Mittwoch, 16. April 2014

Ein ganz toller Sieg für Antonya

Grün ist die Farbe der Hoffnung, passend auch zum Frühling und zur Osterzeit. Und Hoffnung gibt es jetzt auch endlich im Fall Antonya Schandorff. Es gibt Hoffnung, dass für die Familie Schandorff vielleicht doch noch alles zu einem guten Ende kommen kann.

Klicken Sie hier, um das Bild groß zu sehen.

Vor einer Woche hat nämlich das Oberlandesgericht (OLG) Celle entschieden, dass sämtliche Maßnahmen, die das Amtsgericht Osterholz-Scharmbeck gegen die Familie Schandorff verhängt hat, aufgehoben werden. Konkret heißt es:

Auf die Beschwerde der Kindeseltern wird der Beschluss des Amtsgerichts – Familiengerichts – Osterholz-Scharmbeck vom 16. September 2013 geändert und von der Anordnung familiengerichtlicher Maßnahmen abgesehen.

Da dies aber zu unklar und allgemein formuliert ist, hat der Anwalt der Familie Schandorff noch einmal nachgefragt, was genau gemeint ist, und ob insbesondere die Eltern Axel und Dorthe Schandorff das Sorgerecht für ihre Tochter zurückerhalten. Aber genau das ist damit gemeint. Die „Maßnahme“, also der Entzug des Sorgerechts, ist für nichtig erklärt worden, und somit haben Axel und Dorthe Schandorff nun das Sorgerecht für Antonya zurück.

Mehr dazu hier: [1], [2].

Das ist ein großartiger und ganz wichtiger Sieg. Nach allem, was bisher in diesem Fall geschehen ist, und was sich insbesondere die Gerichte geleistet haben, hat keiner mehr damit gerechnet, dass hier ein Gericht plötzlich einlenkt und das geschehene Unrecht korrigiert. Normalerweise tut die Justiz nämlich alles nur Mögliche, um Fehler zu vertuschen und Unrecht als Recht hinzustellen und vergrößert das Übel dadurch noch immer weiter. Dass an den Vorwürfen gegen die Familie Schandorff nichts dran ist, war von Anfang an klar. Dennoch haben das Jugendamt und die Gerichte ihren Fehler bisher nicht eingesehen, geschweige denn zu korrigieren versucht. Dass das OLG Celle nun aber doch noch eingelenkt und das Richtige getan hat, hat wohl auch mit der Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Der Fall Antonya Schandorff ist durch die Medien gegangen und auch zahlreiche Internetseiten haben darüber berichtet. Jeder konnte selbst sehen, was für ein Unrecht hier geschehen ist. Die Justiz fürchtet um ihr „Ansehen“, welches ohnehin schon ramponiert genug ist (woran sie selbst Schuld ist!). Das ist vermutlich der Hintergrund für die jetztige positive Entscheidung.

Die Familie Schandorff hat nun gewonnen. Sie werden aber noch nicht sofort nach Deutschland zurückkehren, sondern aus Sicherheitsgründen erst nach eine Weile abwarten. Denn der Justiz ist nicht zu trauen und es besteht die Gefahr, dass diese positive Entscheidung noch abgeändert werden kann. Außerdem gibt es erst noch vieles zu organisieren: Die Familie braucht eine neue Wohnung, der Vater braucht eine neue Arbeit, und Antonya braucht einen neuen Schulplatz (durch ihr Exil in Polen und der dadurch bedingten längeren Schulversäumnis wird sie vermutlich das Schuljahr wiederholen müssen …). Nach Worpswede wird die Familie aber auf keinen Fall mehr zurückkehren, nie wieder, nach allem, was sie dort durchmachen mussten. Naja, aber Deutschland ist groß.

Schweigen werden die Schandorffs jetzt allerdings nicht. Nach allem, was ihnen angetan wurde, stehen ihnen Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche in mindestens sechsstelliger Höhe zu. Und sie werden mit ihrer Geschichte sicherlich weiter an die Öffentlichkeit gehen, damit es nicht in Vergessenheit gerät, was geschehen ist. Denn sie sind und bleiben das Opfer staatlicher Willkür, und sie sind kein Einzelfall, sondern nur einer von vielen Fällen von unberechtigtem Kindesentzug.

Für Antonya und ihre Eltern steht mit dieser Entscheidung aber nun das Osterfest 2014 unter einem besseren Stern als Ostern (und Weihnachten!) 2013. Ich gratuliere ihnen zu diesem wichtigen Sieg. Und ich danke allen, die durch ihre Berichterstattungen und sonstige Hilfen dazu beigetragen haben. Da sieht man mal wieder, wie wichtig doch die Öffentlichkeitsarbeit ist. Und es ist ein Grund mehr, damit weiter zu machen.

In diesem Sinne:


Ein schönes, friedliches und gesegnetes
Osterfest !!!

*****

Kommentare:

Bruno2014 hat gesagt…

In einem Loser-Forum wurde und wird weiter getrollt.

***...glaube ich nicht, dass es ein lupenreiner Sieg war, sondern dass es Auflagen gibt. Vielleicht die, mit dem Jugendamt zusammen zu arbeiten? Und dann wären wir wieder dort, wo wir waren, ***

Ist das das übliche Geschwätz dieser schlechten Verlierer, oder gibt es tatsächlich Auflagen???

Da ich keine eigene Internetseite habe, habe ich mich mit
AntonyaRetten.wordpress.com angemeldet. Hoffe dies ist kein Problem.

Caesar hat gesagt…

Nein, das ist sicher kein Problem, Bruno. ;)

Also, von irgendwelchen Auflagen ist mir nichts bekannt. Ich stehe mit Antonya direkt in Verbindung. Wenn es Auflagen gäbe, hätte sie mir sicher davon erzählt. Es gibt aber offensichtlich keine. Insofern ist das tatsächlich nur das Geschwätz der schlechten Verlierer in diesem Misthaufen-Forum.

Die Leute sind nun mal so.

Beamtendumm hat gesagt…

@Bruno, @Caesar, mir liegt der Beschluss vor. Ich kann also mit Gewissheit sagen, dass es keinerlei Auflagen in dem Beschluss gibt.

Wenn das Misthaufenforum hier was anderes fabuliert, dann ist das doch nichts neues mehr.

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