Dienstag, 31. Dezember 2013

Silvester 2013/2014

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und ein neues beginnt …

Es war also mal wieder soweit: Das Ende eines Jahres war gekommen.

Der Silvestertag verlief bei mir wie üblich: Ich schlief aus und frühstückte spät, dann bestellte ich mir für den Abend ein Taxi vor. In meiner Wohnung richtete ich sodann alles schön für den Abend und für das neue Jahr her. Am Nachmittag legte ich mich noch ein wenig hin, dann duschte ich ausführlich, machte mich schick und zog mich fein an (dunkler Anzug mit Krawatte). Dann sah ich selbstverständlich „Dinner for One“. Als dies zu Ende war, erschien auch kurz darauf das Taxi und ich ging nach unten. Mit dem Taxi fuhr ich dann zum Haus Kemnade, wo ich genau um 19.30 Uhr ankam. Ich ging hinüber zur Party-Scheune, in der wie jedes Jahr die Silvesterparty stattfindet. Also: The Same Procedure As Every Year.

Und so war auch in diesem Jahr der Ablauf der Party:

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Silvester-Party in der Scheune
inclusive Begrüßungsdrink, Silvesterbuffet, Live-Musik,
Höhenfeuerwerk und Mitternachtssekt

19:30 Uhr:
Einlass mit Begrüßungscocktail

20:00 Uhr:
Silvester-Buffet;
Live-Musik mit der Band „The Tweens“

24:00 Uhr:
Mitternachtssekt im Burghof;
Anstoßen auf das neue Jahr mit Feuerwerk

0:15 Uhr bis 3:00 Uhr:
Musikprogramm

0.30 Uhr:
Mitternachts-Snack
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Heinz Bruns stand am Eingang der Partyscheune und begrüßte die hereinkommenden Gäste. Dann bekam ich meinen Begrüßungscocktail und wurde zu meinem Platz geführt. Ich saß wieder vorne an der Tanzfläche, aber diesmal zum Glück nicht alleine, sondern mit anderen Leuten am Tisch, die auch sehr nett waren und mit denen ich mit zwischenzeitlich immer mal wieder unterhielt. Es war ein Sechsertisch. Von meinem Platz aus konnte ich alles gut überblicken. Ich sah mich um, wer sonst noch so erschienen war und entdeckte viele Personen, die mir aus den vergangenen Jahren schon bekannt waren. Sie alle kommen also jedes Jahr wieder – genau wie ich. Tradition ist eben Tradition. Es war übrigens in diesem Jahr sehr voll in der Scheune, es waren sehr viele Gäste da. Angeblich war für die Party bereits Anfang Dezember alles ausgebucht. Und natürlich gab es die Live-Musik auch in diesem Jahr wieder von der Band „The Tweens“ mit Michael Wurst.



Um 20.15 Uhr (also nicht ganz pünktlich) eröffnete Heinz Bruns die Silvesterparty dann offiziell und erklärte noch einige Dinge, die in diesem Jahr anders waren; doch dazu später mehr. Nach dieser Eröffnungsansprache war auch das Buffet eröffnet. Es gab wieder ein sehr vielseitiges und reichhaltiges Buffet, diesmal mit folgenden kalten und warmen Speisen:

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Kaltes Buffet:
Hausgeräucherter Lachs mit Dipps
Gegrillte Sardinen
Gambas-Cocktail
Gambas-Spieße
Italienischer Landschinken mit Melone
Tomaten mit Mozzarella
Geflügel-Ananas-Spieße
Gefülltes Blätterteiggebäck
Verschiedene Salate
Brot, Butter, Schmalz

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Warmes Buffet:
Gänsebraten
mit Bratapfel und Maronen
Fischvariationen auf Champagnerkraut
Short Rib vom US-Beef mit BBQ-Jus
Schweinefiletmedaillons in Pfefferrahm
Roastbeef frisch tranchiert
Sauerbraten vom Reh aus eigener Jagd
Geschnetzeltes von der Pute in Waldpilzrahmsauce
Schnitzelvariation
Pastagericht
Beilagen:
Hausgemachte Spätzle, Klöße, Kartoffelgratin,
frisches Marktgemüse, Bratkartoffeln, Broccoli, u.a.

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Dessertbuffet:
Früchte, Mousses, Puddings und Eis
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Zuerst machte ich mir einen kalten gemischten Vorspeisenteller zurecht. Danach holte ich mir einen Teller vom warmen Buffet, und danach noch einen weiteren Teller vom warmen Buffet. Und zum Abschluss einen Dessertteller. Es war alles einfach köstlich. Während des Essens trank ich eine Flasche Rotwein, und zwar einen trockenen Spätburgunder „Haus Kemnade“ aus 2009 vom Weingut Hochdörffer aus der Pfalz.

Noch vor 22.00 Uhr, als ich noch gar nicht zum Dessert gekommen war (das Dessertbuffet wurde, glaube ich, auch erst später aufgebaut), spielten die „Tweens“ bereits zum Tanzen auf. Die ersten gingen auf die Tanzfläche. Als dann „Ein Stern, der Deinen Namen trägt“ gespielt wurde, forderte ich eine attraktive Dame von einem sogenannten „Single-Tisch“ auf, die mir zum Glück auch keinen Korb gab und mit mir nach diesem Lied tanzte. Doch kaum war das Lied zu Ende, bedankte sie sich höflich und ging wieder. Das fand ich nicht ganz in Ordnung, nach einem knappen Lied schon aufzugeben. Welches Problem hatte sie? An meinen tänzerischen Fähigkeiten kann es jedenfalls nicht gelegen haben.

Naja, ich holte mir dann erst mal das Dessert und trank danach noch einen Kaffee und einen Obstler. Dann ging ich wieder auf die Tanzfläche, die inzwischen auch reichlich voller geworden war. Die Gabi, die ich aus den vergangenen Jahren kenne und die sehr gerne tanzt, war jedenfalls in diesem Jahr auch wieder da und bei ihr muss ich nicht lange bitten. Sie tanzt nämlich sehr gerne und ist locker genug. Die anderen Damen aber, die jedes Jahr in ihrer Begleitung sind (Sabrina, Petra und Ginny), haben aber offenbar eine ganz massive Störung und wohl auch ein Problem mit Männern, wie sie durch ihr Verhalten – nicht nur auf den Silvesterpartys, sondern auch im Internet – überdeutlich unter Beweis gestellt haben. Sie betreiben sogenannte „Fan-Seiten“ für eine Band, lästern aber dort ziemlich fies und asozial über Männer. Zum Beispiel mich. Seitdem ich das weiß, ignoriere ich sie.

Jetzt aber war ich auf der Tanzfläche und tanzte mit Gabi, später auch mehr discomäßig und nicht mehr paarweise. Nun ging alles. Wir hatten Spaß und es herrschte eine sehr ausgelassene Stimmung. So konnte ich die Party richtig genießen. Die Zeit von etwa 22.00 Uhr bis kurz vor Mitternacht spielte sich für mich – mit kleinen Unterbrechungen zwischendurch - hauptsächlich auf der Tanzfläche ab, und es wurde sehr fröhlich und ausgelassen getanzt. Die „Tweens“ hatten auch wieder ein breites Repertoire und super Lieder auf Lager. Und so verging die Zeit bis Mitternacht recht schnell …...

Hier einige Impressionen aus der Zeit vor Mitternacht:





Es wurde bis etwa 23.45 Uhr Musik gemacht und getanzt, dann begaben sich die Gäste in den Burghof. Nun begann der Countdown. Es gab allerdings im Unterschied zu den letzten Jahren eine Veränderung: Bisher fanden sich zum Jahreswechsel alle Gäste am Haupteingang zum Burghof sowie auf der Brücke ein, um das Feuerwerk zu sehen, welches von der Wiese auf der anderen Straßenseite aus gezündet wurde. Diesmal aber wurde das Feuerwerk vom Parkplatz neben der Burg gezündet, und die Gäste mussten sich, um es zu sehen, auf dem hinteren, kleinen Burginnenhof einfinden. Die Begründung hierfür war, so erklärte es Heinz auf meine Nachfrage, dass die Stadt Hattingen diesmal das Feuerwerk von der Wiese aus nicht genehmigt habe, weil die Wiese angeblich ein Naturschutzgebiet sei. Das aber war für mich nicht ganz nachvollziehbar. Unter einem „Naturschutzgebiet“ verstehe ich allemal etwas anderes als diese recht unbelebte Wiese direkt neben der vielbefahrenen Kemnader Straße. Außerdem hat es die Stadt Hattingen in all den Jahren zuvor auch nicht gestört, dass das Feuerwerk von dieser Wiese aus gezündet wurde. Und jetzt plötzlich stört es sie, jetzt plötzlich ist die Wiese ein „Naturschutzgebiet“! Das ist seltsam, und für mich jedenfalls ein weiterer Beweis für die Undurchschaubarkeit und Willkür von Behörden. Ich schreibe das deshalb, weil der Blick auf das Feuerwerk vom hinteren Innenhof nicht so schön war wie draußen vor der Burg. Aber irgendwie mussten die Bruns ja eine andere Lösung für das Feuerwerk finden, vielleicht blieb da nur diese ….

Jedenfalls fanden sich die Gäste dann in diesem kleinen Hof ein, und dort war auch die Sekt-Bar aufgebaut. Ein leichter Nieselregen lag in der Luft. Ich nahm mir ein Glas Sekt und wartete. Der Jahreswechsel rückte näher. Leider befand sich auf dem Hof keine Uhr mit Leuchtziffern, an der man die genaue Zeit hätte erkennen können, und es zählte auch niemand den Countdown herunter (sonst war zumindest das Radio an). Es wusste also niemand so genau, wann es genau Mitternacht ist. Jeder konnte im Grunde nur nach seiner eigenen Armbanduhr gehen. Aber jede Uhr geht anders, und es war außerdem so dunkel in dem Hof, dass man seine Uhr nicht mehr lesen konnte, nichts erkennen konnte. Hier müsste für das nächste Jahr eine Verbesserung her, damit alle genau wissen, wieviel Uhr es ist.

Erst als die erste Rakete des Feuerwerks hochging, war es klar:

Es ist soweit! Das Neue Jahr ist da! Prost Neujahr!


Ich stieß mit den anderen umherstehenden Gästen an, wir wünschten uns gegenseitig ein frohes neues Jahr, und tranken unseren Sekt. Dann ging das Feuerwerk richtig los. Und das war wieder sehr schön, auch wenn die Sicht vom Hinterhof etwas anders war. Jedenfalls war es wieder toll gemacht und mit vielen verschiedenen Effekten. Wir sahen etwa 10 – 15 Minuten lang zu.


Nach dem Feuerwerk ging ich trotzdem noch auf die Brücke vor der Burg, um zu sehen, was dort noch los ist. Einige Gäste hatten selbst noch Raketen und Kracher mitgebracht und ließen diese dort los. Und man konnte von dort aus sehen, was in der einen Richung über Hattingen, in der anderen Richtung über Bochum-Stiepel alles in den Nachthimmel geschossen wurde. Dort schaute ich noch eine Weile zu, dann ging ich wieder hinein in die Partyscheune, wo sich auch die anderen Gäste inzwischen alle wieder eingefunden hatten.

Was die Getränke betrifft, stieg ich jetzt auf kühles Bier um. Es gab auch noch einen Mitternachts-Snack, nämlich „Bochumer Carpaccio“ in pikanter Sauce, im Volksmund auch „Currywurst“ genannt. Dieses holte mich mir noch, da ich noch Appetit auf etwas Scharfes hatte. Heinz stellte auch noch ein Käsebrett auf, welches von den Gästen ziemlich schnell verputzt wurde. Dann machten Michael Wurst und die „Tweens“ mit ihrer Musik weiter und es wurde weiterhin gefeiert und getanzt.

Auch wenn die Stimmung jetzt teilweise noch ausgelassener war als vor Mitternacht, muss ich sagen, dass die Tanzbereitschaft einiger Damen – zumindest in Bezug auf meine Person – sehr zu wünschen übrig ließ, auch und gerade an dem „Single-Tisch“, vom dem ich mir doch mehr erhofft hatte. Ich fragte eine Dame an diesem Tisch, die aber „Nein“ sagte – natürlich ohne Angabe von Gründen. Dieser Tisch war insgesamt enttäuschend.

Ich sah mich weiterhin um und es waren auch mehrere sehr hübsche attraktive Damen da, die ich gerne gefragt hätte. Leider traute ich mich gar nicht mehr, zu fragen, da ich mir nach allen Erfahrungen schon denken konnte, wie die Antwort lautete. Außerdem waren da meist noch andere Männer, die – wie auch immer - irgendwie dazugehörten. Also, woran liegt die mangelnde Tanzbereitschaft? Das Äußere eines Menschen sollte dabei doch wohl keine Rolle spielen! Es kann sich nunmal kein Mensch selber malen, und jeder hat nunmal sein individuelles Gesicht und seinen typischen Gesichtsausdruck. Was ist dann das Problem? Die Figur? Dann kann ich dazu nur sagen, dass auch dicke Menschen auf der Tanzfläche noch eine ganz flotte Sohle hinlegen können. Das hat zum Beispiel Moritz A. Sachs, der in der Lindenstraße den Klaus Beimer spielt, sehr eindruckvoll bei „Let´s Dancebewiesen. Und er hat so eine Figur wie ich. Also sollte die Figur doch auch kein Problem sein. Ich jedenfalls kann mich auf der Tanzfläche gut, gekonnt und flott bewegen. Auch wenn ich nicht bei „Let´s Dance“ auftrete: Für die Partyscheune vom Haus Kemnade reicht es auf jeden Fall! - Nun habe ich ja ein Jahr Zeit, mir zu überlegen, wie ich die Tanzbereitschaft der Damen, bezogen auf mich, verbessern kann. Ich kann mich ja nicht immer nur an die Gabi halten.

Da aber jetzt, nach Mitternacht, sowieso mehr discomäßig als paarweise getanzt wurde, war es nicht weiter schlimm. Und so ging ich auf die Tanzfläche und bewegte mich in der Menge noch so ausgelassen, wie ich konnte, zu der Musik der „Tweens“ und genoss die Party. Ja, und so verging die Zeit wie im Fluge ….

Von der Zeit bekam ich gar nicht mehr viel mit, und als ich mich irgendwann wieder an meinen Platz setzte und mein Bier austrank, musste ich feststellen, dass es schon 3.00 Uhr war. Ich war jetzt auch ziemlich geschafft, hatte zudem einen stattlichen Alkoholpegel und beschloss daher, aufzubrechen. Es herrschte jetzt auch allgemeine Aufbruchsstimmung, und auch die Band machte allmählich Schluß. Ich verabschiedete mich, bezahlte meine Getränke, nahm meinen Mantel und ging hinaus.

Vor der Partyscheune standen mehrere Leute, die auf die Rückkehr des Shuttle-Service warteten und die – Gott sei Dank! – auch in Richtung Bochum wollten. Es gab übrigens, wie ich hörte, angeblich zwei Shuttle-Fahrzeuge: eines für die Richtung Hattingen und eines für die Richtung Bochum. Also eine tolle Verbesserung! Nach kurzer Zeit kam dann auch das Shuttle-Fahrzeug für Bochum, und zu meiner Überraschung saß Heinz Bruns selber am Steuer. Die anderen Bochumer Gäste und ich stiegen ein und es ging los. Die meisten Gäste stiegen dann aber vor mir aus, und Heinz brachte mich dann nach Bochum-Wiemelhausen zurück, bis vor das Haus. Das war klasse. Ich stieg aus, verabschiedete mich und wünschte ihm einen schönen Urlaub (Betriebsferien vom 01. bis zum 20. Januar).

Ich ging dann draußen noch etwas umher, weil ich noch etwas frische Luft brauchte. Um 4.00 Uhr kam ich wieder in meine Wohnung. Dann ging ich ins Bett und schlief sofort ein.

*****

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs
ein gutes, gesundes, harmonisches,
friedliches, erfolgreiches und glückliches 
Neues Jahr 2014 !!!!


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1 Kommentar:

Ralf hat gesagt…

Happy new year

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