Donnerstag, 27. Februar 2014

Haus Kemnade am 21.02.2014


Nachdem es mir in der ersten Hälfte des Februar nicht so gut ging (aus Gründen, die ich bald noch erläutern werde), habe ich mich inzwischen wieder einigermaßen erholt, so dass ich mir nun mal wieder einen besonders schönen Abend gönnen wollte. Dieses tat ich auch:

Für Mitte Februar stand das Haus Kemnade auf meinem kulinarischen Jahresplan. Da ich in der Regel immer an einem Freitag Essen gehe, wäre der Termin auf Freitag, den 14. Februar gefallen. Doch das war der Valentinstag. Und an einem solchen Tag alleine auszugehen, wäre etwas seltsam gewesen, nicht wahr? Das wollte ich auch nicht. Also wählte ich für diesen Besuch den nächsten Freitag, also den 21. Februar, aus. Und das war, im Nachhinein betrachtet, auch besser so.

Am 21. Februar also war gutes Wetter und es war auch nicht mehr sehr kalt; einen richtigen Winter (d.h. mit Schnee und Eis) hatten wir ja diesmal sowieso nicht, zumindest nicht hier in Nordrhein-Westfalen. Ich verließ meine Wohnung um 19.30 Uhr und ging zur Bushaltstelle an der Königsallee, von wo aus ich um 19.56 Uhr mit dem Bus CE31 bis zum Haus Kemnade fuhr, wo ich etwa eine Viertelstunde später ankam. Meinen Tisch hatte ich mir wie üblich für 20.30 Uhr bestellt, so dass ich noch etwas Zeit hatte. Ich ging daher noch ein wenig um die Burg spazieren, dann gemütlich ins Burggelände. In der Partyscheune war diesmal nichts. Um 20.30 Uhr ging ich dann ins Restaurant.


Ich hatte meinen üblichen Stammplatz. Im Restaurant herrschte gewöhnlicher Freitag-Abend-Betrieb. Anwesende Personen von der Belegschaft waren: Heinz und Birgit Bruns, Christoph Weiß, Hendrik Trümpler und Frau Dietz, eine neue Servicekraft, die mich vorwiegend bediente. Zur Zeit läuft das Menü-Karussell und die aktuelle Speisekarte steht unter dem Motto „Winter auf der Burg“. Aus den aktuellen Speisen stellte ich mir ein winterliches Menü zusammen, das sich als ausgesprochen vorzüglich erwies.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Glas Champagner.

Als Amuse Bouche gab es etwas Krabben-Pilz-Ananas-Salat.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Herzog Life)
sowie ein Körbchen mit leicht geröstetem Baguettebrot.

1. Gang – Vorspeise:
Hirschschinken aus heimischer Jagd mit marinierten Cranberries
und dreierlei Feldsalat (Natur, Mousse und Pesto)

2. Gang – Suppe:
Rahmsuppe vom Skrei (Winterkabeljau)
mit bunten Fischklößchen und Meerrettich-Petersilienespuma

3. Gang – Fisch:
Lachsfilet auf Weißweinsauce
mit Kartoffelkrapfen und Spinat-Pinienkerntorte

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
Weißer Burgunder Kabinett, 2012,
ein trockener Weißwein vom Weingut Josef Walz

4. Gang – Hauptgericht:
„Variation vom heimischen Wild“
Ragout vom Wildschwein, Hirschmedaillon und Schnitzel vom Reh,
mit Waldpilzen, Gemüsepürée und hausgemachten Spätzle

Wein beim Hauptgericht:
Maurus, Vie di Romans, 2006,
ein kräftiger italienischer Rotwein

5. Gang – Dessert:
Créme Brulèe „Klassisch“
mit Mövenpick-Bourbon-Vanilleeis

Beim Dessert ein Glas Portwein.

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Remy Martin“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ. Es wurde also mal wieder ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Zwischen den Gängen unterhielt ich mich hin und wieder kurz mit Hendrik. Später setzte sich Birgit Bruns noch zu mir und wir unterhielten uns auch noch über verschiedene Dinge. Für das diesjährige Kemnader Hoffest am 6. Juli hat man mich bereits eingetragen, ohne dass ich etwas sagen musste. Das finde ich super. Aber es ist ja inzwischen auch allgemein bekannt, an welchen Veranstaltungen ich alle Jahre wieder teilnehme. Ich bin auch sehr froh darüber, dass sich in all diesen Jahren so eine „kulinarische Freundschaft“ entwickelt hat.

Dann verabschiedete ich mich im Restaurant. Um 23.50 Uhr fuhr ich mit dem letzten Bus wieder zurück bis zur Königsallee-Markstraße und ging den Rest zu Fuß. Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein. Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an (zumindest die Hälfte davon).

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