Mittwoch, 16. April 2014

Ein ganz toller Sieg für Antonya

Grün ist die Farbe der Hoffnung, passend auch zum Frühling und zur Osterzeit. Und Hoffnung gibt es jetzt auch endlich im Fall Antonya Schandorff. Es gibt Hoffnung, dass für die Familie Schandorff vielleicht doch noch alles zu einem guten Ende kommen kann.

Klicken Sie hier, um das Bild groß zu sehen.

Vor einer Woche hat nämlich das Oberlandesgericht (OLG) Celle entschieden, dass sämtliche Maßnahmen, die das Amtsgericht Osterholz-Scharmbeck gegen die Familie Schandorff verhängt hat, aufgehoben werden. Konkret heißt es:

Auf die Beschwerde der Kindeseltern wird der Beschluss des Amtsgerichts – Familiengerichts – Osterholz-Scharmbeck vom 16. September 2013 geändert und von der Anordnung familiengerichtlicher Maßnahmen abgesehen.

Da dies aber zu unklar und allgemein formuliert ist, hat der Anwalt der Familie Schandorff noch einmal nachgefragt, was genau gemeint ist, und ob insbesondere die Eltern Axel und Dorthe Schandorff das Sorgerecht für ihre Tochter zurückerhalten. Aber genau das ist damit gemeint. Die „Maßnahme“, also der Entzug des Sorgerechts, ist für nichtig erklärt worden, und somit haben Axel und Dorthe Schandorff nun das Sorgerecht für Antonya zurück.

Mehr dazu hier: [1], [2].

Das ist ein großartiger und ganz wichtiger Sieg. Nach allem, was bisher in diesem Fall geschehen ist, und was sich insbesondere die Gerichte geleistet haben, hat keiner mehr damit gerechnet, dass hier ein Gericht plötzlich einlenkt und das geschehene Unrecht korrigiert. Normalerweise tut die Justiz nämlich alles nur Mögliche, um Fehler zu vertuschen und Unrecht als Recht hinzustellen und vergrößert das Übel dadurch noch immer weiter. Dass an den Vorwürfen gegen die Familie Schandorff nichts dran ist, war von Anfang an klar. Dennoch haben das Jugendamt und die Gerichte ihren Fehler bisher nicht eingesehen, geschweige denn zu korrigieren versucht. Dass das OLG Celle nun aber doch noch eingelenkt und das Richtige getan hat, hat wohl auch mit der Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Der Fall Antonya Schandorff ist durch die Medien gegangen und auch zahlreiche Internetseiten haben darüber berichtet. Jeder konnte selbst sehen, was für ein Unrecht hier geschehen ist. Die Justiz fürchtet um ihr „Ansehen“, welches ohnehin schon ramponiert genug ist (woran sie selbst Schuld ist!). Das ist vermutlich der Hintergrund für die jetztige positive Entscheidung.

Die Familie Schandorff hat nun gewonnen. Sie werden aber noch nicht sofort nach Deutschland zurückkehren, sondern aus Sicherheitsgründen erst nach eine Weile abwarten. Denn der Justiz ist nicht zu trauen und es besteht die Gefahr, dass diese positive Entscheidung noch abgeändert werden kann. Außerdem gibt es erst noch vieles zu organisieren: Die Familie braucht eine neue Wohnung, der Vater braucht eine neue Arbeit, und Antonya braucht einen neuen Schulplatz (durch ihr Exil in Polen und der dadurch bedingten längeren Schulversäumnis wird sie vermutlich das Schuljahr wiederholen müssen …). Nach Worpswede wird die Familie aber auf keinen Fall mehr zurückkehren, nie wieder, nach allem, was sie dort durchmachen mussten. Naja, aber Deutschland ist groß.

Schweigen werden die Schandorffs jetzt allerdings nicht. Nach allem, was ihnen angetan wurde, stehen ihnen Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche in mindestens sechsstelliger Höhe zu. Und sie werden mit ihrer Geschichte sicherlich weiter an die Öffentlichkeit gehen, damit es nicht in Vergessenheit gerät, was geschehen ist. Denn sie sind und bleiben das Opfer staatlicher Willkür, und sie sind kein Einzelfall, sondern nur einer von vielen Fällen von unberechtigtem Kindesentzug.

Für Antonya und ihre Eltern steht mit dieser Entscheidung aber nun das Osterfest 2014 unter einem besseren Stern als Ostern (und Weihnachten!) 2013. Ich gratuliere ihnen zu diesem wichtigen Sieg. Und ich danke allen, die durch ihre Berichterstattungen und sonstige Hilfen dazu beigetragen haben. Da sieht man mal wieder, wie wichtig doch die Öffentlichkeitsarbeit ist. Und es ist ein Grund mehr, damit weiter zu machen.

In diesem Sinne:


Ein schönes, friedliches und gesegnetes
Osterfest !!!

*****

Freitag, 4. April 2014

Die Frechheiten deutscher Juristen - Teil 2

oder: Statt über ihre Fehler nachzudenken,
vergrößern Juristen das Unrecht ins Unermessliche

Antonya muss weiterhin unterstützt werden!

Ich hatte ja hier schon an einigen Stellen erwähnt, dass es mir von Anfang bis Mitte Februar dieses Jahres nicht besonders gut ging. Nun möchte ich erklären, weshalb:

Am 29.01.2014 stellte ich in diesem Blog den Artikel „Die Frechheiten deutscher Juristen“ ein. In diesem Artikel ging es vor allem um eine Email, die mir die Rechtsanwältin Ulrike Kersting am 30.10.2013 geschickt hatte. Auslöser für diese Email war der Artikel „Staatlicher Kinderraub“ vom 13.09.2013, in welchem ich über den Fall Antonya Schandorff berichtete. Ich hatte in diesem Artikel noch den vollen Namen der Person erwähnt, welche die Familie Schandorff beim Jugendamt und beim Gericht falsch beschuldigt hatte und damit ursächlich für alles verantwortlich ist, was Antonya und ihre Eltern seitdem durchmachen mussten (eine Hölle!) und was sie am Ende sogar aus Deutschland vertrieben hat. Darüber hatte ich auch einige vor den Schandorffs erstellte Dokumente eingestellt. Diese falschbeschuldigende Person, die das alles ausgelöst hat, ist die Mandantin der Rechtsanwältin Kersting.

Nach der – mit Drohungen versehenen – Email der Rechtsanwältin Kersting vom 30.10.2013 habe ich dann den Namen der Mandantin aus dem Artikel „Staatlicher Kinderraub“ entfernt und die eingestellten Dokumente entsprechend bearbeitet. Allerdings tat ich dies ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, sondern nur deshalb, weil es mir erstens auf die Identität dieser Person nicht ankam, und zweitens, weil ich für mich jedes Risiko eventueller rechtlicher Schwierigkeiten vermeiden wollte. Ich kenne die deutsche Justiz schließlich und kann mir deshalb sehr genau vorstellen, was einem Justizkritiker, der unliebsame Wahrheiten schreibt, alles blühen kann – auch wenn er noch so sehr im Recht ist. Da wäre ich ja beleibe nicht der erste (siehe z.B. Brosa, Schreiber, Niehenke, Hoffmann, etc. pp.).


Um dies zu vermeiden, habe ich der reichlich unverschämten Forderung der Frau Kersting zähneknirschend entsprochen – was aber, wie ich jetzt weiß, ein Fehler war und nur als Eingeständnis eigener Schwäche gewertet wurde. Heute denke ich, dass man – auch als Klügerer – nicht immer nachgeben sollte, denn die anderen verstehen die Gründe für das Nachgeben falsch und werten es als Schwäche, nach dem Motto: „Wir müssen nur ein bißchen drohen, und schon knickt er ein!“. Ich habe den Namen der Mandantin aber nur entfernt, weil es mir nicht um sie ging, sondern um das Verhalten des Jugendamtes, des Gerichts und des marbeden „Kinderhauses“. Die sind nämlich das wahre Problem.

Weil ich aber trotzdem die unverschämte Drohung der Rechtsanwältin Kersting nicht ohne weiteres hinnehmen wollte, und weil ich nicht wollte, dass der Eindruck entsteht, man müsse mir nur ein bißchen drohen, und schon gehe ich in die Knie, habe ich am 29.01.2014 den Artikel „Die Frechheiten deutscher Juristen“ geschrieben. Darin habe ich die Email von Frau Kersting vom 30.10.2013 veröffentlicht, analysiert und entsprechend kommentiert. Um die Hintergründe dieser Email verständlich zu machen, habe ich zwangsläufig auch noch ein paar Sätze zu der Mandantin von Frau Kersting verlieren müssen. Ich habe allerdings nicht mehr ihren vollen Namen genannt (weil ich nicht wieder ein Risiko eingehen wollte), sondern nur noch ihre Initialien – so wie es an sich auch jeder Journalist tut. Außerdem habe ich noch erwähnt, in welchem Verhältnis sie zur Familie Schandorff steht, damit die Leserinnen und Leser die Zusammenhänge besser verstehen können.

Am 29.01.2014, abends um etwa 20.00 Uhr, erschien der Artikel „Die Frechheiten deutscher Juristen“ dann offiziell in meinem Blog. Sowohl Antonya auf ihrer Facebook-Seite als auch Bernd Schreiber auf Beamtendumm haben dann Links auf diesen Artikel gesetzt. Sie stimmten dem Artikel auch vollinhaltlich zu und fanden ihn sehr gut. Ein paar Tage ging es mit dem Artikel auch gut.

Am Sonntag, dem 02.02.2014, abends um 22.58 Uhr (!!!!), ging dann eine neue Email der Rechtsanwältin Kersting, mit der Absenderadresse ihrer Kanzlei, bei mir ein. Allein diese Zeit sollte sich mal ein normaler Mensch auf der Zunge zergehen lassen: Welcher Rechtsanwalt schreibt Sonntags am späten Abend an seine „Gegner“, bzw. an die „Gegner“ seiner Mandanten? Allein angesichts dieser unmöglichen Zeit sollte man sich gründlichst an den Kopf schlagen! „Normal“ ist das jedenfalls nicht.

Dieser Email waren drei Schreiben in PDF-Form angehängt. Genauer gesagt waren es zwei Schreiben und eine Unterlassungserklärung, die zu dem zweiten Schreiben gehörte.

Sehr überrascht und erstaunt war ich zunächst einmal darüber, mit welchem Namen ich in der Email und den angehängten Schreiben angeredet wurde, und welche Anschrift zu diesem Namen in den angehängten Schreiben angegeben war. Diese Schreiben sollten mir, so schrieb Frau Kersting in der Email, angeblich noch auf dem Postwege zugehen. Natürlich gingen sie mir auf dem Postwege – logischerweise – nicht zu. Ich überlegte mir sodann erst einmal, woher Frau Kersting denn diesen Namen und diese Anschrift haben könnte. Doch es war sofort klar: Diese Angaben kann sie nur von einer einzigen Person bekommen haben, nämlich von Frau Eva-Maria Z. alias „EMZ“, über die ich hier im Blog leider schon mehrmals berichten musste und die mir schon sehr viel Schaden zugefügt hat. EMZ hat offensichtlich meinen Artikel vom 29.01.2014 gelesen und meinte daraufhin, mich bei Frau Kersting und ihrer Kanzlei denunzieren zu müssen. EMZ wollte mir – wieder einmal – eins auswischen, weil sie mich nicht leiden kann. Darum hat sie sich per Email mit Frau Kersting und ihrer Kanzlei in Verbindung gesetzt („Schauen Sie doch mal, was bei caesar-bochum.blogspot.de über Sie geschrieben steht!“) und ihr den vermeintlichen Namen und die Anschrift des Blogbetreibers mitgeteilt – einzig und allein deshalb, weil sie wollte, das der Blogbetreiber (also ich) Ärger bekommt. Was man von solchen Denunzianten zu halten hat, muss ich hier wohl nicht schreiben. Dass es EMZ war, weiß ich inzwischen von ihr selbst, denn sie hat es zwei Wochen später in einer Email indirekt gestanden.

Das ist NICHT die Denunziantin Eva-Maria Z. (EMZ).
Sie ist ihr aber sehr ähnlich.

Doch zurück zur Email der Frau Kersting vom Sonntag, dem 02.02.2014, 22.58 Uhr und den drei angehängten Schreiben:

In dem ersten Schreiben vertrat Frau Kersting als Anwältin die „Interessen“ ihrer Mandantin. Sie behauptete, ich hätte erneut unwahre und rufschädigende Behauptungen über ihre Mandantin erhoben und monierte nicht nur das, was ich in meinem Blog über die besagte Mandantin geschrieben hatte, sondern auch das, was ich auf Antonyas Facebook-Seite geschrieben hatte. Ferner teilte sie mir mit, dass es bereits zu viel sei, wenn ich nur die Initialien der Mandantin nenne oder wenn ich sage, ich welchem Verhältnis sie zur Familie Schandorff steht, weil die Mandantin bereits dadurch zu leicht identifiziert werden könne. Außerdem rechnete Frau Kersting es mir zu, dass auf Antonyas Facebook-Seite der volle Name ihrer Mandantin auftauchte (den aber hat Antonya dort selbst hineingeschrieben, und dafür kann ich ja wohl nichts!), und dass Antonya auf ihrer Facebook-Seite einen Link auf meinen Blog-Bericht gesetzt hatte (wofür ich ebenfalls nichts kann!), so dass eine „konkrete Zuordnung“ – also eine Identifizierung – ihrer Mandantin ohne weiteres möglich sei.

Als „Beweis“ war in ihrem Schreiben ein Screenshot von der betreffenden Stelle auf Antonyas Facebook-Seite mit dem dortigen Link auf meinen Blog-Bericht. Es ist unglaublich, aber wahr: Ein Screenshot zur Beweissicherung! Ach du heilige Einfalt! Weiß Frau Kersting eigentlich, was man unter einem „Beweis“ versteht?

Frau Kersting drohte mir erneut mit einer Strafanzeige wegen übler Nachrede, wenn ich die Äußerungen über ihre Mandantin nicht innerhalb der von ihr gesetzten knappen Frist vollständig entferne. Sie verbot mir umfassend, über ihre Mandantin irgendetwas zu schreiben – und zwar weder auf meiner Webseite, noch auf Webseiten von anderen, noch in sozialen Netzwerken wie Facebook etc. … . Sie verbot mir sogar, die Initialien ihrer Mandantin zu nennen oder zu schreiben, in welchem Verhältnis sie zur Familie Schandorff steht. Die Wahrheit sollte also – zumindest was mich betrifft – komplett unterdrückt werden. Frau Kersting wollte mir durch Drohungen einen kompletten Maulkorb verpassen lassen.

Das funktioniert aber nicht. Denn erstens gebe ich nicht so leicht klein bei, egal was kommt, und zweitens muss man folgendes berücksichtigen: Selbst wenn ich schweigen würde, ist die Identität der Mandantin – also der Person, die die Familie Schandorff fälschlicherweise bei Gericht und Jugendamt beschuldigt hat – nicht geheim zu halten, beim besten Willen nicht. Es genügt eine einfache Google-Suche zum Fall Antonya Schandorff, um herauszubekommen, wer die Person ist, die die – falschen – Vorwürfe gegen die Familie Schandorff erhoben hat und damit für das Unglück dieser Familie verantwortlich ist. In zahlreichen Internetseiten und Presseberichten ([1], [2],) wird gesagt, wer sie ist; zumindest, in welchem Verhältnis sie zur Familie Schandorff steht. Was hat es also noch für einen Sinn, einen bestimmten, einzelnen Blogbetreiber durch Drohungen zur Unterdrückung dieser Tatsache zu zwingen? - Die Wahrheit kann dadurch doch auch nicht unterdrückt werden!

Ich frage mich: Werden alle anderen Webseitenbetreiber, Journalisten und Medienvertreter, die etwas über diesen Fall schreiben und dabei sagen, wer die Vorwürfe aufgebracht hat, ebenfalls alle von der Kanzlei Kersting & Tantzen abgemahnt und bedroht? – Das halte ich für schlichtweg unmöglich. Oder hat zum Beispiel Bernd Schreiber, der viel mehr und viel häufiger über den Fall Antonya schreibt und die beschuldigende Person auch mehrmals näher bezeichnet hat, schon Post von der Kanzlei Kersting & Tantzen erhalten? Falls nein, stellt sich die Frage: Warum ausgerechnet ICH ????? – Das ist ja dann reine Willkür und Schikane, weiter nichts!

Frau Kersting drohte mir also erneut mit einer Anzeige wegen übler Nachrede und behauptete, ich hätte unwahre und rufschädigende Behauptungen über ihre Mandantin aufgestellt (doch wer hier in Wirklichkeit unwahre und rufschädigende Behauptungen aufgestellt hat – mit schlimmsten Folgen! –, steht ja wohl außer Zweifel!). Frau Kersting schrieb mir ferner, dass ich den Wahrheitsbeweis für meine Äußerungen zu führen hätte. Nun, das ist bei „Äußerungsdelikten“ leider oft üblich. Da wird die Beweislast umgekehrt: Nicht andere müssen dann dem Äußernden die Unwahrheit seiner Äußerungen beweisen, sondern der Äußernde muss die Wahrheit seiner Äußerungen beweisen. Aber meint Frau Kersting denn, ich könnte diesen Wahrheitsbeweis nicht führen??? Da täuscht sie sich, denn ich kann ihn sehr wohl führen. Ich bin nämlich inzwischen im Besitz von Dokumenten, die mir die Familie Schandorff persönlich zugeschickt hat. Aus diesen Dokumenten geht eindeutig hervor, dass alles, was ich hier bisher über diese Mandantin eingestellt habe, wahr ist.

Das ist NICHT die Mandantin von Frau Kersting, sondern eine
andere Falschbeschuldigerin, die viel Unheil angerichtet hat.

Eine Liste mit weiteren Schandtaten dieser Mandantin findet sich übrigens hier. Außerdem wird die Familie Schandorff erforderlichenfalls noch eidesstattlich erklären, dass alles, was sie über diese Mandantin bisher gesagt oder geschrieben haben (und was ich lediglich wiedergegeben habe!), der Wahrheit entspricht. Ferner erklären die Schandorffs übereinstimmend und an Eides Statt, dass es in ihrer Familie niemals häusliche Gewalt, Mißhandlungen, Mißbrauch oder ähnliches gegeben hat, und dass die besagte Mandantin somit gelogen hat. Der Tatbestand der üblen Nachrede ist demnach bei mir nicht erfüllt. Bei der besagten Mandantin allerdings schon – und noch viel mehr.

In dem zweiten Schreiben, das der Email angehängt war, ging es um Frau Kersting selbst. Dieses Schreiben war aber nicht von ihr verfasst, sondern von dem Rechtsanwalt Relef Tantzen, mit dem Frau Kersting eine gemeinsame Kanzlei betreibt und der darüber hinaus ihr Ehemann ist (klick). Er schrieb so, als sei seine Frau seine Mandantin: „Wir vertreten die Interessen von Frau Ulrike Kersting …. etc.“. Der Anlass dieses Schreibens war, dass ich in meinen Artikel vom 29.01.2014 kurzzeitig ein Bild von Frau Kersting eingestellt hatte, damit die Leserinnen und Leser sehen können, um wen es sich handelt. Ich illustriere meine Blog-Berichte nämlich gerne (wie man sieht), um sie für die Leserschaft „anschaulicher“ zu machen. Dieses Bild habe ich dann aber nach ein paar Tagen wieder herausgenommen, und zwar dauerhaft. Es war auch, wie ich heute sagen muss, unnötig, es einzustellen. Denn jeder, der sich ein Bild von Frau Kersting (und von Herrn Tantzen) machen möchte, soll dafür schlicht und einfach auf ihre Webseite gehen und sie dort selbst begutachten. Wie Frau Kersting und Herr Tantzen dann aber wegen meines Einstellens dieses Bildes reagierten und noch dazu versuchten, Kapital daraus zu schlagen, war einfach ungeheuerlich.

Für die ganz Dummen muss ich es sagen:
Dies ist KEIN Bild der Rechtsanwältin Kersting.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass es um ein Bild von Frau Kersting ging. Ich kann verstehen, dass es ihr nicht gefallen hat und sie sich wohl darüber geärgert hat, dass ich ein Bild von ihr in meinen Blog-Artikel gestellt hatte. Doch diese „Angelegenheit“ hätte man ganz einfach, schnell, problemlos und auf menschlichem Wege aus der Welt schaffen können. Sie hätte mich einfach nur per Email höflich darum bitten können, das Bild herauszunehmen, und ich hätte es herausgenommen, das wäre überhaupt kein Problem gewesen. Doch zu solchen einfachen, schnellen, höflichen und menschlichen Kommunikationen sind Rechtsanwälte offensichtlich nicht (mehr) in der Lage. Sie fahren stattdessen gleich ganz schwere Geschütze auf und wollen dabei auch noch persönlichen Profit machen:

In ihrem Bedürfnis, mich für das Einstellen des Bildes zu bestrafen, vergaß Frau Kersting offenbar, dass sie ein „Organ der Rechtspflege“ ist und daher in besonderem Maße gehalten ist, sich korrekt zu verhalten und die Regeln der Lauterkeit auch in solchen Angelegenheiten nicht zu verletzen. Doch sie verletzte diese Regeln: Denn obwohl sie selbst Rechtsanwältin ist (und damit sehr wohl in der Lage ist, selbst ein entsprechendes Schreiben zu formulieren), beauftragte sie ihren Ehemann und Kanzleikollegen damit, mich wegen des Bildes abzumahnen. Das geschah in dem Bewusstsein, dass sie selbst keine Gebühren in Rechnung stellen dürfte, wenn sie als Anwältin in eigener Sache abmahnen würde. Ganz offensichtlich beauftragte sie also nur deshalb ihren Ehemann und Kollegen mit dieser Angelegenheit, um Kosten zu erzeugen, weil er als Anwalt nämlich für die Abmahnung ein Honorar in Rechnung stellen darf – was er auch tat!

Die Masche, dass Rechtsanwälte in eigenen Angelegenheiten nicht selbst tätig werden, sondern Kollegen damit beauftragen, nur um Kosten zu erzeugen, war mir aber bereits bekannt. Ich habe schon oft darüber lesen müssen.

Herr Tantzen drohte in seinem Schreiben unverhohlen mit zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schritten. Außerdem verlangte er, ich solle eine strafbewehrte Unterlassungserklärung (diese war das dritte angehängte Schreiben) unterzeichnen und, wie gesagt, die Kosten seiner „Inanspruchnahme“ (374.- €) bezahlen. Ich möchte dieses Vorgehen hier lieber nicht in Worte fassen, sondern überlasse es den verehrten Leserinnen und Lesern, sich selbst eine Meinung über das zu bilden, was Frau Kersting und Herr Tantzen hier getan haben.


Dass ich weder die Unterlassungserklärung unterschrieb, noch die geforderten Kosten bezahlte, versteht sich. Zu diesem Zeitpunkt war das Bild ja auch schon längst entfernt und somit der „Tatbestand“ beseitigt. Bei solchen Schikanen muss man ganz einfach standhaft bleiben. Selbstverständlich antwortete ich auch nicht.

Nichtsdestotrotz hatte diese E-Mail samt Anhängen aber erhebliche Folgen für mich. Meine unwillkürliche Aufregung über diese Unverfrorenheit, die sich Frau Kersting und Herr Tantzen hier geleistet haben, machte mir gesundheitlich und psychisch schwer zu schaffen. Ich bekam in der Nacht vom 02. auf den 03. Februar 2014 infolge der Aufregung massives Herzrasen und konnte kaum schlafen. Da das Herzrasen nicht aufhörte und noch dazu sehr unregelmäßig war, musste ich gleich am Morgen des 03.02.2014 zu meinem Arzt. Dieser konnte aber zum Glück keine ernsthaftere Herzrythmusstörung feststellen. Er verschrieb mir Medikamente, schrieb mich für die nächsten zwei Wochen krank und meinte, dass nur die aktuelle Aufregung dieses Herzrasen hervorgerufen hätte. Er riet mir zu strengster Schonung und Vermeidung jeglicher Aufregung. Um eine Einweisung ins Krankenhaus kam ich gerade noch herum, doch lag ich die nächsten zwei Wochen flach und konnte kaum noch was tun.

Angesichts dieser erheblichen, bereits eingetretenen gesundheitlichen Beeinträchtigung hielt ich es für besser, alles zu vermeiden und auszuschalten, was das Risiko in sich bergen könnte, dass es noch schlimmer werden könnte. Aus diesem Grund nahm ich – rein vorsichtshalber – den Artikel „Die Frechheiten deutscher Juristen“ vom 29.01.2014 vollständig aus dem Blog heraus. Man weiß ja nie, wozu diese Anwälte sonst noch fähig gewesen wären, und was für psychische und gesundheitliche Folgen das noch für mich gehabt hätte.

Doch inzwischen habe ich mich gesundheitlich wieder sehr gut erholt und bin zu der Überzeugung gelangt, dass es ein Fehler war, den Artikel ganz herauszunehmen. Ich hätte ihn – wenn überhaupt – nur geringfügig ändern können, das hätte genügt, aber auch dies ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Ich war eben nur nicht vorbereitet auf die Heftigkeit der Reaktion.
Doch diesmal bin ich vorbereitet. Es ist ja wohl davon auszugehen, dass dieser wahrheitsgemäße Bericht hier wieder ähnliche Reaktionen hervorrufen wird. Diesmal aber bin ich nicht zu schocken, und erst recht nicht einzuschüchtern. Diesmal werde ich kämpfen. Diesmal und für alle Zukunft lasse ich mich nicht mehr kleinkriegen, egal von wem und egal was kommt. Jetzt schlage ich gegen dieses Unrecht zurück.
Es ist ja wirklich schon ein riesiger Skandal, eine ungeheure Unverfrorenheit, was hier läuft: Durch eine falsche Beschuldigung laufen die Behörden und Gerichte Amok, entführen ein Kind und sperren es für acht Monate unter unmenschlichen Bedingungen in ein „Heim“. Die ganze Familie wird durch die Hölle geschickt. Doch die Gerichte sehen ihren Fehler nicht ein und machen alles noch viel schlimmer. Sie entziehen den Eltern das komplette Sorgenrecht und sorgen damit schließlich dafür, dass die Familie aus diesem Land flüchten muss. Das alles ist schon furchtbar genug. Doch wenn dann Menschen, die über dieses Unrecht schreiben, von irgendwelchen Anwälten bedroht werden, um sie mundtot zu machen und die Wahrheit zu unterdrücken, so ist dies mit Sicherheit der Gipfel der Unverfrorenheiten. Es ist nicht nur grundrechtswidrig, sondern auch strafbar.


Ankündigung von Gegenmaßnahmen:

Ich bin nicht länger bereit, Unverschämtheiten dieser Art hinzunehmen. Ich bin nicht länger bereit, mich von irgendjemandem unter Druck setzen zu lassen oder mich durch Drohungen davon abhalten zu lassen, die Wahrheit zu sagen. Deswegen werde ich sofort Gegenmaßnahmen ergreifen. Das heißt: Ich werde ab sofort gegen alle, die mir Ärger machen wollen, vorgehen:

  • Sollte mir noch einmal irgendjemand (egal wer!) mit irgendetwas drohen (egal womit!), damit ich hier aus diesem Blog etwas entferne oder ändere, dann werde ich gegen diese Person unverzüglich eine Strafanzeige wegen Nötigung (§ 240 StGB) erstatten.
  • Sollte mich tatsächlich jemand anzeigen (weswegen auch immer!), werde ich sofort mit einer Gegenanzeige wegen falscher Verdächtigung (§ 164 StGB) antworten.  
  • Jede Person, die behauptet, ich würde hier in diesem Blog etwas Unwahres schreiben, LÜGT und muss damit rechnen, selbst wegen übler Nachrede und Beleidigung angezeigt zu werden – und zwar von mir.
  • Außerdem werde ich alles, was andere gegen mich unternehmen sollten, sofort veröffentlichen. Insbesondere werde ich Schriftsätze und Emails, die ich bekomme, unverzüglich hier veröffentlichen.

Ich habe von diesem Unrecht endgültig die Schnauze voll.

Jetzt wird gekämpft!

Caesar

*****

Ach ja, ein paar Worte noch zu der Denunziantin EMZ: Ich muss ja wohl davon ausgehen, dass EMZ auch diesen Artikel hier unverzüglich der Kanzlei Kersting & Tantzen melden wird. Doch diesmal bin ich auf alles vorbereitet. Ich bin gewappnet und werde unverzüglich Gegenmaßnahmen einleiten. Solche Denunzianten sind pures Gift in jeder menschlichen Gesellschaft. Leute, die andere anschwärzen, nur damit diese dann Ärger bekommen, hat es auch in der Ex-DDR massenweise gegeben, aber noch mehr im Dritten Reich. Solche Leute brauchen wir nach allen historischen Erfahrungen nun wirklich nicht mehr in Deutschland.

*****

Donnerstag, 3. April 2014

Die Frechheiten deutscher Juristen - Teil 1

oder: Wie Rechtsanwälte Falschbeschuldigerinnen unterstützen,
die Rollen von Tätern und Opfern vertauschen
und Blog-Betreiber bedrohen, die unliebsame Wahrheiten schreiben.

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Hinweis: Diesen Artikel habe ich bereits am 29.01.2014 in diesen Blog gestellt. Ich musste ihn dann aber wenige Tage später wieder herausnehmen, weil die Frechheiten deutscher Juristen plötzlich ein Ausmaß angenommen hatten, welches das, was ich in diesem Artikel beschreibe, bei weitem übertraf. Die Folgen waren bei mir psychisch und gesundheitlich erheblich. Näheres darüber schreibe ich bald in einem gesonderten Artikel. Jetzt aber, nachdem ich mich wieder einigermaßen erholt habe, stelle ich den folgenden Artikel vom 29.01.2014 wieder hier ein, allerdings etwas überarbeitet, um das Risiko, wieder so angegriffen zu werden, zu vermeiden, zumindest zu verringern.
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Neu auf Beamtendumm: Ohne Antonya fehlt hier was.
Antonya und ihre Familie muss unterstützt werden.
Und ihre Feinde müssen als das vorgeführt werden, was sie sind.

Es geht um den Fall Antonya Schandorff, über den ich hier berichtet hatte. Durch eine böswillige und offenbar gestörte Person wurde beim Jugendamt die falsche Beschuldigung erhoben, dass in der Familie Schandorff Gewalt und Mißhandlungen herrschen würden. Daraufhin liefen das Jugendamt und das Gericht in Osterholz-Scharmbeck, besonders die Richterin Jutta Ziemer, Amok. Antonya wurde ohne Vorwarnung aus ihrer Schule entführt und gewaltsam ins „Kinderhaus“ Marbede verfrachtet. Dort wurde sie acht Monate gefangen gehalten und jeglicher Kontakt zu ihren Eltern wurde unterbunden. Ende August 2013 gelang Antonya die Flucht und sie konnte zu ihren Eltern zurück. Weil der Behördenterror aber nicht aufhörte, haben die Eheleute Axel und Dorthe Schandorff mit ihrer Tochter Antonya aber Deutschland verlassen müssen und leben seit einigen Monaten in Polen. Ob und wann sie jemals wieder nach Deutschland zurückkehren können, steht zur Zeit noch in den Sternen. Tatsache ist aber, dass Menschen um ihrer eigenen Sicherheit Willen Deutschland verlassen mussten, um vor staatlicher Verfolgung sicher zu sein. Es ist unfassbar, dass so etwas im 21. Jahrhundert noch geschieht, dazu noch in einem angeblich ach so „demokratischen Rechtsstaat“! Doch in Wirklichkeit dringt der Geist des Dritten Reiches auch heute noch an allen Ecken und Enden durch. Dieser und viele andere Fälle belegen das.

Über die aktuellen Entwicklungen im Fall Antonya kann man sich auf Beamtendumm oder auf Antonyas Facebook-Seite informieren. 
(Das Verlinken auf diese Webseiten ist übrigens erlaubt. Für das, was auf diesen Webseiten aber steht, bin ich nicht verantwortlich und kann dafür auch nicht verantwortlich gemacht werden, nur weil ich Links darauf setze. Die sog. „Linkhaftung“ ist nämlich vom BGH bereits vor Jahren aufgehoben worden, siehe hier: [1], [2], [3], [4], [5]. - Soviel also zu diesem Thema.)

Zusätzlich zu dem Behördenterror, der die Familie Schandorff aus Deutschland vertrieben hat, hatten Dorthe und Axel Schandorff auch noch Strafverfahren am Halse, welche durch falsche Anschuldigungen der Person ausgelöst worden sind, welche die Schandorffs auch beim Jugendamt und Gericht fälschlich angeschwärzt hatte. Diese Person hat Axel und Dorthe Schandorff wegen Körperverletzung angezeigt. Sie erhob diverse Vorwürfe der Misshandlung. Doch offensichtlich waren ihre Schilderungen nicht glaubwürdig genug und sie verwickelte sich zu oft in Widersprüche. Die Staatsanwaltschaft und später auch die Generalstaatsanwaltschaft hielten diese Person für unglaubwürdig und stellten das Verfahren gegen Axel Schandorff ein.

Das Verfahren gegen Dorthe Schandorff stellten sie aber komischerweise nicht ein, obwohl das konsequent gewesen wäre. Naja, soll halt einer die Justizbehörden durchschauen – unmöglich! So fand schließlich eine Gerichtsverhandlung gegen Dorthe Schandorff statt. Da Dorthe Schandorff aber jetzt in Polen lebt und auch keine ordnungsgemäße Ladung bekam, erschien sie verständlicherweise nicht zur Verhandlung. Obwohl unter solchen Umständen in der Regel ohne Federlesen eine Verurteilung erfolgt, wurde aber in ihrer Abwesenheit verhandelt und – Dorthe Schandorff wurde freigesprochen! Offensichtlich hat auch das Gericht die beschuldigende Person für zu unglaubwürdig erachtet. Für die Familie Schandorff ist das ein ganz wichtiger Sieg. Lesen Sie hier: [1], [2], [3]. Das Urteil selbst können Sie auch hier sehen: 

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Da nach diesem Gerichtsurteil nun offiziell feststehen dürfte, dass jene Person mit ihren Vorwürfen die Unwahrheit gesagt hat und somit eine Falschbeschuldigerin ist, die wahrhaftig etwas Furchtbares angerichtet hat, kann ich hier nun auch endlich über die Rechtsanwältin dieser Person berichten, die die Impertinenz besitzt, die Rollen von Täter und Opfer zu vertauschen und Drohungen gegen fremde Blogbetreiber ausstößt, die nur die Wahrheit berichteten.

Was war geschehen?

Am 13.09.2013 habe ich hier in meinem Blog den Artikel „Staatlicher Kinderraub“ veröffentlicht, in dem ich ausführlich über den Fall Antonya berichtete. In diesem Artikel habe ich auch drei Dokumente verlinkt, die von der Familie Schandorff erstellt worden waren und den Fall in Kürze erklärten. Es waren diese drei Dokumente (die auch auf der für Antonya erstellten Webseite der Deutschen Direkthilfe zu sehen waren):

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Klicken Sie auf die Dokumente, um sie groß zu sehen.

In diesen Dokumenten war zu dieser Zeit noch der volle Name der Person XXXXX“, also der Falschbeschuldigerin, enthalten. Ich hatte dazu dann in meinem Bericht geschrieben:

Diese Xxxx-Xxxxxx Xxxxxxxx ist die Person, die mit ihren Lügen das ganze Drama überhaupt erst ausgelöst hat. Man kann sie wohl in eine Reihe mit Heidi Külzer und Petra Mollath setzen. Was ich nicht verstehe, ist, wieso die Behörden auf solche Falschbeschuldigerinnen immer wieder hereinfallen.

Ich bin der Meinung, dass man solche Falschbeschuldigerinnen gar nicht genug anprangern kann. Besonders, wenn sie einen solchen Schaden anrichten.

Am 30.10.2013 erhielt ich dann eine Email von einer Rechtsanwältin namens Ulrike Kersting aus Zeven (Landkreis Rothenburg/Wümme; Niedersachsen). In dieser Email schreibt sie:

Üble Nachrede zum Nachteil von Xxxx-Xxxxxx Xxxxxxxx

Guten Tag,

in Ihrem Blog lassen Sie sich über unsere Mandantin Xxxx-Xxxxxx Xxxxxxxx aus, indem Sie die wahrheitswidrigen und rufschädigenden Behauptungen der Eheleute Schandorff weitergeben und in beleidigender Weise kommentieren.

Ihr Verhalten erfüllt die Straftatbestände der üblen Nachrede und Beleidigung.

Sie werden hiermit aufgefordert, umgehend sämtliche Passagen und Bilder zu entfernen, in denen unsere Mandantin genannt wird.

Andernfalls wird Strafanzeige erstattet und Sie müssen mit einer Löschung Ihres Blogs rechnen.

Sie tun genau das, was Sie anderen vollmundig vorwerfen. Ihr Blog wurde per Google-Suche mit dem Namen unserer Mandantin gefunden. Was passiert wohl, wenn ein künftiger Arbeitgeber sucht?

Mit freundlichen Grüßen
RAuNin Ulrike Kersting

Einem in den Fall nicht involvierten Blog-Betreiber eine solche Mail zu schicken und ihm zu drohen, ist doch schon eine ziemlich große Dreistigkeit, nicht wahr? Aber eine Dreistigkeit, wie sie für viele Rechtsanwälte leider typisch ist. Ich lasse mich durch solche Drohungen aber nicht einschüchtern. Es liegt auch unter meiner Würde, mich mit Leuten wie Frau Kersting auseinanderzusetzen. Ich antwortete ihr nicht. Dennoch habe ich den Namen der Mandantin (also der falschbeschuldigenden Person) erst einmal aus meinem Blog-Artikel sowie aus den Dokumenten entfernt – allerdings ohne Anerkennung einer Rechtspflicht! –, da es mir mit meinem Bericht nicht um diese Person ging, sondern um das furchtbare und skrupellose Verhalten der Behörden. Das wirkliche Problem sind nämlich nicht solche gestörten Falschbeschuldigerinnen dieser Art, sondern die Tatsache, dass sie mit ihren falschen Beschuldigungen bei den Behörden so einen Riesen-Erfolg haben und die Behörden und Gerichte dann Amok laufen und Menschenleben und ganze Familien zerstören – so ist es ja auch in den Fällen Horst Arnold, Ralf Witte, Gustl Mollath und vielen vielen anderen geschehen. Das wahre Problem, welches ich auch anprangere, sind die Behörden – besonders die Justiz. Die sind das wirkliche Übel, welches die Leben von Menschen auch tatsächlich zerstört. Einzelne Frauen, die falsche Beschuldigungen aufstellen, schaffen das nämlich alleine nicht.

Dennoch möchte ich die Droh-Mail der Rechtsanwältin Kersting nicht ohne weiteres hinnehmen und habe nur auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, sie zu veröffentlichen und meine Meinung dazu zu schreiben. Jetzt aber, nach dem Freispruch für Dorthe Schandorff, scheint mir dieser Zeitpunkt gekommen zu sein. Denn mit diesem Freispruch ist die Unglaubwürdigkeit der besagten Mandantin nun wohl auch gerichtlich erkannt worden.

Analyse der Email:

in Ihrem Blog lassen Sie sich über unsere Mandantin Xxxx-Xxxxxx Xxxxxxxx aus, indem Sie die wahrheitswidrigen und rufschädigenden Behauptungen der Eheleute Schandorff weitergeben und in beleidigender Weise kommentieren.
Mit diesem Satz vertauscht Frau Kersting die Rollen von Täter und Opfer, was gerade in einem Fall wie diesem besonders widerwärtig und skrupellos ist. Wer hat denn hier „wahrheitswidrige“ und „rufschädigende“ Behauptungen gegen wen erhoben? Die Eheleute Schandorff gegen die besagte Mandantin oder die besagte Mandantin gegen die Eheleute Schandorff? Welche Behauptungen hier wirklich falsch (und rufschädigend) sind, das muss erst einmal bewiesen werden! Ich denke aber, darüber liefert das jetztige Gerichtsurteil bereits erste Anhaltspunkte, nicht wahr? Außerdem habe ich nichts „in beleidigender Weise kommentiert“, sondern nur meine ehrliche und berechtigte Meinung dazu geschrieben. Das ist das Recht eines jeden Journalisten und auch eines jeden Blogbetreibers. Frau Kersting sollte vielleicht mal unser Grundgesetz lesen. Leider sind so elementare Grundsätze wie die Meinungsfreiheit den meisten deutschen Juristen bis heute fremd geblieben.

Ihr Verhalten erfüllt die Straftatbestände der üblen Nachrede und Beleidigung.
Das behauptet Frau Kersting, doch in Wahrheit trifft es nicht zu. Wenn man diese Tatbestände aufmerksam liest, wird man sofort erkennen, dass sie in diesem konkreten Fall eben NICHT erfüllt sind. Frau Kersting kann zumindest nicht beweisen, dass sie erfüllt sind. Das muss sie aber, wenn sie so etwas behauptet. Aber sie denkt sich, mit der bloßen Behauptung, dass solche Tatbestände erfüllt seien, könnte sie jemanden „bange machen“.

Sie werden hiermit aufgefordert, umgehend sämtliche Passagen und Bilder zu entfernen, in denen unsere Mandantin genannt wird. Andernfalls wird Strafanzeige erstattet und Sie müssen mit einer Löschung Ihres Blogs rechnen.
Zunächst einmal ist festzuhalten, dass Rechtsanwälte nicht das Recht haben, einen Blogbetreiber zur Löschung von Passagen und Bildern aufzufordern, die ihnen oder ihren Mandanten – aus welchen Gründen auch immer – nicht passen. Darauf haben sie keinerlei Rechtsanspruch. Doch um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, drohen sie. Dabei ist genau eine solche Drohung nicht nur ein unzulässiger Eingriff in das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, sondern sogar Nötigung (§ 240 StGB). Im Falle einer Strafanzeige müsste zunächst einmal die Unwahrheit der Behauptungen bewiesen werden – und das ist hier nicht möglich (nach dem aktuellen Gerichtsurteil erst recht nicht!), weil sie wahr sind. Das heißt, ein Ermittlungsverfahren würde eingestellt werden.
Die Drohung mit einer Löschung des Blogs ist die größte Frechheit. Es wird niemals ein ganzer Blog gelöscht, bloß weil bestimmte Personen einen bestimmten Artikel (oder einzelne Passagen darin) in diesem Blog beanstanden. Das wäre so, als ob die gesamte Redaktion einer Zeitung geschlossen würde, nur weil einzelnen Personen ein bestimmter Artikel in der Zeitung nicht gefällt. Das sind Zensurmethoden, wie sie im Dritten Reich üblich waren.
Schlimmstenfalls könnte ein einzelner Artikel in einem Blog gelöscht werden, allerdings auch nur dann, wenn der Artikel strafbare Inhalte enthält – was aber bei diesem Artikel eindeutig nicht der Fall ist.

Sie tun genau das, was Sie anderen vollmundig vorwerfen.
Ach? Jetzt bin ich also der Lügner und Falschbeschuldiger? Mit diesem Satz werden die Tatsachen um 180 Grad verdreht. Frau Kersting sollte sich in Grund und Boden schämen.

Ihr Blog wurde per Google-Suche mit dem Namen unserer Mandantin gefunden. Was passiert wohl, wenn ein künftiger Arbeitgeber sucht?
Tja, der wird dann wohl hoffentlich wissen, was er tun (oder nicht tun) muss. Soll ich denn etwa noch Rücksicht auf eine Person nehmen, die mit ihren Lügen und Falschbeschuldigungen einem Kind furchtbaren Schaden zufügt, eine Familie durch die Hölle schickt und schließlich sogar ihre Vertreibung aus diesem Land zu verantworten hat?!? – Nein! Eine solche Person kann man gar nicht genug anprangern. Und ich wiederhole es: Dies besagte Mandantin ist nicht besser als Heidi Külzer und Petra Mollath.

Auch wenn ich den Namen der Mandantin inzwischen aus diesem Blog entfernt habe, hat Frau Kersting nicht gewonnen. Es ist ihr nicht gelungen, mich einzuschüchtern. Das wird spätestens nach diesem Artikel hier offensichtlich sein. Dass ich den Namen dennoch entfernt habe, hat einfach damit zu tun, dass es mir nicht um diese Person ging, sondern um das fürchterliche Verhalten der Behörden. Frau Kersting hat wahrscheinlich gedacht, der Betreiber dieses Blogs wäre nur irgendein Depp, der mit einer Droh-Mail dieser Art einzuschüchtern ist. Dass es sich bei diesem Blog-Betreiber aber auch um einen studierten Juristen handelt, der sich schon seit Jahren als Justizkritiker betätigt (also zur „Gegenseite“ übergelaufen ist!), damit hat Frau Kersting wohl nicht gerechnet. Sie ist mit ihrer Droh-Mail bei mir an die falsche Adresse geraten. Und die Antwort auf ihre Droh-Mail ist nun dieser Artikel hier.
 
Wie ich inzwischen von Antonya erfahren habe, hat Frau Kersting die gleiche Nummer auch mit „Jeet-TV“ abgezogen und wollte von denen sogar noch 500.- € Schmerzensgeld. Ganz nach dem Motto: „Frechheit siegt!“. Aber nach diesem Motto gehen viele Anwälte vor und praktizieren danach vor allem zwei Dinge: Abmahnen und Absahnen!

Selbstverständlich wird Frau Kersting dieser Artikel nicht gefallen. Das soll er auch nicht. Sie ist aber an diesem Artikel selber schuld. Und die Öffenlichkeit hat einen berechtigten Anspruch darauf, zu erfahren, was die sogenannten „Organe der Rechtspflege“ – Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte – für Leute sind und was sie tun. Außerdem hat bereits das Bundesverfassungsgericht erklärt:

Im Bereich der Berufsausübung muss sich jeder der Kritik stellen.

Das gilt auch für Rechtsanwälte. Es ist sehr schade, dass es die von Dr. Peter Niehenke eingerichtete Datenbank für Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte nicht mehr gibt. Darin hätte Frau Rechtsanwältin Kersting jetzt ganz sicher einen „Ehrenplatz“. Direkt neben Frau Richterin Ziemer.

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Wie gesagt habe ich diesen Artikel bereits am 29.01.2014 in diesen Blog gestellt. Was danach passiert ist, wie ich denunziert wurde und wie ich dann attackiert wurde, und was für gesundheitliche Folgen das hatte, und wie ich diesen Artikel deswegen dann erst einmal wieder entfernen musste, das beschreibe ich im nächsten, bald hier erscheinenden Artikel: 

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