Sonntag, 22. Februar 2015

Isola Bella am 20.02.2015


Dies war mein erstes Essengehen im Jahr 2015. Ich trug meinen dunklen Anzug, darunter ein weißes Hemd und eine bunte Krawatte, darüber den schwarzen Übergangsmantel. Als ich losging, regnete es leicht, aber es war nur etwas Nieselregen. Weil das Lottental noch immer gesperrt war (und leider noch bis voraussichtlich Ende Mai so bleibt!), musste ich mit dem Bus wieder einen Umweg fahren. Zuerst fuhr ich um 18.52 Uhr von der Markstraße aus mit der Linie 346 bis zum Uni-Center. Dort stieg ich dann in die Linie 375, die um 19.05 Uhr losfuhr. Um etwa 19.25 Uhr kam ich in Witten am Ossietzkyplatz an. Dort stieg ich aus und ging den Rest zu Fuß, bis zum Rathaus und zum Isola Bella, wo ich kurz darauf ankam.

Das Restaurant war gut besucht, wie üblich an einem Freitag Abend. Ich hatte meinen üblichen Stammplatz. Anwesende Personen von der Belegschaft waren Frau Ender, Rosario und Janine. Alle waren freundlich und zuvorkommend wie immer. Es gab an diesem Abend auch etwas Besonderes zu feiern, nämlich:

Mein 20-jähriges „Jubiläum“ im Isola Bella.

Ja, es stimmt: Seit 20 Jahren bin ich nun schon Gast im Isola Bella. Es ist kaum zu glauben, dass schon so viel Zeit vergangen ist! Im Februar 1995 war ich zum ersten Mal in diesem Restaurant. Damals war ich erst 22, hatte gerade meinen unsäglichen Zivildienst hinter mich gebracht und war noch nicht einmal mit meinem Jura-Studium angefangen, hatte auch noch keine Zusage darüber (die kam erst kurz danach). Ich wohnte damals noch in Witten und war noch wesentlich schlanker als heute. In dieser Zeit hatte ich einmal Lust auf gutes italienisches Essen, und da erinnerte ich mich daran, dass es neben dem Wittener Rathaus ein italienisches Restaurant gibt (das wusste ich, weil ich während meiner Schulzeit jeden Tag mit dem Bus daran vorbei gefahren war). Also ging ich an einem Samstag im Februar 1995 erstmalig hin, nahm ein mehrgängiges italienisches Menü ein, trank Barolo dazu und es gefiel mir alles sehr gut. Und weil es mir so gut gefallen hatte, kam ich seitdem in regelmäßigen Abständen immer wieder und wurde schließlich Stammgast. Und das soll und wird mit Sicherheit auch so bleiben. Von allen Restaurants, die ich regelmäßig besuche, ist das Isola Bella dasjenige, in dem ich am längsten Stammgast bin.

20 Jahre, in denen sehr vieles passiert ist, und in denen sich vieles verändert hat. Natürlich denkt man an so einem Abend an alle diese Dinge zurück. Auch an diesem Abend stellte ich mir wieder ein köstliches italienisches Menü zusammen, das ich sehr genoss.

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Und hier ist das Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Prosecco.

Als Amuse Bouche sowie begleitend zum Menü gab es ein Körbchen
mit kleinen, gebackenen Brötchen und hausgemachter Kräuterbutter.

Begleitend zum Menü ein Mineralwasser.

1. Gang – Vorspeise:
Antipasto „Isola Bella“
Kalte Vorspeise – eine besondere Spezialität des Hauses

2. Gang – Suppe:
„Zuppa di Pesce“
Italienische Fischsuppe

3. Gang – Fisch:
„Gamberoni al Pepe Verde“
Riesengarnelen mit grüner Pfeffersauce und Reistimbale

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
„Pinot Grigio“, ein italienischer Weißwein
(drei Karaffen zu je 0,25 l – bei jedem Gang eine)

4. Gang – Hauptgericht:
„Saltimbocca alla Romana“
Kalbsschnitzel mit Parmaschinken und Salbei in Weißweinsauce,
dazu Kartoffelgratin und gemischtes frisches Marktgemüse

Wein beim Hauptgericht:
„Montepulciano D´Abruzzo“, ein italienischer Rotwein
(eine Karaffe zu 0,5 l)

5. Gang – Dessert:
„Tiramisu“
Italienische Dessertspezialität

Danach noch einen Espresso und einen sehr guten Grappa.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine. Es wurde also wieder ein wunderbarer italienischer Abend mit allem, was dazu gehört. Zwischendurch kam es immer mal wieder kurz zu Gesprächen mit Rosario oder Frau Ender, und nach dem Menü bekam ich noch ein „Jubiläumsgeschenk“, nämlich eine Flasche edlen Prosecco. Dann machte ich mit Frau Ender und Rosario noch dieses Foto:

Das nennt man „kulinarische Freundschaft“!

In diesem Sinne: Auf die nächsten 20 Jahre !!!

Danach verabschiedete ich mich. Ich ging zum Ossietzkyplatz und fuhr von dort aus mit dem Bus 375 wieder zurück nach Bochum bis zum Uni-Center. Von dort aus nahm ich die Bahn und fuhr damit bis zur Markstraße (nur eine Station), und ging von dort aus zu Fuß weiter nach Hause, wo ich um etwa 23.35 Uhr eintraf.

Dann sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch einen guten Film an.

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