Donnerstag, 25. Oktober 2012

Auf einmal ist man 40 .....


Nun ist es also soweit: Ich bin soeben 40 geworden.

An den Gedanken, dass nun die große 4 vor meinem Alter steht, muss ich mich erst einmal gewöhnen. Denn erstens fühle ich mich von meiner inneren Einstellung her noch gar nicht so alt; was ja an und für sich gut ist, denn es heißt ja, man sei immer so alt, wie man sich fühlt. Zweitens merke ich aber doch, dass bei mir nicht mehr alles so flott geht wie früher, es geht schon ein wenig langsamer und ruhiger bei mir zu. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn die Hauptsache ist ja, dass man gesund ist. Und das bin ich noch. Außerdem habe ich noch alle Haare, alle Zähne, kann noch gut sehen und hören, noch alles essen und trinken, und auch alles andere funktioniert noch. Es ist also alles paletti. Und mit dem richtigen Feeling hat man den ewigen Frühling. Denn was hart macht im Leben, das haut nicht um.

Wenn ich so auf die letzten 40 Jahre zurückblicke, weiß ich, dass ich aus heutiger Sicht vieles anders machen würde. Wenn ich damals schon das Wissen und die Erfahrung von heute gehabt hätte, wären sicherlich viele Dinge in meinem Leben ganz anders verlaufen. Vor allem besser. Aber was geschehen ist, ist nunmal geschehen und nicht mehr zu ändern. Außerdem gab es ja durchaus auch schöne Erlebnisse. Es war ja nicht alles schlecht. Und ich habe mich immer bemüht, aus jeder Situation das Beste zu machen. Und ich denke, im Rahmen meiner Möglichkeiten ist mir das auch gelungen.

Was war, das war. Die Vergangenheit ist, wie sie ist. Aus den Dingen, die nicht so schön waren, kann man nur lernen. Und an den schönen Dingen kann man sich in seinen Erinnerungen noch erfreuen. Alles, was jetzt zählt, ist die Gegenwart. Und noch mehr die Zukunft.

Nun wird sich zeigen, was die Zukunft bringen wird. Meine Vorsätze sind jedenfalls, mich weiterhin im Rahmen meiner Möglichkeiten engagiert und couragiert gegen Unrecht und für mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit einzusetzen. Das mag jetzt vielleicht etwas gutmenschlich klingen, aber dann bin ich eben ein Gutmensch, mit einem großen Gerechtigkeitsempfinden. Ich denke von mir, ein großes Herz zu haben, das auch am rechten Fleck sitzt. Mit mir kann auch jeder Mensch auskommen – wenn er nur will. Um ein Haar wäre ich ja vom Sternzeichen her noch Waage geworden, und Waagen sind ja dafür bekannt, einen besonders ausgeprägten Gerechtigkeitssinn zu haben. Davon habe ich noch einiges mitbekommen, auch wenn ich bereits Skorpion bin. Ein Skorpion wiederum ist dafür bekannt, dass er, wenn man ihn denn ärgert, seinen Stachel ausfährt und zusticht. Und das kann ich auch sehr gut.

Ein weiterer Vorsatz ist, weiterhin das Leben zu genießen, so gut es geht, und jeden Tag bewusst zu erleben. Weil jeder Tag zählt. Denn niemand weiß, wann es vorbei sein kann. Darum sollte eigentlich jeder Mensch nach dem Motto „Carpe diem“ leben. Ich tue es.

Pflücke den Tag
und gehe behutsam mit ihm um.
Es ist dein Tag.
24 Stunden lang.
Zeit genug,
ihn zu einem wertvollen Tag werden zu lassen.
Darum lass ihn nicht schon in den Morgenstunden
verwelken.

Nun denn, ich bin gespannt darauf, was noch alles geschehen wird, was die Zukunft bringen wird. Man weiß ja nie, was kommt. Ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme lautet: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.
Also kann und darf man nur gespannt sein. Ich denke jedenfalls, dass ich noch jung genug bin, um noch viele Pralinen aus der besagten Schachtel zu bekommen. Mit 40 befindet man sich ja noch im „Sommer“ des Lebens. Der „Herbst“ beginnt erst mit 50.

Wohin führt der weitere Weg?

Na denn, in diesem Sinne:
Auf die nächsten 40 Jahre!
(hoffentlich!) Prost!


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