Mittwoch, 19. Februar 2014

Haus Oekey am 31.01.2014

Das Hotel und Restaurant „Oekey“ in Bochum.

Zunächst einmal muss ich mich dafür entschuldigen, dass der Bericht über dieses Essengehen erst heute, also fast drei Wochen später, erscheint. Das lag daran, dass es mir in den letzten zwei Wochen überhaupt nicht gut ging. Anfang Februar ist etwas passiert, was mich gesundheitlich und psychisch stark nach unten gezogen hat und was ich bis heute noch nicht ganz verabreitet habe (siehe hier). Ich habe darum überlegt, ob ich nach fast drei Wochen diesen Bericht überhaupt noch schreiben soll. Da es aber ein sehr schöner Abend war, möchte ich auf den Bericht nicht verzichten.

Der Besuch im Haus Oekey am 31.01.2014 war übrigens nicht mein erstes Essengehen in diesem Jahr. Mein erstes Essengehen im Jahr 2014 war am Freitag, dem 17. Januar 2014 im Restaurant „Isola Bella“ in Witten – dem Restaurant, in dem ich schon am längsten Stammgast bin. Auch das war ein sehr schöner Abend, und nach dem köstlichen italienischen Menü, das ich hatte, hat Frau Ender mir sogar die Küche gezeigt. Einen Bericht über diesen Abend habe ich dann aber nicht geschrieben, weil es zu dieser Zeit viele andere Dinge gab, auf die ich ein Auge hatte und die mich beschäftigten. Zum einen waren das mal wieder einige Fälle von Justizunrecht, zum anderen waren es die Ereignisse im Dschungelcamp 2014, ganz besonders Larissa Marolt, von der ich schon nach kurzer Zeit ein riesengroßer Fan geworden bin.

So, jetzt aber zum Oekey-Besuch am 31.01.2014: Es war an diesem Freitag trocken und kalt, aber nicht zu kalt. Ich ging um etwa 20.15 Uhr von zu Hause los, durch die klare Abendluft, und traf um kurz nach 20.30 Uhr im „Haus Oekey“ ein.

Das Restaurant war gut besucht, wie es an einem Freitag Abend der Regelfall ist. Es waren auch Knut und Andrea da, die ich vom Jubiläumsfest 2012 her kenne, selbstverständlich mit ihrem Hund Findus. Ich hatte wieder meinen üblichen Stammplatz, in der Mitte des ersten Raumes. Anwesende von der Belegschaft waren: Herr Wicherek, Herr Rehbein, eine junge Kellnerin namens Sarah, und noch einige andere. Die meisten Speisen, die ich mit diesmal für mein Menü zusammenstellte, waren französische Spezialitäten, so dass das Menü dieses Abends zum größten Teil ein französisches Menü wurde.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Hugo
(Prosecco mit Soda, Limette und Minze).

Begleitend zum Menü eine kleine Flasche Mineralwasser (0,5 l).

Als Amuse Bouche gab es eine kleine Fischterrine.

1. Gang – Vorspeise:
Entenleberterrine mit in Cidre pochierten Apfelscheiben,
Sauce Cumberland, Salatgarnitur und Baguette

2. Gang – Suppe:
Französische Zwiebelsuppe gratiniert

3. Gang – Fisch:
Gebratenes Seezungenfilet
mit getrüffelter Hummersauce, Kaiserschoten und Kräuterreis

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
„Caves des Bastions“ - Chardonnay, 2010,
ein leichter fruchtiger französischer Weißwein

4. Gang – Zwischengang:
Apfelsorbet mit Calvados

5. Gang – Hauptgericht:
„Ente Provençale“
– Eine französische Spezialität –
Eine halbe gegrillte Ente, gewürzt mit Kräutern der Provençe,
dazu Ratatouille und Kartoffelgratin

6. Gang – Käse:
Gemischter Käseteller
mit Salzgebäckstangen und Früchten

Wein beim Hauptgericht und beim Käse:
„Bellevue Chateau Marquerite“ - Côtes du Fronton, 2010,
ein kräftiger trockener französischer Rotwein

7. Gang – Dessert:
„Winterliche Dessertauswahl“
mit Minzeis-Mousse, thailändischem Mango-Mousse
und Schokoladen-Chili-Mousse

Danach noch einen Kaffee und einen Williams Birnengeist.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten empfohlenen Weine. Es wurde also ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Später setzte ich mich auf ihre Einladung hin mit an den Tisch zu Andrea und Knut und nahm den Käse und das Dessert dort ein. Herr Wicherek kam auch dazu. Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile und es wurde noch sehr nett und heiter. Und in so netter Runde vergisst man die Zeit. Als ich irgendwann auf die Uhr sah, war es schon nach eins! Dann löste sich aber die Runde auf. Herr Wicherek ging schlafen, Knut und Andrea verabschiedeten sich und ich bezahlte dan auch und ging, denn ich merkte plötzlich auch die Müdigkeit. Wir verabredeten uns aber noch für einen Abend im März. Dann verabschiedete ich mich und ging nach Hause.

Zu Hause wollte ich mir eigentlich noch einen Film ansehen, aber weil es schon so spät und ich so müde war, habe ich das nicht mehr geschafft. Auch egal.

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