angeblich immer alles findet, haha) lag unter dem Tisch und mal reckte er sich, mal schlief er. Es wurde jedenfalls noch eine sehr nette Unterhaltung, bis kurz vor 1.00 Uhr.
Dann brachen die letzten Gäste auf. Auch der schönste Abend geht irgendwann zu Ende, und so verabschiedete ich mich schließlich und ging wieder nach Hause.

Einen Film sah ich mir dann aber nicht mehr an, da ich dafür schlicht und einfach zu müde war.

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