Dienstag, 30. Oktober 2012

Haus Kemnade am 27.10.2012


Dies war das besondere Abendessen nach meinem Geburtstag.

Mein 40. Geburtstag am 25. Oktober 2012 war schön: Vormittags kamen Anrufe von einigen Gratulanten, am Nachmittag und Abend feierte ich mit Familie und Verwandten. Auch mit den Geschenken war ich wieder sehr zufrieden. Jetzt fehlte nur noch das besondere „Geburtstagsessen“ in einem meiner Lieblingsrestaurants, welches diesmal am Samstag, dem 27. Oktober, stattfinden sollte. Und zwar, wie auch schon in den vergangenen Jahren, im Haus Kemnade.

An diesem Samstag war das Wetter sehr sonnig, klar und trocken, aber für Ende Oktober schon sehr kalt. Während vor einer Woche noch geradezu sommerliche Temperaturen herrschten, war es jetzt innerhalb weniger Tage ins Gegenteil umgeschlagen und es wurde schon winterlich kalt (bei Nacht schon unter 0°). Darum zog ich an diesem Abend bereits einen langen Mantel an, als ich losging. Um 19.30 Uhr verließ ich meine Wohnung und ging zur Bushaltestelle an der Königsallee, von wo aus ich mit dem Bus CE31 bis zum Haus Kemnade fuhr, wo ich um ca. 20.10 Uhr ankam. Ich ging gemütlich ins Burggelände. Es war mal wieder einiges los. In der Partyscheune war offensichtlich eine Hochzeitsfeier, und im Rittersaal fand ein mittelalterliches Bankett mit Künstlern statt („Rittermahl – Ein Abend bei Hofe“). Nachdem ich mich umgesehen hatte, was sonst noch so los war, ging ich hinüber zum Restaurant.

Das Restaurant war gut besucht. Als ich eintraf, wurde mir nachträglich sehr herzlich zum Geburtstag gratuliert und es gab auch wieder ein Präsent für mich, nämlich eine Flasche Meyer-Näkel, ein Blauschiefer Spätburgunder aus 2008, mit einer sehr netten Karte dazu. Anwesende Personen von der Belegschaft waren: Birgit Bruns, Christoph Weiß, Sascha, Hendrik und noch einige andere. Auch Heinz Bruns kam später dazu; er war an diesem Abend auf der Jagd.

Ich hatte wie immer meinen Stammplatz.

Nach dem Champagner stellte ich mir das Menü dieses Abends zusammen und ließ mir die passenden Weine dazu empfehlen. Zwischen den Gängen kam es öfter zu kurzen, netten Gesprächen.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Glas Champagner.

Als Amuse Bouche gab es etwas Roastbeefsalat.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Gerolsteiner)
sowie ein Körbchen mit kleinen gemischten Brötchen.

1. Gang – Vorspeise:
Caesar´s Salat (wie passend!)
mit Roastbeefstreifen, Buttercroûtons und Parmesan

2. Gang – Suppe:
Jaipurcurry-Muschelsuppe
mit Pfahlmuscheleinlage

3. Gang – Fisch:
Lachstranche vom Grill
auf Paprika-Tomatengemüse mit Rucolarisotto

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
„Rivaner“ - Burkheimer aus Baden
(ein trockener Weißwein aus 2010)

4. Gang – Hauptgericht:
„Variation vom heimischen Wild“
Ragout vom Hirsch, Schnitzelchen vom Reh
und Bratwürstchen vom Wildschwein,
dazu Waldpilze, Rahmwirsing und frische Bratkartoffeln

Wein beim Hauptgericht:
Castillo Perelade, Reserva
(ein trockener spanischer Rotwein aus 2006 – z.Zt. Wein der Monats)

5. Gang – Dessert:
„Dessertvariation“
Créme Brulèe „klassisch“, Cantuccini-Parfait
und hausgemachte Schokoladenschnitte

Beim Dessert ein Glas Portwein.

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Otard“.

*****

Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also mal wieder ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Um 23.50 Uhr fuhr ich mit dem Bus wieder zurück. Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen wahren Filmklassiker auf DVD an, der mir am Vormittag geliefert worden ist:


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