Mittwoch, 11. Juni 2014

Haus Kemnade am 06.06.2014


Dies war der Freitag vor Pfingsten. In den letzten Tagen war es warm und sonnig, der Sommer schien schon begonnen zu haben. Dementsprechend war ich auch gekleidet, als ich am Abend von zu Hause aus losging (kurzes Freizeithemd und weiße Hose). Ich ging zur Bushaltestelle an der Königsallee und fuhr von dort aus um 19.56 Uhr mit dem Bus CE31 bis zum Haus Kemnade, wo ich um ca. 20.10 Uhr eintraf. Da ich noch etwas Zeit hatte (angemeldet war ich für 20.30 Uhr), spazierte ich noch ein wenig um die Burg herum.

Irgendwann ging ich dann gemütlich ins Burggelände. Zuerst schaute ich in die Partyscheune, wo an diesem Abend eine deutsch-türkische Hochzeit stattfand, dann ging ich in den romantischen Innenhof. Weil es so ein schöner warmer Abend war, setzte ich mich diesmal nicht an meinen üblichen Stammplatz im Restaurant. Im Restaurant saß bei diesem Wetter sowieso keiner; alle Gäste saßen auf dem Hof. Deshalb nahm ich auch an einem schönen kleinen Tisch auf dem Innenhof unter den alten Kastanien Platz, das war bei diesem Wetter viel angebrachter. An dem größeren Tisch hinter mir saßen Birgit Bruns mit ihren Schwiegereltern und mehreren anderen Leuten. Heinz kam später auch noch dazu.

Dann traf ich die Menüauswahl. Bedient wurde ich von Hendrik und Nicole. Auf der aktuellen Speisekarte gab es wieder ein paar ganz besondere Leckereien, einige wirklich gute Ideen (z.B. das Hummerwürstchen), die ich dann auch in mein Menü mit einbezog.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Prosecco mit Pfirsich.

Ein Amuse Bouche gab es diesmal nicht. Warum nicht?

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Herzog Life)
sowie ein Körbchen mit leicht geröstetem Baguettebrot.

1. Gang – Vorspeise:
„Kemnader Dreierlei“
Auberginenröllchen mit Avocadocréme gefüllt,
hausgemachtes Hummerbratwürstchen
und Rindercarpaccio mit Rucola und Parmesanhobel

2. Gang – Suppe:
Crémesuppe vom Bärlauch
mit Croûtons

3. Gang – Fisch:
Doradenfilets mit mediterraner Kruste,
Salsa von getrockeneten Tomaten, dazu Röstis und Maispürée

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
Oberrotweiler Weißburgunder, 2013,
ein fruchtiger Weißwein aus dem Badener Kaiserstuhl

4. Gang – Hauptgericht:
„Variation vom heimischen Wild“
Ragout, Maultaschen und Braten vom Wild
mit hausgemachten Spätzle und frischen Pfifferlingen

Wein beim Hauptgericht:
Carson´s, Cabernet Sauvignon Shiraz, 2013,
ein kräftiger geschmackvoller australischer Rotwein

5. Gang – Dessert:
„Rhabarber-Trilogie“
Rhabarber in Morellokirschen gegart,
Rhabarberkompott mit Vanillesauce
und Rhabarber-Passionsfrucht-Eis

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Remy Martin“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ. Es wurde also mal wieder ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Inzwischen war es dunkel geworden. Nach dem Menü setzte ich mich noch an den Tisch zu Heinz, Birgit und ihrer Nichte und unterhielt mich noch ein wenig mit ihnen, zum Beispiel über das Hoffest und den bald stattfindenden Kulinarischen Altstadtmarkt in Hattingen.

Als es schließlich für mich Zeit wurde, verabschiedete ich mich. Um 23.50 Uhr fuhr ich mit dem letzten Bus wieder zurück bis zur Königsallee-Markstraße und ging den Rest zu Fuß. Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein. Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an.

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