Samstag, 9. Februar 2013

Haus Oekey am 02.02.2013

Das Hotel und Restaurant „Oekey“ in Bochum.

Wenn ich schick essen gehe, tue ich das in der Regel immer an einem Freitag. Jetzt und in den nächsten Wochen gönne ich mir diesen Genuss aber an einem Samstag, was darauf zurückzuführen ist, dass ab dem 1. Februar immer Freitags eine meiner Lieblings-Mystery-Serien läuft: „Fringe – Grenzfälle des FBI“ (hier). Sonst lief diese Serie immer montags auf Pro7, aber aus für den Zuschauer kaum nachvollziehbaren Gründen hat Pro7 die Ausstrahlung der 5. Staffel dieser Serie nun auf den Freitag gelegt. Und das hat für mich die Konsequenz gehabt, dass ein Ausgehen bis auf weiteres nun nicht mehr freitags stattfinden kann, sondern samstags. Aber das macht für mich keinen großen Unterschied. So oder so kann ich ja am nächsten Morgen ausschlafen.

Nachdem das Wetter in den letzten Tagen wieder wärmer war und der Schnee schon wieder verschwunden war, war es heute wieder recht kalt. Zum Glück war es aber trocken und klar, nicht so verregnet wie die letzten Tage. Um 20.15 Uhr ging ich von zu Hause los, durch die klare Abendluft, und traf um kurz nach 20.30 Uhr im „Oekey“ ein.

Das Restaurant war ungefähr zur Hälfte besucht. Ich hatte meinen üblichen Stammplatz, in der Mitte des ersten Raumes. Anwesende Personen von der Belegschaft waren: Herr Wicherek (er saß mit einigen Freunden vorne im Barbereich), der Chefkellner Herr Rehbein und eine junge Kellnerin namens Anna. Bei dem Menü, das ich mir diesmal zusammenstellte, gab es einige Besonderheiten: Seit einiger Zeit ist die englische Gressingham-Ente ein Renner im „Oekey“, und sie wird in verschiedenen Variationen angeboten. Zum Beispiel die Gressingham-Entenbrust, so wie sie auch auf der Hochzeit von William und Kate serviert wurde. Oder auch als Entenbratwürstchen und in verschiedenen Zubereitungs-Variationen. Dafür entschied ich mich als Vorspeise. Als Hauptgericht nehme ich ja im „Oekey“ sonst immer die gegrillte halbe Ente, doch davon machte ich diesmal eine Ausnahme, da es hier auch aktuell etwas ganz Besonderes gab, nämlich Filet vom Duroc-Schwein und Texanisches Rinderfilet. Für ein Duett dieser beiden wirklich vorzüglichen Fleischsorten entschied ich mich als Hauptgang; zumal das Texanische Rinderfilet auch gerade gut passte anlässlich des Comebacks von „Dallas“. Auch der Fischgang (Bärenkrebsschwanz und Seeteufelfilet) und das Dessert (drei verschiedene hausgemachte Mousse-Variationen) verdienen besondere Erwähnung. So wurde es ein wahrhaftiges Gourmet-Menü!

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Aber sehen Sie sich selbst das Menü dieses Abends an
(und genießen Sie es im Geiste):


Als Aperitif ein Glas Champagner.

Begleitend zum Menü eine kleine Flasche Mineralwasser (0,5 l).

1. Gang – Vorspeise:
„Variationen von der Gressingham-Entenbratwurst“
Zwei verschiedene Entenbratwürstchen von der Gressingham-Ente,
dazu Rahmwirsing und Baguette

2. Gang – Suppe:
„Oxtail Clear“
Die berühmte klare Ochsenschwanzsuppe
mit Sherry und Käsegebäck

3. Gang – Fisch:
Bärenkrebsschwanz und Seeteufelfilet
mit Kaviar-Kräutersauce und Basmatireis

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
„Oberrotweiler Käsleberg“ - Weißer Burgunder, 2011,
ein trockener badischer Weißwein vom Kaiserstuhl

4. Gang – Zwischengang:
Apfelsorbet mit Calvados

5. Gang – Hauptgericht:
Medaillon vom Texanischen Rind
und Medaillon vom Duroc-Schweinefilet
mit Kräuterschaum, Pilzen und Kartoffel-Gemüsesoufflée

6. Gang – Käse:
Gemischter Käseteller
mit Salzgebäckstangen und Früchten

Wein beim Hauptgericht und beim Käse:
„Bellevue Chateau Marquerite“ - Côtes du Fronton, 2010,
ein kräftiger trockener französischer Rotwein

7. Gang – Dessert:
„Moussevariationen“
mit Minz-Mousse, thailändischem Mango-Mousse
und Schokoladen-Chili-Mousse

Danach noch einen Kaffee und einen Framboise Himbeergeist.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten empfohlenen Weine. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Da die anderen Gäste alle nach und nach gingen, war ich am Ende, wie schon oft, der letzte Gast. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung begab ich mich in der Barbereich, wo ich mich mit Herrn Wicherek und den anderen Herren noch unterhielt. Die anderen Herren gingen aber bezeiten, und ich trank noch mit Herrn Wicherek ein Bier und wir plauderten noch etwas. Um kurz nach Mitternacht verabschiedete ich mich dann aber auch. Dann ging ich wieder nach Hause.

Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an.

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