Montag, 31. März 2014

Haus Oekey am 28.03.2014

Das Hotel und Restaurant „Oekey“ in Bochum.

Mein letzter Besuch im Haus Oekey war am 31.01.2014 (hier der Bericht). An diesem Abend waren auch Andrea und Knut dort, mit denen ich nach dem Essen noch in gemütlicher Runde eine längere Zeit zusammensaß und angeregt unterhielt. Schließlich verabredeten wir uns für den 28. März wieder im Haus Oekey. Herr Wicherek saß dabei, als wir diese Verabredung trafen und schrieb sie auf. Das ist die Vorgeschichte meines Besuches am 28.03.2014 im Haus Oekey.

Inzwischen war es Frühling geworden und das Wetter war wärmer und sonniger. Nur machte sich bei mir auch leider wieder mein Heuschnupfen bemerkbar (ich habe eine Gräser- und Frühblüher-Allergie, was in den letzten Jahren schon immer gegen Ende März anfing) und ich deshalb oft nießen muss. Manchmal werden auch die Augen rot. Am 28.03.2014 musste ich tagsüber bereits oft nießen und ich überlegte mir schon, ob ich den Abend im Haus Oekey nicht besser verschieben sollte. Außerdem lief an diesem Abend „Let´s Dance!“, was ich gerne gesehen hätte, weil Larissa dabei war, von der ich seit dem Dschungelcamp 2014 ein Riesen-Fan bin. Aber es bestand ja eine Verabredung im Haus Oekey, und da ich ein Mensch bin, der sein Wort zu halten pflegt, ging ich hin. Wie Larissas Auftritt bei „Let´s Dance!“ war, würde ich ja am nächsten Tag sowieso erfahren, und ich hoffte, dass ich im Haus Oekey nicht allzu oft nießen musste.

Um 20.15 Uhr verließ ich meine Wohnung und ging zu Fuß durch die laue Abendluft zum Haus Oekey, wo ich um 20.30 Uhr eintraf und direkt von Herrn Wicherek begrüßt wurde. Zu meiner Überraschung wurde an diesem Abend einiges geboten, womit ich nicht gerechnet hatte. Zum einen fand an diesem Abend ein Frühlings-Menü-Abend statt, an dem es nur ein bestimmtes Menü gab, nämlich das unten aufgeführte. Zum anderen trat als besondere Darbietung an diesem Abend eine Gruppe von Tenören mit Frack und Zylinder auf, welche die Gäste mit ihren Liedern unterhielten. Dies waren die „Charmonists“, und ihr Auftreten und ihre Lieder waren die der „Comedian Harmonists“ (z.B. „Mein kleiner grüner Kaktus“ und andere). Als ich ankam, lief der Auftritt der „Charmonists“ aber schon seit einiger Zeit, denn der Frühlings-Menü-Abend hatte bereits um 19.00 Uhr angefangen. Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich sicherlich früher gekommen. Aber egal, ich bekam ja von ihrem Auftritt noch einiges mit. Und mein Kompliment schonmal dafür, dass Herr Wicherek sich immer wieder etwas Außergewöhnliches einfallen lässt, um seine Gäste an besonderen Abenden zu unterhalten. 

 

Knut und Andrea waren aber – trotz Verabredung – nicht da. Mein üblicher Stammplatz war diesmal bereits vergeben, weshalb ich diesmal an einem Tisch gegenüber platziert wurde. Es war ein Vierer-Tisch und die anderen Plätze an diesem Tisch wurden auch noch eingedeckt, für den Fall, dass Andrea und Knut noch kommen. Sie kamen aber nicht mehr. Naja, egal, ich konnte den Abend auch so genießen, denn geboten wurde ja genug. Bei dem Menü des Abend konnte man zum Hauptgang wählen zwischen Fisch und Fleisch, aber ich bekam von beidem eine Portion und dazwischen noch ein Sorbet. Am Nebentisch saßen Herr und Frau Wicherek zusammen mit dem Ehepaar Loers, die ebenfalls regelmäßig im Haus Oekey zu Gast sind und mit dem Wichereks wohl auch privat befreundet sind. Ich bestellte sodann das Menü. Während ich dann noch bei der Vorspeise war, kam der Auftritt der „Charmonists“ bereits zu seinem Ende und sie verabschiedeten sich. Sie hatten ja auch schon um 19.00 Uhr mit ihrem Auftritt angefangen. Immerhin hatte ich noch einiges von ihren Liedern mitbekommen und das war gut. Und das weitere Frühlingsmenü konnte ich auch ohne Gesang genießen.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein „Hugo“
(Prosecco mit Soda, Limette und Minze).

Begleitend zum Menü eine kleine Flasche Mineralwasser (0,5 l).

Als Amuse Bouche gab es etwas Spargelsalat mit Erdbeere.

1. Gang – Vorspeise:
Glacesalat oder Eistropfensalat
- eine Spezialität aus Frankreich -
auf dreierlei Art: mariniert, frittiert und gebacken

2. Gang – Suppe:
„Oxtail Clear“
- die klassische klare Ochsenschwanzsuppe -
mit Sherry und Käsegebäck

3. Gang – Fisch:
Gegrilltes Filet vom Adlerfisch
mit geschmorten Steinpilzen, Spitzkohl und getrüffeltem Kartoffelschnee

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
„Villa Brici“ - Pinot Grigio, 2009,
ein trockener italienischer Weißwein

4. Gang – Zwischengang:
Apfelsorbet mit Calvados

5. Gang – Hauptgericht:
Medaillon vom irischen Ochsenfilet
„Donald Russell“
mit Chilisauce, Balsamico-Möhrchen
und Gratin von blauen Kartoffeln

Wein beim Hauptgericht:
„Louis Fabré“ - Merlot, 2011,
ein kräftiger trockener französischer Rotwein

6. Gang – Dessert:
Eis von thailändischen Mangos,
Minz-Mousse und Schokoladen-Chili-Mousse

Danach noch einen Kaffee und einen Himbeergeist.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu empfohlenen Weine. Es wurde also ein köstlicher und interessanter Frühlings-Menü-Abend, mit einer tollen Darbietung gleich zu Beginn. Dass Andrea und Knut trotz der Verabredung nicht gekommen waren, war zwar nicht so toll. Einen schönen Abend hatte ich aber dennoch. Und besonders war ich darüber froh, dass ich während des ganzen Abends von meinem Heuschnupfen kaum etwas gespürt habe, also nicht nießen musste. Nachdem ich bezahlt hatte, setzte ich mich noch nach vorne in den Barbereich und trank mit Herrn Wicherek noch einen Absacker. Wir unterhielten uns noch eine Weile, dann verabschiedete ich mich und ging wieder nach Hause, wo ich um ca. 0.30 Uhr ankam.

Einen Film sah ich mir dann aber nicht mehr an, weil ich zu müde war. Und wie Larissa getanzt hat, erfuhr ich am nächsten Tag im Internet.

 

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