Montag, 31. Dezember 2012

Silvester 2012/2013

Wieder ist ein Jahr vergangen ….

Es ist mal wieder soweit: 
Wir sind am Ende eines weiteren Jahres angelangt.

Der Silvestertag lief bei mir ab wie in den letzten Jahren auch: Ich schlief aus und frühstückte spät, dann räumte ich die Wohnung auf und richtete alles schön für den Abend und für das neue Jahr her. Am Nachmittag legte ich mich noch ein wenig hin, dann duschte ich ausführlich, machte mich schick und zog mich fein an. Dann sah ich „Dinner for One“ (was in diesem Jahr früher als sonst kam), und danach noch „Ein Herz und eine Seele – Der Silvesterpunsch“. Als dies zu Ende war, ging ich nach unten vor das Haus, wo das bestellte Taxi auch gerade erschien. Damit fuhr ich dann zum Haus Kemnade, wo ich genau um 19.30 Uhr ankam. Ich ging hinüber zur Party-Scheune, in der wie jedes Jahr die große Silvesterparty stattfindet.

Hier ist das Programm der Party:

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Silvester-Party in der Scheune mit großem Höhenfeuerwerk
incl. Buffet, Musikprogramm, Begrüßungscocktail,
Mitternachtssekt und Feuerwerk

19:30 Uhr:
Einlass mit Begrüßungscocktail „Vodka Sunrise“

20:00 Uhr:
Silvester-Buffet;
Live-Musik - „The Tweens“

24:00 Uhr:
Mitternachtssekt im Burghof;
Anstoßen auf das neue Jahr mit Feuerwerk

0:15 Uhr bis 3:00 Uhr:
Musikprogramm

0.30 Uhr:
Mitternachts-Snack
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Am Eingang der Partyscheune begrüßte Heinz Bruns die Gäste. Dann wurde jeder Gast zu seinem Platz geführt und bekam seinen „Vodka Sunrise“. Diesmal hatte ich wieder einen Platz ziemlich vorne in der Nähe der Tanzfläche, von wo aus ich alles gut sehen konnte. Es waren auch in diesem Jahr wieder viele Gäste zur Party erschienen, und viele Leute kennt man ja schon aus den vergangenen Jahren, die man dort jedes Jahr wiedertrifft. Für die musikalische Unterhaltung sorgte, wie könnte es auch anders sein, auch in diesem Jahr wieder die Band „The Tweens“ mit Michael Wurst.

Um kurz nach 20.00 Uhr eröffnete Heinz Bruns die Silvesterparty mit einer Rede und auch der Manfred von den „Tweens“ sagte ein paar Worte. Dann wurde das Buffet eröffnet. Es gab wieder ein sehr reichhaltiges Gala-Buffet mit vielen kalten und warmen Leckereien, die ich hier einmal aufzählen möchte:

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Kaltes Buffet:
Italienischer Landschinken mit Melone
Terrine vom Reh mit Pistazie
Räucherfischauswahl mit Dips
Hausgeräucherter Wildschweinschinken
Bruschetta auf Kürbisbisquit
Buttermilch-Kürbisgebäck
Tomaten mit Mozzarella
Tafelspitz-Käsesalat
Bauernsalat mit Schafskäse
Verschiedene marinierte Rohkost-Salate

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Warmes Buffet:
Rinderfiletspitzen in Champignonrahm
Schweinelendchen in Morchelsauce
Lachs auf Wurzelgemüse in Rahm
Ragout vom Wildschwein aus eigener Jagd
Gänsebraten
Sauerbraten vom Hirschkalb
Kasseler auf Dicken Bohnen
Ricotta-Spinat-Tortellini
Beilagen:
Hausgemachte Spätze, Kroketten, Klöße,
frische Bratkartoffeln, Weinsauerkraut,
Rotkohl, Mandelbroccoli, frisches Marktgemüse.

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Dessertbuffet
Käseauswahl mit Brot
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Zuerst machte ich mir einen kalten gemischten Vorspeisenteller zurecht. Danach holte ich mir einen Teller vom warmen Buffet, und danach noch einen weiteren Teller vom warmen Buffet. Und zum Abschluss einen Käseteller. Es war alles einfach köstlich. Beim Essen trank ich eine Flasche Rotwein, und zwar einen trockenen Spätburgunder „Dagernova“ aus 2009 von der Ahr. Das Abendessen nahm gute zwei Stunden in Anspruch, was ich auch angemessen finde. Für ein gutes Abendessen, gerade bei einem so reichhaltigen Angebot, braucht man eben Zeit.

Nach einer geraumen Zeit, als alle mit dem Essen fertig waren, spielten die „Tweens“ zum Tanzen auf und die Party ging richtig los. Die Tanzfläche füllte sich ziemlich schnell, und auch ich hatte glücklicherweise diesmal zum Tanzen jemanden gefunden. Zuerst eine Dame, die am Nebentisch saß, und dann die Gabi, die ich aus den letzten Jahren schon kenne und die auch sehr gerne tanzt. Nun konnte ich die Party richtig genießen. Die Zeit von etwa 22.00 Uhr bis kurz vor Mitternacht spielte sich für mich fast auschließlich auf der Tanzfläche ab, und es wurde zum Teil sehr fröhlich und ausgelassen getanzt. Die „Tweens“ machen aber auch wirklich gute Musik und hatten wieder ein breites Repertoire und auch gute Lieder auf Lager. Und so verging die Zeit bis Mitternacht recht schnell …...

Hier kann man sehen, was abging:






Es wurde bis etwa 23.45 Uhr Musik gemacht und getanzt, und dann bat Michael Wurst die Gäste, sich in den Burghof zu begeben. Das taten wir auch, denn nun begann der Countdown. Die Sekt-Bar im Hof war eröffnet. Leider war das Wetter nicht mehr so toll wie noch vor ein paar Stunden. Jetzt regnete es leicht. Aber ich bin ja nicht aus Zucker und es war auch nicht kalt, von daher ignorierte ich das und ließ mir die gute Stimmung nicht verderben. Ich nahm mir ein Glas Sekt, begab mich wie die meisten anderen Gäste auf die Brücke vor der Burg, wo der Countdown aus dem Radio ablief, und erwartete die Ankunft des Neuen Jahres. Da aber das Radio nicht für alle vor der Burg stehenden Leute hörbar ist, würde ich empfehlen, eine für alle sichtbare Uhr mit Leuchtziffern aufzustellen. Dann kann nämlich jeder direkt sehen, wann es soweit ist.

Um 0.00 Uhr war es dann soweit! Prost Neujahr!


Wir stießen an, wünschten uns gegenseitig ein glückliches neues Jahr und tranken unseren Sekt. Dann begann das Feuerwerk, das vor der Burg stattfand und von der gegenüber liegenden Wiese aus gezündet wurde. Und das war mal wieder super. Wir schauten begeistert zu.


Als das Feuerwerk schließlich zu Ende war, gingen wir alle wieder zurück in die Partyscheune. Nun spielten die „Tweens“ weiter und die Party wurde fortgesetzt, mit der guten Stimmung des Neuen Jahres und jetzt erst recht. Als erstes wurde noch ein „Mitternachts-Snack“ gereicht, nämlich Currywurst. Auf etwas Scharfes hatte ich nämlich gerade Lust (das kann man jetzt so oder so auffassen …). Was die Getränke betrifft, stieg ich jetzt auf kühles Bier um. Dann wurde weiterhin gefeiert und getanzt. Ich tanzte auch noch mehrere Male, und die Stimmung war ausgelassen genug. Auch nach Mitternacht spielte sich für mich die meiste Zeit auf der Tanzfläche ab, und ansonsten unterhielt ich mich mit netten Leuten, die dort waren. So verging die Zeit und wir alle feierten das Neue Jahr.

Die Zeit vergeht schnell, wenn man sich amüsiert. Irgendwann machte die Band Schluß und es wurde nur noch Disco-Musik aus der Anlage gespielt. Und auch ich wurde allmählich müde, und brach daher auf.

Für das nächtliche Heimfahren gab es wieder einen Fahrservice vom Haus Kemnade, der die Gäste in die verschiedenen Stadtteile zurückbringen sollte. In den vergangenen Jahren hatte immer ein junger Mann diesen Shuttle-Service gefahren, der das sehr gut machte, aber diesmal machte es eine Frau. Und die bekam es leider überhaupt nicht auf die Reihe, diese Frau war eine absolute Katastrophe! Dazu kamen noch Gäste, die meinten, sie hätten Vorrechte, denn sie drängelten sich frechweg vor. Was ich diesmal im Zusammenhang mit diesem „Shuttle-Service“ erleben musste, war einfach unmöglich, um nicht zu sagen: unverschämt, und wird noch ein Nachspiel haben! Das muss ich leider als negative Begebenheit dieser Silvesterparty vermerken.

Zum Glück gab es Heinz Bruns, der auch selbst mit seinem Auto einige Gäste zurückbrachte. Und das fand und finde ich wirklich super, dass der Wirt sich persönlich darum kümmert, dass seine Gäste (jedenfalls seine langjährigen Stammgäste) gut nach Hause kommen, wenn schon der Fahrservice nicht so richtig funktioniert. Heinz fuhr mich um etwa 3.15 Uhr nach Bochum-Wiemelhausen zurück, zusammen mit einem Ehepaar, das ich aus den vergangenen Jahren kenne und die auch immer mit mir zurückfuhren. So kam ich doch noch nach Hause; Heinz setzte mich an der Ecke vor dem Haus ab, ich verabschiedete mich und er fuhr dann das besagte Ehepaar nach Hause. Ich schnappte dann draußen noch etwas Luft, bevor ich ins Haus ging. Um etwa 4.00 Uhr war ich wieder in meiner Wohnung. Dann schlief ich sofort ein.

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Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs
ein gutes, gesundes, erfolgreiches,
friedliches, gesegnetes und glückliches
Neues Jahr 2013

Caesar

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Sonntag, 16. Dezember 2012

Artemis am 07.12.2012

Das Jahr neigt sich allmählich dem Ende entgegen, und nun fand bereits mein letztes Essengehen in diesem Jahr 2012 statt. Es war meine private Weihnachtsfeier „im kleinen Kreise“ und natürlich, wie in jedem Jahr, im griechischen Restaurant „Artemis“.

Das Restaurant „Artemis“ an der Wasserstraße 419 in Bochum
(leider hat es noch keine eigene Webseite).

Es war heute sehr kalt, aber trocken und klar. Es lag auch Schnee, der in den vergangenen Tagen bereits gefallen war, auch noch am Vormittag dieses Tages. Ich fuhr am Abend wie üblich mit dem Taxi zum „Artemis“. Anwesende Personen von der Belegschaft waren Stelios, der Inhaber, sowie noch andere Damen und Herren vom Service, die ich alle kenne. Das Restaurant war gut besucht, wie es in der Adventszeit üblich ist. Ich hatte wieder meinen Stammplatz.


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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Ouzo.

Begleitend zum Menü ein Mineralwasser.

1. Gang – 1. Vorspeise:
„Dolmadakia“
Griechische Weinblätter gefüllt mit Reis
an einer hauseigenen Spezialsauce, dazu Brot

2. Gang – 2. Vorspeise:
„Gegrillter Oktopus“
Zwei frische Oktopus-Tentakeln vom Grill
auf Olivensauce mit Zitrone und etwas Salat

Wein bei den Vorspeisen:
„Makedonikos“, ein griechischer Weißwein
(eine Karaffe zu 0,5 l)

3. Gang – Hauptgericht:
Grillteller „Artemis“
Eine Auswahl verschiedener Fleischsorten vom Grill:
Ein Souflaki, ein Zuzuki, ein Lammkotelett,
ein Steak, eine Leber und ein Filet;
dazu Zaziki, Pommes frites, Reis und ein gemischter Salat

Wein beim Hauptgericht:
„Makedonikos“, ein griechischer Rotwein
(eine Karaffe zu 0,5 l)

4. Gang – Dessert:
Eisbecher „Nussknacker“
Pistazieneis und Walnusseis mit Walnüssen,
Nusslikör und Sahne

Danach noch einen Kaffee und vom Haus noch
einen sehr guten, 40 Jahre alten Metaxa.

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Dieses Menü war mal wieder sehr lecker, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also wieder ein wunderbarer griechischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant und wünschte frohe Feiertage und einen guten Rutsch in neue Jahr 2013. Dann fuhr ich mit dem Taxi wieder nach Hause, wo ich um kurz nach 23.30 Uhr eintraf.
Dort sah ich bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film.
(Aber welchen, verrate ich nicht! - Ätsch, Ehrlich!)

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