Mittwoch, 6. April 2016

Haus Kemnade am 02.04.2016


Nachdem ich schon länger nicht mehr zum Essen im Haus Kemnade war, weil ich dauernd irgendetwas anderes hatte, wollte ich mir nun endlich mal wieder einen schönen Abend dort gönnen. Dies tat ich am Samstag, dem 2. April 2016. Eigentlich ist ja bei mir immer der Freitag der Tag, an dem ich schick Essen gehe, aber zur Zeit läuft freitags „Let´s Dance“, wovon ich ein Fan bin. Also schob ich das Essengehen auf den Samstag. In den letzten Tagen war es auch wärmer geworden, der Frühling ist jetzt endlich da. Ein dementsprechend milder lauer Frühlingsabend war auch dieser Samstagabend, an dem ich keinen Mantel oder Anorak mehr brauchte, sondern nur mit Jackett und Krawatte losgehen konnte. Ich ging zur Bushaltestelle an der Königsallee und fuhr von dort aus um 19.56 Uhr mit dem Bus CE31 bis zur Wasserburg Kemnade, wo ich um ca. 20.10 Uhr eintraf. Da ich noch etwas Zeit hatte (reserviert hatte ich für 20.30 Uhr), spazierte ich noch ein wenig um die Burg herum.

Irgendwann ging ich gemütlich ins Burggelände. In der Partyscheune fand eine Hochzeitsfeier statt. Im romantischen Innenhof standen schon die Tische und Stühle draußen unter den alten Kastanien. Die derzeitige Speisekarte war aber noch immer die Winterkarte. Dann ging ich ins Restaurant. Anwesende Personen von der Belegschaft waren: Birgit Bruns, Christoph Weiß, sowie Nicole und Rahel. Heinz hatte in der Scheune zu tun; ihn sah ich gar nicht. Das Restaurant war ungefähr zur Hälfte besucht. Die anderen Gäste gingen aber im Laufe des Abends alle vor mir. Ich hatte meinen üblichen Stammplatz.


Dann stellte ich mir das Menü zusammen. Bedient wurde ich an diesem Abend hauptsächlich von Christoph und Rahel, mit denen ich mich zwischen den Gängen immer mal wieder unterhielt. Übrigens hat das Haus Kemnade seit einiger Zeit einen neuen Küchenchef, Herrn Schwind. Dieser kam irgendwann im Verlauf des Abends zu mir an den Tisch, stellte sich sehr höflich vor und wir unterhielten uns ein wenig. Ich sagte ihm schon, dass ich das nächste Mal zur Spargelzeit und dann natürlich zum Hoffest wiederkomme.

*****

Mein Menü dieses Abends:

Als Aperitif ein Glas Champagner.

Als Amuse Bouche etwas Tomate mit Mozzarella.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Herzog Life)
sowie ein Körbchen mit leicht geröstetem Baguettebrot.

1. Gang – Vorspeise:
Rindercarpaccio mit Rucola
in Balsamico-Dressing mit Parmesan-Hobel

2. Gang – Suppe:
Weiße Tomatensuppe
mit gegrillter Gamba, Karotte, Sellerie und Basilikum

3. Gang – Fisch:
Lachs und Zander mit Mohn und Kräutern,
glacierten Kaiserschoten, Kirsch-Jus und Safran-Risotto

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
Weingut Peters, Weißburgunder, 2013,
ein trockener Weißwein von der Saar

4. Gang – Hauptgericht:
Rinderfilet vom Grill (200 g)
mit Pfeffersauce, Bratkartoffeln und gemischten Pilzen

Wein beim Hauptgericht:
Ardosino, 2007,
ein trockener und kräftiger portugiesischer Rotwein

5. Gang – Dessert:
Helle und dunkle Mousse
mit Schoko-Baileys-Sauce und Hippengebäck

Wein beim Dessert:
Ortega Beerenauslese, 2005,
Weingut Ruppert – Deginther Rheinhessen

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Remy Martin“.

*****

Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ. Es wurde also mal wieder ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Weil nicht so viele Gäste zu bedienen waren, ging es mit meinem Menü diesmal auch schneller als sonst, so dass ich den Abend insgesamt etwa eine halbe Stunde früher als sonst beenden konnte. Als ich dann zur Bushaltestelle ging, kam aber noch kein Bus, weil dieser am späten Abend nur stündlich fährt. Weil ich nicht die ganze Zeit draußen warten wollte – inzwischen war es nämlich merklich kühler geworden –, ging ich wieder zurück ins Restaurant, wartete dort und trank noch einen Cognac. Um 23.50 Uhr fuhr ich dann schließlich mit dem letzten Bus zurück. Christoph Weiß fuhr ebenfalls mit diesem Bus zurück und wir unterhielten uns auf der Fahrt noch ein wenig. An der Königsallee-Markstraße stieg ich aus und ging den Rest zu Fuß.

Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein, wo ich noch ein wenig fernsah.

*****