Sonntag, 9. Juli 2017

Caesar-Video Nr. 2 vom 23.06.2017

Mein zweites Video habe ich schon am 23.06.2017 gemacht, aber es hier bisher noch nicht verlinkt, weil ich seitdem mit vielen anderen Dingen beschäftigt war. Darum hole ich die Verlinkung hier im Blog jetzt nach. Bei Youtube gibt es dieses Video schon seit dem 24.06.2017. Hier ist es also:


In diesem zweiten Video stelle ich vor allem einige – zum Teil auch sehr bekannte – Fälle von Justizunrecht, Fehlurteilen, Jugendamtswillkür und Kinderklau vor. Anhand dieser Fälle möchte ich verdeutlichen, wieso ich als studierter Jurist nun als Justizkritiker tätig bin, also quasi „zur Gegenseite übergelaufen“ bin, denn das konnten einige Leute überhaupt nicht verstehen. Sie griffen mich dafür an, machten mir Vorwürfe und halten mich für einen Querulanten.

Nach der Schilderung dieser Fälle in diesem Video – und es sind nur wenige Fälle vom tausenden (!!!!) – sollte es aber verständlich sein, warum ich mich so entschieden habe. Welcher normale Mensch, der noch ein wenig gesunden Menschenverstand und Rechtsempfinden besitzt, möchte schon gerne weiterhin in für ein System arbeiten, in dem tagtäglich solch ein gigantisches Unrecht geschieht?

Abgesehen davon tut es mir auch einfach nicht gut. Weswegen hatte ich wohl 2008 einen Burnout? Weil ich das, was man im juristischen Beruf tagtäglich erlebt und mitbekommt, eines Tages nicht mehr ertragen konnte. Es war einfach nicht länger möglich. Kein Mensch kann von mir verlangen, in einem Beruf zu arbeiten, der mich kaputtmacht. 2008 fand meine Tätigkeit als Jurist dann auch ein Ende und ich orientierte mich beruflich in andere Richtungen.Und das war richtig so!

Heute, kann ich sagen, habe ich die richtige Richtung gefunden. Darüber hinaus setze ich mich noch für Justizopfer und Jugendamtsopfer ein. Das tut mir und anderen gut. Und es gibt dabei auch Erfolge zu verzeichnen, wie man zum Beispiel im Fall Antonya sehen konnte.

In diesem Video erkläre ich anhand von Fallbeispielen, in was für einem gesegneten „Rechts-Staat“ wir hier wirklich leben. Und was ich erzähle, ist nur sie Spitze eines gigantischen Eisberges. Aber ich musste das jetzt alles mal erklären, damit begreiflich wird, warum ich jetzt als Justiz- und Jugendamtskritiker tätig bin.

Im nächsten Video werde ich sicher über angenehmere Themen reden können. Auch zum Niederrheiner und seiner Spießgesellen, die zur Zeit mal wieder über mich herziehen (wahrscheinlich haben sie Langeweile durch die Sommerpause) werde ich einige Worte verlieren. Jedenfalls weiß ich jetzt, woher die ganzen „Mag-ich-nicht“-Angaben bei Youtube kommen. Aber das ist mir egal. Ich mache weiter.

Caesar

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Donnerstag, 25. Mai 2017

Haus Kemnade am 12.05.2017


Nun hatte ich mal wieder Lust auf einen Gourmet-Abend im Haus Kemnade, und diesen gönnte ich mir am Freitag, dem 12. Mai 2017. In den Tagen zuvor hatte ich auch wieder einige Zusagen für Rollen für diverse TV-Sendungen in der nächsten Zeit, z.B. „Klinik am Südring“ und „Betty´s Diagnose“. Es läuft also. Die Folgen von „Köln 50667“ in denen ich mitwirke, werden übrigens auch gerade ausgestrahlt.

Am 12. Mai war es sonnig bis in dem Abend hinein, aber nicht zu warm. Um 19.30 Uhr ging ich von zu Hause los bis zur Bushaltestelle an der Königsallee und fuhr von dort aus um 19.56 Uhr mit dem Bus CE31 bis zur Wasserburg Kemnade, wo ich um ca. 20.13 Uhr eintraf. Ich hatte noch etwas Zeit, deshalb spazierte ich noch ein wenig um die Burg herum.

Kurz darauf ging ich ins Burggelände. In der Partyscheune fand eine Hochzeit statt (und eine weitere im Rittersaal, wie ich später erfuhr; es war also eine ganze Menge los!). Dann ging ich über den Hof ins Restaurant, welches ebenfalls gut besucht war. Anwesende Personen von der Belegschaft waren: Heinz Bruns, Birgit Bruns, Christoph Weiß, Nicole (die mir mitteilte, dass sie im Haus Kemnade bald aufhört und dann im Landhaus Mausbeck arbeiten wird), sowie noch einige weitere Personen. Ich hatte meinen üblichen Stammplatz.


Der Schwerpunkt meines Menüs lag, wie es sich zur schönen Maienzeit gehört, auf Spargel.

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Mein Menü dieses Abends:

Als Aperitif einen Hugo
(Prosecco mit Soda, Limette und Minze).

Als Amuse Bouche ein kleines Kalbsröllchen mit Senf-Dill-Rahm.

Begleitend zum Menü eine Flasche Mineralwasser (Appollinaris)
sowie ein Körbchen mit zweierlei Brot.

1. Gang – Vorspeise:
Röllchen von mariniertem Stangenspargel
im Backschinken mit kleinem Salatbouquet

2. Gang – Suppe:
Spargelcrémesüppchen
mit Eismeer-Garnelen und Bärlauch-Croûtons

3. Gang – Fisch:
Gebratene Medaillons vom großen weißen Heilbutt
mit glaciertem jungen Gemüse und Soufflée von der Kartoffel

Wein von der Vorspeise bis zum Fisch:
La Valentina, Sauvignon Blanc, 2012,
ein geschmackvoller fruchtiger italienischer Weißwein

4. Gang – Zwischengang:
Weinbergpfirsich-Sorbet mir Sekt

5. Gang – Hauptgericht:
Frischer deutscher Stangenspargel
mit einem Schweineschnitzel,
dazu Buttersauce, Sauce Hollandaise und Neue Kartoffeln

6. Gang – Käse:
Gemischter Käseteller
mit französischen Käsesorten und Weintrauben

Wein beim Hauptgericht und beim Käse:
Mont Mès, Cuvée Rosso, 2014,
ein kräftiger italienischer Rotwein aus Südtirol

7. Gang – Dessert:
Geeistes Bisquit-Röllchen
mit Rhabarber-Mascarpone-Eis auf Erdbeermark

Dazu ein Glas „Ortega Beerenauslese“, ein süßer Dessert-Wein

Danach noch einen Kaffee und einen Cognac „Hennessey“.

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Dieses Menü war einfach ausgezeichnet, sowohl die Speisen als auch die dazu gereichten Weine, die ich mir wie immer empfehlen ließ. Es wurde also mal wieder ein wunderbarer kulinarischer Abend mit allem, was dazu gehört. Zwischendurch setzte sich Heinz Bruns kurz zu mir an den Tisch und wir unterhielten uns ein wenig, besonders über meine gerade anlaufende TV-Karriere. Ich sagte ihm auch, dass ich in diesem Jahr ausnahmsweise nicht auf dem Hoffest dabei sein kann, weil ich zu dieser Zeit im Urlaub sein werde. Aber vielleicht kann ich ja noch einen Gruß abschicken. Um 23.50 Uhr fuhr ich dann schließlich mit dem letzten Bus zurück. An der Königsallee-Markstraße stieg ich aus und ging den Rest zu Fuß.

Gegen 0.25 Uhr traf ich wieder zu Hause ein. Dort sah ich mir bei Kaffee und Cognac noch die Aufzeichnung von „Let´s Dance“ an. Das war mal wieder sehr sehenswert, sowohl die Einzeltänze, als auch der berühmte Discofox-Marathon.

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Montag, 22. Mai 2017

Caesar-Video Nr. 1 vom 02.05.2017

Ab jetzt habe ich nicht nur meinen Blog, sondern auch noch einen Video-Channel bei Youtube. Dort werde ich von jetzt an regelmäßig selbstgemachte Videos einstellen. In diesen Videos geht es um Dinge, die sich aktuell zutragen, sowohl in meinem Leben oder auch woanders. Dinge, die mich beschäftigen, und/oder die ich entweder selbst erlebe oder mitbekomme. Also praktisch genau das, was bisher hier in diesem Blog in schriftlicher Form stattfand, wird es ab sofort auch noch bei Youtube als Videos geben. Diese Videos werden auch hier verlinkt.

Gerade jetzt, wo ich mir eine Existenz in der Fernseh- und Medienbranche schaffe, halte ich das für angebracht.

Hier ist das erste Video vom 02.05.2017, in welchem ich einige grundsätzliche Informationen über mich gebe und insbesondere erkläre, wie aus einem studierten Juristen ein überzeugter Justizkritiker wurde, der sich jetzt mit über 40 Jahren auch noch als Schauspieler betätigt:


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Donnerstag, 30. März 2017

Caesar wird ein Fernsehstar


Wer hätte das gedacht?

Den Lesern dieses Blogs wird sicher aufgefallen sein, dass ich hier seit drei Monaten nichts mehr geschrieben habe. In diesem Jahr (2017) noch gar nichts. Nun will ich erklären, warum. Es war nicht so, dass mir nichts mehr eingefallen oder in meinem Leben nichts mehr passiert wäre. Nein, ganz im Gegenteil. Der Grund war, dass ich in den letzten drei Monaten kaum noch Zeit hatte, weil ich sehr beschäftigt war. Und womit war ich beschäftigt? – Mit Dreharbeiten!

Es ist tatsächlich so, dass ich jetzt mit über 40 Jahren noch so etwas wie eine TV-Karriere auf die Beine stelle. In den letzten drei Monaten hatte ich dauernd Engagements für diverse TV-Produktionen. Begonnen hat das alles aber schon vor einem knappen Jahr. Seit April 2016 habe ich an mehreren Castings für diverse Produktionsfirmen teilgenommen. Einige Zeit später kamen dann auch die ersten Rollenangebote. So habe ich 2016 bereits einige Male in Sendungen für RTL und SAT.1 mitgewirkt. Es waren anfangs kleinere Rollen, aber dann wurden sie größer. Ich merkte dabei auch, dass es mir großen Spaß machte.

Der Gedanke, dass ich eigentlich Schauspieler hätte werden können, statt Jura zu studieren, kam mir übrigens zum ersten Mal bei meiner Anwesenheit beim Deutschen Fernsehpreis 2014. Es ist auch grundsätzlich so, dass man erst später im Leben merkt, was man alles anders und besser hätte machen können. Der ganze Jura-Scheiß hat mir im Endeffekt nichts gebracht, außer Stress, Ärger und 2008 sogar einen Burnout. Die Folgen waren schon ziemlich krass. Das einzig Vorteilhafte ist das juristische Wissen, das ich jetzt habe, denn das kann man natürlich immer gebrauchen. Ich habe mich ja ohnehin schon vor langer Zeit von einem Juristen zu einem Justizkritiker entwickelt, habe also „die Seiten gewechselt“. Heute denke ich aber, dass es vielleicht doch besser gewesen wäre, wenn ich schon mit Anfang 20 damit angefangen hätte, Schauspieler zu werden, also auch mit richtiger Schauspielausbildung u.s.w., denn das Talent dazu habe ich, wie ich schon oft selbst gemerkt habe und wie mir auch schon andere bestätigt haben. Wer weiß, wo ich dann heute wäre … ? Aber egal! Jetzt hat sich bei mir mit über 40 noch die Chance ergeben, in dieser Branche tätig zu sein, und diese Chance nutze ich. Das Wichtigste ist ja dabei, dass es Spaß und Freude macht.

Seit Beginn des Jahres 2017 ging es dann richtig los, das war ja auch mein großer Vorsatz für dieses Jahr. Und in den letzten drei Monaten habe ich so richtig durchgestartet. Ständig kamen Anrufe mit Buchungsanfragen, die ich dann natürlich gerne annahm (falls ich für den Tag nicht schon anderweitig gebucht war). Es gibt mehrere TV-Sendungen bei unterschiedlichen Sendern, in denen ich bisher mitgewirkt habe bzw. mitwirke, und die auch zum Teil schon ausgestrahlt wurden. Vom Scripted-Reality-Bereich bin ich jetzt im Soap-Bereich angelangt. Und wer weiß, was noch alles kommt ….


Wenn eine Sendung, in der ich dabei bin, ausgestrahlt wird (und mir der Sendetermin vorher mitgeteilt wird!), so werde ich dies rechtzeitig auf Facebook bekanntgeben.

In der letzten Zeit bin ich eigentlich ständig zwischen Bochum und Köln, wo meist die Dreharbeiten stattfinden, unterwegs. Vielleicht wird die Domstadt auch schon bald zur zweiten Heimat für mich. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass ich alles, was ich hier in Bochum habe, aufgeben werde. Nein, es bleibt alles erhalten. Auch mit meiner Justiz- und Jugendamtskritik sowie mit der Hilfe für Jugendamts- und Justizopfer werde ich weitermachen, wann immer meine Zeit es zulässt. Ich kann mir sogar vorstellen, dass ich in dieser Hinsicht als Prominenter sogar noch mehr erreichen kann, statt als gewöhnlicher Bürger, der dann allzu leicht als „Querulant“ abgestempelt wird.

Wie gesagt, ich weiß noch nicht, wohin meine Reise in der TV-Branche geht, wie es weiter geht und was sich noch alles ergibt. Ich erwarte auch nichts Bestimmtes. Das Wichtigste ist ja nur, dass ich endlich etwas gefunden habe, was mir wirklich Spaß macht. Eine Beschäftigung, die mich erfüllt. Das ist es, worauf es ankommt. Und ich lerne viele interessante Menschen kennen. Jetzt werde ich jedenfalls noch einmal richtig durchstarten!

Ich bin offen für alles, was kommt – und bereit, jede Herausforderung anzunehmen. Vielleicht verschlägt es mich ja in ein paar Jahren auch noch in den Dschungel … ?

Dieses Bild könnte eine gute Vorlage für Autogrammkarten sein.

Da fällt mir noch ein berühmtes Filmzitat ein:

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.
Man weiß nie, was man bekommt.

Wie wahr das ist, habe ich jetzt wieder erfahren.

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