Donnerstag, 30. Oktober 2014

Mein 42. Geburtstag

Nun bin ich also schon wieder ein Jahr älter geworden. Es ist kaum zu glauben, aber wahr. Am 25. Oktober 2014 feierte ich meinen 42. Geburtstag.


Morgens feierte ich mit Familie und Verwandten, was wieder sehr schön war, und gegen Mittag fuhr ich wieder nach Bochum zurück. Am Abend wollte ich dann im Haus Kemnade feiern, wie in den letzten Jahren auch, doch diesmal nicht allein. Diesmal hatte ich Gäste.


Am Abend dann fuhr ich mit dem Bus bis zum Haus Kemnade, wo ich um 19.30 Uhr eintraf. Das Restaurant war gut besucht, wie es an einem Samstag Abend üblich ist. Als ich ankam, wurde mir von Heinz und Birgit Bruns samt ihrem Team erst einmal gratuliert und ich bekam eine Flasche Wein geschenkt. Dann nahm ich an dem von mir bestellten Tisch Platz. Es war diesmal nicht mein üblicher Stammplatz, sondern der Tisch gegenüber, der um einiges größer war, denn ich war ja diesmal nicht allein. Meine Gäste waren aber noch nicht anwesend. Ich bekam dann eine kurze Mitteilung über mein Handy, dass sie im Stau standen und etwa 15 Minuten später eintreffen würden. So also wartete ich. Weil ich wusste, dass die Einfahrt zur Burg Kemnade in der Dunkelheit leicht zu übersehen ist und weil ich nicht wollte, dass sie daran vorbeifahren und ewig suchen, ging ich schließlich vor die Burg und wartete vor der Einfahrt an der Straße. Ein paar Minuten später kamen sie auch angefahren, sahen mich und so konnte ich sie in das Burggelände hineinlotsen, wo sie auch parkten. Dann begrüßten wir uns erst einmal und sie gratulierten mir sehr herzlich.

Ach ja, wer waren meine Gäste denn überhaupt? Es waren:
Antonya Schandorff und ihre Eltern Axel und Dorthe.
Ich hatte sie aus Anlass meines Geburtstages ins Haus Kemnade eingeladen
und sie haben sich darüber sehr gefreut und sind gekommen,
trotz des langen Fahrweges von ihrem derzeitigen Wohnort.

Diese Familie hat viel Schlimmes durchgemacht, aber letztlich gewonnen.
Ich gehörte von Anfang an zu ihrem Unterstützerkreis
und inzwischen sind wir auch wirklich gute Freunde geworden.

Dann gingen wir gemeinsam ins Restaurant und nahmen an unserem Tisch Platz. Zuerst gab es einen Sektempfang zur Begrüßung. Dann wählten wir die Speisen aus. Bedient wurden wir hauptsächlich von Herrn Weiß. Nachdem wir gewählt hatten, wurden mir erst einmal die Geschenke überreicht, die sich in einer mitgebrachten Tasche befanden. Ich packte sie eines nach dem anderen aus und freute mich sehr. Was für Geschenke das waren, sehen wir gleich auf dem Bild unten. Wie gesagt, ich freute mich sehr darüber und wir unterhielten uns prächtig.

Kurze Zeit später kamen auch schon die Speisen. Ich hatte als Vorpeise das Carpaccio vom Wildschinken und als Hauptgericht den Hirschbraten mit Rahm-Steinpilzen, Wirsingbällchen und Kürbisspätzle. Antonya und Axel hatten das Kemnader Schnitzel vom Landschwein auf Pfeffersauce mit Steakfries und gemischtem Salatteller, und Dorthe hatte das mit Manchego gefüllte Schweinefilet im Parmaschinkenmantel auf Balsamicorahm mit Tagliatelle und Kirschtomaten. Das war alles köstlich und hat allen sehr gut geschmeckt. Zum Dessert hatte Antonya dann den Schokoladen-Lavakuchen, Axel das Kürbis-Krokant-Parfait und Dorthe und ich die Créme Brulèe mit Bourbon-Vanilleeis.

Nach dem Essen unterhielten wir uns noch sehr angeregt über die verschiedensten Dinge. Ich werde die Schandorffs auch auf ihrem weiteren Weg begleiten und ihnen beratend und unterstützend zur Seite stehen, soweit es im Rahmen meiner Möglichkeiten steht. Die Schandorffs haben zwar am Ende gewonnen, doch soll keiner denken, dass nun alles vorbei ist. Nach allem, was diese Familie durchmachen musste, besonders Antonya, steht dieser Familie Schadensersatz und Schmerzensgeld in mindestens sechsstelliger Höhe zu. Die entsprechenden Klagen gegen die Verursacher des ganzen Dramas stehen noch an. Dies ist der nächste Schritt. Auch sollte das Thema „Kinderklau durch Jugendämter und Justiz“ weiterhin im Bewusstsein der Öffentlichkeit wach gehalten werden. Nur so können effektive Änderungen herbeigeführt werden. Denn was mit Antonya geschehen ist, ist leider kein Einzelfall; es sind viele Kinder und viele Familien in diesem Land betroffen. Dieser Fall aber zeigt die Willkür und Kaltschnäuzigkeit der staatlichen Behörden überdeutlich. Das, was Antonya und ihre Eltern durchgemacht haben, soll nicht umsonst gewesen sein, und zumindest ich werde weiterhin dafür sorgen, dass es auch nicht umsonst war.



Es wurde jedenfalls ein sehr schöner Abend, und es hat den Schandorffs im Haus Kemnade wunderbar gefallen. Später führte uns Herr Weiß noch durch die anderen Räumlichkeiten der Burg und zeigte den Schandorffs alles (z.B. Turmzimmer, Kaminzimmer und natürlich den Rittersaal). Als wir uns später im Restaurant verabschiedet hatten, zeigte ich ihnen noch die Partyscheune. Es gefiel ihnen alles sehr gut. Als ich die Schandorffs dann zu ihrem Auto brachte, bekam ich dort noch ein Geschenk, welches sie nicht mit ins Restaurant nehmen wollten, nämlich eine selbstgebackene Schokoladen-Möhren-Torte (denn ich nenne Antonya gern „meine Möhre“, und sie nennt mich „mein Hase“).

Da ich nun eine Menge Geschenke hatte, die ich gar nicht alle tragen konnte, brachten mich die Schandorffs netterweise noch nach Hause, und Dorthe und Antonya halfen mir noch beim Reintragen. Dann verabschiedeten wir uns und sie traten die Rückfahrt an.


Alles in allem war dies ein wunderbarer Abend mit sehr lieben, guten Freunden. Auf Facebook schrieb ich noch in derselben Nacht folgenden Text:


Ich hatte heute zu meinem Geburtstag ein tolles Abendessen
im Haus Kemnade mit sehr lieben Freunden …
… und es war wunderbar …
… ehrlich, ich bin glücklich – das sind wahre Freunde !!!
Alles, was auf dem Tisch steht (bis auf die Weinflasche) sind Geschenke
von diesen Freunden, auch die Kerzen und Kerzenleuchter.
Ich danke Euch für die Geschenke für und einen echt tollen Abend. Ich verspreche Euch, auch weiterhin Euch zu unterstützen, so weit es in meinen Kräften steht.
Ich bin glücklich, Freunde wie Euch zu haben ….
Euer Caesar

Und das war und ist ehrlich gemeint!

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