Dienstag, 27. September 2016

Haus Kemnade am 09.09.2016


Eigentlich sollte dieser Besuch im Haus Kemnade schon im August stattgefunden haben, doch aufgrund mehrerer Ereignisse, die im August meine Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit erforderten, musste ich ihn verschieben. Nun aber, am 09.09., war es soweit. Es war noch sehr schönes und warmes spätsommerliches Wetter, und die Sonne schien bis in den Abend hinein. Ich ging zur Bushaltestelle an der Königsallee und fuhr von dort aus um 19.56 Uhr mit dem Bus CE31 bis zur Wasserburg Kemnade, wo ich um ca. 20.10 Uhr eintraf. Da noch etwas Zeit war, spazierte ich noch ein wenig um die Burg herum. Es wurde nun aber doch etwas kühler und die Sonne ging unter.

Um etwa 19.30 Uhr ging ich ins Burggelände. In der Partyscheune fand eine größere Feier, vermutlich mal wieder eine Hochzeit, statt. Auf dem Weg zum Innenhof traf ich den Küchenchef, Herrn Schwind, mit dem ich mich kurz unterhielt und über das diesjährige Hoffest sprach. Im Innenhof saßen noch einige Gäste unter den alten Kastanien. Dort war auch ein Tisch für mich hergerichtet, worüber ich mich zunächst freute. Anwesende Personen von der Belegschaft waren: Heinz Bruns, Birgit Bruns, Christoph Weiß und Nicole, die mich hauptsächlich bediente.

Zunächst begnügte ich mich damit, draußen zu sitzen. Da es inzwischen aber schon sehr dunkel geworden war, reichte die kleine Kerze auf meinem Tisch nicht mehr aus, um die Speisekarte lesen zu können, und so gab mir Christoph eine kleine Taschenlampe als „Lesehilfe“. Das war aber nicht das einzige Problem, denn ich merkte, dass es zunehmend kühler wurde, und ich hatte nur ein kurzärmeliges Sommerhemd an und keine Jacke (weil ich ja davon ausgegangen bin, ich würde eh drinnen sitzen). Es war also bereits zu kalt und zu dunkel. Den Aperitif bekam ich noch draußen und stellte mir mein Menü des Abend zusammen, und nachdem ich dieses bestellt hatte, zog ich es doch vor, den Abend drinnen im Restaurant fortzusetzen und dort zu speisen. Das war auch kein Problem, und ich ging mit meinem Aperitif hinein. Mein üblicher Stammplatz war auch bereits eingedeckt.


Außer mir saßen im Restaurant nur noch wenig Leute, die aber beizeiten gingen, so dass ich drinnen schließlich der einzige Gast war. Aber wie gesagt, es war aus den genannten Gründen besser so. Bedient wurde ich an diesem Abend von Nicole und Christoph.

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Mein Menü dieses Abends:

Als Aperitif einen Aperol.

Als Amuse Bouche etwas hausgebeizten Lachs mit Wasabi.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Herzog Life)
sowie ein Körbchen mit leicht geröstetem Baguettebrot.

1. Gang – Vorspeise:
Zweierlei vom Emder Matjes
Matjesfilet mit eingelegten Zwiebeln und fein gewürfeltem Matjestartar
mit kleinem Salatbouquet, Schwarzbrot und Butter

2. Gang – Suppe:
Crémesüppchen von frischen Pfifferlingen
mit Kräutern und Speck-Croûtons

3. Gang – Fisch:
Gegrilltes Lachssteak mit Meerrettichkruste
mit geschwenktem Blattspinat, Cherry-Strauchtomaten und Kräuterrisotto

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
Attems, Venezia Giulia, Pinot Grigio 2015,
ein leichter und fruchtiger Weißwein aus Italien

4. Gang – Zwischengang:
Zitronensorbet mit Sekt

5. Gang – Hauptgericht:
Schweineschnitzel aus dem Rücken
mit Pfifferlingen in Rahmsauce und Bratkartoffeln

Wein beim Hauptgericht:
Montecillo, Crianza, Rioja 2010,
ein trockener und kräftiger Rotwein aus Spanien

6. Gang – Dessert:
Dessert-Überraschung:
Holunderblüten-Eiscréme, Erdbeer-Mascarpone-Terrine und Baileys-Mousse
mit Amarena-Kirschen und Hippengebäck

Dazu ein Glas „Ortega Beerenauslese“, ein süßer Dessert-Wein

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Hennessey“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ. Es wurde also mal wieder ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Gegen Ende des Menüs kam Herr Schwind noch einmal zu mir an den Tisch und wir unterhielten uns noch eine Weile. Mein nächster Besuch im Haus Kemnade wird voraussichtlich zum meinem Geburtstag sein – vielleicht auch nicht allein. Um 23.50 Uhr fuhr ich dann schließlich mit dem letzten Bus zurück. An der Königsallee-Markstraße stieg ich aus und ging den Rest zu Fuß.

Gegen 0.20 Uhr traf ich wieder zu Hause ein. Dort sah ich bei Kaffee und Cognac noch „Promi Big Brother“.

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