Mittwoch, 20. Februar 2013

Haus Kemnade am 16.02.2013


An diesem Samstag war es trocken und kalt. Der Schnee war zum größten Teil weg. Um 19.30 Uhr verließ ich meine Wohnung und ging zur Bushaltestelle an der Königsallee, von wo aus ich mit dem Bus CE31 bis zum Haus Kemnade fuhr, wo ich um ca. 20.10 Uhr ankam. Ich ging noch etwas draußen umher, dann gemütlich ins Burggelände. In der Partyscheune war eine größere Feier. Nachdem ich mich dort kurz umgesehen hatte, ging ich hinüber zum Restaurant.

Das Restaurant war gut besucht, wie es an einem Samstag Abend üblich ist. Anwesende Personen von der Belegschaft waren: Christoph Weiß, Frau Ziemann, ein junger Kellner (Johannik oder so ähnlich) und noch einige andere. Heinz oder Birgit Bruns sah ich diesmal gar nicht; sie hatten in der Partyscheune zu tun. Außerdem schien oben im Rittersaal auch eine Veranstaltung zu sein, denn einmal sah ich diese Madame Fatale herunterkommen, sie trat dort oben wohl auf. Es war also an diesem Abend wieder einiges im Haus Kemnade los.


Ich hatte wie immer meinen Stammplatz. Nach dem Champagner stellte ich mir das Menü dieses Abends zusammen und ließ mir von Herrn Weiß die passenden Weine dazu empfehlen, diesmal sogar zu jedem Gang einen anderen. Serviert wurden die Weine diesmal in kleinen Karaffen, und Herr Weiß schrieb sie mir sogar noch alle auf, damit ich nichts vergesse, denn er weiß ja, dass ich darüber schreibe. Das Menü war dann auch vom Feinsten, ein Hochgenuss für den Gaumen, den Magen und auch die Augen (wie die folgenden Bilder belegen) und natürlich für die Seele und das allgemeine Wohlbefinden. Gut gefallen haben mir die „Verfeinerungen“ und besonderen Aufmerksamkeiten. Zum Beispiel servierte mir Herr Weiß zwischen dem Fisch und dem Hauptgang ein kleines (und sehr leckeres!) Sorbet als Verteilerchen, was mich sehr überraschte, da ich nämlich früher, wenn ich an dieser Stelle ein Sorbet bestellen wollte, nur gesagt bekam: „Das haben wir nicht.“ Deshalb hat es mich um so mehr gefreut, dass sie es jetzt haben.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Glas Champagner.

Als Amuse Bouche gab es etwas Rindfleischsalat.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Herzog Life)
sowie ein Körbchen mit kleinen gemischten Brötchen.

1. Gang – Vorspeise:
„Kemnader Dreierlei“
Schafskäsestangengebäck mit Guacamole,
Lachstartar mit Gemüse-Schwämmchen
und hausgeräucherter Wildschweinschinken

Wein dazu: Badener Gutedel, 2010

2. Gang – Suppe:
Weiße Samtsuppe vom Kabeljau
mit marinierten Fischwürfeln und Sepiagrissini

Wein dazu: Chardonnay aus Südfrankreich, 2011

3. Gang – Fisch:
Lofotenskrei mit Ras el Hanout gegart
mit Lachscroustillant, jungem Spinat und Süßkartoffeln

Wein dazu: Riesling-Hochgewächs von der Mosel, 2011

4. Gang – Zwischengang:
Passionsfruchtsorbet mit Brandy

5. Gang – Hauptgericht:
„Variation vom heimischen Wild“
Rehrücken im Speckmantel, Wildschweinragout
und Sauerbraten vom Hirsch mit Waldpilzen,
Rosenkohlpürée und hausgemachten grünen Spätzle

Wein dazu: „Almades“, Temparillo-Bobal, 2011,
ein kräftiger Rotwein aus Castillien, Spanien

6. Gang – Dessert:
Hausgemachte Schokoladenschnitte
mit Ananassorbet und Beerenfrüchten

Beim Dessert ein Glas Portwein.

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Otard“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also mal wieder ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung fragte mich Herr Weiß noch, ob ich mir jetzt noch zu Hause einen James-Bond-Film ansehen werde (aha, er liest also auch regelmäßig in diesem Blog und kennt daher schon meine Gewohnheiten; auch, welcher Film in welchem Monat nach welchem Restaurantbesuch dran ist). Ich bejahte dies und wir unterhielten uns noch kurz über die James-Bond-Filme und kamen in der Meinung überein, dass Pierce Brosnan der beste James-Bond-Darsteller war.

Dann verabschiedete ich mich im Restaurant. An der Garderobe sprach mich noch eine junge Dame an, die zu der Gesellschaft am Nebentisch gehörte. Sie hatte mich offenbar für einen Restauranttester gehalten (was mir nicht zum ersten Mal passiert!). Diese Dame war sehr nett und wir unterhielten uns noch ein wenig. Gerne hätte ich mich mit ihr noch länger unterhalten, aber leider stand ich unter Zeitdruck, da ich den letzten Bus noch erwischen musste. Deshalb gab ich ihr wenigstens noch meine Visitenkarte mit und dann verabschiedete ich mich. Jetzt hoffe ich nur, dass sie sich bei mir meldet. Denn gerne würde ich diese Bekanntschaft fortsetzen und mit ihr z.B. mal gemeinsam Essen gehen.

Um 23.50 Uhr fuhr ich mit dem letzten Bus wieder zurück bis zur Königsallee-Markstraße und ging den Rest zu Fuß. Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein. Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch den besagten James-Bond-Film mit Pierce Brosnan an.

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