Mittwoch, 31. Juli 2013

Das Kemnader Hof-Fest 2013

Es war mal wieder so weit: Das Highlight in der Mitte des Jahres war gekommen, das Kemnader Hof-Fest. Diesmal fand es am Sonntag, dem 07. Juli 2013, von 12.00 – 20.00 Uhr statt, und selbstverständlich war ich wieder dabei. Diesmal für 35.- € pro Person konnte man den ganzen Tag über essen und trinken, was man wollte und soviel man wollte. Es gab wieder ein reichhaltiges Buffet mit kalten und warmen Leckereien, einen Grillstand sowie Desserts und Kuchen. Und das Wetter war diesmal wirklich super, so dass das Fest in dem romantischen Innenhof der Burg stattfinden konnte.

Hier stehe ich noch auf dem äußeren Hof der Burg.
Unter den weißen Zelten ist das Buffet aufgebaut.
Dahinter liegt der Innenhof, wo das Fest stattfindet.

Mit dem Wetter hatten wir diesmal wirklich Glück, denn es war an diesem Sonntag strahlender Sonnenschein, es war heiß und richtiges Sommerwetter, so dass das Hof-Fest endlich mal wieder auf dem Innenhof der Burg stattfand. So sollte es eigentlich sein, aber leider konnte es 2011 und 2012 nicht so sein. Und 2010, als es das letzte Mal auf dem Innenhof stattfand, ist leider einiges schiefgelaufen. Um so schöner war es, dass in diesem Jahr endlich einmal alles klappte und gut lief. Das Fest war in diesem Jahr auch wieder sehr gut besucht.

Ich bekam einen schönen Tisch im Schatten unter den alten Kastanien, ein wirklich gemütliches Plätzchen, wo man es gut aushalten konnte. Zuerst bestellte ich ein Glas Sekt als Aperitif. Dann eröffnete Heinz Bruns das Kemnader Hof-Fest 2013 offiziell.

Heinz Bruns eröffnet das Kemnader Hof-Fest 2013 ….

…. auf dem idyllischen Innenhof der Burg.

Übrigens: Hendrik und Denise, die gestern in Hattingen geheiratet hatten (ich berichtete hier), kamen auch kurz vorbei, um sich ihre vielen Geschenke und Blumengebinde abzuholen. Ich sprach kurz mit ihnen und gratulierten ihnen.

Das Buffet war in Zelten auf dem äußeren Hof am Eingang zum Innenhof aufgebaut und es gab wieder jede Menge kalte und warme Köstlichkeiten (ich hatte ja extra deswegen nicht gefrühstückt!). Ich ging mehrmals und stellte mir immer einige „Menügänge“ zusammen. Das Essen dauerte bei mir von kurz nach 12.00 Uhr bis kurz vor 16.00 Uhr, immer wieder mit Pausen dazwischen. Aber für ein gutes Essen, insbesondere bei einem so reichhaltigen Angebot, braucht man eben Zeit. Und so genoss ich es in vollen Zügen (Kalauer!).




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Zuerst ein gemischter kalter Vorspeisenteller.

Dann vom warmen Buffet:

Lachssteak, Butterfisch
und Scampi-Risotto

Hähnchenkeule und Entenbrust
mit Pfifferlingnudeln und Gemüse

Schinkenbraten und Würstchen vom Grill
mit Pommes fites und Salat

Dazu trank ich entsprechende Weine.

Zum Dessert noch Kuchen und Eis,
sowie Kaffee und Cognac.

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Selbstverständlich wurde auch wieder für musikalische Unterhaltung gesorgt. Zum Beispiel spielte wieder die Dixieland-Band, die auch in den vergangenen Jahren schon dabei war. Ansonsten sorgte ein DJ für Musik. Den kannte ich auch schon und nenne ihn „DJ Wurzel“, in Wirklichkeit heißt er aber Karl Heinz Donner, abgekürzt „KHD“. Die Musikauswahl ist ihm diesmal besonders gut geglückt, es waren super stimmungsvolle Lieder dabei. Was wurde sonst noch geboten? Für die Kinder eine Hüpfburg auf dem äußeren Hof. Und für Leute, die die Burg Kemnade noch nicht kannten, gab es eine Führung. Es war also für Jung und Alt etwas dabei.


Während ich mein Dessert verspeiste, setzte sich Heinz Bruns zu mir an den Tisch und wir unterhielten uns ein wenig. Er und seine Frau gehen nach dem Hof-Fest erst einmal für zwei Wochen in Urlaub, dann sind Betriebsferien. Bezüglich des Hof-Festes sagte er übrigens noch: „Wer hier um spätestens 18.00 Uhr nicht besoffen ist, kann nicht behaupten, auf dem Hof-Fest gewesen zu sein!“ - Wie wahr dieser Satz ist, zeigte sich später.

Die Speisen und Getränke waren allesamt wirklich köstlich und ich war nachher ganz schön satt. Aber so muss es sein. Den obligatorischen Cognac danach trank ich selbstverständlich im VIP-Bereich, also auf der kleinen, idyllischen Holzterrasse mit Blick auf den Wassergraben.

Danach begab ich mich an den Tisch, an dem die sehr lustigen und heiteren Jungs saßen, die auch in jedem Jahr auf dem Hof-Fest sind. Ich setzte mich zu ihnen, unterhielt mich mit ihnen lustig und heiter und trank noch das eine oder andere Bier mit ihnen. Vielleicht war auch noch der eine oder andere Schnaps dabei. Und so verging der Nachmittag wie im Fluge. Irgendwann ergab sich auch noch die Möglichkeit, zu tanzen, diesmal mit einer jungen Dame, die auch an unserem Tisch saß und zu einem der Jungs gehörte. Es gab jedenfalls noch viel Spaß. Das führte dazu, dass ich nicht, wie geplant, um 18.40 Uhr ging, sondern erst eine Stunde später. In netter Runde vergisst man eben die Zeit. Und die Jungs luden mich für ihre nächste gemeinsame Veranstaltung in Hattingen Ende August auch schon ein.

Natürlich waren Jörg, Bernie, Thomas, Raphael, Matthias usw.
auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie!

Um 19.45 Uhr, also kurz vor dem offiziellen Ende des Festes, verabschiedete ich mich dann auch und ging zur Bushaltestelle vor der Burg. Mit dem Bus, der kurz darauf kam, fuhr noch ein ganzer Schwung älterer Männer und Frauen zurück, die auch allesamt besoffen waren und im Bus laut sagen – natürlich gute deutsche Volkslieder. Am Ende stimmten sie sogar noch „Oh Tannenbaum“ ein (im Sommer!). Es zeigte sich also, dass Heinz Bruns mit seinem oben zitierten Satz Recht hatte. Jeder trug einen ordentlichen Rausch nach Hause. Ich nehme mich da der Ehrlichkeit halber nicht aus. Na und wenn schon: Es gehört eben dazu. Hauptsache, es hat Spaß gemacht.

An der Königsallee stieg ich aus und ging den Rest zu Fuß nach Hause. Zu Hause angekommen, sah ich mir zuerst die heute aufgenommene Folge der „Lindenstraße“ an (die mich wegen ihrer Ereignisse und ganz schön fassungslos machte!), und danach bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film:

(mit einem Hauptdarsteller, der auch Caesar heißt)

Nach diesem Film war ich noch überhaupt nicht müde, sondern sehr aufgedreht. Da habe ich wohl noch die halbe Nacht Schabernack im Internet veranstaltet. Was genau, das weiß ich aber nicht mehr. Aber ich bin sicher, die Ehrlichs wissen es. Die hatten nämlich in den Tagen darauf wieder eine Menge Gesprächsstoff über „Ehemaliger User“. Naja … mir ist das heute egal. Ich hatte jedenfalls viel Spaß.

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