Dienstag, 29. Oktober 2013

Haus Kemnade am 26.10.2013


Am 25. Oktober 2013 feierte ich meinen 41. Geburtstag (es ist kaum zu glauben, aber wahr!). Diesen Tag feierte ich mit Familie und Verwandten, was wieder sehr schön war. Mein besonderes „Geburtstagsessen“ im Haus Kemnade, was schon seit Jahren dazugehört, fand diesmal einen Tag später, also am Samstag, dem 26. Oktober, statt.

An diesem Samstag war das Wetter sehr sonnig, und für Ende Oktober außergewöhnlich milde und warm, fast noch sommerlich. Ich brauchte also noch nicht einmal einen Mantel oder Anorak anziehen, als ich am Abend losging, sondern ging nur mit Hemd und leichtem Jackett, ja und selbst das war mir zeitweilig noch zu warm. Um 19.30 Uhr verließ ich meine Wohnung und ging zur Bushaltestelle an der Königsallee, von wo aus ich mit dem Bus CE31 bis zum Haus Kemnade fuhr, wo ich um ca. 20.10 Uhr ankam. Ich ging draußen noch etwas umher, dann gemütlich ins Burggelände. In der Partyscheune war eine Veranstaltung, und zwar, wie ich später hörte, eine deutsch-türkische Hochzeit. Langsam ging ich hinüber in den Innenhof zum Restaurant. Heinz Bruns saß an einem der Tische davor und genoss anscheinend auch den lauen, milden Abend. Er gratulierte mir nachträglich und wir unterhielten uns kurz, dann gingen wir ins Restaurant.

Der Rest der Belegschaft (Christoph Weiß, Hendrik Trümpler und Frau Ziemann) gratulierte mir ebenfalls und Heinz überreichte mir als Präsent eine Flasche Rotwein (Finca Athus, Rioja, 2011). Dann ging ich zu meinem üblichen Stammplatz. Das Restaurant war gut besucht, wie es an einem Samstag Abend üblich ist. Bei den Gästen am Nebentisch schien es bereits Gänsebraten zu geben, aber das wäre jetzt für mich noch ein bißchen zu früh gewesen; außerdem hatte ich mir für diesen Abend ein Menü mit anderen Speisen vorgenommen, welches ich mir dann auch so zusammenstellte. Bedient wurde ich hauptsächlich von Hendrik und Frau Ziemann.


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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Glas Champagner.

Als Amuse Bouche gab es etwas hausgemachten Rindfleischsalat.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Gerolsteiner).

1. Gang – Vorspeise:
Ochsencarpaccio „Harry´s New York Style“ auf Dijon-Senf-Dipp
mit Rucola, Olivenöl, Zitrone, Parmesanhobel und Olivenkrokant

2. Gang – Suppe:
Rahmsuppe von Herbstpilzen
mit Buttercroûtons und gebratenen Steinpilzwürfeln

3. Gang – Fisch:
Lachsfilet vom Grill mit Queller-Risotto
und confiertem Knollensellerie unter einer Mandel-Mohnkruste

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
Tiefenbrunner Chardonnay, 2012
(ein kräftiger Weißwein aus Südtirol)

4. Gang – Hauptgericht:
„Variation vom heimischen Wild“
Wildragout, Wildschweinroulade und Wildschnitzel,
mit Waldpilzen, Broccoli und frischen Bratkartoffeln

Wein beim Hauptgericht:
Tudejem, Vino de la Tierra de Castilla, 2009
(ein trockener spanischer Rotwein)

5. Gang – Dessert:
„Crazy Black Forrest“ – Falsche Schwarzwälder Kirsch
Schokoladenballon gefüllt mit weißem Schokoschaum
und Sauerkirscheis, dazu Browniewürfel mit Amarenakirsche

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Otard“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also mal wieder ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Während des Desserts setzte sich Heinz noch zu mir an den Tisch und wir unterhielten uns noch ein wenig. Ich sagte ihm schon, dass ich auch in diesem Jahr auf der Silvesterparty wieder dabei sein werde. Bei der Gelegenheit brachte ich auch noch die Dinge zur Sprache, die in der letzten Silvesternacht schief gelaufen waren (das mit dem „Fahrservice“: katastrophale Fahrerin und freche, unverschämte Gäste, die mich wegdrängten) und dass ich so etwas auf keinen Fall noch einmal erleben möchte. Naja, warten wir mal ab, ob in diesem Jahr eine Besserung in dieser Hinsicht eintritt. Heinz sagte jedenfalls, er wolle sich darum kümmern. Dann verabschiedete er sich.

Kurz darauf kam Birgit Bruns noch herein, die ich an diesem Abend noch gar nicht gesehen hatte. Auch sie gratulierte mir, setzte sich noch zu mir und wir unterhielten uns noch ein wenig. Als es für mich Zeit wurde, da ich ja den letzten Bus noch erwischen musste, verabschiedete ich mich im Restaurant, nahm meine Weinflasche und ging.

Um 23.50 Uhr fuhr ich mit dem letzten Bus wieder zurück. Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein. Dort sah ich mir – selbstverständlich – bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an.

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Dienstag, 22. Oktober 2013

Pablo am 11.10.2013

Dieser Tag begann zwar nicht ganz optimal, aber dafür sollte er wenigstens gut enden.

Es war in den letzten Tagen schon herbstlicher geworden und auch eine klare, angenehme Luft, aber noch immer sonnig und trocken. An diesem Tag aber war das Wetter sehr düster und schlecht, und dauernd regnete es. Dann verabschiedete sich auch noch mein Rasierapparat endgültig, so dass ich am Vormittag erst einmal in die Stadt fahren musste (unrasiert und im Regen), um einen neuen zu kaufen. Und dann sind diese Dinger auch noch schweineteuer. Aber ich beschloss, mir dadurch nicht die Laune verderben zu lassen, denn ich hatte ja am Abend etwas Schönes vor, nämlich im „Pablo“ essen zu gehen.

Das spanische Restaurant „Pablo“ in der Goystraße.

Am Abend regnete es leider immer noch, sodass es unumgänglich war, einen Schirm mitzunehmen. Rasiert, geduscht und schick angezogen ging ich um kurz vor 20.00 Uhr los. Ich fuhr mit der Bahn bis zur Wasserstraße und ging den Rest zu Fuß. Das „Pablo“ war, wie üblich freitags, sehr gut besucht. Anwesende Personen von der Belegschaft waren unter anderem die Inhaberin Jana, sowie Christina und Munja (oder Munia); letztere bediente mich an diesem Abend, sehr freundlich und zuvorkommend. Ich hatte diesmal wieder einen Tisch an der Seite, wo ich sonst auch immer sitze, und zwar ganz hinten. Als Hauptgericht nahm ich frischen Fisch vom Grill, und auch das Übrige fiel zu meiner vollsten Zufriedenheit aus.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Wodka Martini.
(natürlich geschüttelt, nicht gerührt!)

Als Amuse Bouche gab es ein Mousse von schwarzen Oliven..

Begleitend zum Menü ein Mineralwasser.

1. Gang – Vorspeise:
„Tapas Variadas“
Oliven mit Anchovis, Pflaumen im Speckmantel, eingelegte Sardellenfilets, paniertes Krebsfleisch mit Sweet-Chili-Sauce, getrocknete Tomaten, frittierte Mini-Würstchen, Calamares alla Romana, marinierter Schafskäse, dazu Aioli mit Weißbrot

2. Gang – Suppe:
Crémesüppchen vom Hokkaido-Kürbis
mit Curry und Kokosschaum

3. Gang – Hauptgericht:
Frischer Fisch des Tages vom Grill:
Dorade Royal
gefüllt mit frischen Kräutern und Knoblauch,
dazu Rosmarinkartoffeln und mediterranes Gemüse

Wein bei diesem Menü:
Marques de Caro“, ein spanischer Weißwein
(zwei Karaffen zu je 0,5 l, eine zu 0,25 l)

4. Gang – Dessert:
Drei Kugeln Eis von „Plückthun“:
Honig-Mandel-Nuss, Blaubeere und After-Eight.

Danach noch einen Kaffee und einen Brandy „Osborne“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also wieder ein wunderbarer spanischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Draußen hatte es jetzt auch aufgehört zu regnen. Ich ging dann zur Wasserstraße zurück und fuhr mit der Bahn wieder nach Hause, wo ich mir selbstverständlich bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film ansah.


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