Montag, 30. November 2015

Ein ganz besonderes Wiedersehen

Am 26. November 2015 war ich in Köln, zur Teilnahme an der Aufzeichnung der Show „Jungen gegen Mädchen“. Eine besondere Freundin aus Österreich war als Kandidatin in der Show dabei, und dies war der Anlass für unser persönliches Wiedersehen, welches im Anschluss an die Show stattfand:

Klicken Sie hier, um das Bild groß zu sehen.

Die Show wird voraussichtlich Anfang 2016 auf RTL ausgestrahlt. Es lohnt sich!


Danach ging es noch ein bißchen durch das nächtliche, auf die vorweihnachtliche Zeit eingestimmte Köln.


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Donnerstag, 19. November 2015

Haus Oekey am 13.11.2015


Wie ich hier bereits geschrieben habe, wird es das Hotel und Restaurant „Oekey“, eines meiner Lieblings-Restaurants, nur noch bis zum Ende dieses Jahres geben. Danach wird es geschlossen. Zum Abschied wird noch eine Riesen-Silvesterparty stattfinden, und ich habe mich entschlossen, daran auch teilzunehmen. Doch zunächst stand noch das berühmte Gänsemenü in der Mitte des Novembers an, welches wie in den letzten Jahren immer im „Oekey“ stattfand. Das durfte natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen. Dieses kulinarische Ereignis fand nun am Freitag, dem 13. November 2015, statt. Und es war ein besonderes Ereignis: 

Es war nämlich mein letztes reguläres Essengehen im „Haus Oekey“.

An diesem Abend war es herbstlich kalt, aber trocken und klar. Ich ging um etwa 20.15 Uhr von zu Hause aus los und kam um 20.30 Uhr im „Haus Oekey“ an. Dort war an diesem Abend aber gar nicht viel los. Im Restaurant war ich der einzige Gast! Das war schon etwas außergewöhnlich, aber es hat mich nicht weiter gestört. So konnte ich mein letztes Essengehen in diesem Restaurant in aller Ruhe genießen (dafür wird Silvester um so mehr die Party abgehen, mit ca. 200 Gästen!). Anwesende Personen von der Belegschaft waren: Herr Wicherek, der sich zwischendurch zu mir setzte, sowie Herr Rehbein und Herr Dahlmann, welche mich bedienten. Das Menü dieses Abends stellte ich mir natürlich rund um die berühmte Dithmarsche Gans zusammen.

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Mein Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Aperol SpriZz.

Als Amuse Bouche:
Hausgemachtes Gänseschmalz mit Zwiebelbrot

Begleitend zum Menü eine kleine Flasche Mineralwasser (0,5 l).

1. Gang – 1. Vorspeise:
Feldsalat
mit warmem Kartoffeldressing und Buttercroûtons

2. Gang – 2. Vorspeise:
Gebratene Gänseleber mit Rotwein-Balsamicojus,
Zwiebeln, gebratenem Gemüse und feinen Bandnudeln

3. Gang – Suppe:
Kürbiscrémesuppe
mit Wildklößchen und steierischem Kürbiskernöl

Wein bei den Vorspeisen und der Suppe:
„Oberrotweiler Käsleberg“ – Grauburgunder Kabinett, 2014,
ein geschmackvoller trockener badischer Weißwein

4. Gang – Zwischengang:
Apfelsorbet mit Calvados

5. Gang – Hauptgericht:
Brust und Keule
von der gegrillten Dithmarschen Gans
mit Gänsesauce, Rotkohl, Kartoffelklößen und Bratapfel

Wein beim Hauptgericht:
Castell Comanda“ – Cabernet Sauvignon Reserva, 2007,
ein kräftiger trockener spanischer Rotwein

6. Gang – Dessert:
Dessertcréation mit Lebkuchenparfait,
Früchte-Zimtmousse und Kastanien-Vanillesauce

Danach noch einen Kaffee und einen edlen Birnengeist.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten empfohlenen Weine. Es wurde also ein wunderbarer Gänsemenü-Abend mit allem, was dazu gehört. Herr Wicherek setzte sich auch nach dem Essen noch einmal zu mir an den Tisch und wir unterhielten uns noch eine Weile über verschiedene Dinge. Nach dem Digestiv zog er sich zurück. Kurz darauf verabschiedete auch ich mich und ging wieder nach Hause.

Dort sah ich dann bei Kaffee und Cognac noch „Big Brother“.

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Ich hatte einen schönen Abend. Am nächsten Morgen erfuhr ich allerdings, dass dieser Abend woanders auf dieser Welt alles andere als schön war (Ist es eigentlich Zufall, dass so etwas Schreckliches ausgerechnet am Freitag, dem 13., passiert?). Doch dazu verkneife ich mir lieber jeden Kommentar. Es hat ja wohl auch nicht viel Sinn. Es hat mich nur wieder in meiner Meinung bestärkt, dass man jeden einzelnen Tag des Lebens genießen sollte. Denn schon morgen kann alles vorbei sein …

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