Freitag, 4. April 2014

Die Frechheiten deutscher Juristen - Teil 2

oder: Statt über ihre Fehler nachzudenken,
vergrößern Juristen das Unrecht ins Unermessliche

Antonya muss weiterhin unterstützt werden!

Ich hatte ja hier schon an einigen Stellen erwähnt, dass es mir von Anfang bis Mitte Februar dieses Jahres nicht besonders gut ging. Nun möchte ich erklären, weshalb:

Am 29.01.2014 stellte ich in diesem Blog den Artikel „Die Frechheiten deutscher Juristen“ ein. In diesem Artikel ging es vor allem um eine Email, die mir die Rechtsanwältin Ulrike Kersting am 30.10.2013 geschickt hatte. Auslöser für diese Email war der Artikel „Staatlicher Kinderraub“ vom 13.09.2013, in welchem ich über den Fall Antonya Schandorff berichtete. Ich hatte in diesem Artikel noch den vollen Namen der Person erwähnt, welche die Familie Schandorff beim Jugendamt und beim Gericht falsch beschuldigt hatte und damit ursächlich für alles verantwortlich ist, was Antonya und ihre Eltern seitdem durchmachen mussten (eine Hölle!) und was sie am Ende sogar aus Deutschland vertrieben hat. Darüber hatte ich auch einige vor den Schandorffs erstellte Dokumente eingestellt. Diese falschbeschuldigende Person, die das alles ausgelöst hat, ist die Mandantin der Rechtsanwältin Kersting.

Nach der – mit Drohungen versehenen – Email der Rechtsanwältin Kersting vom 30.10.2013 habe ich dann den Namen der Mandantin aus dem Artikel „Staatlicher Kinderraub“ entfernt und die eingestellten Dokumente entsprechend bearbeitet. Allerdings tat ich dies ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, sondern nur deshalb, weil es mir erstens auf die Identität dieser Person nicht ankam, und zweitens, weil ich für mich jedes Risiko eventueller rechtlicher Schwierigkeiten vermeiden wollte. Ich kenne die deutsche Justiz schließlich und kann mir deshalb sehr genau vorstellen, was einem Justizkritiker, der unliebsame Wahrheiten schreibt, alles blühen kann – auch wenn er noch so sehr im Recht ist. Da wäre ich ja beleibe nicht der erste (siehe z.B. Brosa, Schreiber, Niehenke, Hoffmann, etc. pp.).


Um dies zu vermeiden, habe ich der reichlich unverschämten Forderung der Frau Kersting zähneknirschend entsprochen – was aber, wie ich jetzt weiß, ein Fehler war und nur als Eingeständnis eigener Schwäche gewertet wurde. Heute denke ich, dass man – auch als Klügerer – nicht immer nachgeben sollte, denn die anderen verstehen die Gründe für das Nachgeben falsch und werten es als Schwäche, nach dem Motto: „Wir müssen nur ein bißchen drohen, und schon knickt er ein!“. Ich habe den Namen der Mandantin aber nur entfernt, weil es mir nicht um sie ging, sondern um das Verhalten des Jugendamtes, des Gerichts und des marbeden „Kinderhauses“. Die sind nämlich das wahre Problem.

Weil ich aber trotzdem die unverschämte Drohung der Rechtsanwältin Kersting nicht ohne weiteres hinnehmen wollte, und weil ich nicht wollte, dass der Eindruck entsteht, man müsse mir nur ein bißchen drohen, und schon gehe ich in die Knie, habe ich am 29.01.2014 den Artikel „Die Frechheiten deutscher Juristen“ geschrieben. Darin habe ich die Email von Frau Kersting vom 30.10.2013 veröffentlicht, analysiert und entsprechend kommentiert. Um die Hintergründe dieser Email verständlich zu machen, habe ich zwangsläufig auch noch ein paar Sätze zu der Mandantin von Frau Kersting verlieren müssen. Ich habe allerdings nicht mehr ihren vollen Namen genannt (weil ich nicht wieder ein Risiko eingehen wollte), sondern nur noch ihre Initialien – so wie es an sich auch jeder Journalist tut. Außerdem habe ich noch erwähnt, in welchem Verhältnis sie zur Familie Schandorff steht, damit die Leserinnen und Leser die Zusammenhänge besser verstehen können.

Am 29.01.2014, abends um etwa 20.00 Uhr, erschien der Artikel „Die Frechheiten deutscher Juristen“ dann offiziell in meinem Blog. Sowohl Antonya auf ihrer Facebook-Seite als auch Bernd Schreiber auf Beamtendumm haben dann Links auf diesen Artikel gesetzt. Sie stimmten dem Artikel auch vollinhaltlich zu und fanden ihn sehr gut. Ein paar Tage ging es mit dem Artikel auch gut.

Am Sonntag, dem 02.02.2014, abends um 22.58 Uhr (!!!!), ging dann eine neue Email der Rechtsanwältin Kersting, mit der Absenderadresse ihrer Kanzlei, bei mir ein. Allein diese Zeit sollte sich mal ein normaler Mensch auf der Zunge zergehen lassen: Welcher Rechtsanwalt schreibt Sonntags am späten Abend an seine „Gegner“, bzw. an die „Gegner“ seiner Mandanten? Allein angesichts dieser unmöglichen Zeit sollte man sich gründlichst an den Kopf schlagen! „Normal“ ist das jedenfalls nicht.

Dieser Email waren drei Schreiben in PDF-Form angehängt. Genauer gesagt waren es zwei Schreiben und eine Unterlassungserklärung, die zu dem zweiten Schreiben gehörte.

Sehr überrascht und erstaunt war ich zunächst einmal darüber, mit welchem Namen ich in der Email und den angehängten Schreiben angeredet wurde, und welche Anschrift zu diesem Namen in den angehängten Schreiben angegeben war. Diese Schreiben sollten mir, so schrieb Frau Kersting in der Email, angeblich noch auf dem Postwege zugehen. Natürlich gingen sie mir auf dem Postwege – logischerweise – nicht zu. Ich überlegte mir sodann erst einmal, woher Frau Kersting denn diesen Namen und diese Anschrift haben könnte. Doch es war sofort klar: Diese Angaben kann sie nur von einer einzigen Person bekommen haben, nämlich von Frau Eva-Maria Z. alias „EMZ“, über die ich hier im Blog leider schon mehrmals berichten musste und die mir schon sehr viel Schaden zugefügt hat. EMZ hat offensichtlich meinen Artikel vom 29.01.2014 gelesen und meinte daraufhin, mich bei Frau Kersting und ihrer Kanzlei denunzieren zu müssen. EMZ wollte mir – wieder einmal – eins auswischen, weil sie mich nicht leiden kann. Darum hat sie sich per Email mit Frau Kersting und ihrer Kanzlei in Verbindung gesetzt („Schauen Sie doch mal, was bei caesar-bochum.blogspot.de über Sie geschrieben steht!“) und ihr den vermeintlichen Namen und die Anschrift des Blogbetreibers mitgeteilt – einzig und allein deshalb, weil sie wollte, das der Blogbetreiber (also ich) Ärger bekommt. Was man von solchen Denunzianten zu halten hat, muss ich hier wohl nicht schreiben. Dass es EMZ war, weiß ich inzwischen von ihr selbst, denn sie hat es zwei Wochen später in einer Email indirekt gestanden.

Das ist NICHT die Denunziantin Eva-Maria Z. (EMZ).
Sie ist ihr aber sehr ähnlich.

Doch zurück zur Email der Frau Kersting vom Sonntag, dem 02.02.2014, 22.58 Uhr und den drei angehängten Schreiben:

In dem ersten Schreiben vertrat Frau Kersting als Anwältin die „Interessen“ ihrer Mandantin. Sie behauptete, ich hätte erneut unwahre und rufschädigende Behauptungen über ihre Mandantin erhoben und monierte nicht nur das, was ich in meinem Blog über die besagte Mandantin geschrieben hatte, sondern auch das, was ich auf Antonyas Facebook-Seite geschrieben hatte. Ferner teilte sie mir mit, dass es bereits zu viel sei, wenn ich nur die Initialien der Mandantin nenne oder wenn ich sage, ich welchem Verhältnis sie zur Familie Schandorff steht, weil die Mandantin bereits dadurch zu leicht identifiziert werden könne. Außerdem rechnete Frau Kersting es mir zu, dass auf Antonyas Facebook-Seite der volle Name ihrer Mandantin auftauchte (den aber hat Antonya dort selbst hineingeschrieben, und dafür kann ich ja wohl nichts!), und dass Antonya auf ihrer Facebook-Seite einen Link auf meinen Blog-Bericht gesetzt hatte (wofür ich ebenfalls nichts kann!), so dass eine „konkrete Zuordnung“ – also eine Identifizierung – ihrer Mandantin ohne weiteres möglich sei.

Als „Beweis“ war in ihrem Schreiben ein Screenshot von der betreffenden Stelle auf Antonyas Facebook-Seite mit dem dortigen Link auf meinen Blog-Bericht. Es ist unglaublich, aber wahr: Ein Screenshot zur Beweissicherung! Ach du heilige Einfalt! Weiß Frau Kersting eigentlich, was man unter einem „Beweis“ versteht?

Frau Kersting drohte mir erneut mit einer Strafanzeige wegen übler Nachrede, wenn ich die Äußerungen über ihre Mandantin nicht innerhalb der von ihr gesetzten knappen Frist vollständig entferne. Sie verbot mir umfassend, über ihre Mandantin irgendetwas zu schreiben – und zwar weder auf meiner Webseite, noch auf Webseiten von anderen, noch in sozialen Netzwerken wie Facebook etc. … . Sie verbot mir sogar, die Initialien ihrer Mandantin zu nennen oder zu schreiben, in welchem Verhältnis sie zur Familie Schandorff steht. Die Wahrheit sollte also – zumindest was mich betrifft – komplett unterdrückt werden. Frau Kersting wollte mir durch Drohungen einen kompletten Maulkorb verpassen lassen.

Das funktioniert aber nicht. Denn erstens gebe ich nicht so leicht klein bei, egal was kommt, und zweitens muss man folgendes berücksichtigen: Selbst wenn ich schweigen würde, ist die Identität der Mandantin – also der Person, die die Familie Schandorff fälschlicherweise bei Gericht und Jugendamt beschuldigt hat – nicht geheim zu halten, beim besten Willen nicht. Es genügt eine einfache Google-Suche zum Fall Antonya Schandorff, um herauszubekommen, wer die Person ist, die die – falschen – Vorwürfe gegen die Familie Schandorff erhoben hat und damit für das Unglück dieser Familie verantwortlich ist. In zahlreichen Internetseiten und Presseberichten ([1], [2],) wird gesagt, wer sie ist; zumindest, in welchem Verhältnis sie zur Familie Schandorff steht. Was hat es also noch für einen Sinn, einen bestimmten, einzelnen Blogbetreiber durch Drohungen zur Unterdrückung dieser Tatsache zu zwingen? - Die Wahrheit kann dadurch doch auch nicht unterdrückt werden!

Ich frage mich: Werden alle anderen Webseitenbetreiber, Journalisten und Medienvertreter, die etwas über diesen Fall schreiben und dabei sagen, wer die Vorwürfe aufgebracht hat, ebenfalls alle von der Kanzlei Kersting & Tantzen abgemahnt und bedroht? – Das halte ich für schlichtweg unmöglich. Oder hat zum Beispiel Bernd Schreiber, der viel mehr und viel häufiger über den Fall Antonya schreibt und die beschuldigende Person auch mehrmals näher bezeichnet hat, schon Post von der Kanzlei Kersting & Tantzen erhalten? Falls nein, stellt sich die Frage: Warum ausgerechnet ICH ????? – Das ist ja dann reine Willkür und Schikane, weiter nichts!

Frau Kersting drohte mir also erneut mit einer Anzeige wegen übler Nachrede und behauptete, ich hätte unwahre und rufschädigende Behauptungen über ihre Mandantin aufgestellt (doch wer hier in Wirklichkeit unwahre und rufschädigende Behauptungen aufgestellt hat – mit schlimmsten Folgen! –, steht ja wohl außer Zweifel!). Frau Kersting schrieb mir ferner, dass ich den Wahrheitsbeweis für meine Äußerungen zu führen hätte. Nun, das ist bei „Äußerungsdelikten“ leider oft üblich. Da wird die Beweislast umgekehrt: Nicht andere müssen dann dem Äußernden die Unwahrheit seiner Äußerungen beweisen, sondern der Äußernde muss die Wahrheit seiner Äußerungen beweisen. Aber meint Frau Kersting denn, ich könnte diesen Wahrheitsbeweis nicht führen??? Da täuscht sie sich, denn ich kann ihn sehr wohl führen. Ich bin nämlich inzwischen im Besitz von Dokumenten, die mir die Familie Schandorff persönlich zugeschickt hat. Aus diesen Dokumenten geht eindeutig hervor, dass alles, was ich hier bisher über diese Mandantin eingestellt habe, wahr ist.

Das ist NICHT die Mandantin von Frau Kersting, sondern eine
andere Falschbeschuldigerin, die viel Unheil angerichtet hat.

Eine Liste mit weiteren Schandtaten dieser Mandantin findet sich übrigens hier. Außerdem wird die Familie Schandorff erforderlichenfalls noch eidesstattlich erklären, dass alles, was sie über diese Mandantin bisher gesagt oder geschrieben haben (und was ich lediglich wiedergegeben habe!), der Wahrheit entspricht. Ferner erklären die Schandorffs übereinstimmend und an Eides Statt, dass es in ihrer Familie niemals häusliche Gewalt, Mißhandlungen, Mißbrauch oder ähnliches gegeben hat, und dass die besagte Mandantin somit gelogen hat. Der Tatbestand der üblen Nachrede ist demnach bei mir nicht erfüllt. Bei der besagten Mandantin allerdings schon – und noch viel mehr.

In dem zweiten Schreiben, das der Email angehängt war, ging es um Frau Kersting selbst. Dieses Schreiben war aber nicht von ihr verfasst, sondern von dem Rechtsanwalt Relef Tantzen, mit dem Frau Kersting eine gemeinsame Kanzlei betreibt und der darüber hinaus ihr Ehemann ist (klick). Er schrieb so, als sei seine Frau seine Mandantin: „Wir vertreten die Interessen von Frau Ulrike Kersting …. etc.“. Der Anlass dieses Schreibens war, dass ich in meinen Artikel vom 29.01.2014 kurzzeitig ein Bild von Frau Kersting eingestellt hatte, damit die Leserinnen und Leser sehen können, um wen es sich handelt. Ich illustriere meine Blog-Berichte nämlich gerne (wie man sieht), um sie für die Leserschaft „anschaulicher“ zu machen. Dieses Bild habe ich dann aber nach ein paar Tagen wieder herausgenommen, und zwar dauerhaft. Es war auch, wie ich heute sagen muss, unnötig, es einzustellen. Denn jeder, der sich ein Bild von Frau Kersting (und von Herrn Tantzen) machen möchte, soll dafür schlicht und einfach auf ihre Webseite gehen und sie dort selbst begutachten. Wie Frau Kersting und Herr Tantzen dann aber wegen meines Einstellens dieses Bildes reagierten und noch dazu versuchten, Kapital daraus zu schlagen, war einfach ungeheuerlich.

Für die ganz Dummen muss ich es sagen:
Dies ist KEIN Bild der Rechtsanwältin Kersting.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass es um ein Bild von Frau Kersting ging. Ich kann verstehen, dass es ihr nicht gefallen hat und sie sich wohl darüber geärgert hat, dass ich ein Bild von ihr in meinen Blog-Artikel gestellt hatte. Doch diese „Angelegenheit“ hätte man ganz einfach, schnell, problemlos und auf menschlichem Wege aus der Welt schaffen können. Sie hätte mich einfach nur per Email höflich darum bitten können, das Bild herauszunehmen, und ich hätte es herausgenommen, das wäre überhaupt kein Problem gewesen. Doch zu solchen einfachen, schnellen, höflichen und menschlichen Kommunikationen sind Rechtsanwälte offensichtlich nicht (mehr) in der Lage. Sie fahren stattdessen gleich ganz schwere Geschütze auf und wollen dabei auch noch persönlichen Profit machen:

In ihrem Bedürfnis, mich für das Einstellen des Bildes zu bestrafen, vergaß Frau Kersting offenbar, dass sie ein „Organ der Rechtspflege“ ist und daher in besonderem Maße gehalten ist, sich korrekt zu verhalten und die Regeln der Lauterkeit auch in solchen Angelegenheiten nicht zu verletzen. Doch sie verletzte diese Regeln: Denn obwohl sie selbst Rechtsanwältin ist (und damit sehr wohl in der Lage ist, selbst ein entsprechendes Schreiben zu formulieren), beauftragte sie ihren Ehemann und Kanzleikollegen damit, mich wegen des Bildes abzumahnen. Das geschah in dem Bewusstsein, dass sie selbst keine Gebühren in Rechnung stellen dürfte, wenn sie als Anwältin in eigener Sache abmahnen würde. Ganz offensichtlich beauftragte sie also nur deshalb ihren Ehemann und Kollegen mit dieser Angelegenheit, um Kosten zu erzeugen, weil er als Anwalt nämlich für die Abmahnung ein Honorar in Rechnung stellen darf – was er auch tat!

Die Masche, dass Rechtsanwälte in eigenen Angelegenheiten nicht selbst tätig werden, sondern Kollegen damit beauftragen, nur um Kosten zu erzeugen, war mir aber bereits bekannt. Ich habe schon oft darüber lesen müssen.

Herr Tantzen drohte in seinem Schreiben unverhohlen mit zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schritten. Außerdem verlangte er, ich solle eine strafbewehrte Unterlassungserklärung (diese war das dritte angehängte Schreiben) unterzeichnen und, wie gesagt, die Kosten seiner „Inanspruchnahme“ (374.- €) bezahlen. Ich möchte dieses Vorgehen hier lieber nicht in Worte fassen, sondern überlasse es den verehrten Leserinnen und Lesern, sich selbst eine Meinung über das zu bilden, was Frau Kersting und Herr Tantzen hier getan haben.


Dass ich weder die Unterlassungserklärung unterschrieb, noch die geforderten Kosten bezahlte, versteht sich. Zu diesem Zeitpunkt war das Bild ja auch schon längst entfernt und somit der „Tatbestand“ beseitigt. Bei solchen Schikanen muss man ganz einfach standhaft bleiben. Selbstverständlich antwortete ich auch nicht.

Nichtsdestotrotz hatte diese E-Mail samt Anhängen aber erhebliche Folgen für mich. Meine unwillkürliche Aufregung über diese Unverfrorenheit, die sich Frau Kersting und Herr Tantzen hier geleistet haben, machte mir gesundheitlich und psychisch schwer zu schaffen. Ich bekam in der Nacht vom 02. auf den 03. Februar 2014 infolge der Aufregung massives Herzrasen und konnte kaum schlafen. Da das Herzrasen nicht aufhörte und noch dazu sehr unregelmäßig war, musste ich gleich am Morgen des 03.02.2014 zu meinem Arzt. Dieser konnte aber zum Glück keine ernsthaftere Herzrythmusstörung feststellen. Er verschrieb mir Medikamente, schrieb mich für die nächsten zwei Wochen krank und meinte, dass nur die aktuelle Aufregung dieses Herzrasen hervorgerufen hätte. Er riet mir zu strengster Schonung und Vermeidung jeglicher Aufregung. Um eine Einweisung ins Krankenhaus kam ich gerade noch herum, doch lag ich die nächsten zwei Wochen flach und konnte kaum noch was tun.

Angesichts dieser erheblichen, bereits eingetretenen gesundheitlichen Beeinträchtigung hielt ich es für besser, alles zu vermeiden und auszuschalten, was das Risiko in sich bergen könnte, dass es noch schlimmer werden könnte. Aus diesem Grund nahm ich – rein vorsichtshalber – den Artikel „Die Frechheiten deutscher Juristen“ vom 29.01.2014 vollständig aus dem Blog heraus. Man weiß ja nie, wozu diese Anwälte sonst noch fähig gewesen wären, und was für psychische und gesundheitliche Folgen das noch für mich gehabt hätte.

Doch inzwischen habe ich mich gesundheitlich wieder sehr gut erholt und bin zu der Überzeugung gelangt, dass es ein Fehler war, den Artikel ganz herauszunehmen. Ich hätte ihn – wenn überhaupt – nur geringfügig ändern können, das hätte genügt, aber auch dies ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Ich war eben nur nicht vorbereitet auf die Heftigkeit der Reaktion.
Doch diesmal bin ich vorbereitet. Es ist ja wohl davon auszugehen, dass dieser wahrheitsgemäße Bericht hier wieder ähnliche Reaktionen hervorrufen wird. Diesmal aber bin ich nicht zu schocken, und erst recht nicht einzuschüchtern. Diesmal werde ich kämpfen. Diesmal und für alle Zukunft lasse ich mich nicht mehr kleinkriegen, egal von wem und egal was kommt. Jetzt schlage ich gegen dieses Unrecht zurück.
Es ist ja wirklich schon ein riesiger Skandal, eine ungeheure Unverfrorenheit, was hier läuft: Durch eine falsche Beschuldigung laufen die Behörden und Gerichte Amok, entführen ein Kind und sperren es für acht Monate unter unmenschlichen Bedingungen in ein „Heim“. Die ganze Familie wird durch die Hölle geschickt. Doch die Gerichte sehen ihren Fehler nicht ein und machen alles noch viel schlimmer. Sie entziehen den Eltern das komplette Sorgenrecht und sorgen damit schließlich dafür, dass die Familie aus diesem Land flüchten muss. Das alles ist schon furchtbar genug. Doch wenn dann Menschen, die über dieses Unrecht schreiben, von irgendwelchen Anwälten bedroht werden, um sie mundtot zu machen und die Wahrheit zu unterdrücken, so ist dies mit Sicherheit der Gipfel der Unverfrorenheiten. Es ist nicht nur grundrechtswidrig, sondern auch strafbar.


Ankündigung von Gegenmaßnahmen:

Ich bin nicht länger bereit, Unverschämtheiten dieser Art hinzunehmen. Ich bin nicht länger bereit, mich von irgendjemandem unter Druck setzen zu lassen oder mich durch Drohungen davon abhalten zu lassen, die Wahrheit zu sagen. Deswegen werde ich sofort Gegenmaßnahmen ergreifen. Das heißt: Ich werde ab sofort gegen alle, die mir Ärger machen wollen, vorgehen:

  • Sollte mir noch einmal irgendjemand (egal wer!) mit irgendetwas drohen (egal womit!), damit ich hier aus diesem Blog etwas entferne oder ändere, dann werde ich gegen diese Person unverzüglich eine Strafanzeige wegen Nötigung (§ 240 StGB) erstatten.
  • Sollte mich tatsächlich jemand anzeigen (weswegen auch immer!), werde ich sofort mit einer Gegenanzeige wegen falscher Verdächtigung (§ 164 StGB) antworten.  
  • Jede Person, die behauptet, ich würde hier in diesem Blog etwas Unwahres schreiben, LÜGT und muss damit rechnen, selbst wegen übler Nachrede und Beleidigung angezeigt zu werden – und zwar von mir.
  • Außerdem werde ich alles, was andere gegen mich unternehmen sollten, sofort veröffentlichen. Insbesondere werde ich Schriftsätze und Emails, die ich bekomme, unverzüglich hier veröffentlichen.

Ich habe von diesem Unrecht endgültig die Schnauze voll.

Jetzt wird gekämpft!

Caesar

*****

Ach ja, ein paar Worte noch zu der Denunziantin EMZ: Ich muss ja wohl davon ausgehen, dass EMZ auch diesen Artikel hier unverzüglich der Kanzlei Kersting & Tantzen melden wird. Doch diesmal bin ich auf alles vorbereitet. Ich bin gewappnet und werde unverzüglich Gegenmaßnahmen einleiten. Solche Denunzianten sind pures Gift in jeder menschlichen Gesellschaft. Leute, die andere anschwärzen, nur damit diese dann Ärger bekommen, hat es auch in der Ex-DDR massenweise gegeben, aber noch mehr im Dritten Reich. Solche Leute brauchen wir nach allen historischen Erfahrungen nun wirklich nicht mehr in Deutschland.

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Kommentare:

Caesar hat gesagt…

Es gibt jetzt im Fall Antonya einen ganz wichtigen Sieg. Das OLG hat eine Entscheidung zu ihren Gunsten getroffen und sämtliche familiengerichtlichen Maßnahmen aufgehoben. Zitat:

"Auf die Beschwerde der Kindeseltern wird der Beschluss des Amtsgerichts - Familiengerichts - Osterholz-Scharmbeck vom 16. September 2013 geändert und von der Anordnung familiengerichtlicher Maßnahmen abgesehen."

Das ist erst mal ein Grund zur Freude. Vor allem weil nach allen Erfahrungen mit der Justiz keiner mit diesem plötzlichen Einlenken gerechnet hat. Aber ich denke, da hat wohl vor allem die Öffentlichkeitsarbeit gewirkt und alle, die sich für Antonya eingesetzt haben. Denen allen sei hiermit gedankt.

Wie die Dinge sich nun für die Familie Schandorff weiterentwickeln werden, müssen wir abwarten. Es ist aber zu hoffen, dass sich bald wirklich alles zu einem doch noch guten Ende fügen wird.

Eugen Nowak hat gesagt…

Hier:
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