Dienstag, 22. Oktober 2013

Pablo am 11.10.2013

Dieser Tag begann zwar nicht ganz optimal, aber dafür sollte er wenigstens gut enden.

Es war in den letzten Tagen schon herbstlicher geworden und auch eine klare, angenehme Luft, aber noch immer sonnig und trocken. An diesem Tag aber war das Wetter sehr düster und schlecht, und dauernd regnete es. Dann verabschiedete sich auch noch mein Rasierapparat endgültig, so dass ich am Vormittag erst einmal in die Stadt fahren musste (unrasiert und im Regen), um einen neuen zu kaufen. Und dann sind diese Dinger auch noch schweineteuer. Aber ich beschloss, mir dadurch nicht die Laune verderben zu lassen, denn ich hatte ja am Abend etwas Schönes vor, nämlich im „Pablo“ essen zu gehen.

Das spanische Restaurant „Pablo“ in der Goystraße.

Am Abend regnete es leider immer noch, sodass es unumgänglich war, einen Schirm mitzunehmen. Rasiert, geduscht und schick angezogen ging ich um kurz vor 20.00 Uhr los. Ich fuhr mit der Bahn bis zur Wasserstraße und ging den Rest zu Fuß. Das „Pablo“ war, wie üblich freitags, sehr gut besucht. Anwesende Personen von der Belegschaft waren unter anderem die Inhaberin Jana, sowie Christina und Munja (oder Munia); letztere bediente mich an diesem Abend, sehr freundlich und zuvorkommend. Ich hatte diesmal wieder einen Tisch an der Seite, wo ich sonst auch immer sitze, und zwar ganz hinten. Als Hauptgericht nahm ich frischen Fisch vom Grill, und auch das Übrige fiel zu meiner vollsten Zufriedenheit aus.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Wodka Martini.
(natürlich geschüttelt, nicht gerührt!)

Als Amuse Bouche gab es ein Mousse von schwarzen Oliven..

Begleitend zum Menü ein Mineralwasser.

1. Gang – Vorspeise:
„Tapas Variadas“
Oliven mit Anchovis, Pflaumen im Speckmantel, eingelegte Sardellenfilets, paniertes Krebsfleisch mit Sweet-Chili-Sauce, getrocknete Tomaten, frittierte Mini-Würstchen, Calamares alla Romana, marinierter Schafskäse, dazu Aioli mit Weißbrot

2. Gang – Suppe:
Crémesüppchen vom Hokkaido-Kürbis
mit Curry und Kokosschaum

3. Gang – Hauptgericht:
Frischer Fisch des Tages vom Grill:
Dorade Royal
gefüllt mit frischen Kräutern und Knoblauch,
dazu Rosmarinkartoffeln und mediterranes Gemüse

Wein bei diesem Menü:
Marques de Caro“, ein spanischer Weißwein
(zwei Karaffen zu je 0,5 l, eine zu 0,25 l)

4. Gang – Dessert:
Drei Kugeln Eis von „Plückthun“:
Honig-Mandel-Nuss, Blaubeere und After-Eight.

Danach noch einen Kaffee und einen Brandy „Osborne“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also wieder ein wunderbarer spanischer Abend mit allem, was dazu gehört. Nach Beendigung des Menüs und Bezahlung verabschiedete ich mich im Restaurant. Draußen hatte es jetzt auch aufgehört zu regnen. Ich ging dann zur Wasserstraße zurück und fuhr mit der Bahn wieder nach Hause, wo ich mir selbstverständlich bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film ansah.


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