Donnerstag, 22. November 2012

Haus Oekey am 16.11.2012

Auch in diesem Jahr durfte der „Gänse-Menü-Abend“ in der Mitte des November natürlich nicht fehlen, und darum fand er diesmal am Freitag, dem 16. November, statt. Und zwar, wie in den letzten Jahren auch, im Haus Oekey.

Das Hotel und Restaurant „Oekey“ in Bochum.

Da ich schon vor Wochen einem Tisch reserviert hatte, war der Besuch an einem Freitag Abend diesmal kein Problem. Es war an diesem Abend schon sehr kalt, weshalb ich mir schon einen langen Mantel anzog, aber trocken und klar. Ich ging um 20.10 Uhr von zu Hause aus los und traf um etwa 20.30 Uhr im Haus Oekey ein.

Das Restaurant war gut besucht. Anwesende Personen von der Belegschaft waren diesmal: Herr Wicherek, Herr Rehbein, eine junge Kellnerin namens Anna (die mich bediente) und noch einige weitere Personen. Ich hatte wie immer meinen Stammplatz, in der Mitte des ersten Raumes. Nach dem Aperitif stellte ich mir ein vorzügliches Menü zusammen, und als Hauptgericht nahm ich selbstverständlich den gegrillten Gänsebraten, das heißt: Brust und Keule, von der Dithmarschen Gans (das sind die freilaufenden Gänse, die im Hohen Norden, wo der Graf° wohnt, über die Deiche marschieren - an dieser Stelle einen herzlichen Gruß!). Herr Wicherek kam am Anfang auch, sprach mir seine neuesten Empfehlungen aus und wir unterhielten uns ein wenig. Dann traf ich mit Herrn Rehbein die Weinauswahl. Und was am Ende als Menü herauskam, war einfach wieder vor-züg-lichst, ein ganz besonderer Genuss … aber lesen Sie selbst:

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Hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Glas Champagner.

Als Amuse Bouche bzw. begleitend zum Menü:
Hausgemachtes Gänseschmalz mit Zwiebelbrot

Begleitend zum Menü eine kleine Flasche Mineralwasser (0,5 l).

1. Gang – Vorspeise:
Gebratene Gänseleber auf Feldsalat
mit Trüffeljus und Baguette

2. Gang – Suppe:
Lauch-Käsesuppe mit Shrimps

3. Gang – Fisch:
Medaillons vom Seeteufel in Venusmuschelsauce,
dazu sautiertes Gemüse und Basmatireis

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
„Blanc de Noir“ - Cuvée 2011,
ein kräftiger fruchtbetonter Württemberger Weißwein

4. Gang – Zwischengang:
Apfelsorbet mit Calvados

5. Gang – Hauptgericht:
„Gegrillter Gänsebraten“
Brust und Keule von der Dithmarschen Gans
mit Gänsesauce, Marzipan-Bratapfel,
Rotkohl und Kartoffelklößen

Wein beim Hauptgericht:
„Castella Comanda“ - Cabernet Sauvignon, Reserva,
ein trockener kräftiger spanischer Rotwein aus 2007

6. Gang – Dessert:
Geeistes Himbeermousse
mit Minzeis und Früchten

Danach noch einen Kaffee und einen Williams Birnengeist.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten empfohlenen Weine. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Da die anderen Gäste alle vor mir gingen, war ich am Ende der letzte Gast. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Dann ging ich wieder nach Hause, wo ich kurz nach Mitternacht eintraf.
Dort sah ich dann bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film:


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Dienstag, 13. November 2012

Zwangsräumung beim Solarkritiker

oder: Ein weiterer Beweis dafür,
dass das Grundgesetz praktisch unwirksam ist.

Am 30.06.2012 berichtete ich hier in meinem Blog über den Fall des Solarkritikers Rainer Hoffmann aus Recklinghausen (hier seine Webseite). Der Fall hatte einen dramatischen Höhepunkt erreicht, da das Haus des Solarkritikers am 27.06.2012 von der Justiz zwangsversteigert wurde. Dies und die Existenz der „Geheimakte“ 4121 E-III 372/98, in die man ihm keine Einsicht gewährte, führten dazu, dass Rainer Hoffmann sich seitdem in einem unbefristeten Hungerstreik befindet – bis heute. Nun ist ihm die Zwangsräumung seines Hauses angekündigt worden, welche am 13.11.2012 stattfinden sollte. Und leider fand sie auch statt:

Dieses große, unverhältnismäßige Polizeiaufgebot vor dem Haus 
des Solarkritikers hat sich gegen 8.30 Uhr bzw. 9.00 Uhr abgespielt. 
Um 10.20 Uhr, als ich dort ankam, war alles schon gelaufen. 
Naja, genützt hat diese Riesen-Polizeiaktion letztlich nichts, 
denn der Solarkritiker konnte rechtzeitig entkommen!


Die Zwangsversteigerung am 27.06.2012 wurde von einem Rechtspfleger durchgeführt, der dazu nicht befugt war. Ferner ist das dem zugrunde liegende Rechtspflegergesetz ungültig, da es diesem an zwingenden Formvorschriften gemäß des Grundgesetzes mangelt. Aus diesem Grund ist auch die Zwangsversteigerung durch einen Rechtspfleger auf der Basis eines ungültigen Gesetzes nichtig, was Hoffmann in seinen Videos wiederholt hervorhebt. Weil also die Zwangsversteigerung und der Erwerb des Hauses durch jemand anderen somit nichtig ist, wäre eine Zwangsräumung ebenfalls rechtswidrig und ein elementarer Verstoß gegen das Grundgesetz.

Deshalb stellte sich zunächst die Frage, ob die deutschen Beamten die angekündigte Zwangsräumung am 13.11.2012 auch wirklich durchführen würden. Ich war mir ziemlich sicher, dass sie es tun würden, denn um Recht und Gesetz scheren sich deutsche Beamte in der Regel wenig. Hoffmann hatte noch die Hoffnung, dass es vielleicht doch nicht dazu kommt, dass Beamte sich so offensichtlich grundrechtswidrig verhalten würden. Auf jeden Fall sollte der 13.11.2012 der Tag der Entscheidung sein, der Tag des endgültigen Höhepunktes dieses langjährigen Dramas.

Weil Rainer Hoffmann in Recklinghausen wohnt und ich in Bochum, also quasi „in der Nachbarschaft“, kam mir die Idee, an diesem schicksalhaften 13.11.2012 zu ihm zu fahren, ihm als Zeuge zur Seite zu stehen und mir anzusehen, was an diesem Tag dort geschieht (oder auch nicht geschieht). Deshalb schickte ich ihm am 11.11.2012 folgende Mail:

Hallo Herr Hoffmann,

ich würde gerne am 13.11.2012 nach Recklinghausen kommen und mir ein persönliches Bild davon machen, was an diesem Tag bei Ihnen geschieht.

Passt es Ihnen also, wenn ich Sie an diesem Tag mal besuche?
Es wäre sicherlich gut, wenn wir uns einmal persönlich kennenlernen würden, wo ich mich doch nun schon lange mit Ihrem Fall befasse und quasi um die Ecke wohne. Außerdem denke ich, dass Sie am 13.11.2012 Zeugen gebrauchen könnten. Ich plane nämlich, über die Ereignisse am 13.11.2012 in meinem Blog zu berichten.
[....]

Rainer Hoffmann antwortete:

Ja … Sie können kommen …
Der WDR ist auch informiert ...

Ich weiss aber keine Uhrzeit, wann „der Spuk“ losgehen soll … wenn er wirklich losgeht?, wobei ich mir nicht so sicher bin, ob die Amtsträger und Juristen „dieses Risiko“ der offenkundigen Grundrechtsverletzung wirklich eingehen wollen ...
Gruß
Rainer Hoffmann

So fuhr ich am 13.11.2012 tatsächlich nach Recklinghausen.

Um etwa 10.20 Uhr traf ich am Haus des Solarkritikers ein. Als ich ankam, musste ich aber feststellen, dass in der Zufahrt zu seinem Haus ein großer roter LKW einer Umzugsfirma stand. Die Zwangsräumung fand also tatsächlich statt und war bereits in vollem Gange. Der LKW war dermaßen in der Einfahrt geparkt, dass man von außen kaum sehen konnte, was an dem Haus eigentlich vorging, und dass man auch kaum an dem LKW vorbeigehen konnte. Ich gehe davon aus, dass das Absicht war. Weil ich aber extra aus Bochum angereist war, wollte ich schon etwas mehr sehen – und wissen. Schließlich bin ich ja als Zeuge dieses Geschehnisses gekommen. Also zwängte ich mich an dem LKW vorbei und ging zum Haus.
Vor dem Haus standen fünf Leute: Eine Gerichtsvollzieherin, der Erwerber des Hauses, sowie ein weiterer Mann und zwei ältere Frauen, deren Funktion dort sich mir zunächst nicht erschloss. Im Haus befanden sich derweil die Möbelpacker. Rainer Hoffmann war nirgends zu sehen. Die fünf Leute vor dem Haus sprach ich auf das Geschehen an und sagte Ihnen, dass ich als Zeuge erschienen sei. Das schien sie aber nicht sonderlich zu interessieren. Diese Leute waren überdies sehr unfreundlich und weigerten sich, auf Fragen meinerseits zu antworten. Auf meine Frage, wo denn der Herr Hoffmann sei, sagte die Gerichtsvollzieherin ganz schnippisch, überheblich und kaltschnäuzig nur das: „Der Herr Hoffmann ist nicht da und er kommt auch nicht!“ (Interessant, wie darf man das denn verstehen?). Mehr war von diesen komischen Figuren nicht zu erfahren. Also konnte ich dort nichts weiter machen. Ich kündigte noch an, dass ich über dieses Geschehen im Internet berichten werde, aber auch das schien diese Leute nicht zu interessieren.

Es war tatsächlich so, dass diese Leute meine Anwesenheit als störend und unangenehm empfanden. Sie wollten keinen Zeugen bei der Zwangsräumung dabeihaben. Das war auch der Grund dafür, weshalb der LKW so geparkt war, dass man nicht sehen konnte, was auf dem Grundstück eigentlich vorging. Die an der Zwangsräumung beteiligten und mitwirkenden Personen wollten also keine Zeugen. Das spricht nicht gerade für die Rechtmäßigkeit dieser Aktion. Aus meiner Sicht war sie auch nicht rechtmäßig. 

Ich beobachtete das Geschehen dann noch eine Weile von der Straße aus. Der andere Mann und die beiden älteren Frauen kamen aus der Einfahrt und gingen dann ihres Weges. Vermutlich handelte es sich bei ihnen um städtische Angestellte oder um Sozialarbeiterinnen, es könnten aber auch Freunde des neuen Eigentümers gewesen sein, ich weiß es nicht. Denn ich machte mir vor allem Gedanken darüber, warum Rainer Hoffmann bei diesem Geschehen nicht selbst dabei war und wo er war. Auch von seiner Mutter und seiner Tante, die doch angeblich mit ihm in diesem Haus gewohnt haben, war nichts zu sehen ... merkwürdig. Auch vom WDR war keiner gekommen, auch keine anderen Zeugen aus seinem Unterstützerkreis. Ich war der einzige.

Weil sich ansonsten nichts weiter tat und Hoffmann nicht da war, fuhr ich schließlich wieder. Zum Bahnhof und dann zurück nach Bochum.

Aus welchem Grund Rainer Hoffmann bei der Zwangsräumung seines eigenen Hauses nicht anwesend war und was mit ihm geschehen ist, diese Frage steht zur Stunde noch offen. 
Hat man ihn verhaftet, um die Zwangsräumung ungestört durchführen zu können? Befand er sich irgendwo in Gewahrsam? Oder hat er tatsächlich Suizid begangen, so wie er es in dem obigen Video ab 1:27:30 den beiden Frauen vom Sozialdienst ankündigt? Oder hat man ihn, um dies zu verhindern, verhaftet und irgendwo in einer Psychiatrie weggesperrt, wie die eine Dame vom Sozialdienst es ab 1:28:40 ankündigte? Dieser Verdacht besteht !!!!
Ich bin überzeugt, dass diese komischen Leute vor seinem Haus genau wussten, was los war, aber es mir nicht sagen wollten. Naja, ich hoffe, dass ich es früher oder später doch noch erfahren werde …

Einen Beweis hat diese Zwangräumung aber eindeutig erbracht:

Die Grundrechte des Grundgesetzes der Bundesrepublik
Deutschland existieren nur auf dem Papier,
aber in der Praxis,
also in der Rechtswirklichkeit in diesem Land,
gelten sie NICHT!
Dieser Staat ist KEIN Rechtsstaat,
sondern ein Unrechtsstaat.
Unzählige Fälle belegen das bereits,
aber das heutige Geschehen hat es wieder eindeutig bewiesen!

Das Grundgesetz – schöne Worte auf Papier.
Es sollte das Konstrukt eines „Rechtsstaates“ sein, 
aber die praktische Umsetzung ist gescheitert. 
Darum ist auch der Rechtsstaat gescheitert, er ist nur eine Fiktion.

Das ist traurig, aber leider wahr.

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Nachtrag 14.11.2012:

Ich kann „Entwarnung“ geben. Der Solarkritiker lebt noch, ist soweit gesund und wurde nicht inhaftiert. Er meldete sich gestern Abend um 23.00 Uhr noch per Email bei mir und teilte mir mit, weshalb er bei der Zwangsräumung seines Hauses nicht dabei war:

Schon in den frühen Morgenstunden des 13.11.2012 hatte er gesehen, wie Polizeistreifen ständig die Straße vor seinem Haus auf und ab fuhren. Da befürchtete er zu Recht, dass es mal wieder „Bambule“ geben wird und deshalb hielt er es für besser, zu verschwinden. Anscheinend sollte er wohl wirklich (mal wieder!) inhaftiert werden. Es waren etliche Polizeibeamte vor Ort (siehe das Foto oben!) und alle Seitenstraßen waren mit Polizeiposten besetzt. Aber der Solarkritiker konnte ihnen trotzdem entwischen.

Zur Zeit hält sich der Solarkritiker an einem unbekannten Ort auf. Er wird sich bald wieder im Internet zu all diesen Geschehnissen äußern.

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Montag, 12. November 2012

Isola Bella am 09.11.2012

Das Isola Bella an der Ecke Hauptstraße/Bonhoefferstraße in Witten.

In den letzten Tagen war typisches Novemberwetter, wechselhaft, aber nicht so kalt wie es Ende Oktober schon war. An diesem Tag war es trocken und klar. Mit dem Bus musste ich diesmal einige Umwege fahren, weil zur Zeit wegen Sanierungsarbeiten im Lottental die gewohnte Strecke gesperrt ist, was zur Folge hatte, dass die Linie 375 noch nicht einmal wie üblich an der Markstraße hält (obwohl diese vom Lottental noch weit entfernt ist). Hier haben die „Experten“ von der Bogestra wieder mal Murks gebaut. Naja, wie auch immer, ich musste mich damit arrangieren, und so fuhr ich um 18.55 Uhr mit der Linie 346 bis zur Ruhr-Uni und von dort aus mit der 375 den geänderten Streckenverlauf bis nach Witten. Dort stieg ich um kurz nach 19.30 Uhr am Rathaus aus und ging direkt zum „Isola Bella“.

Das Restaurant war gut besucht, wie es an einem Freitag Abend üblich ist. Anwesende Personen von der Belegschaft waren: Frau Ender, Rosario und Janine. Ich hatte wieder meinen üblichen Stammplatz. In das Menü baute ich dieses Mal erstmalig die Fischsuppe ein, die sehr lecker war. Ansonsten war das Menü, wie man es kennt und mag. Als im weiteren Verlauf des Abends die meisten anderen Gäste gingen, unterhielt ich zwischen den Gängen mit Rosario oder Frau Ender über verschiedene Dinge.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Prosecco.

Als Amuse Bouche sowie begleitend zum Menü gab es ein Körbchen
mit kleinen Brötchen und hausgemachter Kräuterbutter.

Begleitend zum Menü ein kleines Mineralwasser.

1. Gang – Vorspeise:
Antipasto „Isola Bella“
Kalte Vorspeise – eine besondere Spezialität des Hauses

2. Gang – Suppe:
Zuppa di Pesce
Fischsuppe

3. Gang – Fisch:
Gamberoni alle Erbe
Riesengarnelen mit Kräutersauce und Reis

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
Chardonnay
(drei Karaffen zu je 0,25 l – bei jedem Gang eine)

4. Gang – Hauptgericht:
„Scaloppa Bella Vista“
Kalbsschnitzel mit Zwiebeln, Champignons und Schinken in Sahnesauce,
dazu Kartoffeln und mediterranes Gemüse

Wein beim Hauptgericht:
Montepulciano D´Abruzzo“, ein italienischer Rotwein
(eine Karaffe zu 0,5 l)

5. Gang – Dessert:
Tartufo
Italienische Eisspezialität

Danach noch einen Espresso und einen sehr guten Grappa.

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Dieses Menü war mal wieder ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde somit wieder ein schöner italienischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Dann ging ich zum Ossietzkyplatz und fuhr von dort aus um 22.47 Uhr mit dem Bus 375 wieder nach Bochum zurück, auch über eine geänderte Strecke, bis zur Ruhr-Uni. Und von dort den Rest mit der Bahn. Um etwa 23.30 Uhr kam ich wieder zu Hause an.
Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an:

(der wäre normalerweise am 27.10.2012 dran gewesen,
aber da hatte ich ja gerade einen anderen Filmklassiker reinbekommen!)

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